Kick in Russ https://meinsportradio.de/ Die Podcasts zur Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Mit unserem Podcast „Kick in Russ“ fassen wir in Zusammenarbeit mit neunzigplus.de alle Spiele zusammen, analysieren die Teams, die Stars und berichten rund um das Turnier. Tue, 19 Jun 2018 15:06:57 +0000 de-DE Die WM 2018 auf meinsportradio.de meinsportradio.de meinsportradio.de info@meinsportradio.de Die Podcasts zur Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Mit unserem Podcast „Kick in Russ“ fassen wir in Zusammenarbeit mit neunzigplus.de alle Spiele zusammen, analysieren die Teams, die Stars und berichten rund um das Turnier. Die Podcasts zur Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Mit unserem Podcast „Kick in Russ“ fassen wir in Zusammenarbeit mit neunzigplus.de alle Spiele zusammen, analysieren die Teams, die Stars und berichten rund um das Turnier. meinsportradio.de info@meinsportradio.de clean No https://meinsportradio.de/wp-content/uploads/Kick_in_Russ/Grafiken/logo-gross-schwarz.jpg Kick in Russ https://meinsportradio.de/ https://wordpress.org/?v=4.9.6 #COLJPN: Kein Fallobst https://meinsportradio.de/2018/06/19/coljpn-kein-fallobst/ Tue, 19 Jun 2018 14:21:04 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21733 featuredRight3,FIFA,Fußball,Gruppe H,Japan,Kolumbien,Russland,WM 2018,wmfeatured1 Viele Experten hatten Japan vor Turnierstart als Fallobst einsortiert. Doch nun sind sie nach dem ersten Gruppenspiel gegen Kolumbien und einem 2:1-Sieg plötzlich auf Kurs Achtelfinale und Kolumbien schwer unter Druck. Der erste Sieg eines asiatischen Teams gegen ein südamerikanisches überhaupt bei einer WM. Allerdings profitierte Japan dabei auch einem frühen Platzverweis und einer Trainingsverletzung von James Rodriguez, die das taktische Konzept von Coach José Pekerman früh über den Haufen warfen.

Darüber wird zu reden sein, hier bei Kick in Russ, dem Podcast zur WM 2018 in Russland auf meinsportradio.de. Und das machen Malte Asmus und unser Experte von 90PLUS, Julius Eid.

Spielbericht:

Den ersten Nackenschlag hatte Kolumbien schon vor dem Spiel verkraften müssen. Denn James Rodriguez begann das Spiel angeschlagen nur auf der Bank. Den zweiten Nackenschlag für Kolumbien gab es dann kurz nach dem Anpfiff. Torhüter Ospina vereitelte zunächst eine dicke Chance von Osako, den Nachschuss von Kagawa blockte Carlos Sanchez mit dem ausgefahrenen Arm. Ein berechtigter Platzverweis und Elfmeter für Japan waren die Folge. Kagawa verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung (6.).

Es entwickelte sich ein kurzweilige Spiel, weil vor allem die Japaner nach vorne spielten. Aber auch Kolumbien brachte sich ab der 20. Minute vermehrt offensiv ein – immer wieder angeführt von Juan Cuadrado, den die Japaner nicht richtig in den Griff bekamen. Deshalb verwunderte es auch, dass ausgerechnet der auffälligste Südamerikaner das Feld verlassen musste. Trainer José Pekermann brachte an seiner Stelle Wilmar Barrios.

Kolumbien blieb trotz allem gefährlich und verdiente sich dadurch auch den Ausgleich. Allerdings fielder durch einen unberechtigten Freistoß. Falcao hatte sein Hinterteil eigentlich regelwidrig gegen Hasebe eingesetzt, Schiedsrichter Damir Skomina erkannte aber trotzdem ein Foul am Kolumbianer. Und Quintero verwandelte den Standard flach zum Ausgleich (39.).

Japan kam mit mehr Schwung aus der Pause und dank Yuya Osako aus halblinker Position im Strafraum zum ersten guten Abschluss. Ospina war allerdings auf dem Posten. Und er wehrte kurz darauf auch einen Rechtsschuss von Takashi Inui ab. Mayo Yoshidas Kopfball nach einem Freistoß von Gaku Shibasaki verfehlte das Tor nur knapp. Bei Kolumbien war mittlerweile James im Spiel. Aber auch der Hoffnungsträger brachte keine Entlastung und kam erst in der Schlussphase zu einer kleinen Chance und holte sich eine Gelbe Karte ab. Und so belohnte sich Japan für ihre Feldüberlegenheit. Osako köpfte nach einer Ecke das 2:1.

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Viele Experten hatten Japan vor Turnierstart als Fallobst einsortiert. Doch nun sind sie nach dem ersten Gruppenspiel gegen Kolumbien und einem 2:1-Sieg plötzlich auf Kurs Achtelfinale und Kolumbien schwer unter Druck. Der erste Sieg eines asiatischen Teams gegen ein südamerikanisches überhaupt bei einer WM. Allerdings profitierte Japan dabei auch einem frühen Platzverweis und einer Trainingsverletzung von James Rodriguez, die das taktische Konzept von Coach José Pekerman früh über den Haufen warfen.

Darüber wird zu reden sein, hier bei Kick in Russ, dem Podcast zur WM 2018 in Russland auf meinsportradio.de. Und das machen Malte Asmus und unser Experte von 90PLUS, Julius Eid.

Spielbericht:

Den ersten Nackenschlag hatte Kolumbien schon vor dem Spiel verkraften müssen. Denn James Rodriguez begann das Spiel angeschlagen nur auf der Bank. Den zweiten Nackenschlag für Kolumbien gab es dann kurz nach dem Anpfiff. Torhüter Ospina vereitelte zunächst eine dicke Chance von Osako, den Nachschuss von Kagawa blockte Carlos Sanchez mit dem ausgefahrenen Arm. Ein berechtigter Platzverweis und Elfmeter für Japan waren die Folge. Kagawa verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung (6.).

Es entwickelte sich ein kurzweilige Spiel, weil vor allem die Japaner nach vorne spielten. Aber auch Kolumbien brachte sich ab der 20. Minute vermehrt offensiv ein – immer wieder angeführt von Juan Cuadrado, den die Japaner nicht richtig in den Griff bekamen. Deshalb verwunderte es auch, dass ausgerechnet der auffälligste Südamerikaner das Feld verlassen musste. Trainer José Pekermann brachte an seiner Stelle Wilmar Barrios.

Kolumbien blieb trotz allem gefährlich und verdiente sich dadurch auch den Ausgleich. Allerdings fielder durch einen unberechtigten Freistoß. Falcao hatte sein Hinterteil eigentlich regelwidrig gegen Hasebe eingesetzt, Schiedsrichter Damir Skomina erkannte aber trotzdem ein Foul am Kolumbianer. Und Quintero verwandelte den Standard flach zum Ausgleich (39.).

Japan kam mit mehr Schwung aus der Pause und dank Yuya Osako aus halblinker Position im Strafraum zum ersten guten Abschluss. Ospina war allerdings auf dem Posten. Und er wehrte kurz darauf auch einen Rechtsschuss von Takashi Inui ab. Mayo Yoshidas Kopfball nach einem Freistoß von Gaku Shibasaki verfehlte das Tor nur knapp. Bei Kolumbien war mittlerweile James im Spiel. Aber auch der Hoffnungsträger brachte keine Entlastung und kam erst in der Schlussphase zu einer kleinen Chance und holte sich eine Gelbe Karte ab. Und so belohnte sich Japan für ihre Feldüberlegenheit. Osako köpfte nach einer Ecke das 2:1.

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Viele Experten hatten Japan vor Turnierstart als Fallobst einsortiert. Doch nun sind sie nach dem ersten Gruppenspiel gegen Kolumbien und einem 2:1-Sieg plötzlich auf Kurs Achtelfinale und Kolumbien schwer unter Druck. Der erste Sieg eines asiatischen Teams gegen ein südamerikanisches überhaupt bei einer WM. Allerdings profitierte Japan dabei auch einem frühen Platzverweis und einer Trainingsverletzung von James Rodriguez, die das taktische Konzept von Coach José Pekerman früh über den Haufen warfen.

Darüber wird zu reden sein, hier bei Kick in Russ, dem Podcast zur WM 2018 in Russland auf meinsportradio.de. Und das machen Malte Asmus und unser Experte von 90PLUS, Julius Eid.

Spielbericht:

Den ersten Nackenschlag hatte Kolumbien schon vor dem Spiel verkraften müssen. Denn James Rodriguez begann das Spiel angeschlagen nur auf der Bank. Den zweiten Nackenschlag für Kolumbien gab es dann kurz nach dem Anpfiff. Torhüter Ospina vereitelte zunächst eine dicke Chance von Osako, den Nachschuss von Kagawa blockte Carlos Sanchez mit dem ausgefahrenen Arm. Ein berechtigter Platzverweis und Elfmeter für Japan waren die Folge. Kagawa verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung (6.).

Es entwickelte sich ein kurzweilige Spiel, weil vor allem die Japaner nach vorne spielten. Aber auch Kolumbien brachte sich ab der 20. Minute vermehrt offensiv ein – immer wieder angeführt von Juan Cuadrado, den die Japaner nicht richtig in den Griff bekamen. Deshalb verwunderte es auch, dass ausgerechnet der auffälligste Südamerikaner das Feld verlassen musste. Trainer José Pekermann brachte an seiner Stelle Wilmar Barrios.

Kolumbien blieb trotz allem gefährlich und verdiente sich dadurch auch den Ausgleich. Allerdings fielder durch einen unberechtigten Freistoß. Falcao hatte sein Hinterteil eigentlich regelwidrig gegen Hasebe eingesetzt, Schiedsrichter Damir Skomina erkannte aber trotzdem ein Foul am Kolumbianer. Und Quintero verwandelte den Standard flach zum Ausgleich (39.).

Japan kam mit mehr Schwung aus der Pause und dank Yuya Osako aus halblinker Position im Strafraum zum ersten guten Abschluss. Ospina war allerdings auf dem Posten. Und er wehrte kurz darauf auch einen Rechtsschuss von Takashi Inui ab. Mayo Yoshidas Kopfball nach einem Freistoß von Gaku Shibasaki verfehlte das Tor nur knapp. Bei Kolumbien war mittlerweile James im Spiel. Aber auch der Hoffnungsträger brachte keine Entlastung und kam erst in der Schlussphase zu einer kleinen Chance und holte sich eine Gelbe Karte ab. Und so belohnte sich Japan für ihre Feldüberlegenheit. Osako köpfte nach einer Ecke das 2:1.

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Kick in Russ clean No no no 14:50 14:50 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Tagesvorschau & Schiri-Noten https://meinsportradio.de/2018/06/19/tagesvorschau-schiri-noten/ Tue, 19 Jun 2018 08:26:28 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21720 featuredRight3,Fußball,Gruppe A,Gruppe H,Japan,Kolumbien,Polen,Russland,Schiedsrichter,Senegal,Urs Meier,WM 2018,wmfeaturedRight5,ZDF Bei der Fußball-WM in Russland greift heute auch die Gruppe H ins Geschehen ein – und damit kommen dann auch die letzten vier Teams, die bisher noch gar nicht gegen den Ball getreten haben, zum Einsatz. Was wir von Kolumbien gegen Japan und Polen gegen Senegal erwarten dürfen, verrät euch Malte Asmus in der Tagesvorschau von Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportradio.de. Außerdem zieht ZDF-Schiedsrichterexperte Urs Meier mit uns eine erste Bilanz der Schiedsrichterleistungen bei der WM bisher – und Benedikt Höwedes verrät, was er der DFB-Mannschaft nach der Niederlage gegen Mexiko bei dieser WM noch zutraut.

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Bei der Fußball-WM in Russland greift heute auch die Gruppe H ins Geschehen ein – und damit kommen dann auch die letzten vier Teams, die bisher noch gar nicht gegen den Ball getreten haben, zum Einsatz. Was wir von Kolumbien gegen Japan und Polen gegen Senegal erwarten dürfen, verrät euch Malte Asmus in der Tagesvorschau von Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportradio.de. Außerdem zieht ZDF-Schiedsrichterexperte Urs Meier mit uns eine erste Bilanz der Schiedsrichterleistungen bei der WM bisher – und Benedikt Höwedes verrät, was er der DFB-Mannschaft nach der Niederlage gegen Mexiko bei dieser WM noch zutraut.

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Bei der Fußball-WM in Russland greift heute auch die Gruppe H ins Geschehen ein – und damit kommen dann auch die letzten vier Teams, die bisher noch gar nicht gegen den Ball getreten haben, zum Einsatz. Was wir von Kolumbien gegen Japan und Polen gegen Senegal erwarten dürfen, verrät euch Malte Asmus in der Tagesvorschau von Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportradio.de. Außerdem zieht ZDF-Schiedsrichterexperte Urs Meier mit uns eine erste Bilanz der Schiedsrichterleistungen bei der WM bisher – und Benedikt Höwedes verrät, was er der DFB-Mannschaft nach der Niederlage gegen Mexiko bei dieser WM noch zutraut.

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Kick in Russ clean No no no 12:38 12:38 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
#TUNENG: Kane war ihr Schicksal https://meinsportradio.de/2018/06/18/tuneng-kane-war-ihr-schicksal/ Mon, 18 Jun 2018 20:27:31 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21711 England,featured,FIFA,Fußball,Harry Kane,Russland,Tunesien,WM 2018,wmfeat Gut angefangen, stark nachgelassen, aber am Ende doch noch verdient gewonnen – so muss das Fazit aus englischer Sicht nach dem 2:1 gegen Tunesien in der Gruppe G lauten. Nach stürmischem Beginn und der frühen Führung brachten sie ein diskussionswürdiger Elfmeterpfiff und das Gegentor England aus dem Konzept. Und gegen defensivstarke Tunesier fanden sie dann lange nicht mehr ins Spiel zurück, bis ihr Superstar Harry Kane in der Nachspielzeit zuschlug und für lange Gesichter bei Tunesien sorgte.

Malte Asmus und der England-Experte von 90PLUS, Chris McCarthy, analysieren.

Spielbericht:

England macht gegen nervöse Tunesier von Beginn an das Spiel – und sorgte mit guten Zuspielen in den Strafraum immer wieder für Chaos in der Hintermannschaft der Nordafrikaner. Jordan Henderson z.B. fand Dele Alli, dessen Ablage zu Jesse Lingard kam. Tunesiens Keeper Mouez Hassen verhinderte Schlimmeres. Und der stand auch kurze Zeit später wieder im Mittelpunkt allerdings wegen einer Verletzung an der linken Schulter. Der 23-jährige musste sich behandeln lassen und spielte zunächst weiter.

