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Update: Drohender Rugby-Streik

Erstellt am: 21.11.17

Update: Drohender Rugby-Streik
Die Sportshow

 
 
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Im deutschen Rugby schwelt ein Streit zwischen dem Deutschen Rugby Verband und der Wild Rugby Academy bzw. dem langjährigen ehemaligen Hauptsponsor des DRV, dem Capri-Sun-Milliadär Dr. Hans-Peter Wild. Es geht um Marketingrechte an der deutschen Rugby Nationalmannschaft. Die Nationalspieler, zu einem großen Teil Angestellte der Wild Rugby Academy, drohen, wie bereits am Nachmittag in diesem Podcast berichtet, vor dem Testspiel am Samstag gegen Chile mit Streik. Die Wild Rugby Academy hat sich in einer Pressemeldung zur aktuellen Situation geäußert. Malte Asmus und Andreas Thies mit den neuesten Infos.

 

Kommentar

  1. Ole Zimmer

    21. November 2017 um 21:58

    Wem nutzt es?

    Unser kleiner Verband ist traditionell unprofessionell. Das ist ärgerlich und auf lange Sicht keine Lösung. Aber: Dieser Streik ist eine Schande und nichts weiter als ein Erpressungsversuch. Bei allen berechtigten Anliegen der Mannschaft – hier versuchen die Angestellten der Wild Titans, die Forderungen ihres Arbeitgebers durchzusetzen. Das ist schäbig.

    Die Kommunikation mit einem sicher an vielen Stellen unprofessionellen Verband ist zäh und frustrierend und für professionell arbeitende Sportler schwierig. Dieser angedrohte Streik jedoch ist für das Anliegen der Mannschaft, für den Verband und für den deutschen Rugbysport insgesamt kontraproduktiv.

    Es wird immer so getan, als ginge es Dr. Wild ausschließlich um die Zukunft des deutschen Rugby. Er ist aber vor allem Geschäftsmann. Das bedeutet, er möchte für sein Investment etwas zurück. In diesem Falle geht es unter anderem um die Vermarktungsrechte an der deutschen Rugby-Nationalmannschaft. Das ist erst einmal nicht verwerflich – so funktioniert die Wirtschaft. Wenn jedoch der Eindruck entsteht, die Nationalmannschaft werde für die Agenda von Dr. Wild eingespannt, hat das ein übles Geschmäckle.

    Unbestritten ist, dass Dr. Wild in den vergangenen Jahren enorme Summen in den Sport investiert hat. Allerdings nach seinen Regeln und zu seinen Bedingungen. Das Ergebnis ist zum einen ein Ungleichgeweicht in der Bundesliga, das unserem Sport nicht gut tut und die Liga langweilig macht. Zum anderen sehen wir, dank der Wild Academy und der Wild Titans, rund um die Nationalmannschaft für einige wenige Spieler professionelle Strukturen. Das hat den Sport insgesamt allerdings nicht vorangebracht; in der Spitze fehlt die Breite, und das auch auf lange Sicht.

    Ich hoffe, die Spieler und Trainer besinnen sich auf die sportlichen Aufgaben und stellen sich den kommenden Aufgaben, auch im Interesse der Fans und Zuschauer.
    Möge der Verband ein Ohr für die Fragen und Anliegen ihrer Top-Athleten haben und als Partner agieren.
    Und vielleicht stellt sich Dr. Wild zur Wahl als DRV-Präsident, macht öffentlich, was er vorhat und sucht sich für seine Pläne Mehrheiten, Übernimmt echte Verantwortung. Das Motto „Wer zahlt schafft an“ funktioniert in einem demokratisch verfassten Verband auf Dauer nicht.
    oz

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