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Tiger „in den Arsch treten“

Erstellt am: 29.11.17

Tiger „in den Arsch treten“
Nur Golf

 
 
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Die Golfwelt ist in Aufruhr, alle Augen richten sich auf die Bahamas. Denn dort tritt Tiger Woods tritt in dieser Woche zu seinem herbeigesehnten Comeback an. Fans und aber vor allem Mitspieler äußern sich gleichermaßen enthusiastisch. Schließlich haben sie auf dem Platz und Inside the Ropes quasi beste Sicht auf Tiger. Aber keiner ist so dicht dran wie Justin Thomas. Der Shooting-Star der Vorsaison ist riesiger Woods-Fan, aber höchst motiviert es seinem Idol zu zeigen.

„I’m looking forward to trying to kick his ass, to be perfectly honest.“

Und das meinte JT auf seiner Pressekonferenz natürlich rein sportlich. Aber – und das freut Tiger Woods selbst sicherlich am allermeisten – endlich ist er wieder der sportlich Gejagte. Vorbei die Zeiten der heimlichen Paparazzi-Aufnahmen von Trainingsgolfschwüngen, vorbei die Zeiten der Gerüchte um seinen Gesundheitszustand und auch endlich angehakt die Autofahrt unter Einfluss von Schmerzmitteln aus dem Mai. Tiger is back. Für Woods ist die Rückkehr bei der Hero World Challenge das 10. Comeback seiner Karriere. Und anders als bei den letzten Rückkehr-Versuchen, ist er endlich wirklich schmerzfrei.

Die starken, mitunter kaum auszuhaltenden Schmerzen, die führten zusammen mit den immer wieder auftretenden Sorgen um die sportliche und v.a. gesundheitliche Zukunft bei Woods zu Schlaflosigkeit. Und die wiederum zur Einnahme von starken Schmerzmitteln, Schlafmitteln und angstlösenden Präparaten, die er im Blut hatte, als die Polizei ihn im Mai dieses Jahres schlafend in seinem Auto aufgriff. Nur knapp entging er einer Haftstrafe. Die Polizeifotos gingen um die Welt. Doch der erneute Rückschlag, die öffentliche Demütigung erwiesen sich für Woods vielleicht auch heilsam – wurden zu einer Art Weckruf auf dem Weg zur gesundheitlichen Besserung.

Vor einem Jahr hatte er seinen letzten Comebackversuch gestartet, musste den aber nach nur wenigen Wochen wieder abbrechen. Doch in diesem Jahr – so scheinen auch die Bilder der Trainingsrunden zu bestätigen – sieht es erfolgsverprechender aus für Tiger Woods. Unisono bescheinigen ihm auch die Konkurrenten schnelle und flüssige Schwünge, mit einer guten Geschwindigkeit für lange Schläge. Doch Training ist das eine, Wettbewerbsgolf über vier Runden das andere. Wie Woods Körper die überstehen wird, werden die nächsten Tage zeigen.

Woods, der locker und ungewohnt offen wie fast nie zuvor auch über seine persönlichen Schwächen auf der Pressekonferenz plaudern konnte, hat durch die letzten schmerzfreien Wochen und die Aussicht auf ein erfolgreiches Comeback wieder eine neue Sicht auf das Leben bekommen.

„I’m loving life now.“

Mehr Infos zum Tiger-Comeback auf golfpost.de.

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