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Teamcheck: Marokko

Erstellt am: 31.05.18

Teamcheck: Marokko
Kick in Russ

 
 
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Die Vertreter vom afrikanischen Kontinent fahren in der Regel mit großen wenigen Ambitionen zur Weltmeisterschaft. Bei den letzten Turnieren zeigten diese Nationen auch bereits punktuell, was in ihnen steckt. Nun will eine stabile Mannschaft aus Marokko beim Turnier in Russland überzeugen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die marokkanische Mannschaft hatte zu Beginn der Qualifikation nur ein Ziel: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland! In der entscheidenden Gruppenphase bekamen es die Nordafrikaner in einer komplizierten und hochklassig besetzten Gruppe mit der Elfenbeinküste, der Mannschaft aus Gabun um Superstar Pierre-Emerick Aubameyang und Mali zu tun. Marokko ging nicht als großer Favorit in dieses Spiel, zeigte aber im Verlauf der Qualifikation viel Herz, spielte sehr diszipliniert und es reichten drei Siege und drei Remis für den souveränen Gruppensieg. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, dass Marokko in allen sechs Spielen ohne Gegentreffer blieb. Die Defensive war das Prunkstück dieser Mannschaft, die eine sehr gute Entwicklung durchlief und am Ende vier Zähler vor der Elfenbeinküste landete.

Der Star:
Marokko verfügt über einige gute Einzelspieler, dennoch ist der absolute Star des Teams relativ leicht zu bestimmen: Medhi Benatia. Der Innenverteidiger ist die klare und unangefochtene Führungsfigur im Defensivzentrum, hält die Abwehr zusammen, gibt Kommandos, dirigiert und bringt seine Erfahrungen so gewinnbringend wie möglich ein. Benatia, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern nun bei Juventus Turin spielt, hatte in der Vergangenheit zwar häufiger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, erreichte aber zumeist schnell wieder seine Topform und spielte vor allem vor der Weltmeisterschaft eine sehr gute und stabile Saison mit wenigen Blessuren. Der 31-jährige ist definitiv der wichtigste Spieler im Defensivverbund Marokkos und wird die Mannschaft als Leader in dieses Turnier führen. Ob Marokko eine Überraschung in einer schweren Gruppe mit Spanien und Portugal gelingen kann, bleibt abzuwarten. Die Hoffnungen ruhen aber auf Spielertypen wie Benatia und eine stabile Defensive könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Amine Harit. Der junge Offensivspieler wechselte vor der Saison 2017/18 vom FC Nantes zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. In der französischen Ligue 1 galt Harit als sehr talentierter, dribbelstarker Spieler, dem es noch an der letzten Effizienz fehlt. Harit lernte in seiner ersten Saison in der Bundesliga enorm viel dazu, wird im Juni erst 21 Jahre als und spielt schon jetzt sein erstes großes Turnier für die Nationalmannschaft, alleine das zeigt bereits über welch eine Qualität Harit verfügt. Und der Spieler, der auf Schalke schnell zu einer Art Publikumsliebling wurde, fährt durchaus ambitioniert nach Russland. Man kann durchaus davon ausgehen, dass der 20-jährige in der Gruppenphase eine gute Rolle spielen und viel eingesetzt wird. Gerade gegen Spanien und Portugal könnten seine Qualitäten gefragt sein: Instiktfußball mit einer extremen Handlungsschnelligkeit, einer guten Ballbehandlung und der Fähigkeit im Dribbling auch einmal 1-2 Gegenspieler stehen zu lassen. Gerade wenn die marokkanische Mannschaft die notwendigen Räume gegen die Favoriten bekommt, könnte Harit seine Qualitäten ausspielen. Allerdings: In dieser starken Gruppe kann auch schnell bereits Schluss sein.

Der Trainer:
Trainer der marokkanischen Mannschaft ist der 50-jährige Franzose Herve Renard. Renard ist ein absoluter Fachmann im afrikanischen Fußball, trainierte bisher die Nationalmannschaften von Sambia (zweimal), Angola und der Elfenbeinküste, war auf Vereinsebene unter anderem für den FC Sochaux und den OSC Lille tätig. Der Trainer, der in seiner aktiven Karriere keine signifikanten Erfolgserlebnisse feiern durfte, gewann als erster Coach zweimal den Afrika-Cup (mit Sambia und der Elfenbeinküste) und wurde 2012 zu Afrikas Trainer des Jahres gewählt. Renard weiß also genau worauf es ankommt, kann eine Mannschaft während eines Turniers hervorragend moderieren und weiß welche Maßnahmen in der Vorbereitung zu treffen sind.

Stärken und Schwächen: In der Qualifikation kristallisierte sich vor allem eine Stärke heraus – und zwar die bereits angesprochene Defensive. Marokko ist nur schwer zu bezwingen, steht gut, spielt diszipliniert und besitzt zweikampfstarke, aufopferungsvoll kämpfende Spieler. Die individuelle Klasse ist mit Carcela-Gonzalez, Harit, Belhanda und Ziyech ebenfalls vorhanden, auch dort muss man sich nicht verstecken. Die erste Elf ist ohnehin sehr ordentlich besetzt, aber einerseits fehlt ein Mittelstürmer auf Topniveau, andererseits sind die Torhüter ausbaufähig. Zudem kann von der Bank nicht mehr die ganz große Qualität nachgelegt werden.

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