Und er zeigte trotz seiner Blessur sogar eine Glanzparade, als er einen Kopfball von John Stones nach einer Ecke von der Linie kratzte. Allerdings war er gegen den Abstauber des optimal platzierten Harry Kane dann machtlos (11.). England in Front und Tunesien nach einer Viertelstunde mit einem neuen Torwart. Hassen musste raus, Ben Mustapha kam. Und der wurde gleich warm geschossen. Hendersons Schuss wurde seine Beute. England in dieser Phase zu ungenau im Passpiel und zu unkonzentriert im Abschluss.

In der Folge verringerten die Three Lions dazu auch noch den Druck und verloren auch etwas die Konzentration. Dadurch kamen die Tunesier einige Male in Strafraumnähe. Jordan Pickford erreichte einen tunesischen Steilpass vor Wahbi Khazri . Nach einem englischen Ballverlust vor dem eigenen Strafstoß zog Ferjani Sassi aus 17 Metern ab. Sein verdeckter Schuss wurde aber abgefälscht und verfehlte dadurch das Tor deutlich.

Ein diskussionswürdiger Elfmeterpfiff gab dem Spiel dann eine neue Wendung. Ben Youssef fiel im Strafraum, nachdem ihn der Arm von Kyle Walker im Gesicht getroffen hatte. Der Schiedsrichter deutete auf den Punkt und Sassi ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht entgehen (35.). England drückte als Reaktion wieder auf das Tempo, deckte die Lücken in Tunesiens Defensivverbund auf kam gefährlich in Tunesiens Strafraum. Dort umklammerte Sassi Kane, riss ihn zu Boden. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus.

Nach der Pause brauchte die Partie, um wieder in Fahrt zu kommen. Erneut gab es eine strittige Strafraumsituation. Kane wurde von Yassine Meriah zu Boden gedrückt, aber wieder warteten die Three Lions vergeblich auf einen Pfiff. Und gegen die gute Deckungsarbeit der Tunesier – der vorderste Engländer wurde meist gedoppelt – fehlte den Engländern dann noch mehr Pfiff. Auch von ihren Standards ging kaum noch Gefahr aus. Zudem rührte Tunesien in der Schlussphase noch mehr Beton an, um das Remis zu halten. Doch das misslang in der Nachspielzeit. Denn nach einer Ecke stand Kane völlig frei, Maguire verlängerte und der Kapitän köpfte den Ball über die Linie.

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Gut angefangen, stark nachgelassen, aber am Ende doch noch verdient gewonnen – so muss das Fazit aus englischer Sicht nach dem 2:1 gegen Tunesien in der Gruppe G lauten. Nach stürmischem Beginn und der frühen Führung brachten sie ein diskussionswürdiger Elfmeterpfiff und das Gegentor England aus dem Konzept. Und gegen defensivstarke Tunesier fanden sie dann lange nicht mehr ins Spiel zurück, bis ihr Superstar Harry Kane in der Nachspielzeit zuschlug und für lange Gesichter bei Tunesien sorgte.

Malte Asmus und der England-Experte von 90PLUS, Chris McCarthy, analysieren.

Spielbericht:

England macht gegen nervöse Tunesier von Beginn an das Spiel – und sorgte mit guten Zuspielen in den Strafraum immer wieder für Chaos in der Hintermannschaft der Nordafrikaner. Jordan Henderson z.B. fand Dele Alli, dessen Ablage zu Jesse Lingard kam. Tunesiens Keeper Mouez Hassen verhinderte Schlimmeres. Und der stand auch kurze Zeit später wieder im Mittelpunkt allerdings wegen einer Verletzung an der linken Schulter. Der 23-jährige musste sich behandeln lassen und spielte zunächst weiter.

Und er zeigte trotz seiner Blessur sogar eine Glanzparade, als er einen Kopfball von John Stones nach einer Ecke von der Linie kratzte. Allerdings war er gegen den Abstauber des optimal platzierten Harry Kane dann machtlos (11.). England in Front und Tunesien nach einer Viertelstunde mit einem neuen Torwart. Hassen musste raus, Ben Mustapha kam. Und der wurde gleich warm geschossen. Hendersons Schuss wurde seine Beute. England in dieser Phase zu ungenau im Passpiel und zu unkonzentriert im Abschluss.

In der Folge verringerten die Three Lions dazu auch noch den Druck und verloren auch etwas die Konzentration. Dadurch kamen die Tunesier einige Male in Strafraumnähe. Jordan Pickford erreichte einen tunesischen Steilpass vor Wahbi Khazri . Nach einem englischen Ballverlust vor dem eigenen Strafstoß zog Ferjani Sassi aus 17 Metern ab. Sein verdeckter Schuss wurde aber abgefälscht und verfehlte dadurch das Tor deutlich.

Ein diskussionswürdiger Elfmeterpfiff gab dem Spiel dann eine neue Wendung. Ben Youssef fiel im Strafraum, nachdem ihn der Arm von Kyle Walker im Gesicht getroffen hatte. Der Schiedsrichter deutete auf den Punkt und Sassi ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht entgehen (35.). England drückte als Reaktion wieder auf das Tempo, deckte die Lücken in Tunesiens Defensivverbund auf kam gefährlich in Tunesiens Strafraum. Dort umklammerte Sassi Kane, riss ihn zu Boden. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus.

Nach der Pause brauchte die Partie, um wieder in Fahrt zu kommen. Erneut gab es eine strittige Strafraumsituation. Kane wurde von Yassine Meriah zu Boden gedrückt, aber wieder warteten die Three Lions vergeblich auf einen Pfiff. Und gegen die gute Deckungsarbeit der Tunesier – der vorderste Engländer wurde meist gedoppelt – fehlte den Engländern dann noch mehr Pfiff. Auch von ihren Standards ging kaum noch Gefahr aus. Zudem rührte Tunesien in der Schlussphase noch mehr Beton an, um das Remis zu halten. Doch das misslang in der Nachspielzeit. Denn nach einer Ecke stand Kane völlig frei, Maguire verlängerte und der Kapitän köpfte den Ball über die Linie.

Gut angefangen, stark nachgelassen, aber am Ende doch noch verdient gewonnen – so muss das Fazit aus englischer Sicht nach dem 2:1 gegen Tunesien in der Gruppe G lauten. Nach stürmischem Beginn und der frühen Führung brachten sie ein diskussionswürdiger Elfmeterpfiff und das Gegentor England aus dem Konzept. Und gegen defensivstarke Tunesier fanden sie dann lange nicht mehr ins Spiel zurück, bis ihr Superstar Harry Kane in der Nachspielzeit zuschlug und für lange Gesichter bei Tunesien sorgte.

Malte Asmus und der England-Experte von 90PLUS, Chris McCarthy, analysieren.

Spielbericht:

England macht gegen nervöse Tunesier von Beginn an das Spiel – und sorgte mit guten Zuspielen in den Strafraum immer wieder für Chaos in der Hintermannschaft der Nordafrikaner. Jordan Henderson z.B. fand Dele Alli, dessen Ablage zu Jesse Lingard kam. Tunesiens Keeper Mouez Hassen verhinderte Schlimmeres. Und der stand auch kurze Zeit später wieder im Mittelpunkt allerdings wegen einer Verletzung an der linken Schulter. Der 23-jährige musste sich behandeln lassen und spielte zunächst weiter.

Und er zeigte trotz seiner Blessur sogar eine Glanzparade, als er einen Kopfball von John Stones nach einer Ecke von der Linie kratzte. Allerdings war er gegen den Abstauber des optimal platzierten Harry Kane dann machtlos (11.). England in Front und Tunesien nach einer Viertelstunde mit einem neuen Torwart. Hassen musste raus, Ben Mustapha kam. Und der wurde gleich warm geschossen. Hendersons Schuss wurde seine Beute. England in dieser Phase zu ungenau im Passpiel und zu unkonzentriert im Abschluss.

In der Folge verringerten die Three Lions dazu auch noch den Druck und verloren auch etwas die Konzentration. Dadurch kamen die Tunesier einige Male in Strafraumnähe. Jordan Pickford erreichte einen tunesischen Steilpass vor Wahbi Khazri . Nach einem englischen Ballverlust vor dem eigenen Strafstoß zog Ferjani Sassi aus 17 Metern ab. Sein verdeckter Schuss wurde aber abgefälscht und verfehlte dadurch das Tor deutlich.

Ein diskussionswürdiger Elfmeterpfiff gab dem Spiel dann eine neue Wendung. Ben Youssef fiel im Strafraum, nachdem ihn der Arm von Kyle Walker im Gesicht getroffen hatte. Der Schiedsrichter deutete auf den Punkt und Sassi ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht entgehen (35.). England drückte als Reaktion wieder auf das Tempo, deckte die Lücken in Tunesiens Defensivverbund auf kam gefährlich in Tunesiens Strafraum. Dort umklammerte Sassi Kane, riss ihn zu Boden. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus.

Nach der Pause brauchte die Partie, um wieder in Fahrt zu kommen. Erneut gab es eine strittige Strafraumsituation. Kane wurde von Yassine Meriah zu Boden gedrückt, aber wieder warteten die Three Lions vergeblich auf einen Pfiff. Und gegen die gute Deckungsarbeit der Tunesier – der vorderste Engländer wurde meist gedoppelt – fehlte den Engländern dann noch mehr Pfiff. Auch von ihren Standards ging kaum noch Gefahr aus. Zudem rührte Tunesien in der Schlussphase noch mehr Beton an, um das Remis zu halten. Doch das misslang in der Nachspielzeit. Denn nach einer Ecke stand Kane völlig frei, Maguire verlängerte und der Kapitän köpfte den Ball über die Linie.

Kick in Russ clean No no no 15:46 15:46 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #BELPAN: Letztlich souverän https://meinsportradio.de/2018/06/18/belpan-letztlich-souveraen/ Mon, 18 Jun 2018 17:21:22 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21707 Belgien,featuredRight4,FIFA,Fußball,Panama,Russland,WM 2018,wmfeatured5 Als einziger der bisher in Aktion getretenen Mitfavoriten auf den WM-Titel ist Belgien mit einem klaren und souveränen Sieg ins Turnier gestartet. Außenseiter Panama kämpfte zwar lange erbittert gegen die Belgier, doch am Ende zogen sie mit 0:3 klar den Kürzeren.

Belgien hat zwar auch noch Luft nach oben, brauchte lange, um sich freizuspielen, aber kann sich letztlich auf seine Stars verlassen.

Wir arbeiten das Duell Belgien gegen Panama zum Auftakt der Gruppe G auf und klären, ob dieser Start schon ein Gradmesser für Belgiens WM-Chancen sein kann – hier bei Kick in Russ auf meinsportradio.de mit Malte Asmus und Manuel Behlert von 90 Plus.

Spielbericht:

Es bot sich das erwartete BIld. Belgien machte das Spiel, der Neuling igelte sich hinten ein und stand diszipliniert. Aber Belgien kam trotzdem zu gefährlichen Abschlüssen: Carrascos Flachschuss wurde zur leichten Beute für Jaime Penede, der sich auch gegen einen Abschluss von Dries Mertens auszeichnen konnte. Außerdem spritzte Eden Hazard in eine riskante Rückgabe von Roman Torres, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Dort landete auch ein weiterer Schuss von Mertens und Torres klärte eine tolle Hereingabe von Lukaku weltklasse.

Belgien auch weiter überlegen, aber mit weniger Torgefahr. Panama durfte auch mal ein paar Ausflüge in die gegnerische Hälfte starten und holen sogar etwas Zählbares heraus: eine Ecke. Und der noch größer Erfolg: Hinten hielten sie in der ersten Hälfte die Null, was aber nicht nur an der engmaschigen und körperlich robusten Deckung Panamas lag, sondern auch an der Abschlussschwäche der Belgier im ersten Durchgang.

Die überwanden sie dann kurz nach Wiederanpfiff. Román Torres köpfte den Ball vor Lukaku aus dem Strafraum, seine Mitspieler konnten am rechten Sechzehnereck aber nicht final klären. Dries Mertens bekam ihn direkt auf den Schlappen, zog volley ab und überwand Keeper Penedo Im hohen Bogen zur überfälligen 1:0-Führung (47.). Kurz darauf zischte ein de Bruyne-Freistoß am Tor vorbei.

Mit dem Rücken zur Wand wurde Panama mutiger und bekam eine gute Chance. Michael Murillo lief Carrasco davon, drang in den Strafraum ein, bekam das Zuspiel von Barcenas – Thibaut Courtois verhinderte aber Schlimmeres. Auf der Gegenseite musste Belgien viel Aufwand betreiben gegen die defensiv sehr kompakt agierenden Jungs aus Panama. Doch dann flankte de Bruyne mit dem Außenrist, fand Lukakus Kopf und der markierte das 2:0. Das 3:0 ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Lukaku erzielte es mit einem schönen Heber. Das Spiel war entschieden – es blieb nur noch die Frage offen, ob sich Panama wenigstens mit einem Tor für den Einsatz belohnen würde. Es sollte aber nichts mehr anbrennen.

]]> Als einziger der bisher in Aktion getretenen Mitfavoriten auf den WM-Titel ist Belgien mit einem klaren und souveränen Sieg ins Turnier gestartet. Außenseiter Panama kämpfte zwar lange erbittert gegen die Belgier, doch am Ende zogen sie mit 0:3 klar den Kürzeren.

Belgien hat zwar auch noch Luft nach oben, brauchte lange, um sich freizuspielen, aber kann sich letztlich auf seine Stars verlassen.

Wir arbeiten das Duell Belgien gegen Panama zum Auftakt der Gruppe G auf und klären, ob dieser Start schon ein Gradmesser für Belgiens WM-Chancen sein kann – hier bei Kick in Russ auf meinsportradio.de mit Malte Asmus und Manuel Behlert von 90 Plus.

Spielbericht:

Es bot sich das erwartete BIld. Belgien machte das Spiel, der Neuling igelte sich hinten ein und stand diszipliniert. Aber Belgien kam trotzdem zu gefährlichen Abschlüssen: Carrascos Flachschuss wurde zur leichten Beute für Jaime Penede, der sich auch gegen einen Abschluss von Dries Mertens auszeichnen konnte. Außerdem spritzte Eden Hazard in eine riskante Rückgabe von Roman Torres, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Dort landete auch ein weiterer Schuss von Mertens und Torres klärte eine tolle Hereingabe von Lukaku weltklasse.

Belgien auch weiter überlegen, aber mit weniger Torgefahr. Panama durfte auch mal ein paar Ausflüge in die gegnerische Hälfte starten und holen sogar etwas Zählbares heraus: eine Ecke. Und der noch größer Erfolg: Hinten hielten sie in der ersten Hälfte die Null, was aber nicht nur an der engmaschigen und körperlich robusten Deckung Panamas lag, sondern auch an der Abschlussschwäche der Belgier im ersten Durchgang.

