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Teamcheck: Ägypten

Erstellt am: 31.05.18

Teamcheck: Ägypten
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Die Elfenbeinküste und Ghana fahren nicht zur WM, dafür gab es aber mit Ägypten eine kleine Überraschung vom afrikanischen Kontinent. Christian Wolter stellt uns die Nordafrikaner im Portrait vor, die allerdings noch zittern müssen, ob ihr großer Star Mohamed Salah nach seiner Verletzung im Champions League-Finale auch tatsächlich im Vollbesitz seiner Kräfte mit zur WM kann.

Text: Christian Wolter (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Eine Besonderheit auf dem afrikanischen Kontinent: Es gibt zu viele Nationen und in Relation dazu zu wenige WM-Startplätze. Daher wurden vom afrikanischen Fußballverband zwei Qualifikationsrunden der eigentlichen Gruppenphase der WM-Qualifikation vorgeschaltet. Da Ägypten einen vergleichsweise hohen Platz in der FIFA-Weltrangliste innehatte, stiegen das Team erst in der zweiten Runde ein. Hier konnten sie sich mit 4:1 nach Hin- und Rückspiel souverän gegen den Außenseiter Tschad durchsetzen. In der anschließenden Gruppenphase konnte sich der siebenmalige Afrikameister gegen Uganda, Ghana und die Republik Kongo behaupten und als Gruppenerster qualifizieren. Im vorletzten Gruppenspiel gegen Kongo lösten die „Pharaonen“ dann mit einem Sieg das WM-Ticket vorzeitig. Ägyptens Verfolger Ghana hatte seine letzte WM-Chance durch ein torloses Remis gegen Uganda verspielt. Die Einsprüche der Ghanaer gegen ihr aberkanntes, aber eigentlich reguläres Tor in der Nachspielzeit, wurde abgewiesen. Damit stand die dritte WM-Teilnahme der Ägypter nach 1934 und 1990. Beide dieser Weltmeisterschaften fanden in Italien statt und die Italiener sind ja dieses Jahr bekanntlich nicht in Russland dabei. Ob das ein gutes Zeichen für die Ägypter ist, wird man sehen.

Der Star:
Er ist derzeit der Überflieger im europäischen Fußball und damit auch der absolute Star der ägyptischen Nationalmannschaft. Mohamed (Mo) Salah hat in der bisherigen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 44 Tore für den FC Liverpool erzielt. Der ehemalige Spieler der AS Roma wurde im vergangenen Sommer für Schlappe 42 Millionen Euro von Jürgen Klopp an die Anfield Road geholt und spielt seitdem auf absoluten Weltklasse-Niveau. Torschützenkönig der Premier League, Afrikas Fußballer des Jahres und Finalteilnehmer der Champions League-Sieger.  Dort verletzte er sich allerdings nach einem bösen Foul von Sergio Ramos schwer, sodass sein Einsatz in Russland noch in der Schwebe ist. Mo Salah in Topverfassung allerdings könnte Ägypten weit bringen, denn auch in der Nationalelf trifft der 25-jährige Rechtsaußen im Durchschnitt jedes zweite Spiel.

Der mögliche Shooting-Star:
Der vorläufige WM-Kader Ägyptens ist mit einem Durchschnittsalter von über 28 Jahren einer der ältesten im gesamten Turnier. Ägypten verfügt nur über wenige aufstrebende Youngstars mit dem Potential, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Einer von ihnen ist jedoch Ramadan Sobhi vom Premier League Klub Stoke City – die womöglich größte Zukunfts-Hoffnung der Ägypter. Der dynamische und technisch versierte Linksaußen ist zwar nicht so abschlussstark wie sein Gegenpart Mo Salah auf Rechts, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Anlagen für eine große Karriere scheint der 21-jährige definitiv zu haben.

Der Trainer:
Héctor Cúper ist eine echte Wundertüte. Der Argentinier begann seine Trainerkarriere in der heimischen Liga und traute sich um die Jahrtausendwende über den Atlantik, um sein Glück in Europa zu finden. Nach längeren und vor allem erfolgreichen Engagements mit großen Klubs wie Valencia und Inter Mailand blieben die ganz großen Erfolge jedoch aus. Vor seinem Amtsantritt in Ägypten war Cúper bei kleineren Mannschaften im arabischen Raum unter Vertrag, nachdem er von 2008 bis 2009 Georgiens Nationalteam betreute. Doch in Ägypten konnte sich der 62-Jährige wieder beweisen. Er formte die Nordafrikaner zu einem starken Nationalteam, das im Durchschnitt zwei Punkte pro Spiel einfährt und zu Ägyptens erster WM-Teilnahme seit fast drei Jahrzehnten.

Stärken und Schwächen:
Im Kader der Ägypter fehlen neben Mohamed Salah zwar die ganz großen Namen. Trotzdem kann das WM-Aufgebot von Héctor Cúper mit einer ganzen Menge Erfahrung aufwarten. Abgesehen von der Sturmspitze in Cúpers favorisiertem 4-2-3-1-System sind alle Schlüsselpositionen mit Legionären besetzt, die Erfahrung in Europa gesammelt haben.

Aus dem Kader herauszuheben ist zudem Ägyptens 45-jähriger Torwart Essam El Hadary heraus. El Hadary hatte zwar lediglich mal ein kurzes Intermezzo in der Schweiz, kann aber mit 156 Länderspielen überzeugen.
Die größte Baustelle der Ägypter ist der fehlende Knipser zwischen den beiden Flügelspielern. Ein Spieler, der Salah entlastet und für Sobhi das Toreschießen übernimmt.  Aber auch ohne einen herausragenden Mittelstürmer hat Ägypten das Potential zumindest die Gruppenphase zu überstehen – wenn Salah fit wird.

 

 

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