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Sportbiz: DFB in roten Zahlen

Erstellt am: 12.10.18

Heute in den 99 Sekunden Sportbusiness kompakt von und mit Prof. Dr. Gerhard Nowak von der IST-Hochschule für Management: Deutscher Fußball-Bund in tief roten Zahlen; National Hockey League (NHL): Seattle wird 32. Team; ePremier League auf FIFA 19: Alle Teams müssen ran

Der größte Fußball-Verband der Welt, der Deutsche Fußball-Bund (DFB), schreibt erstmals in seiner über 100jährigen Geschichte rote Zahlen. Die Steueraffäre um die Heim-WM 2006 hat für das Finanzjahr 2017 einen Verlust von 20,3 Millionen Euro ergeben. Insgesamt 22,6 Millionen Euro kostete die Steuernachzahlung, die im Zuge der offenbar frisierten Steuererklärung 2006 verhängt worden war. Insgesamt nahm der DFB im Jahr 2017 324 Millionen Euro ein. 2016 hatte der DFB noch einen Gewinn in Höhe von 7,8 Millionen verzeichnet. Ein hoher Kostenfaktor wird künftig die DFB-Akademie werden, die bis zu 150 Millionen kosten wird und bis Anfang 2021 gebaut sein soll.

Das Exekutivkomitee der National Hockey League (NHL) hat dem Board of Governors einstimmig die Aufnahme Seattles in die Liga vorgeschlagen. Beim nächsten Treffen des BOG, also der Vertreter aller 31 NHL-Clubs dürfte die Aufnahme beschlossen werden. Zur Saison 2020/21 könnte die neue Franchise frühestens den Spielbetrieb aufnehmen, so NHL-Commissioner Gary Bettman gegenüber amerikanischen Medienvertretern. Die Eintrittsgebühr beträgt 650 Millionen Dollar. Vor sieben Monaten sammelte eine Interessensgruppe in einer Stunde Anzahlungen für über 25.000 Saison-Tickets ein.

Unter dem Namen ePremier League startet die Premier League ihren eigenen Wettbewerb in FIFA 19. Mit am Start sind alle 20 Teams aus dem englischen Oberhaus und werden je einen Spieler für Xbox One und PlayStation 4 stellen. Diese sollen über eigene Turniere der Klubs ermittelt werden. Spieler aus Großbritannien können sich ab sofort für die Liga registrieren. Das „ePL Final“ findet am 28. und 29. März 2019 in London statt. Mit der ePremier League folgt die englische Liga dem Vorbild der Niederlande und Frankreich. In den jeweiligen Ländern sind die Profivereine dazu verpflichtet, eSportler unter Vertrag zu nehmen. In Deutschland hingegen existiert mit der „Virtuellen Bundesliga“ ein deutlich lockereres und ungezwungenes System.

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