Die überwanden sie dann kurz nach Wiederanpfiff. Román Torres köpfte den Ball vor Lukaku aus dem Strafraum, seine Mitspieler konnten am rechten Sechzehnereck aber nicht final klären. Dries Mertens bekam ihn direkt auf den Schlappen, zog volley ab und überwand Keeper Penedo Im hohen Bogen zur überfälligen 1:0-Führung (47.). Kurz darauf zischte ein de Bruyne-Freistoß am Tor vorbei.

Mit dem Rücken zur Wand wurde Panama mutiger und bekam eine gute Chance. Michael Murillo lief Carrasco davon, drang in den Strafraum ein, bekam das Zuspiel von Barcenas – Thibaut Courtois verhinderte aber Schlimmeres. Auf der Gegenseite musste Belgien viel Aufwand betreiben gegen die defensiv sehr kompakt agierenden Jungs aus Panama. Doch dann flankte de Bruyne mit dem Außenrist, fand Lukakus Kopf und der markierte das 2:0. Das 3:0 ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Lukaku erzielte es mit einem schönen Heber. Das Spiel war entschieden – es blieb nur noch die Frage offen, ob sich Panama wenigstens mit einem Tor für den Einsatz belohnen würde. Es sollte aber nichts mehr anbrennen.

clean No no no 15:26 15:26 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Schulle mit Dembo – All is lost https://meinsportradio.de/2018/06/18/schulle-mit-dembo-all-is-lost/ Mon, 18 Jun 2018 15:26:59 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21705 #GERMEX,Deutschland,DFB,Dietfried Dembowski,Jerome Boateng,Joshua Kimmich,Mario Gomez,Mats Hummels,Mexiko,Thomas Müller,wmfeatured3 Die deutsche Mannschaft verliert ihr Auftaktspiel gegen Mexiko. MEXIKO! Wie das passieren kann, erörtern Dietfried Dembowski und der wirre Internet-Radiomoderator in der neuen Ausgabe von „Auf ein Schulle mit Dembo“. Dembowski ist desillusioniert. Das Spiel der Jogi-Jungs war nur der Gipfel des Berges an Missmut, der sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatte. Da war die schlechte Unterkunft, das Gündogan/ Özil-Gate mit dem Autokraten aus der Türkei, da waren die schwachen Vorbereitungsspiele. Und das gipfelte in einer schlechten Leistung Thomas Müllers, in einer überforderten Abwehr und eben der Niederlage gegen Mexikaner, die aber auch gut spielten!

Trotzdem lag Dembowski natürlich in all seinen Weissagungen richtig. Seit Anfang des Jahres hatte er den Untergang des deutschen Fußballs heraufbeschworen. Jetzt fühlt er sich bestätigt. Und da Fußball natürlich auch immer (und gerade in Deutschland) ein Ebenbild der Gesellschaft ist, ist die Stimmung sowieso im Keller.

Aber hören Sie selbst!

 

]]> Die deutsche Mannschaft verliert ihr Auftaktspiel gegen Mexiko. MEXIKO! Wie das passieren kann, erörtern Dietfried Dembowski und der wirre Internet-Radiomoderator in der neuen Ausgabe von „Auf ein Schulle mit Dembo“. Dembowski ist desillusioniert. Das Spiel der Jogi-Jungs war nur der Gipfel des Berges an Missmut, der sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatte. Da war die schlechte Unterkunft, das Gündogan/ Özil-Gate mit dem Autokraten aus der Türkei, da waren die schwachen Vorbereitungsspiele. Und das gipfelte in einer schlechten Leistung Thomas Müllers, in einer überforderten Abwehr und eben der Niederlage gegen Mexikaner, die aber auch gut spielten!

Trotzdem lag Dembowski natürlich in all seinen Weissagungen richtig. Seit Anfang des Jahres hatte er den Untergang des deutschen Fußballs heraufbeschworen. Jetzt fühlt er sich bestätigt. Und da Fußball natürlich auch immer (und gerade in Deutschland) ein Ebenbild der Gesellschaft ist, ist die Stimmung sowieso im Keller.

Aber hören Sie selbst!

 

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Die deutsche Mannschaft verliert ihr Auftaktspiel gegen Mexiko. MEXIKO! Wie das passieren kann, erörtern Dietfried Dembowski und der wirre Internet-Radiomoderator in der neuen Ausgabe von „Auf ein Schulle mit Dembo“. Dembowski ist desillusioniert. Das Spiel der Jogi-Jungs war nur der Gipfel des Berges an Missmut, der sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatte. Da war die schlechte Unterkunft, das Gündogan/ Özil-Gate mit dem Autokraten aus der Türkei, da waren die schwachen Vorbereitungsspiele. Und das gipfelte in einer schlechten Leistung Thomas Müllers, in einer überforderten Abwehr und eben der Niederlage gegen Mexikaner, die aber auch gut spielten!

Trotzdem lag Dembowski natürlich in all seinen Weissagungen richtig. Seit Anfang des Jahres hatte er den Untergang des deutschen Fußballs heraufbeschworen. Jetzt fühlt er sich bestätigt. Und da Fußball natürlich auch immer (und gerade in Deutschland) ein Ebenbild der Gesellschaft ist, ist die Stimmung sowieso im Keller.

Aber hören Sie selbst!

 

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DID POWER RANKING clean No no no 9:32 9:32 DID POWER RANKING Fußball, meinsportradio.de
#SWEKOR: Cho & doch k.o. https://meinsportradio.de/2018/06/18/swekor-cho-doch-k-o/ Mon, 18 Jun 2018 14:18:57 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21701 Deutschland,featuredRight3,FIFA,Gruppe F,Mexiko,Russland,Schweden,Südkorea,WM 2018,wmfeatured2 Die deutsche Mannschaft hat im Tabellenkeller der Gruppe F Gesellschaft von Südkorea bekommen. Die Asiaten verloren im Duell gegen Schweden mit 0:1. Die Erkenntnis, die sich aus der sehr mäßigen Partie in Nizhny Novgorod ziehen lässt: Keiner der beiden nächsten Gegner der DFB-Truppe ist eine Übermannschaft. Trotz der Niederlage gegen Mexiko sollte für Jogi Löw und Co. das Achtelfinale weiterhin kein Problem darstellen.

Malte Asmus und unser Experte von Manuel Behlert von 90PLUS analysieren das Duell zwischen Schweden und Südkorea.

Spielbericht:

Schweden verdiente sich den Sieg, hatte deutlich mehr Spielanteile und Torabschlüsse, aber eben auch ein Manko: Sie machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Erst ein Elfmeter von Kapitän Andreas Granqvist besorgte in der 65. Minute die 1:0-Führung für Schweden. Südkorea war dagegen komplett harmlos. Schwedens Torhüter Robin Olsen verlebte einen beschäftigungslosen Nachmittag.

Die Schweden überließen Südkorea in der Anfangsphase den Ball, setzte selbst auf Konter. Viel Risiko gingen aber beide Teams zunächst nicht ein. Den ersten Torschuss der Partie gab es erst in der 20. MInute: Nach einem Pass von der rechten Seite schloss Berg aus kurzer Distanz ab, Südkoreas Keeper Cho Hyun-Woo verhinderte mit einer Glanzparade den Rückstand. Nach der folgenden Ecke köpfte Pontus Jansson knapp am Tor vorbei.

Schweden bekam mehr Kontrolle über das Spiel. Südkorea, schaltete ein paar Mal um, blieb aber zu harmlos und ausrechenbar und stellte den Gegner nicht vor Probleme. Schweden agierte trotz Feldüberlegenheit aber auch erst gegen Ende der Halbzeit wieder gefährlicher: Ola Toivonen wird nach einer Grätsche von Ki Sung-yueng im Strafraum getroffen, Schiedsrichter Joel Aguilar verwehrte aber einen Elfmeter. Bergs Volleyschuss aus spitzem Winkel flog vorbei, ein Abschluss von Andreas Granqvist wurde zur leichten Beute von Cho und Südkoreas Abwehr fälschte den Kopfball von Viktor Claesson nach Flanke von Mikael Lustig neben das Tor ab.

Die zweite Hälfte begann abwechslungsreicher als die erste. Emil Forsberg schloss einen guten Angriff der Schweden allerdings über das Tor ab und auch Südkorea bekam seine beste Chance des Spiels. Eine Kim-Flanke brachte Koo per Kopf aber nur an das Außennetz. Es war die beste Chance der Partie für Südkorea, die mutiger wurden, aber trotzdem den Dämpfer bekamen. Kim grätschte Claesson im Strafraum um, der Referee entschied mit VAR-Unterstützung auf Elfmeter und Granqvist verwandelte zum 1:0.

Schweden auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, aber ohne weitere zwingende Torchancen. Und das hätte sich in der Nachspielzeit fast gerächt. Denn nach einer weiten Flanke köpfte der eingewechselte Lee relativ unbedrängt auf das Tor – allerdings deutlich vorbei.

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Die deutsche Mannschaft hat im Tabellenkeller der Gruppe F Gesellschaft von Südkorea bekommen. Die Asiaten verloren im Duell gegen Schweden mit 0:1. Die Erkenntnis, die sich aus der sehr mäßigen Partie in Nizhny Novgorod ziehen lässt: Keiner der beiden nächsten Gegner der DFB-Truppe ist eine Übermannschaft. Trotz der Niederlage gegen Mexiko sollte für Jogi Löw und Co. das Achtelfinale weiterhin kein Problem darstellen.

Malte Asmus und unser Experte von Manuel Behlert von 90PLUS analysieren das Duell zwischen Schweden und Südkorea.

Spielbericht:

Schweden verdiente sich den Sieg, hatte deutlich mehr Spielanteile und Torabschlüsse, aber eben auch ein Manko: Sie machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Erst ein Elfmeter von Kapitän Andreas Granqvist besorgte in der 65. Minute die 1:0-Führung für Schweden. Südkorea war dagegen komplett harmlos. Schwedens Torhüter Robin Olsen verlebte einen beschäftigungslosen Nachmittag.

Die Schweden überließen Südkorea in der Anfangsphase den Ball, setzte selbst auf Konter. Viel Risiko gingen aber beide Teams zunächst nicht ein. Den ersten Torschuss der Partie gab es erst in der 20. MInute: Nach einem Pass von der rechten Seite schloss Berg aus kurzer Distanz ab, Südkoreas Keeper Cho Hyun-Woo verhinderte mit einer Glanzparade den Rückstand. Nach der folgenden Ecke köpfte Pontus Jansson knapp am Tor vorbei.

Schweden bekam mehr Kontrolle über das Spiel. Südkorea, schaltete ein paar Mal um, blieb aber zu harmlos und ausrechenbar und stellte den Gegner nicht vor Probleme. Schweden agierte trotz Feldüberlegenheit aber auch erst gegen Ende der Halbzeit wieder gefährlicher: Ola Toivonen wird nach einer Grätsche von Ki Sung-yueng im Strafraum getroffen, Schiedsrichter Joel Aguilar verwehrte aber einen Elfmeter. Bergs Volleyschuss aus spitzem Winkel flog vorbei, ein Abschluss von Andreas Granqvist wurde zur leichten Beute von Cho und Südkoreas Abwehr fälschte den Kopfball von Viktor Claesson nach Flanke von Mikael Lustig neben das Tor ab.

Die zweite Hälfte begann abwechslungsreicher als die erste. Emil Forsberg schloss einen guten Angriff der Schweden allerdings über das Tor ab und auch Südkorea bekam seine beste Chance des Spiels. Eine Kim-Flanke brachte Koo per Kopf aber nur an das Außennetz. Es war die beste Chance der Partie für Südkorea, die mutiger wurden, aber trotzdem den Dämpfer bekamen. Kim grätschte Claesson im Strafraum um, der Referee entschied mit VAR-Unterstützung auf Elfmeter und Granqvist verwandelte zum 1:0.

Schweden auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, aber ohne weitere zwingende Torchancen. Und das hätte sich in der Nachspielzeit fast gerächt. Denn nach einer weiten Flanke köpfte der eingewechselte Lee relativ unbedrängt auf das Tor – allerdings deutlich vorbei.

Die deutsche Mannschaft hat im Tabellenkeller der Gruppe F Gesellschaft von Südkorea bekommen. Die Asiaten verloren im Duell gegen Schweden mit 0:1. Die Erkenntnis, die sich aus der sehr mäßigen Partie in Nizhny Novgorod ziehen lässt: Keiner der beiden nächsten Gegner der DFB-Truppe ist eine Übermannschaft. Trotz der Niederlage gegen Mexiko sollte für Jogi Löw und Co. das Achtelfinale weiterhin kein Problem darstellen.

Malte Asmus und unser Experte von Manuel Behlert von 90PLUS analysieren das Duell zwischen Schweden und Südkorea.

Spielbericht:

Schweden verdiente sich den Sieg, hatte deutlich mehr Spielanteile und Torabschlüsse, aber eben auch ein Manko: Sie machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Erst ein Elfmeter von Kapitän Andreas Granqvist besorgte in der 65. Minute die 1:0-Führung für Schweden. Südkorea war dagegen komplett harmlos. Schwedens Torhüter Robin Olsen verlebte einen beschäftigungslosen Nachmittag.

Die Schweden überließen Südkorea in der Anfangsphase den Ball, setzte selbst auf Konter. Viel Risiko gingen aber beide Teams zunächst nicht ein. Den ersten Torschuss der Partie gab es erst in der 20. MInute: Nach einem Pass von der rechten Seite schloss Berg aus kurzer Distanz ab, Südkoreas Keeper Cho Hyun-Woo verhinderte mit einer Glanzparade den Rückstand. Nach der folgenden Ecke köpfte Pontus Jansson knapp am Tor vorbei.

Schweden bekam mehr Kontrolle über das Spiel. Südkorea, schaltete ein paar Mal um, blieb aber zu harmlos und ausrechenbar und stellte den Gegner nicht vor Probleme. Schweden agierte trotz Feldüberlegenheit aber auch erst gegen Ende der Halbzeit wieder gefährlicher: Ola Toivonen wird nach einer Grätsche von Ki Sung-yueng im Strafraum getroffen, Schiedsrichter Joel Aguilar verwehrte aber einen Elfmeter. Bergs Volleyschuss aus spitzem Winkel flog vorbei, ein Abschluss von Andreas Granqvist wurde zur leichten Beute von Cho und Südkoreas Abwehr fälschte den Kopfball von Viktor Claesson nach Flanke von Mikael Lustig neben das Tor ab.

