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Fighters to watch: Murat Yildirim

Erstellt am: 18.08.17

Er hatte große Schmerzen, doch er ließ sich nicht unterkriegen – trotz einer Kampfverletzung hatte Murat Yildirim auf die Zähne gebissen und im letzten Jahr erst Silber bei der Deutschen U21-Meisterschaft gewonnen, eine Woche später dann auch zum zweiten Mal Bronze im Leichtgewicht in der Eliteklasse.

Diese Nehmerqualitäten zeichnen den Berliner aus. Dazu kommt noch sein Jab, den er wie ein Florett einzusetzen versteht. Diese Qualitäten waren neben dem Finalsieg beim Chemiepokal in Halle gegen den hoch einzuschätzenden Delante Johnson aus den USA der Hauptgrund für die WM-Nominierung.

Die Titelkämpfe in Hamburg sind das bisherige Highlight der jungen Karriere des 20-Jährigen, zu der es beinahe nie gekommen wäre. Denn ursprünglich wollte er lieber Fußballspielen. Doch sein Onkel hatte das Talent seines Neffen erkannt, fuhr ihn immer wieder zum Training und weckte damit Murats Begeisterung fürs Boxen.

Die wäre ihm vor gut zwei Jahren dann allerdings wieder fast abhanden gekommen. Sport, Ausbildung und Probleme in der Familie – dieser Spagat war dem Jungen zu viel. Doch Freundin Kati weckte Murats Ehrgeiz, motivierte ihn dazu, nicht aufzugeben. Und das wird er sicherlich auch in Hamburg bei der WM nicht.

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