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Erdbeerzeit: Kerbers 3. Meisterwerk

Erstellt am: 15.07.18
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Erdbeerzeit: Kerbers 3. Meisterwerk
Chip & Charge

 
 
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Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – der zwölften und damit vorletzten Tageszusammenfassung aus Wimbledon. Es war der Tag, an dem Angelique Kerber das wichtigste Tennisturnier der Welt gewann, und das auf beeindruckende Art und Weise.

Um das Match zu analysieren und als Ereignis einzuordnen, gibt es eine XL-Ausgabe von Andreas und Philipp. Denn Angelique Kerber war heute nicht nur die Siegerin, sondern auch die bessere Spielerin auf dem Centre Court. Sie setzte ihren Matchplan gegen Finalgegnerin Serena Williams zur Perfektion um. Die 30-jährige machte den Court breit und lang für Williams, schickte diese in die Ecken und holte sie ans Netz. Am Ende machten jedoch – wie so häufig in diesem Turnier – Return und Aufschlag den Unterschied. Kerber variierte ihr Serve, und brachte im entscheidenden Moment eine hohe Anzahl von Williams’ Aufschlägen zurück.

Für Kerber ist der Sieg in Wimbledon wohl die Karrierekrönung, der letztlich auch zur Frage führt, was für sie in der Zukunft noch möglich ist und wo sie schon jetzt unter den besten Spielerinnen aller Zeiten einzuordnen ist. Andreas und Philipp versuchen sich an einer Einordnung und einem Blick in die Zukunft.

Auch das Abschneiden von Serena Williams, soll natürlich nicht zu kurz gekommen. Denn die spielte ja in der Tat erst ihr viertes Comebackturnier nach der Schwangerschaftspause.

Djokovic überwindet Nadal

Der Sieg Kerbers war nicht das einzige große Match des Samstags. Denn nach dem Rekordspiel zwischen Kevin Anderson und John Isner musste das zweite Semifinale zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal heute fortgesetzt werden. Das Niveau zwischen den beiden war nicht ganz so hoch wie noch am Freitag. Trotzdem wurde Unterhaltung auf einem erstaunlichem Level geboten. Für Djokovic geht es nun im Finale gegen den Dauerspieler des Turniers, Kevin Anderson. Hat der Südafrikaner nach den mehr als zehn Stunden, die er im Viertel- und Halbfinale spielen musste überhaupt eine Chance im Endspiel? Andreas und Philipp besprechen wie ein Plan für Anderson aussehen könnte.

Die Sendung wird abgeschlossen mit einem kurzen Blick auf die Samstag zu Ende gegangenen Doppelkonkurrenzen.

Kommentar

  1. Nicolai Wanczek

    15. Juli 2018 um 16:16

    Hallo Leute !

    Zu Eurem Aufruf betreffend Regeländerung bei GS meine Meinung:

    Durch neue Technologien, schellere Bälle und Plätze werden Spieler wie Isner, Karlovic, Anderson massiv bevorteilt. Es ist ja eher so, dass diese insgesamt höchst mittelmässigen Spieler gerade durch ihre Grösse (den Winkel) beim Aufschlag und die Schnelligkeit im Vorteil sind! Ein Spieler wie Karlovic ist von der Grundlinie vielleicht ein Top 500 Spieler, wenn überhaupt ! Früher gab es auch Spieler wie Krajicek, Sampras und co. aber diese Anzahl an Assen und Servicewinnern gab es damals nie. Diese Spieler mussten ALLE Schläge können und das taten sie, um große Turniere gewinnen zu können. Ein Anderson würde sich die Finger nach einem Netzspiel wie von Rafter oder Edberg ablecken, die eigtl. nur mit Kick servierten. Kein Wunder, dass Spieler wie Sam Groth oder Greg Rusedski am Ende etwas leerer ausgegangen sind (Roddick ist vielleicht eine Ausnahme, da die Konkurrenz eher überschaubar war). Tennis sollte eine Gesamtpaket sein ! Anderson, Isner und Karlovic kommen zu 70% über den Aufschlag, der Rest ist eine gute Power-Vorhand und eine solide Rückhand (aber nicht bei Karlovic). Die Regeln bei den ersten drei GS sind gerade das Salz id Suppe und garantieren das gewisse Etwas bei diesen Turnieren ! Eine Regeländerung betreffend einen verfrühten Tie-break (wie leider bei den US Open) stehe ich kritisch gegenüber, da gerade diese limitierten Spieler dann im Vorteil wären. Im Gegenteil: Ich würde es sogar interessant finden, evtl nur mit einem ! Aufschlag im 5. Satz zu spielen. Wie konnten denn Spieler wie Sergie Bruguera, Hewitt, Nalbandian oder Corretja recht große Turniere bzw. GS´s gewinnen ?! Weil sie Spielintelligenz, Stamina und Grundschläge hatten, jedoch nicht über gottgegebene 2, 08 verfügten. Ich möchte eben jene großgewachsene Spieler nicht diskreditieren aber Tennis wird immer schneller, langweiliger und körperlicher. Zunächst sollte auch mal bei Netz-Aufschlag weitergespielt werden, was ja im normalen Ballwechsel auch der Fall ist. Dann sollte über eine evtl. Abschaffung eines 1. Aufschlages im entscheidenden Satz nachgedacht werden. Das gerade laufende Match bestätigt die Diskrepanz zwischen purer Physis / Power und TennisSPIEL!!! Diese Kampagne oder dieser thematische Einwurf von Anderson sollte daher überdacht werden aber eben nicht in seinem Sinne !! Ein Schwartzman mit 35 cm Grössenunterschied kann spielerisch einen Anderson auf einem langsamen Belag ad Spiel nehmen. Das sollten wir bedenken ! All hail Schwartzmann ! Beste Grüsse !

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