Die zweite Hälfte begann abwechslungsreicher als die erste. Emil Forsberg schloss einen guten Angriff der Schweden allerdings über das Tor ab und auch Südkorea bekam seine beste Chance des Spiels. Eine Kim-Flanke brachte Koo per Kopf aber nur an das Außennetz. Es war die beste Chance der Partie für Südkorea, die mutiger wurden, aber trotzdem den Dämpfer bekamen. Kim grätschte Claesson im Strafraum um, der Referee entschied mit VAR-Unterstützung auf Elfmeter und Granqvist verwandelte zum 1:0.

Schweden auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, aber ohne weitere zwingende Torchancen. Und das hätte sich in der Nachspielzeit fast gerächt. Denn nach einer weiten Flanke köpfte der eingewechselte Lee relativ unbedrängt auf das Tor – allerdings deutlich vorbei.

Kick in Russ clean No no no 13:58 13:58 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de „Wachgeküsst von Abrissbirne“ https://meinsportradio.de/2018/06/18/wachgekuesst-von-abrissbirne/ Mon, 18 Jun 2018 09:42:47 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21694 Deutschland,featuredRight4,FIFA,Fußball,Gruppe F,Mexiko,Russland,WM 2018,wmfeatured1 Die deutsche Nationalmannschaft startete gestern mit einer 0:1-Niederlage gegen Mexiko in die WM 2018. Wir haben euch das Spiel gestern schon bei Kick in Russ ausführlich analysiert. Erstmals seit 36 Jahren verlor Deutschland wieder den WM-Auftakt. Die Gründe dafür hat ZDF-Experte Holger Stanislawski kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Den O-Ton hört ihr bei Kick in Russ mit Malte Asmus ebenso wie die Statements des Bundestrainers zur Auftaktniederlage und die Tipps von Motivationscoach Matthias Herzog an die deutsche Mannschaft zur Verarbeitung dieser „historischen Pleite“.

]]> Die deutsche Nationalmannschaft startete gestern mit einer 0:1-Niederlage gegen Mexiko in die WM 2018. Wir haben euch das Spiel gestern schon bei Kick in Russ ausführlich analysiert. Erstmals seit 36 Jahren verlor Deutschland wieder den WM-Auftakt. Die Gründe dafür hat ZDF-Experte Holger Stanislawski kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Den O-Ton hört ihr bei Kick in Russ mit Malte Asmus ebenso wie die Statements des Bundestrainers zur Auftaktniederlage und die Tipps von Motivationscoach Matthias Herzog an die deutsche Mannschaft zur Verarbeitung dieser „historischen Pleite“.

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Die deutsche Nationalmannschaft startete gestern mit einer 0:1-Niederlage gegen Mexiko in die WM 2018. Wir haben euch das Spiel gestern schon bei Kick in Russ ausführlich analysiert. Erstmals seit 36 Jahren verlor Deutschland wieder den WM-Auftakt. Die Gründe dafür hat ZDF-Experte Holger Stanislawski kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Den O-Ton hört ihr bei Kick in Russ mit Malte Asmus ebenso wie die Statements des Bundestrainers zur Auftaktniederlage und die Tipps von Motivationscoach Matthias Herzog an die deutsche Mannschaft zur Verarbeitung dieser „historischen Pleite“.

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Kick in Russ clean No no no 10:20 10:20 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
#BRASUI: Hochmut vor Fall https://meinsportradio.de/2018/06/17/brasui-hochmut-vor-fall/ Sun, 17 Jun 2018 20:24:26 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21664 Brasilien,featuredRight3,FIFA,Fußball,Grupp E,Russland,Schweiz,WM 2018,wmfeatured3 Eine Halbzeit lang sah es so aus, als würde Brasilien sich als bisher einziger der WM-Favoriten diesem Ruf auch würdig zu erweisen. Und das, obwohl die Selecao mit der Schweiz den auf dem Papier vielleicht stärksten Auftaktgegner erwischt hatte – zumindest weist die FIFA-Rangliste die Schweizer als 6.-beste Mannschaft der Welt aus. Was auch immer das heißen mag.

Die Selecao lieferte jetzt zwar kein Feuerwerk ab, aber schien zunächst Herr der Lage zu sein und nur so hoch zu springen, wie es der Gegner eben verlangte. Und das war nicht sonderlich viel – reichte aber zu einem 1:1, weil sich Brasilien berauscht von der eigenen Führung und in Erwartung eines sicheren Sieges drei Gänge runterschaltete, der Schweiz den Ausgleich nach einem Standard ermöglichte und dann das Tor nicht mehr fand.

Was war los mit der Selecao? Und warum hat der nächste große Favorit einen Fehlstart hingelegt? Zur Analyse der Partie hier auf meinsportradio.de begrüßt Malte Asmus  unseren Experten Marius Merck von 90PLUS.

Spielbericht:

Die Schweiz hatte durch Xherdan Shaqiri die erste Chance der Partie und war in der insgesamt eher ruhigen Anfangsphase den Brasilianern auch annähernd ebenbürtig. Doch dann kam Brasilien langsam aber sicher auf Betriebstemperatur: Paulinho scheiterte an Sommer (11.) und Gabriel Jesus agierte nach einem Zuspiel von Coutinho etwas überhastet (17.). Doch dann schlug Marcelo eine Flanke von der linken Seite, der Ball wurde abgewehrt auf Coutinho. Und dessen Schlenzer aus 20 Metern flog aus halblinker Position unhaltbar für Yann Sommer zur 1:0-Führung in den rechten Torwinkel (20.).

Brasilien zog sich in der Folge etwas zurück, überließ den Schweizern die Initiative und beobachtete das Geschehen aus einer gut organisierten Defensive. Aber die Schweiz agierte zu harmlos, als dass sie mit dem mehr an Platz und Ballbesitz irgendwas hätte anrichten können. Steven Zuber schoss Thiago Silva aus kurzer Distanz ins Gesicht und eine Shaqiri-Flanke wurde am ersten Pfosten aus der Gefahrenzone geköpft. Die Pausenführung für Brasilien ging daher auch in Ordnung, zumal Thiago Silva in der Nachspielzeit per Kopf nur knapp eine höhere Führung verpasste.

Und die Passivität der Brasilianer rächte sich kurz nach Wiederanpfiff. Denn nach einer Ecke von rechts löste sich Zuber im Fünfer von seinem Bewacher Miranda und köpfte zum überraschenden 1:1 ein. Der Ausgleich brachte den Schweizern Selbstvertrauen – und zwang Brasilien wieder mehr zu tun: Doch mehr als ein abgefälschter Neymar Schuss ans Außennetz sprang zunächst nicht dabei heraus. Weitere Abschlüsse konnten von den Schweizern geblockt werden. Und Renato Augusto wurde nach einem Zweikampf mit Manuel Akanji zurecht ein Foulelfmeter verwehrt. Weitere brasilianische Abschlüsse verfehlten entweder das Tor klar oder wurden zur Beute von Sommer, der in der 90. noch einmal stark gegen Firmino parierte und den Punkt festhielt.

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Eine Halbzeit lang sah es so aus, als würde Brasilien sich als bisher einziger der WM-Favoriten diesem Ruf auch würdig zu erweisen. Und das, obwohl die Selecao mit der Schweiz den auf dem Papier vielleicht stärksten Auftaktgegner erwischt hatte – zumindest weist die FIFA-Rangliste die Schweizer als 6.-beste Mannschaft der Welt aus. Was auch immer das heißen mag.

Die Selecao lieferte jetzt zwar kein Feuerwerk ab, aber schien zunächst Herr der Lage zu sein und nur so hoch zu springen, wie es der Gegner eben verlangte. Und das war nicht sonderlich viel – reichte aber zu einem 1:1, weil sich Brasilien berauscht von der eigenen Führung und in Erwartung eines sicheren Sieges drei Gänge runterschaltete, der Schweiz den Ausgleich nach einem Standard ermöglichte und dann das Tor nicht mehr fand.

Was war los mit der Selecao? Und warum hat der nächste große Favorit einen Fehlstart hingelegt? Zur Analyse der Partie hier auf meinsportradio.de begrüßt Malte Asmus  unseren Experten Marius Merck von 90PLUS.

Spielbericht:

Die Schweiz hatte durch Xherdan Shaqiri die erste Chance der Partie und war in der insgesamt eher ruhigen Anfangsphase den Brasilianern auch annähernd ebenbürtig. Doch dann kam Brasilien langsam aber sicher auf Betriebstemperatur: Paulinho scheiterte an Sommer (11.) und Gabriel Jesus agierte nach einem Zuspiel von Coutinho etwas überhastet (17.). Doch dann schlug Marcelo eine Flanke von der linken Seite, der Ball wurde abgewehrt auf Coutinho. Und dessen Schlenzer aus 20 Metern flog aus halblinker Position unhaltbar für Yann Sommer zur 1:0-Führung in den rechten Torwinkel (20.).

Brasilien zog sich in der Folge etwas zurück, überließ den Schweizern die Initiative und beobachtete das Geschehen aus einer gut organisierten Defensive. Aber die Schweiz agierte zu harmlos, als dass sie mit dem mehr an Platz und Ballbesitz irgendwas hätte anrichten können. Steven Zuber schoss Thiago Silva aus kurzer Distanz ins Gesicht und eine Shaqiri-Flanke wurde am ersten Pfosten aus der Gefahrenzone geköpft. Die Pausenführung für Brasilien ging daher auch in Ordnung, zumal Thiago Silva in der Nachspielzeit per Kopf nur knapp eine höhere Führung verpasste.

Und die Passivität der Brasilianer rächte sich kurz nach Wiederanpfiff. Denn nach einer Ecke von rechts löste sich Zuber im Fünfer von seinem Bewacher Miranda und köpfte zum überraschenden 1:1 ein. Der Ausgleich brachte den Schweizern Selbstvertrauen – und zwang Brasilien wieder mehr zu tun: Doch mehr als ein abgefälschter Neymar Schuss ans Außennetz sprang zunächst nicht dabei heraus. Weitere Abschlüsse konnten von den Schweizern geblockt werden. Und Renato Augusto wurde nach einem Zweikampf mit Manuel Akanji zurecht ein Foulelfmeter verwehrt. Weitere brasilianische Abschlüsse verfehlten entweder das Tor klar oder wurden zur Beute von Sommer, der in der 90. noch einmal stark gegen Firmino parierte und den Punkt festhielt.

clean No no no 16:15 16:15 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #GERMEX: Aus? Nein, autsch https://meinsportradio.de/2018/06/17/germex-aus-nein-autsch/ Sun, 17 Jun 2018 17:25:33 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21659 Deustchland,FIFA,Fußball,Gruppe F,Jogi Löw,Mexiko,Russland,WM 2018,wmfeat Zu spät, viel zu spät wachte die deutsche Mannschaft in ihrem WM-Auftaktmatch gegen Mexiko auf. Aber da war der Schaden schon angerichtet und die 0:1-Niederlage letztlich auch nicht mehr abzuwenden. Deutschland verliert erstmals seit 36 wieder das Auftaktspiel einer WM und kassiert gleich zu Beginn des Unternehmens TItelverteidigung einen herben Dämpfer – die DFB-Elf verlässt das Luzhniki-Stadion in Moskau mit langen Gesichtern.

0:1 – ein Ergebnis, das dem Bundestrainer und auch uns viele Erkenntnisse liefert. Wir ziehen sie raus aus diesen enttäuschenden 90 Minuten – hier auf meinsportradio.de bei Kick in Russ, unserem WM-Podcast, mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS, Chris McCarthy.

Spielbericht

Mexiko setzte in einer Anfangsphase, in der beide Teams durchaus Risiko eingingen, das erste Ausrufezeichen. Carlos Vela steckte auf Hirving Lozano durch. Doch Jerome Boateng war zur Stelle und blockte den Angriff ab. Deutschland erarbeitete sich in der Folge ein leichtes Übergewicht, konnte Mexiko unter Druck setzen, ging aber im zentralen Mittelfeld etwas zu fahrlässig zu Werke. Mexiko konnte sich so stets befreien und mit schnellem Umschaltspiel die Deutschen immer wieder in arge Bedrängnis bringen.

Mexiko hatte nach 15 Minuten ein Torschuss-Plus von 5 zu 2 Abschlüssen und gewann zudem zwei Drittel der Zweikämpfe. Das unterstreicht die Fahrigkeit, mit der die deutsche Mannschaft über weite Teile der ersten Hälfte zu Werke ging, hinzu kamen über 30 Fehlpässe in der ganzen ersten Hälfte. Trotzdem hatte die DFB-Auswahl den Führungstreffer auf dem Fuß. Kimmichs Flanke rutschte an den zweiten Pfosten durch, wo der sichtlich überraschte Sami Khedira den Ball aber nicht über die Linie drücken konnte (15.).

Deutschland hatte Strafraumaktionen, stand dabei aber defensiv zu offen und gab Mexiko immer wieder gefährlich viel Raum für Konter, von denen die meisten aber zu unsauber ausgespielt wurden. Chicharito nutzte eine der vielen Lücken auf Deutschlands rechter Abwehrseite, die der offensiv aktive Kimmich bot, aber nicht konsequent genug aus. Er verpasste den richtigen Moment zum Abschluss, sodass Mats Hummels klären konnte.

Dann rutschte Sami Khedira im MIttelfeld weg. Die Mexikaner schickten Chicharito steil, der im Strafraum quer auf Lozano legte. Der schlecht postierte und zu weit aufgerückte Mats Hummels und Mesut Özil kamen nicht hinterher. Und der Youngster vollendete zur 1:0-Führung der Mexikaner (35.). Und kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre die Passivität der DFB-Auswahl fast noch ein zweites Mal bestraft worden. Carlos Vela durfte unbehelligt aus 20 Metern abziehen, traf aber das Tor nicht (44.).

Besserung war auch zu Beginn der zweiten Hälfte für die deutsche Mannschaft nicht in Sicht. Eine spielerische Linie fehlte komplett, stattdessen prägten Verzweiflungsabschlüsse aus der Distanz das Bild. Die beste Szene war da noch ein Zuspiel von Özil auf den heranstürmenden Julian Draxler. Dessen Schuss lenkte Carlos Salcedo aber ins Toraus (55). Zudem blieb das DFB-Team konteranfällig – und hatte Glück, dass Chicharitos Querpass im Strafraum auf Vela viel zu ungenau war (57.).

Nach einer Stunde nahm Jogi Löw Khedira runter, verhalf Marco Reus zu seinem WM-Debüt und stellte auf 4-1-4-1 um. Bei Mexiko verließen Vela und Lozano das Feld. Die Kombination dieser Ereignisse belebte das Spiel aus Deutscher Sicht. Das Tempo wurde höher und die Abschlüsse häuften sich: Kimmich bekam eine Fallrückzieherchance, der Ball landete jedoch auf dem Tornetz. Reus schoss aus spitzem Winkel über das Tor und auch eine Direktabnahme von Kroos verfehlte das Gehäuse nur knapp. Mexiko bekam aber auch weiterhin Kontergelegenheiten, ließ diese aber liegen.

