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Fair & Loathing in Futsalliga West

Erstellt am: 23.01.18

Fair & Loathing in Futsalliga West
Die Sportshow

 
 
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Ein richtungsweisender Spieltag in Sachen Meisterschaft und Abstieg liegt in der Futsalliga-West hinter uns. Ein Schützenfest in Köln, ein hitziges Derby zwischen Sennestadt und Bielefeld mit Tumulten auf den Rängen und großes Fairplay, aber auch der vielleicht endgültige Todesstoß für die Bonner Lions im Sechspunktespiel im Keller.

Malte Asmus und HP Effing (futsalgermany.de) fassen die vier Spiele des Wochenendes zusammen, lassen Christoph Rüschenpöhler (Panthers), Rene Wegs (UFC Paderborn), Goran Novakovic (Black Panthers Bielefeld) und Sebastian Rauch (MCH FC Sennestadt) ihre Sicht auf den Spieltag schildern und richten einen Appell an alle, denen der Futsal am Herzen liegt.

Kommentar

  1. Sebastian Rauch

    23. Januar 2018 um 10:46

    Hallo zusammen,

    ich habe mich bewusst nicht explizit zu den Vorkommnissen beim Bielefelder Derby geäußert und mich mehr auf das Sportliche konzentriert. Hätte ich gewusst, dass die Gegenseite einen expliziten Rahmen nutzt und bekommt, so hätte ich gerne eine Gegendarstellung in diesen Berichtkontext eingebracht, denn wurde ein völlig vermischter „Frame“ (Deutungsrahmen) durch starke Wörter wie Gewalt, Hass, Senestadtfans, Kinder, Straftat usw. aufgebaut, wodurch der Hörer in eine emotionale Richtung gelenkt wird.

    Es geht bei der ganzen Geschichte um einen Tumult auf dem Platz und den daraus entstandenen Unruhen auf der Tribüne. Diese Situation wurde übrigens vorbildlich von den Schiedsrichtern sowie von den Sennestädtern Verantwortlichen aufgelöst und danach war „Nix“ mehr, was man nicht sonst auch beim Futsal sieht.

    Anstatt diese Geschichte subjektiv nur mit „starken Wörtern“ zu bewerten und damit dem Hörer die eigene Bewertungsreflexion zu nehmen, hätte ich gerne dazu erläutert, wie es dazu kam und wie so was verhaltensspezifisch erklärbar wird. So wirkt die Berichterstattung nun einseitig, als wäre „Sennestadt“ der Aggressor, auch wenn am Ende an beide Seiten plädiert wird.

    Der MCH sucht den Dialog, hegt keinen Hass gegenüber den Black Panthers und hat eine reflektierte, objektive und professionelle Einschätzung der Geschehnisse bei Facebook unter den Titel „Derbygeschehen“ aufgeführt: https://www.facebook.com/MCHFutsal/photos/a.580750095344958.1073741827.577711552315479/1584036985016259/?type=3&theater

    Wir verurteilen keine Seite und stellen auch niemanden an den Pranger, da dies mit den gemachten Wahrnehmungen und Informationen der Geschehnisse auch gar nicht möglich ist. Wir können weder dem gegnerischen noch unserem Fanlager eine Hauptschuld zuweisen – auch nachdem wir gründlich recherchiert und alle Informationen analysiert haben. So lässt sich schlussendlich sagen, dass dieser Tumult eine wechselseitige Verhaltenssteuerung war, in der niemand zu Schaden gekommen ist. Und nochmal: es war nur die eine Tumultsituation in diesem Spiel, ansonsten ging es heiß her, aber da waren halt auch keine Chorknaben auf dem Platz.

    Als Verein wollen wir verständigen, beruhigen, situieren, relativieren und verstehen und nicht blutdurstig Szenen subjektiv zuspitzen und verallgemeinern, denn würden wir das tun, könnten wir jeden der Beteiligten, auch die gegnerische Seite belasten, das tun wir aber nicht.
    Wir haben eine differenzierte und klare Stellungnahme verfasst und werden gegenüber Unruhestiftern hart durchgreifen. Wir werden uns jedoch nicht durch den Deutungsrahmen zwingen, der durch „Lautstärke“ bestimmt wird.

    „Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten,
    die Ruhe zu bewahren. Und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.“ Also, „wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, von daher sollte man die Geschichte von keiner Seite aus dramatisieren oder vorwurfsvoll bewerten. Wir haben die Geschehnisse zeitintensiv, fundiert, objektiv und umfangreich analysiert und sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass tatsächlch kein verallgemeinerndes Drama notwendig ist. Entsprechend unserer demokratischen Grundlage und sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse werden wir weder Einzelpersonen noch Gruppen hetzerisch öffentlich an den Pranger stellen. Wir werden keinen öffentlichen Hass fördern, sondern konsequent mit unseren rechtlichen Mitteln bestrafen, damit solche „Chaoten“ mit solchen Aktionen nicht mehr in unserer Öffentlichkeit (Futsal) auftreten können.

    Herzliche Grüße
    Sebastian Rauch

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