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Zverevs Lehrgeld

Erstellt am: 30.05.17

Der dritte Tag bei den French Open ist eigentlich derjenige Tag, an dem der Rest der Erstrundenmatches zu Ende gebracht werden sollte. Doch bei Jo-Wilfried Tsonga und Renzo Olivo geht es morgen auf dem Court Philippe Chatrier noch mal in die Verlängerung. Auf den Court zurück musste heute auch Alexander Zverev. Schließlich wurde dessen Match gegen Fernando Verdasco gestern bei Satzgleichstand wegen Dunkelheit abgebrochen. Zverev startete okay, holte sich ein Break, beging dann allerdings wieder zu viele unnötige Fehler. Am Ende schied der 20-jährige Hamburger ziemlich sang- und klanglos in vier Sätzen aus. Nicht die einzige Überraschung in Paris, auch Johanna Konta erwischte es gleich zum Auftakt. Tadellos spielte hingegen Nick Kyrgios, der Philipp Kohlschreiber nicht wirklich eine Chance ließ.

Auf Grund der Bedeutung des Resultats ist Zverev – Verdasco dann auch das Match des Tages. Wie ist die Niederlage einzuordnen? Gibt es Anlass zur Sorge, war das Match einfach ein Ausrutscher oder irgendwas dazwischen?

Besser präsentierten sich andere Namen, die zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden können. Andy Murray geriet nur kurz ins Stocken, überzeugte dann teilweise sehr gegen Andrey Kuznetsov. Nick Kyrgios schimpfte wieder und gab nach seinem Sieg gegen Kohlschreiber eine lustige Pressekonferenz. Kei Nishikori hatte gegen Thanasi Kokkinakis beide Hände voll zu tun, denn der junge Australier spielte trotz langer Verletzungspause teilweise beeindruckendes Tennis. Sehr unterhaltsam ging es bei Gael Monfils und Dustin Brown zu.

Bei den Damen hielten sich wie bei den Herren fast alle Favoritinnen schadlos – bis auf Johanna Konta. Doch warum tut sich die Britin eigentlich so schwer auf Sand und ist auf Rasen mit ihr wieder zu rechnen? Rundum überzeugen konnte Simona Halep bei ihrem Sieg gegen Jana Cepelova. Hinterher stellte sie fest, dass ihre Bänderverletzung mittlerweile wieder zu 80 Prozent verheilt sei.

Auch Mitfavoritin Elina Svitolina und die letztjährige Achtelfinalistin Madison Keys überzeugten. Mit Tatjana Maria gelang nur einer DTB-Spielerin ein Sieg. Mona Barthel und Annika Beck trugen hingegen zur schwachen Bilanz der deutschen Spieler und Spielerinnen bei. Gerade einmal zwei der 13 deutschen Profis schafften es in die zweite Runde.

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Chip & Charge

Das Tennismagazin auf meinsportradio.de mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten (U.a. Spiegel Online) Philipp Joubert.

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