Für die letzten zehn Minuten brachte Löw dann noch Mario Gomez für Debütant Marvin Plattenhardt und Julian Brandt kam für Timo Werner. Beide bekamen in der Endphase auch noch gute Chancen. Aber Gomez setzte einen Kopfball aus fünf Metern weit vorbei und Brandt verfehlte von der Strafraumgrenze das Ziel.

]]> Zu spät, viel zu spät wachte die deutsche Mannschaft in ihrem WM-Auftaktmatch gegen Mexiko auf. Aber da war der Schaden schon angerichtet und die 0:1-Niederlage letztlich auch nicht mehr abzuwenden. Deutschland verliert erstmals seit 36 wieder das Auftaktspiel einer WM und kassiert gleich zu Beginn des Unternehmens TItelverteidigung einen herben Dämpfer – die DFB-Elf verlässt das Luzhniki-Stadion in Moskau mit langen Gesichtern.

0:1 – ein Ergebnis, das dem Bundestrainer und auch uns viele Erkenntnisse liefert. Wir ziehen sie raus aus diesen enttäuschenden 90 Minuten – hier auf meinsportradio.de bei Kick in Russ, unserem WM-Podcast, mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS, Chris McCarthy.

Spielbericht

Mexiko setzte in einer Anfangsphase, in der beide Teams durchaus Risiko eingingen, das erste Ausrufezeichen. Carlos Vela steckte auf Hirving Lozano durch. Doch Jerome Boateng war zur Stelle und blockte den Angriff ab. Deutschland erarbeitete sich in der Folge ein leichtes Übergewicht, konnte Mexiko unter Druck setzen, ging aber im zentralen Mittelfeld etwas zu fahrlässig zu Werke. Mexiko konnte sich so stets befreien und mit schnellem Umschaltspiel die Deutschen immer wieder in arge Bedrängnis bringen.

Mexiko hatte nach 15 Minuten ein Torschuss-Plus von 5 zu 2 Abschlüssen und gewann zudem zwei Drittel der Zweikämpfe. Das unterstreicht die Fahrigkeit, mit der die deutsche Mannschaft über weite Teile der ersten Hälfte zu Werke ging, hinzu kamen über 30 Fehlpässe in der ganzen ersten Hälfte. Trotzdem hatte die DFB-Auswahl den Führungstreffer auf dem Fuß. Kimmichs Flanke rutschte an den zweiten Pfosten durch, wo der sichtlich überraschte Sami Khedira den Ball aber nicht über die Linie drücken konnte (15.).

Deutschland hatte Strafraumaktionen, stand dabei aber defensiv zu offen und gab Mexiko immer wieder gefährlich viel Raum für Konter, von denen die meisten aber zu unsauber ausgespielt wurden. Chicharito nutzte eine der vielen Lücken auf Deutschlands rechter Abwehrseite, die der offensiv aktive Kimmich bot, aber nicht konsequent genug aus. Er verpasste den richtigen Moment zum Abschluss, sodass Mats Hummels klären konnte.

Dann rutschte Sami Khedira im MIttelfeld weg. Die Mexikaner schickten Chicharito steil, der im Strafraum quer auf Lozano legte. Der schlecht postierte und zu weit aufgerückte Mats Hummels und Mesut Özil kamen nicht hinterher. Und der Youngster vollendete zur 1:0-Führung der Mexikaner (35.). Und kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre die Passivität der DFB-Auswahl fast noch ein zweites Mal bestraft worden. Carlos Vela durfte unbehelligt aus 20 Metern abziehen, traf aber das Tor nicht (44.).

Besserung war auch zu Beginn der zweiten Hälfte für die deutsche Mannschaft nicht in Sicht. Eine spielerische Linie fehlte komplett, stattdessen prägten Verzweiflungsabschlüsse aus der Distanz das Bild. Die beste Szene war da noch ein Zuspiel von Özil auf den heranstürmenden Julian Draxler. Dessen Schuss lenkte Carlos Salcedo aber ins Toraus (55). Zudem blieb das DFB-Team konteranfällig – und hatte Glück, dass Chicharitos Querpass im Strafraum auf Vela viel zu ungenau war (57.).

Nach einer Stunde nahm Jogi Löw Khedira runter, verhalf Marco Reus zu seinem WM-Debüt und stellte auf 4-1-4-1 um. Bei Mexiko verließen Vela und Lozano das Feld. Die Kombination dieser Ereignisse belebte das Spiel aus Deutscher Sicht. Das Tempo wurde höher und die Abschlüsse häuften sich: Kimmich bekam eine Fallrückzieherchance, der Ball landete jedoch auf dem Tornetz. Reus schoss aus spitzem Winkel über das Tor und auch eine Direktabnahme von Kroos verfehlte das Gehäuse nur knapp. Mexiko bekam aber auch weiterhin Kontergelegenheiten, ließ diese aber liegen.

Für die letzten zehn Minuten brachte Löw dann noch Mario Gomez für Debütant Marvin Plattenhardt und Julian Brandt kam für Timo Werner. Beide bekamen in der Endphase auch noch gute Chancen. Aber G]]> Zu spät, viel zu spät wachte die deutsche Mannschaft in ihrem WM-Auftaktmatch gegen Mexiko auf. Aber da war der Schaden schon angerichtet und die 0:1-Niederlage letztlich auch nicht mehr abzuwenden. Deutschland verliert erstmals seit 36 wieder das Auftaktspiel einer WM und kassiert gleich zu Beginn des Unternehmens TItelverteidigung einen herben Dämpfer – die DFB-Elf verlässt das Luzhniki-Stadion in Moskau mit langen Gesichtern.

0:1 – ein Ergebnis, das dem Bundestrainer und auch uns viele Erkenntnisse liefert. Wir ziehen sie raus aus diesen enttäuschenden 90 Minuten – hier auf meinsportradio.de bei Kick in Russ, unserem WM-Podcast, mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS, Chris McCarthy.

Spielbericht

Mexiko setzte in einer Anfangsphase, in der beide Teams durchaus Risiko eingingen, das erste Ausrufezeichen. Carlos Vela steckte auf Hirving Lozano durch. Doch Jerome Boateng war zur Stelle und blockte den Angriff ab. Deutschland erarbeitete sich in der Folge ein leichtes Übergewicht, konnte Mexiko unter Druck setzen, ging aber im zentralen Mittelfeld etwas zu fahrlässig zu Werke. Mexiko konnte sich so stets befreien und mit schnellem Umschaltspiel die Deutschen immer wieder in arge Bedrängnis bringen.

Mexiko hatte nach 15 Minuten ein Torschuss-Plus von 5 zu 2 Abschlüssen und gewann zudem zwei Drittel der Zweikämpfe. Das unterstreicht die Fahrigkeit, mit der die deutsche Mannschaft über weite Teile der ersten Hälfte zu Werke ging, hinzu kamen über 30 Fehlpässe in der ganzen ersten Hälfte. Trotzdem hatte die DFB-Auswahl den Führungstreffer auf dem Fuß. Kimmichs Flanke rutschte an den zweiten Pfosten durch, wo der sichtlich überraschte Sami Khedira den Ball aber nicht über die Linie drücken konnte (15.).

Deutschland hatte Strafraumaktionen, stand dabei aber defensiv zu offen und gab Mexiko immer wieder gefährlich viel Raum für Konter, von denen die meisten aber zu unsauber ausgespielt wurden. Chicharito nutzte eine der vielen Lücken auf Deutschlands rechter Abwehrseite, die der offensiv aktive Kimmich bot, aber nicht konsequent genug aus. Er verpasste den richtigen Moment zum Abschluss, sodass Mats Hummels klären konnte.

Dann rutschte Sami Khedira im MIttelfeld weg. Die Mexikaner schickten Chicharito steil, der im Strafraum quer auf Lozano legte. Der schlecht postierte und zu weit aufgerückte Mats Hummels und Mesut Özil kamen nicht hinterher. Und der Youngster vollendete zur 1:0-Führung der Mexikaner (35.). Und kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre die Passivität der DFB-Auswahl fast noch ein zweites Mal bestraft worden. Carlos Vela durfte unbehelligt aus 20 Metern abziehen, traf aber das Tor nicht (44.).

Besserung war auch zu Beginn der zweiten Hälfte für die deutsche Mannschaft nicht in Sicht. Eine spielerische Linie fehlte komplett, stattdessen prägten Verzweiflungsabschlüsse aus der Distanz das Bild. Die beste Szene war da noch ein Zuspiel von Özil auf den heranstürmenden Julian Draxler. Dessen Schuss lenkte Carlos Salcedo aber ins Toraus (55). Zudem blieb das DFB-Team konteranfällig – und hatte Glück, dass Chicharitos Querpass im Strafraum auf Vela viel zu ungenau war (57.).

Nach einer Stunde nahm Jogi Löw Khedira runter, verhalf Marco Reus zu seinem WM-Debüt und stellte auf 4-1-4-1 um. Bei Mexiko verließen Vela und Lozano das Feld. Die Kombination dieser Ereignisse belebte das Spiel aus Deutscher Sicht. Das Tempo wurde höher und die Abschlüsse häuften sich: Kimmich bekam eine Fallrückzieherchance, der Ball landete jedoch auf dem Tornetz. Reus schoss aus spitzem Winkel über das Tor und auch eine Direktabnahme von Kroos verfehlte das Gehäuse nur knapp. Mexiko bekam aber auch weiterhin Kontergelegenheiten, ließ diese aber liegen.

Für die letzten zehn Minuten brachte Löw dann noch Mario Gomez für Debütant Marvin Plattenhardt und Julian Brandt kam für Timo Werner. Beide bekamen in der Endphase auch noch gute Chancen. Aber G]]> Kick in Russ clean No no no 19:21 19:21 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #CRCSRB: Costa Gar Nix https://meinsportradio.de/2018/06/17/crcsrb-costa-gar-nix/ Sun, 17 Jun 2018 14:21:01 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21655 Costa Rica,featuredRight1,FIFA,Gruppe E,Russland,Serbien,WM 2018,wmfeatured1 Ganz schwere Kost bot sich in Samara beim Aufgalopp des vierten WM-Tages und der Gruppe E. Serbien fuhr einen glanzlosen, aber unterm Strich verdienten 1:0-Sieg gegen Costa Rica ein, der ihnen beste Chancen auf ein Weiterkommen in der Gruppe mit Brasilien und der Schweiz offen hält.

Costa Rica dagegen ließ alles vermissen, was man von einem möglichen Achtelfinalisten einer WM erwarten würde. Richtig in Wallung kamen sie erst bei einer kleinen Rudelbildung in der Nachspielzeit der Partie. Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS) analysieren.

Spielbericht:

In der munteren Anfangsphase in Samara hatte Serbien in der ersten Minute gleich eine gefährliche Situation, konnten die anfängliche Unsortiertheit der Costa Ricaner aber nicht nutzen. Die bekamen dann die erste richtige Chance des Spiels. Der freistehende Giancarlo Gonzales köpfte allerdings am Tor der Serben vorbei (12.).

Große Highlights boten sich in der Folge nicht, bis Dusan Tadic Mitspieler Adem Ljajic bediente. Der konnte den Ball aus spitzem Winkel allerdings genauso wenig im Tor unterbringen wie kurz darauf Savic, der allerdings auch Probleme bei der Ballannahme zeigte (27.). Ansonsten fanden die Serben kein Durchkommen durch die Hintermannschaft der Costa Ricaner, die ihre Ketten eng zusammenzog.

Zehn Minuten später durfte dann auch Costa Rica auch selber wieder abschließen. Dusko Tosic klärte unglücklich auf Marco Urena, der nach einem Dribbling deutlich zu hoch schoss (39.). Und dann zog Francisco Calvo von links in die Mitte, verfehlte aber das Tor (43.). Die beste Chance der Partie wurde dann kurz vor der Pause den Serben genommen. Ein toller Fallrückzieher von Sergej Milinkovic-Savic, den Kaylor Navas allerdings auch hielt, wurde fälschlicherweise vom Schiedsrichter wegen Abseitsposition abgepfiffen (43.).

Die zweite Hälfte startete nach einer kurzen Abtastphase mit der besten Chance der Partie. Milinkovic-Savic steckte auf Mitrovic durch, der im Eins-gegen-Eins dann aber an Navas scheiterte (50.). Serbien wurde druckvoller, zielstrebiger und belohnte sich kurz darauf. Alexander Kolarov verwandelte einen Freistoß aus halbrechter Position durch die sich öffnende Mauer direkt in den rechten Winkel zum 1:0 (56.).

Die Antwort der Costa Ricaner auf den Rückstand blieb aus. Viel Ballgeschiebe, ideenloses Angerenne – so war die dicht gestaffelte serbische Hintermannschaft jedoch nicht in Gefahr zu bringen. Gefährlicher wurde es dann wieder auf der anderen Seite: Filip Kostic konnte eine Hereingabe aber nicht richtig treffen (76.). Und Mitrovic konnte sich trotz guten Zuspiels von Milinkovic-Savic nicht durchsetzen und scheiterte an einem costaricanischen Abwehrbein (87.). Und die Costa Ricaner mit der letzten Chance der Partie an einer Abseitsposition.

]]> Ganz schwere Kost bot sich in Samara beim Aufgalopp des vierten WM-Tages und der Gruppe E. Serbien fuhr einen glanzlosen, aber unterm Strich verdienten 1:0-Sieg gegen Costa Rica ein, der ihnen beste Chancen auf ein Weiterkommen in der Gruppe mit Brasilien und der Schweiz offen hält.

Costa Rica dagegen ließ alles vermissen, was man von einem möglichen Achtelfinalisten einer WM erwarten würde. Richtig in Wallung kamen sie erst bei einer kleinen Rudelbildung in der Nachspielzeit der Partie. Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS) analysieren.

Spielbericht:

In der munteren Anfangsphase in Samara hatte Serbien in der ersten Minute gleich eine gefährliche Situation, konnten die anfängliche Unsortiertheit der Costa Ricaner aber nicht nutzen. Die bekamen dann die erste richtige Chance des Spiels. Der freistehende Giancarlo Gonzales köpfte allerdings am Tor der Serben vorbei (12.).

Große Highlights boten sich in der Folge nicht, bis Dusan Tadic Mitspieler Adem Ljajic bediente. Der konnte den Ball aus spitzem Winkel allerdings genauso wenig im Tor unterbringen wie kurz darauf Savic, der allerdings auch Probleme bei der Ballannahme zeigte (27.). Ansonsten fanden die Serben kein Durchkommen durch die Hintermannschaft der Costa Ricaner, die ihre Ketten eng zusammenzog.

