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Teamcheck: Deutschland

Erstellt am: 1.06.18

Teamcheck: Deutschland
Kick in Russ

 
 
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Der amtierende Weltmeister gehört auch in Russland wieder zum engen Kreis der Favoriten. Viele Weltmeister von 2014 stehen auch bei dieser WM wieder im Kader und wollen dazu beitragen, dass erstmals seit 1962 (Brasilien) einer Nationalmannschaft wieder die Titelverteidigung gelingt. Doch spätestens die letzte EM hat gezeigt: Die Konkurrenz schläft nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg der deutschen Nationalelf zur WM war auf ein Wort reduziert: Souverän. Zehn Siege in zehn Spielen sprechen Bände. Sicherlich war die Gruppe mit Nordirland, Tschechien, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino auch nicht die allergrößte Hürde, doch die Dominanz von Jogis Jungs beeindruckte dann schon. Die beiden letzten Tests gegen die „Großen“ aus Spanien (1:1) und Brasilien (0:1) waren dann zwar ergebnistechnisch etwas ernüchternd, aber Deutschland ist ja bekanntlich eine Turniermannschaft.

Der Star:
DEN einen Star gibt es nicht in Jogi Löws Truppe. Vielmehr überzeugt der Weltmeister von 2014 durch mannschaftliche Geschlossenheit und dem Vorteil, dass dieses Team zum großen Teil schon über viele Jahre so zusammenspielt. Dennoch verfügt Deutschland natürlich auch über individuelle Weltklasse. Toni Kroos ist im Mittelfeld der Taktgeber, Joshua Kimmich hat sich auf der rechten Außenverteidigerposition fest etabliert und mit Özil, Müller, Werner, Reus, Draxler und Sane braucht man sich auch um die Offensive keine Gedanken machen.
Selbst ein möglicher Ausfall von Kapitän und Stammtorhüter Manuel Neuer würde nur bedingt wehtun. Mit Marc Andre der Stegen von Barca steht ein adäquater Ersatz parat, der eine herausragende Saison in Spanien hinter sich hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Seit dem Triumph in Rio 2014 haben sich einige junge, talentierte Spieler hervorgetan. Einer von ihnen ist Leroy Sane. Sein Wechsel zu Manchester City vor zwei Jahren hat sich bezahlt gemacht. Nach einem Jahr Anlaufzeit hat City-Coach Pep Guardiola aus Sane einen der besten Flügelspieler der diesjährigen Premier-League-Saison geformt. Der 22-jährige überzeugt mit Tempo, gutem Dribbling und vor allem 33 Scorer-Punkten in 49 Pflichtspieleinsätzen. Nur logisch, dass man sich nun einiges von ihm erhofft bei der Nationalelf.
Die ersten Einsätze verliefen etwas holprig und es war ihm eine gewisse Nervosität anzumerken. Doch bringt Sane bei der WM sein Können auf das große Parkett, ist er in jedem Fall ein Kandidat für die Startelf.

Der Trainer:
Jogi Löw ist nun seit Sommer 2006 im Amt und seine Bilanz liest sich durchaus beeindruckend: EM-Finale 2008, WM-Dritter 2010, EM-Halbfinale 2012, Weltmeister 2014, EM-Halbfinale 2016. Trotzdem hat(te) Löw auch immer wieder mit viel Kritik zu kämpfen. Kein Wunder, in einem Land, wo Fußball quasi die zweite Religion und eigentlich jeder Fußballfan gleichzeitig auch Bundestrainer ist. Der dominante Ballbesitzfußball der deutschen Mannschaft trägt seine Handschrift und immer wieder gelingt es Löw, junge gute Spieler in das vorhandene Grundgefüge mit einzubauen. Löw genießt großes Ansehen und mit dem WM-Titel vor vier Jahren hat er bereits das große Ziel eines jeden Bundestrainers erreicht. Doch wie sagt man so schön: Jetzt geht es wieder bei Null los.

Stärken und Schwächen:
Die ganz große Stärke der Deutschen ist sicherlich die Eingespieltheit. Mit Neuer (falls er rechtzeitig fit wird), Boateng (s. Neuer), Hummels, Khedira, Kroos, Özil und Müller stehen gleich sieben potenzielle Starterkandidaten im Kader, die auch 2014 schon zum Stammpersonal gehörten. Das Mittelfeld ist dabei sicherlich das Prunkstück der Mannschaft. Neben den bereits angesprochenen Kroos, Özil und Khedira stehen mit Goretzka und Gündogan zwei weitere hochveranlagte Mittelfeldspieler Löw zur Verfügung.  Zu den Schwächen zählt die Chancenverwertung. Gerade bei der letzten EM tat sich Jogi Löws Team unglaublich schwer, gefährlich ins letzte Drittel zu kommen, geschweige denn, dort seine Chancen effizient zu nutzen. Ein Problem, dass ihnen im Halbfinale gegen Frankreich zum Verhängnis wurde. Es bleibt abzuwarten, ob Spieler wie Marco Reus. Leroy Sane oder Timo Werner dieses Problem beheben können.

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