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Fünf Fragen an die Box-WM

Erstellt am: 14.08.17

Erstmals seit 1995 wird die Box-WM der Amateure wieder in Deutschland ausgetragen. Die Boxelite versammelt sich vom 25. August bis 2. September in Hamburg, um zum 19. Mal die Weltmeister zu ermitteln. meinsportradio.de ist dabei und berichtet mit täglichen Zusammenfassungen und umfangreichen Livestrecken der Finalrunden von diesem Sporthighlight. Und in der Sportshow bereiten wir euch auf dieses Event vor – und beantworten euch die wichtigsten Fragen vor dem Start.

Wo wird die Box-WM ausgetragen?
Nach München 1982 und Berlin 1995 ist in diesem Jahr Hamburg der Austragungsort der Box-WM. Die Hansestadt hatte sich 2015 bei der Abstimmung in Doha gegen die Mitbewerber Sotschi und Taschkent durchgesetzt. Geboxt wird in der Sporthalle Hamburg, mit einem Fassungsvermögen von etwa 7000 Zuschauern und schon Heimstätte für die Tischtennis-DM und auch die Fecht-WM war.

Was kosten die Karten?
Um die Boxer aus 80 Nationen live bewundern zu können, muss man gar nicht so tief in die Tasche greifen. Die Preise für die niedrigste Kategorie beginnen bei gerade einmal 10 Euro. Wer es nicht in die Halle schafft oder sich dort fachkundig über die Boxer zu informieren, kann über die mobile App von meinsportradio.de die Finalkämpfe ab dem Halbfinale auch live verfolgen. Matthias Preuss und Dennis Lindner erwarten euch. Zudem gibt es eine ausführliche Vor- und Nachberichterstattung auf meinsportradio.de – inklusive der abendlichen Tageszusammenfassungen.

Wie ist das Teilnehmerfeld der Box-WM einzuschätzen?
Dem Publikum in Hamburg werden große Namen im Amateurboxen geboten, die sich über die fünf Kontinentalmeisterschaften in diesem Jahr für die WM qualifizieren konnten. Die Kubaner Julio Cesar La Cruz (81kg) und Lazaro Alvarez (60kg) sind dabei, sie streben den vierten WM-Titel in Folge an, auch der dreifache Europameister Joe Ward aus Irland (81kg) ist dabei – und auch in der 49 kg Klasse können sich die Zuschauer auf die beiden erbitterten Rivalen Hasanboy Dusmatov und Yuberjen Martinez freuen.

Insgesamt sind zehn Kämpfer am Start, die in einer der olympischen Gewichtsklassen schon einmal Weltmeister waren. Dazu auch etwa die Hälfte der Olympiasieger und Medaillengewinner von Rio 2016 – wie z.B. auch der Bronzemedaillengewinner von Rio in der Gewichtsklasse bis 64 kg Artem Harutyunyan aus Deutschland.

Wie viele deutsche Boxer sind am Start?
Harutyunyan ist einer von zehn deutschen Startern, die Deutschland als Gastgeber stellen darf. Der junge DBV-Kader wurde perspektivisch zusammengest ellt, er soll bis Olympia 2020 in Tokio reifen dürfen. Große Ansprüche dürfen an ihn nicht gestellt werden, trotzdem muss er sich auch nicht verstecken.

Welcher deutsche Starter hat die besten Chancen?
Der aussichtsreichste Boxer im zehnköpfigen Nachwuchskader des DBV dürfte Abass Baraou sein. Er ist trotz seiner erst 22 Jahre schon dreifacher Deutscher Meister, holte in dieser Saison den Chemiepokal und siegte auch beim Belgrade-Winner-Turnier. Zudem wurde er Ende Juni in der Ukraine auch noch Europameister. Ein Titel, der ihm auch bei der WM in Hamburg einen Vorteil bringt. Denn als Kontinentalmeister geht er in den ersten Runden den dicken Fischen aus dem Weg. Die Chancen auf eine Medaille im Weltergewicht, der Klasse mit dem 69kg Limit, stehen für ihn damit nicht schlecht.

Ob es für ihn zum Titel reicht, könnt ihr ab dem 25. August bei meinsportradio.de verfolgen. Die Finals werden euch dann live kommentiert von Boxstimme Matthias Preuss und seinem Experten, dem Boxmanager Dennis Lindner.

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