Zehn Minuten später durfte dann auch Costa Rica auch selber wieder abschließen. Dusko Tosic klärte unglücklich auf Marco Urena, der nach einem Dribbling deutlich zu hoch schoss (39.). Und dann zog Francisco Calvo von links in die Mitte, verfehlte aber das Tor (43.). Die beste Chance der Partie wurde dann kurz vor der Pause den Serben genommen. Ein toller Fallrückzieher von Sergej Milinkovic-Savic, den Kaylor Navas allerdings auch hielt, wurde fälschlicherweise vom Schiedsrichter wegen Abseitsposition abgepfiffen (43.).

Die zweite Hälfte startete nach einer kurzen Abtastphase mit der besten Chance der Partie. Milinkovic-Savic steckte auf Mitrovic durch, der im Eins-gegen-Eins dann aber an Navas scheiterte (50.). Serbien wurde druckvoller, zielstrebiger und belohnte sich kurz darauf. Alexander Kolarov verwandelte einen Freistoß aus halbrechter Position durch die sich öffnende Mauer direkt in den rechten Winkel zum 1:0 (56.).

Die Antwort der Costa Ricaner auf den Rückstand blieb aus. Viel Ballgeschiebe, ideenloses Angerenne – so war die dicht gestaffelte serbische Hintermannschaft jedoch nicht in Gefahr zu bringen. Gefährlicher wurde es dann wieder auf der anderen Seite: Filip Kostic konnte eine Hereingabe aber nicht richtig treffen (76.). Und Mitrovic konnte sich trotz guten Zuspiels von Milinkovic-Savic nicht durchsetzen und scheiterte an einem costaricanischen Abwehrbein (87.). Und die Costa Ricaner mit der letzten Chance der Partie an einer Abseitsposition.

clean No no no 15:09 15:09 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #CRONGA: Modric vs Rohrkrepierer https://meinsportradio.de/2018/06/16/cronga-modric-vs-rohrkrepierer/ Sat, 16 Jun 2018 21:19:23 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21648 Argentinien,featuredRight2,FIFA,Fußball,Gernot Rohr,Gruppe D,Island,Ivan Rakitic,Kroatien,Luka Modric,Nigeria,Russland,WM 2018,wmfeatured5 Das war ein ganz, ganz wichtiger Sieg für Kroatien, die sich mit 2:0 gegen Nigeria in Kaliningrad durchsetzen konnten. Denn der 1:1-Patzer der Argentinier im Spiel gegen Island heute nachmittag hatte die Tür zur Tabellenführung in der Gruppe D ganz weit aufgemacht. Und Kroatien ging durch und darf es sich nach dem ersten Spieltag auf Platz 1 gemütlich machen – obwohl sie sicher noch Luft nach oben haben.

Aber auch für Nigeria muss trotz der Niederlage noch nicht Schluss bei der WM in Russland sein, obwohl schon etwas fraglich ist, wie sie angesichts ihres ungefährlichen Offensivspiels in den nächsten Spielen überhaupt zu Toren kommen wollen. Denn dort waren sie – man vergebe mir das Wortspiel mit dem Namen ihres Coaches – Rohrkrepierer.

Malte Asmus und Marius Merck (90PLUS) analysieren das Duell Kroatien gegen Nigeria hier bei Kick in Russ auf meinsportradio.de.

Spielbericht

Nach gegenseitigem Abtasten in einer Anfangsphase mit einigen Fouls auf beiden Seiten erspielten sich die Kroaten leichte Feldvorteile und hatten den ersten gefährlichen Abschluss. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über Ante Rebic auf links ließ Mario Mandzukic zentral auf Ivan Perisic prallen, dessen Schuss aber weit über das Tor flog (13.). Die Kroaten versuchten es nach Ballgewinnen weiter mit schnellem Direktspiel in die Spitze. Andrej Kramaric verfehlte aus der Distanz jedoch das Tor knapp (16.).

In der Folge befreite sich Nigeria etwas aus dem kroatischen Druck und verlagerte das Spiel mehr in die kroatische Hälfte. MIt Ausnahme einer Ecke sprang jedoch nicht viel Zählbares dabei heraus. Zählbares gab es dann nach einer Ecke von links auf der anderen Seite. Rebic verlängerte, Mandzukics Flugkopfball traf Oghenekaro Etebos Bein und von da trudelte er zur verdienten kroatischen Führung ins Tor (32.).

Kroatien blieb auch in der Folge das aktivere und gefährlichere Team. Nach Vorarbeit von Ivan Rakitic köpfte Kramaric nur knapp über das Tor (39.). Und dass Kroatien die Führung mit in die Pause nehmen konnte, dafür sorgte Mandzukic, als er sich kurz vor dem Halbzeitpfiff im eigenen Strafraum in einen Schuss von Alex Iwobi warf (45.). Er vereitelte damit die beste Chance Nigerias in der ersten Hälfte.

Nigeria hatte auch die erste Chance des zweiten Durchgangs. Die Ecke von Moseskam auf den Kopf von Balogun, der allerdings das Tor verfehlte (49.). Ansonsten blieben die Afrikaner offensiv harmlos. Das traf in dieser Phase aber auch auf Kroatien zu, die allerdings eigentlich ihre Führung hätten ausbauen müssen. Rebic schaffte es aber tatsächlich völlig freistehend im Fünfmeterraum nach einer halbhohen Hereingabe von Perisic das Tor zu verfehlen (55.).

Interessant wurde es dann erst eine Viertelstunde später. William Troost-Ekong riss Mandzukic im Strafraum um. Schiedsrichter Sandro Ricci zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Und Luka Modric verwandelte eiskalt zum 2:0-Endstand (71.). Denn Matteo Kovacic vergab in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel einen noch höheren Sieg.

]]> Das war ein ganz, ganz wichtiger Sieg für Kroatien, die sich mit 2:0 gegen Nigeria in Kaliningrad durchsetzen konnten. Denn der 1:1-Patzer der Argentinier im Spiel gegen Island heute nachmittag hatte die Tür zur Tabellenführung in der Gruppe D ganz weit aufgemacht. Und Kroatien ging durch und darf es sich nach dem ersten Spieltag auf Platz 1 gemütlich machen – obwohl sie sicher noch Luft nach oben haben.

Aber auch für Nigeria muss trotz der Niederlage noch nicht Schluss bei der WM in Russland sein, obwohl schon etwas fraglich ist, wie sie angesichts ihres ungefährlichen Offensivspiels in den nächsten Spielen überhaupt zu Toren kommen wollen. Denn dort waren sie – man vergebe mir das Wortspiel mit dem Namen ihres Coaches – Rohrkrepierer.

Malte Asmus und Marius Merck (90PLUS) analysieren das Duell Kroatien gegen Nigeria hier bei Kick in Russ auf meinsportradio.de.

Spielbericht

Nach gegenseitigem Abtasten in einer Anfangsphase mit einigen Fouls auf beiden Seiten erspielten sich die Kroaten leichte Feldvorteile und hatten den ersten gefährlichen Abschluss. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über Ante Rebic auf links ließ Mario Mandzukic zentral auf Ivan Perisic prallen, dessen Schuss aber weit über das Tor flog (13.). Die Kroaten versuchten es nach Ballgewinnen weiter mit schnellem Direktspiel in die Spitze. Andrej Kramaric verfehlte aus der Distanz jedoch das Tor knapp (16.).

In der Folge befreite sich Nigeria etwas aus dem kroatischen Druck und verlagerte das Spiel mehr in die kroatische Hälfte. MIt Ausnahme einer Ecke sprang jedoch nicht viel Zählbares dabei heraus. Zählbares gab es dann nach einer Ecke von links auf der anderen Seite. Rebic verlängerte, Mandzukics Flugkopfball traf Oghenekaro Etebos Bein und von da trudelte er zur verdienten kroatischen Führung ins Tor (32.).

Kroatien blieb auch in der Folge das aktivere und gefährlichere Team. Nach Vorarbeit von Ivan Rakitic köpfte Kramaric nur knapp über das Tor (39.). Und dass Kroatien die Führung mit in die Pause nehmen konnte, dafür sorgte Mandzukic, als er sich kurz vor dem Halbzeitpfiff im eigenen Strafraum in einen Schuss von Alex Iwobi warf (45.). Er vereitelte damit die beste Chance Nigerias in der ersten Hälfte.

Nigeria hatte auch die erste Chance des zweiten Durchgangs. Die Ecke von Moseskam auf den Kopf von Balogun, der allerdings das Tor verfehlte (49.). Ansonsten blieben die Afrikaner offensiv harmlos. Das traf in dieser Phase aber auch auf Kroatien zu, die allerdings eigentlich ihre Führung hätten ausbauen müssen. Rebic schaffte es aber tatsächlich völlig freistehend im Fünfmeterraum nach einer halbhohen Hereingabe von Perisic das Tor zu verfehlen (55.).

Interessant wurde es dann erst eine Viertelstunde später. William Troost-Ekong riss Mandzukic im Strafraum um. Schiedsrichter Sandro Ricci zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Und Luka Modric verwandelte eiskalt zum 2:0-Endstand (71.). Denn Matteo Kovacic vergab in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel einen noch höheren Sieg.

clean No no no 14:51 14:51 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #PERDEN: Schmeichelhaft https://meinsportradio.de/2018/06/16/perden-schmeichelhaft/ Sat, 16 Jun 2018 18:26:39 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21643 Christian Eriksen,Dänemark,featuredRight3,FIFA,Fußball,Gruppe C,Jefferson Farfan,Kasper Schmeichel,Peru,Russland,WM 2018,wmfeatured2 Was war das für ein Spiel, vor allem in der Schlussphase? Dass Peru gegen Dänemark einen so mitreißen würde, hätte wohl kaum einer vor der Partie gedacht, obwohl schon im Vorfeld klar war, dass nach Frankreichs Sieg gegen Australien dieses Duell wohl den zweiten Platz der Gruppe C vorentscheiden könnte. Am Ende gewann Dänemark knapp mit 1:0.

Aber die Nordlichter hatten auch viel Glück und einen guten Torhüter  (Kasper Schmeichel) nötig, um diesen knappen Sieg über die Zeit retten, der dank eines verschossenen Strafstoßes von Christian Cueva und des einzigen strukturierten Angriffs der Dänen zustande kam. Denn auch ein peruanischer Erfolg wäre alles andere als unverdient gewesen.

Wir blicken zurück auf dieses Duell hier bei Kick in Russ auf meinsportradio.de mit Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS).

Spielbericht:

Die Peruaner starteten engagierter in die Partie, erarbeiteten sich mehr Spielanteile und prüften Dänemarks Keeper Kasper Schmeichel erstmals durch Yoshimar Yotún (8.). Ein weiterer Abschluss von Edison Flores verfehlte knapp das Tor (11.), ehe Schmeichel in die linke untere Ecke abtauchte und den Linksschuss von Pione Sisto abwehrte (13.). Die Peruaner gingen mit viel Tempo zu Werke,und ihre Dominanz ließ sich nach 20 Minuten klar mit Zahlen belegen: 6:0-Torschüsse für die Südamerikaner, eingeleitet vor allem über rechts.

Und von dort wurde nach einer halben Stunde auch der Farfan-Abschluss eingeleitet. André Carillo toller Pass fand den Ex-Schalker, Simon Kjaer konnte nur knapp zur Ecke klären. Doch die Dänen stellten sich mittlerweile besser auf die Angriffe der Peruaner ein und wurden auch selber gefährlicher. Nach einem Abschlag von Schmeichel, verlängerte Yussuf Poulsen auf Christian Eriksen. Eriksen setzte Delaney ein, dessen Distanzschuss deutlich über das Tor flog.

Genauer zielte dann der kurz zuvor für den verletzten William Kvist eingewechselte Lasse Schöne. Eriksen hatte einen Freistoß in die Mauer gedroschen und Schöne mit dem Abpraller Pedro Gallese geprüft, der den Ball erst im Nachfassen hatte (39.). Und in die Drangphase Dänemarks hinein, griff der VAR ein und verhängte Strafstoß für Peru: Christian Cueva war von Poulsen gefoult worden. Der Gefoulte trat selber an, zögerte aber beim Anlauf und jagte den Ball anschließend in die Wolken (45.+1).

Der Beginn der zweiten Hälfte zeigte dann: Wenn die Dänen geduldig das Spiel aufzubauen versuchten, kamen sie auch in den Strafraum. Allerdings machten sie zu wenig draus. Auch Peru verdarb sich eine gute Konterchance, weil Farfan zu eigensinnig zu Werke ging. Und Carrillo und Flores vereitelten sich eine durch Cueva eingeleitete potenzielle Topchance durch Probleme bei der Ballannahme. Und das rächte sich nur zwei Minuten später: Bei einem Konter der Dänen bediente Eriksen genau im richtigen Moment den in die Lücke startenden Poulsen, der zum dänischen 1:0 vollendet (59.).

Mit dem Tor nahm das Spiel Fahrt auf. Denn jetzt drückte wieder Peru. Quasi im Gegenzug tauchte Flores im gegnerischen Strafraum auf und zwang Schmeichel zu einer starken Rettungstat.Auch der eingewechselte Paolo Guererro bekam noch eine gute Kopfballchance (64.), ehe Rodriguez knapp am Tor vorbei köpfte und Farfan am langen Pfosten verpasste (69.). Der Druck der Peruaner wurde immer größer – und fast hätte Guerrero per Hacke tatsächlich noch den Ausgleich gemacht (79.). In der Schlussphase wurde es richtig turbulent. Erst scheiterte Farfan nach toller Carillo-Vorarbeit an Schmeichel, dann war es auf der Gegenseite Galesse, der eine Eriksen-Chance vereitelte.

]]> Was war das für ein Spiel, vor allem in der Schlussphase? Dass Peru gegen Dänemark einen so mitreißen würde, hätte wohl kaum einer vor der Partie gedacht, obwohl schon im Vorfeld klar war, dass nach Frankreichs Sieg gegen Australien dieses Duell wohl den zweiten Platz der Gruppe C vorentscheiden könnte. Am Ende gewann Dänemark knapp mit 1:0.

Aber die Nordlichter hatten auch viel Glück und einen guten Torhüter  (Kasper Schmeichel) nötig, um diesen knappen Sieg über die Zeit retten, der dank eines verschossenen Strafstoßes von Christian Cueva und des einzigen strukturierten Angriffs der Dänen zustande kam. Denn auch ein peruanischer Erfolg wäre alles andere als unverdient gewesen.

Wir blicken zurück auf dieses Duell hier bei Kick in Russ auf meinsportradio.de mit Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS).

Spielbericht:

Die Peruaner starteten engagierter in die Partie, erarbeiteten sich mehr Spielanteile und prüften Dänemarks Keeper Kasper Schmeichel erstmals durch Yoshimar Yotún (8.). Ein weiterer Abschluss von Edison Flores verfehlte knapp das Tor (11.), ehe Schmeichel in die linke untere Ecke abtauchte und den Linksschuss von Pione Sisto abwehrte (13.). Die Peruaner gingen mit viel Tempo zu Werke,und ihre Dominanz ließ sich nach 20 Minuten klar mit Zahlen belegen: 6:0-Torschüsse für die Südamerikaner, eingeleitet vor allem über rechts.

Und von dort wurde nach einer halben Stunde auch der Farfan-Abschluss eingeleitet. André Carillo toller Pass fand den Ex-Schalker, Simon Kjaer konnte nur knapp zur Ecke klären. Doch die Dänen stellten sich mittlerweile besser auf die Angriffe der Peruaner ein und wurden auch selber gefährlicher. Nach einem Abschlag von Schmeichel, verlängerte Yussuf Poulsen auf Christian Eriksen. Eriksen setzte Delaney ein, dessen Distanzschuss deutlich über das Tor flog.

Genauer zielte dann der kurz zuvor für den verletzten William Kvist eingewechselte Lasse Schöne. Eriksen hatte einen Freistoß in die Mauer gedroschen und Schöne mit dem Abpraller Pedro Gallese geprüft, der den Ball erst im Nachfassen hatte (39.). Und in die Drangphase Dänemarks hinein, griff der VAR ein und verhängte Strafstoß für Peru: Christian Cueva war von Poulsen gefoult worden. Der Gefoulte trat selber an, zögerte aber beim Anlauf und jagte den Ball anschließend in die Wolken (45.+1).

Der Beginn der zweiten Hälfte zeigte dann: Wenn die Dänen geduldig das Spiel aufzubauen versuchten, kamen sie auch in den Strafraum. Allerdings machten sie zu wenig draus. Auch Peru verdarb sich eine gute Konterchance, weil Farfan zu eigensinnig zu Werke ging. Und Carrillo und Flores vereitelten sich eine durch Cueva eingeleitete potenzielle Topchance durch Probleme bei der Ballannahme. Und das rächte sich nur zwei Minuten später: Bei einem Konter der Dänen bediente Eriksen genau im richtigen Moment den in die Lücke startenden Poulsen, der zum dänischen 1:0 vollendet (59.).

Mit dem Tor nahm das Spiel Fahrt auf. Denn jetzt drückte wieder Peru. Quasi im Gegenzug tauchte Flores im gegnerischen Strafraum auf und zwang Schmeichel zu einer starken Rettungstat.Auch der eingewechselte Paolo Guererro bekam noch eine gute Kopfballchance (64.), ehe Rodriguez knapp am Tor vorbei köpfte und Farfan am langen Pfosten verpasste (69.). Der Druck der Peruaner wurde immer größer – und fast hätte Guerrero per Hacke tatsächlich noch den Ausgleich gemacht (79.). In der Schlussphase wurde es richtig turbulent. Erst scheiterte Farfan nach toller Carillo-Vorarbeit an Schmeichel, dann war es auf der Gegenseite Galesse, der eine Eriksen-Chance vereitelte.

clean No no no 18:14 18:14 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #ARGISL: Messi hört ein Hu https://meinsportradio.de/2018/06/16/argisl-messi-hoert-ein-hu/ Sat, 16 Jun 2018 15:29:16 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21638 Argentinien,featuredRight4,Fußball,Gruppe D,Island,Lionel Messi,Moskau,Russland,WM 2018 Hu(ch). Das hatten sich die Argentinier sicher anders vorgestellt. Gegen WM-Debütant Island gab es für die Südamerikaner zum Start in die Gruppe D trotz früher Führung am Ende nur ein 1:1. Unter anderem auch deshalb, weil Lionel Messi einen Elfmeter verschoss.

Der nächste Mitfavorit tut sich also zum Start in die WM schwer – warum das so war, was bei Argentinien außer dem Elfmeterschießen noch nicht rund lief und wie Island beim WM-Debüt auftrat, besprechen Malte Asmus und unser Experte Manuel Behlert von 90PLUS.

Spielbericht: 

Recht munterer Beginn in Moskau: Island bekam den ersten Abschlussversuch der Partie, danach bemühte sich Argentinien gegen die kompakt stehenden Isländer zunächst vergeblich Dominanz zu zeigen. Gefährlich wurden sie zunächst nur bei Standards. Ein Freistoß von Lionel Messi wurde von Nicolas Tagliafico verlängert und verfehlte das Tor der Isländer knapp. Und knapp wurde es nach einem argentinischen Ballverlust im Spielaufbau auch auf der anderen Seite. Island konterte schnell, Birkir Bjarnasons Schuss aus 15 Meter zischte vorbei (10.).

Island versteckte sich zwar nicht, kam in der ersten Hälfte insgesamt zu acht Abschlüssen – in Führung gingen aber die Argentinier. Ein missglückter Schussversuch von Marcos Rojo kam zu Sergio Agüero – und dessen Schuss landete zur 1:0-Führung im isländischen Tor (19.). Nur eine Minute später landete Messis Schuss aus 20 Metern landete in den Armen von Halldorsson. Und nur kurz darauf nutzten die Isländer das Durcheinander in der argentinischen HIntermannschaft zum Ausgleich. Torhüter Willy Caballero ließ prallen und Alfred Finnbogason traf zum 1:1.

Argentinien wurde durch den Ausgleich sichtbar kalt erwischt – versuchte in der Folge wieder die Kontrolle zu gewinnen. Zwar fanden sie immer wieder Lücken in der ansonsten kompakten Hintermannschaft der Isländer, nutzten sie aber nicht. Nennenswerte Aktionen gab es erst wieder in der Endphase der ersten Hälfte. Die Argentinier forderten Handelfmeter, nachdem eine flache Hereingabe von Salvio unabsichtlich an die Hand des in den Schuss hineingrätschenden Ragnar Sigurdsson gesprungen war, bekamen ihn aber nicht. Und auf der Gegenseite scheiterte Gylfi Sigurdsson zunächst an Caballero und setzte kurz darauf eine zweite Möglichkeit deutlich neben das Tor.

Das gleiche Bild in der zweiten Hälfte. Argentinien bekam keine eindeutige Spielkontrolle und Island konnte weiter gefährliche Nadelstiche setzen. Und wenn die Flanke von Barnason kurz nach dem Seitenwechsel nicht etwas zu hoch für Finnbogason gewesen wäre, hätte sich Argentinien nicht über einen Rückstand beklagen können. Coach Sampaoli reagierte, brachte Ever Banega für Lucas Biglia. Präziser wurde das Passpiel der Argentinier dadurch zwar auch nicht.

Aber immerhin stieg ihr Druck deutlich an. Das Tor wollte aber nicht fallen. Auch nicht nach einem Foul an Maximiliano Meza im Strafraum. Doch Messi scheiterte per Elfmeter an Halldorsson. EIne zweite Elfmeterchance wurde Argentinien vom Schiedsrichter verwehrt, nachdem der eingewechselte Pavon im Strafraum zu Fall gekommen war. Island bekam im zweiten Durchgang keine Entlastung gegen das Powerplay der Argentinier. Messis Schuss von der Strafraumgrenze flog am Tor vorbei (82.), weitere Schüsse parierte Halldorson oder landeten ebenfalls neben dem Kasten.

]]> Hu(ch). Das hatten sich die Argentinier sicher anders vorgestellt. Gegen WM-Debütant Island gab es für die Südamerikaner zum Start in die Gruppe D trotz früher Führung am Ende nur ein 1:1. Unter anderem auch deshalb, weil Lionel Messi einen Elfmeter verschoss.

Der nächste Mitfavorit tut sich also zum Start in die WM schwer – warum das so war, was bei Argentinien außer dem Elfmeterschießen noch nicht rund lief und wie Island beim WM-Debüt auftrat, besprechen Malte Asmus und unser Experte Manuel Behlert von 90PLUS.

Spielbericht: 

Recht munterer Beginn in Moskau: Island bekam den ersten Abschlussversuch der Partie, danach bemühte sich Argentinien gegen die kompakt stehenden Isländer zunächst vergeblich Dominanz zu zeigen. Gefährlich wurden sie zunächst nur bei Standards. Ein Freistoß von Lionel Messi wurde von Nicolas Tagliafico verlängert und verfehlte das Tor der Isländer knapp. Und knapp wurde es nach einem argentinischen Ballverlust im Spielaufbau auch auf der anderen Seite. Island konterte schnell, Birkir Bjarnasons Schuss aus 15 Meter zischte vorbei (10.).

Island versteckte sich zwar nicht, kam in der ersten Hälfte insgesamt zu acht Abschlüssen – in Führung gingen aber die Argentinier. Ein missglückter Schussversuch von Marcos Rojo kam zu Sergio Agüero – und dessen Schuss landete zur 1:0-Führung im isländischen Tor (19.). Nur eine Minute später landete Messis Schuss aus 20 Metern landete in den Armen von Halldorsson. Und nur kurz darauf nutzten die Isländer das Durcheinander in der argentinischen HIntermannschaft zum Ausgleich. Torhüter Willy Caballero ließ prallen und Alfred Finnbogason traf zum 1:1.

Argentinien wurde durch den Ausgleich sichtbar kalt erwischt – versuchte in der Folge wieder die Kontrolle zu gewinnen. Zwar fanden sie immer wieder Lücken in der ansonsten kompakten Hintermannschaft der Isländer, nutzten sie aber nicht. Nennenswerte Aktionen gab es erst wieder in der Endphase der ersten Hälfte. Die Argentinier forderten Handelfmeter, nachdem eine flache Hereingabe von Salvio unabsichtlich an die Hand des in den Schuss hineingrätschenden Ragnar Sigurdsson gesprungen war, bekamen ihn aber nicht. Und auf der Gegenseite scheiterte Gylfi Sigurdsson zunächst an Caballero und setzte kurz darauf eine zweite Möglichkeit deutlich neben das Tor.

Das gleiche Bild in der zweiten Hälfte. Argentinien bekam keine eindeutige Spielkontrolle und Island konnte weiter gefährliche Nadelstiche setzen. Und wenn die Flanke von Barnason kurz nach dem Seitenwechsel nicht etwas zu hoch für Finnbogason gewesen wäre, hätte sich Argentinien nicht über einen Rückstand beklagen können. Coach Sampaoli reagierte, brachte Ever Banega für Lucas Biglia. Präziser wurde das Passpiel der Argentinier dadurch zwar auch nicht.

Aber immerhin stieg ihr Druck deutlich an. Das Tor wollte aber nicht fallen. Auch nicht nach einem Foul an Maximiliano Meza im Strafraum. Doch Messi scheiterte per Elfmeter an Halldorsson. EIne zweite Elfmeterchance wurde Argentinien vom Schiedsrichter verwehrt, nachdem der eingewechselte Pavon im Strafraum zu Fall gekommen war. Island bekam im zweiten Durchgang keine Entlastung gegen das Powerplay der Argentinier. Messis Schuss von der Strafraumgrenze flog am Tor vorbei (82.), weitere Schüsse parierte Halldorson oder landeten ebenfalls neben dem Kasten.

Kick in Russ clean No no no 20:41 20:41 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #FRAAUS: Œil au beurre noir https://meinsportradio.de/2018/06/16/fraaus-oeil-au-beurre-noir/ Sat, 16 Jun 2018 12:28:04 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21632 Australien,featuredRight1,FIFA,Frankreich,Fußball,Gruppe C,Kasan,Russland,WM 2019,wmfeatured1 Für viele Experten war Frankreich vor dem Turnier DER große WM-Favorit. Doch diesen hohen Erwartungen wurde die Equipe Tricolor in ihrem WM-Auftaktspiel in der Gruppe C gegen Australien nicht gerecht. Für den schmeichelhaften 2:1-Sieg benötigten sie jede Menge Glück – und einen abgefälschten Schuss von Paul Pogba, um einen Fehlstart in die WM zu verhindern.

Was war los bei der Equipe Tricolore, was bedeutet dieser holprige Start für die Ambitionen und die Favoritenstellung? Diesen Frage widmen wir uns in der Analyse hier auf meinsportradio.de bei Kick in Russ unserem WM-Podcast mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS, Chris McCarthy.

Spielbericht:

Druckvoller Beginn der Franzosen. Und damit stellten die wie erwartet vornehmlich auf Sicherheit bedachten Australier vor einige Probleme. Mbappé prüfte bereits in der zweiten Minute den australischen Keeper Mat Ryan mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Doch weitere zwingende Strafraumaktionen gab es zunächst nicht, da Australien der französischen Schnelligkeit viel körperlichen Einsatz entgegensetzte und ansonsten diszipliniert die Räume eng machte.

Ausflüge der Australier in die französische Hälfte blieben zwar selten. Doch aus einem entsprang die beste Chance der ersten Halbzeit. Ein Freistoß von Mooy wurde im Strafraum verlängert und von Frankreichs Tolisso fast ins eigene Tor bugsiert. Doch Hugo Loris verhinderte den Rückstand (17.). Australien übernahm die Kontrolle im Zentrum und sorgte so auch dafür, dass Frankreich das Tempo der Anfangsphase nicht mehr halten. konnte Weitere Torraumszenen blieben daher Mangelware. Und wenn die zusehends behäbiger werdenden Franzosen doch zu Abschlüssen kamen, wurden sie geblockt von den kompakt verteidigenden Australiern.

Ein ähnliches Bild bot sich dann auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Dann griff Australien schnell über die rechte Seite an. Im Strafraum konnte knapp vor Andrew Nabbout geklärt werden. Und quasi im Gegenzug gelang den Franzosen der erste schnelle Konter der Partie – an dessen Ende Griezmann zu Fall. Der Schiedsrichter entschied nach Studium der Videobilder auf Elfmeter, den Griezmann humorlos zum 1:0 in die Maschen jagte (58).

Die Freude darüber währte aber nur vier Minuten. Denn Samuel Umtiti spielte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Mile Jedinak verwandelte den fälligen Handelfmeter, schickte Lloris in die falsche Ecke und bejubelte das 1:1. In kürzerem Abstand wurden in einem WM-Spiel noch nie Elfmeter verwandelt. Und dank dieses historischen Ereignisses waren anscheinend alle Lebensgeister aus dem französischen Team gewichen. Doch dann zog Pogba aus 15 Metern ab. Sein Ball wurde abgefälscht – und erst dadurch gefährlich. Und dann senkte er sich an die Unterkante der Latte und sprang von da hinter die Linie zum Siegtreffer der Franzosen (80.).

]]> Für viele Experten war Frankreich vor dem Turnier DER große WM-Favorit. Doch diesen hohen Erwartungen wurde die Equipe Tricolor in ihrem WM-Auftaktspiel in der Gruppe C gegen Australien nicht gerecht. Für den schmeichelhaften 2:1-Sieg benötigten sie jede Menge Glück – und einen abgefälschten Schuss von Paul Pogba, um einen Fehlstart in die WM zu verhindern.

Was war los bei der Equipe Tricolore, was bedeutet dieser holprige Start für die Ambitionen und die Favoritenstellung? Diesen Frage widmen wir uns in der Analyse hier auf meinsportradio.de bei Kick in Russ unserem WM-Podcast mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS, Chris McCarthy.

Spielbericht:

Druckvoller Beginn der Franzosen. Und damit stellten die wie erwartet vornehmlich auf Sicherheit bedachten Australier vor einige Probleme. Mbappé prüfte bereits in der zweiten Minute den australischen Keeper Mat Ryan mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Doch weitere zwingende Strafraumaktionen gab es zunächst nicht, da Australien der französischen Schnelligkeit viel körperlichen Einsatz entgegensetzte und ansonsten diszipliniert die Räume eng machte.

Ausflüge der Australier in die französische Hälfte blieben zwar selten. Doch aus einem entsprang die beste Chance der ersten Halbzeit. Ein Freistoß von Mooy wurde im Strafraum verlängert und von Frankreichs Tolisso fast ins eigene Tor bugsiert. Doch Hugo Loris verhinderte den Rückstand (17.). Australien übernahm die Kontrolle im Zentrum und sorgte so auch dafür, dass Frankreich das Tempo der Anfangsphase nicht mehr halten. konnte Weitere Torraumszenen blieben daher Mangelware. Und wenn die zusehends behäbiger werdenden Franzosen doch zu Abschlüssen kamen, wurden sie geblockt von den kompakt verteidigenden Australiern.

Ein ähnliches Bild bot sich dann auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Dann griff Australien schnell über die rechte Seite an. Im Strafraum konnte knapp vor Andrew Nabbout geklärt werden. Und quasi im Gegenzug gelang den Franzosen der erste schnelle Konter der Partie – an dessen Ende Griezmann zu Fall. Der Schiedsrichter entschied nach Studium der Videobilder auf Elfmeter, den Griezmann humorlos zum 1:0 in die Maschen jagte (58).

Die Freude darüber währte aber nur vier Minuten. Denn Samuel Umtiti spielte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Mile Jedinak verwandelte den fälligen Handelfmeter, schickte Lloris in die falsche Ecke und bejubelte das 1:1. In kürzerem Abstand wurden in einem WM-Spiel noch nie Elfmeter verwandelt. Und dank dieses historischen Ereignisses waren anscheinend alle Lebensgeister aus dem französischen Team gewichen. Doch dann zog Pogba aus 15 Metern ab. Sein Ball wurde abgefälscht – und erst dadurch gefährlich. Und dann senkte er sich an die Unterkante der Latte und sprang von da hinter die Linie zum Siegtreffer der Franzosen (80.).

Kick in Russ clean No no no 17:00 17:00 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Das bringt der 3. WM-Tag https://meinsportradio.de/2018/06/16/das-bringt-der-3-wm-tag/ Fri, 15 Jun 2018 23:00:45 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21629 Fußball,Gruppe C,Gruppe D,Vorschau,WM 2018 Gleich vier Spiele stehen auf dem Tagesprogramm des dritten Tages der Fußball-WM ins Russland. Und dabei werden wir gleich drei absolute Premieren erleben, Duelle, die es noch nie in der Fußballgeschichte gegeben hat. Malte Asmus begrüßt euch zur Tagesvorschau und zu seinen Tipps für die vier Spiele des Samstags. Tipps, die ihr vielleicht bei unserem Kicktipp-Gewinnspiel mit mobilcom-debitel auf meinsportradio.de/kickinruss versilbern könntet. Oder ihr sagt: „Der Asmus hat eh keine Ahnung, ich tippe ganz anders.“ Bei unserem Tippspiel habt ihr die Chance dazu.

]]> Gleich vier Spiele stehen auf dem Tagesprogramm des dritten Tages der Fußball-WM ins Russland. Und dabei werden wir gleich drei absolute Premieren erleben, Duelle, die es noch nie in der Fußballgeschichte gegeben hat. Malte Asmus begrüßt euch zur Tagesvorschau und zu seinen Tipps für die vier Spiele des Samstags. Tipps, die ihr vielleicht bei unserem Kicktipp-Gewinnspiel mit mobilcom-debitel auf meinsportradio.de/kickinruss versilbern könntet. Oder ihr sagt: „Der Asmus hat eh keine Ahnung, ich tippe ganz anders.“ Bei unserem Tippspiel habt ihr die Chance dazu.

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Gleich vier Spiele stehen auf dem Tagesprogramm des dritten Tages der Fußball-WM ins Russland. Und dabei werden wir gleich drei absolute Premieren erleben, Duelle, die es noch nie in der Fußballgeschichte gegeben hat. Malte Asmus begrüßt euch zur Tagesvorschau und zu seinen Tipps für die vier Spiele des Samstags. Tipps, die ihr vielleicht bei unserem Kicktipp-Gewinnspiel mit mobilcom-debitel auf meinsportradio.de/kickinruss versilbern könntet. Oder ihr sagt: „Der Asmus hat eh keine Ahnung, ich tippe ganz anders.“ Bei unserem Tippspiel habt ihr die Chance dazu.

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Kick in Russ clean No no no 7:13 7:13 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
#PORESP: Ronaldo-Dreier https://meinsportradio.de/2018/06/15/poresp-ronaldo-dreier/ Fri, 15 Jun 2018 20:31:05 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21625 Cristiano Ronaldo,David De Gea,featuredRight2,FIFA,FIFA World Cup,Fußball,Gruppe B,Portugal,Spanien,WM 2018,wmfeatured3 Das “Match of the Day” und das 3:3 zwischen Portugal und Spanien entschädigte für die Magerkost, die der zweite WM-Tag am Nachmittag zu bieten hatte. Spannung, Dramatik, Tore, Lattenkracher, Diskussionen über Schirientscheidungen, einen jubelnden Superstar und einen krassen Torwartfehler. Das war Fußball, wie wir ihn gerade auch bei einer WM sehen wollen. Aber was war das für ein Wechselbad der Gefühle für Spanien in dieser Woche – und auch in diesem Spiel? Erst feuerten sie ihren Trainer Julen Lopetegui kurz vor Turnierstart, dann kassierten sie gegen Portugal auch noch das früheste Gegentor ihrer WM-Geschichte. Aber sie kamen – auch Dank der Hilfe des Schiedsrichters – zurück ins Spiel. Doch dann patzte der Torhüter, Cristiano Ronaldo jubelte und Spanien sah schon wie der Verlierer aus. Doch wieder steckten sie nicht auf und drehten das Spiel per Doppelschlag wieder zu ihren Gunsten – nur, um am Ende von Cristiano Ronaldo doch wieder um den Sieg gebracht zu werden.

Über das Spiel müssen wir reden – hier bei Kick in Russ, dem WM Podcast auf meinsportradio.de. Und das machen Malte Asmus und unser Experte von 90PLUS, Marius Merck.

Spielbericht:

Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Spanien den nächsten Nackenschlag bei dieser WM hinnehmen musste. Cristiano Ronaldo war links in den Strafraum eingedrungen und von Nacho zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Portugiese souverän zur 1:0-Führung und ist neben Pele, Uwe Seeler und Miro Klose der einzige Spieler, der bei vier verschiedenen WM-Turnieren getroffen hat. Spanien versuchte den Schock schnell abzuschütteln und ín die Partie zu kommen.

Durch einfache Ballverluste ermöglichten sie dem Gegner aber immer wieder Konterchancen. Die aussichtsreichste vergab der zu zögerliche Goncalo Guedes nach tollem Querpass von Ronaldo. Und das rächte sich. Denn quasi im Gegenzug setzte sich Diego Costa gegen drei Abwehrspieler durch und traf zum 1:1-Ausgleich (24.). Allerdings hatte er sich dabei mit dem Ellbogen regelwidrig Platz gegen Pepe verschafft. Der Videoschiri schritt aber nicht ein.

Spanien war nun im Spiel, drängte Portugal komplett in die Defensive und hätte sogar in Führung gehen können. Doch Isco scheiterte mit seinem Abschluss an der Latte (26.) und Iniesta Schuss aus acht Metern nach Pass von der linken Seite ging nur knapp am Tor vorbei. Portugal wirkte komplett unterlegen, bekam aber kurz vor der Pause zu einem Konter. Und den schloss Ronaldo mit einem strammen Schuss ab, der dank eines Torwartfehlers von David de Gea zum 2:1 über die Linie rollte.

Eine einstudierte Freistoßvariante brachte Spanien kurz nach Wiederanpfiff dann aber wieder den Ausgleich. Busquets gewann das Kopfballduell rechts im Strafraum, köpfte in die Mitte, wo Costa aus kurzer Distanz zum 2:2 einschießen konnte (55.). Und keine zwei Minuten später jubelten die Spanier schon wieder. Die Portugiesen konnten einen Ball nicht richtig aus dem Strafraum klären und Nacho haute ihn volley zur spanischen 3:2-Führung in die Maschen (58.).

Damit hatte Spanien das Spiel wieder komplett im Griff. Viel Spektakuläres passierte nicht mehr. Bis Cristiano Ronaldo zwei Minuten vor Ende der regulären Partie zum Freistoß antrat und den Ball zum 3:3 in die Maschen zirkelte. Und wenn Koke sich in letzter Sekunde nicht noch in einen Schuss von Quaresmo geworfen hätte, hätten die Spanier um ein Haar ganz ohne Punkte dagestanden.

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Das “Match of the Day” und das 3:3 zwischen Portugal und Spanien entschädigte für die Magerkost, die der zweite WM-Tag am Nachmittag zu bieten hatte. Spannung, Dramatik, Tore, Lattenkracher, Diskussionen über Schirientscheidungen, einen jubelnden Superstar und einen krassen Torwartfehler. Das war Fußball, wie wir ihn gerade auch bei einer WM sehen wollen. Aber was war das für ein Wechselbad der Gefühle für Spanien in dieser Woche – und auch in diesem Spiel? Erst feuerten sie ihren Trainer Julen Lopetegui kurz vor Turnierstart, dann kassierten sie gegen Portugal auch noch das früheste Gegentor ihrer WM-Geschichte. Aber sie kamen – auch Dank der Hilfe des Schiedsrichters – zurück ins Spiel. Doch dann patzte der Torhüter, Cristiano Ronaldo jubelte und Spanien sah schon wie der Verlierer aus. Doch wieder steckten sie nicht auf und drehten das Spiel per Doppelschlag wieder zu ihren Gunsten – nur, um am Ende von Cristiano Ronaldo doch wieder um den Sieg gebracht zu werden.

Über das Spiel müssen wir reden – hier bei Kick in Russ, dem WM Podcast auf meinsportradio.de. Und das machen Malte Asmus und unser Experte von 90PLUS, Marius Merck.

Spielbericht:

Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Spanien den nächsten Nackenschlag bei dieser WM hinnehmen musste. Cristiano Ronaldo war links in den Strafraum eingedrungen und von Nacho zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Portugiese souverän zur 1:0-Führung und ist neben Pele, Uwe Seeler und Miro Klose der einzige Spieler, der bei vier verschiedenen WM-Turnieren getroffen hat. Spanien versuchte den Schock schnell abzuschütteln und ín die Partie zu kommen.

Durch einfache Ballverluste ermöglichten sie dem Gegner aber immer wieder Konterchancen. Die aussichtsreichste vergab der zu zögerliche Goncalo Guedes nach tollem Querpass von Ronaldo. Und das rächte sich. Denn quasi im Gegenzug setzte sich Diego Costa gegen drei Abwehrspieler durch und traf zum 1:1-Ausgleich (24.). Allerdings hatte er sich dabei mit dem Ellbogen regelwidrig Platz gegen Pepe verschafft. Der Videoschiri schritt aber nicht ein.

Spanien war nun im Spiel, drängte Portugal komplett in die Defensive und hätte sogar in Führung gehen können. Doch Isco scheiterte mit seinem Abschluss an der Latte (26.) und Iniesta Schuss aus acht Metern nach Pass von der linken Seite ging nur knapp am Tor vorbei. Portugal wirkte komplett unterlegen, bekam aber kurz vor der Pause zu einem Konter. Und den schloss Ronaldo mit einem strammen Schuss ab, der dank eines Torwartfehlers von David de Gea zum 2:1 über die Linie rollte.

Eine einstudierte Freistoßvariante brachte Spanien kurz nach Wiederanpfiff dann aber wieder den Ausgleich. Busquets gewann das Kopfballduell rechts im Strafraum, köpfte in die Mitte, wo Costa aus kurzer Distanz zum 2:2 einschießen konnte (55.). Und keine zwei Minuten später jubelten die Spanier schon wieder. Die Portugiesen konnten einen Ball nicht richtig aus dem Strafraum klären und Nacho haute ihn volley zur spanischen 3:2-Führung in die Maschen (58.).

Damit hatte Spanien das Spiel wieder komplett im Griff. Viel Spektakuläres passierte nicht mehr. Bis Cristiano Ronaldo zwei Minuten vor Ende der regulären Partie zum Freistoß antrat und den Ball zum 3:3 in die Maschen zirkelte. Und wenn Koke sich in letzter Sekunde nicht noch in einen Schuss von Quaresmo geworfen hätte, hätten die Spanier um ein Haar ganz ohne Punkte dagestanden.

Kick in Russ clean No no no 21:25 21:25 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #MARIRN: Holzhacken https://meinsportradio.de/2018/06/15/marirn-holzhacken/ Fri, 15 Jun 2018 17:29:31 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21621 Aziz Bougaddouz,featuredRight2,FIFA,FIFA World Cup,Gruppe B,Iran,Marokko,Portugal,Russland,Spanien,WM 2018,wmfeatured2 Der Auftakt der Gruppe B zwischen Marokko und Iran war das spielerisch bisher schwächste, aber das körperlich am härtesten geführte Match. Vor allem die zweite Hälfte hatte mit Fußball nur noch am Rande zu tun. Denn für beide Teams ging es ja auch um viel. Angesichts der Gruppenbesetzung mit Spanien und Portugal als nächsten Gegnern kam diesem Spiel für beide Mannschaften immense Bedeutung bei.

Eine Niederlage, so war man sich vor dem Spiel einig, würde wohl schon das Aus bedeuten. Und mit diesem Gedanken müssen sich jetzt die Marokkaner beschäftigen. Denn in der 5. Minute der Nachspielzeit besiegelte ein Eigentor von Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli die 0:1 Niederlage und den Sieg der Iraner. Dabei war Marokko eigentlich zunächst die bessere Mannschaft. Warum sie aber am Ende trotzdem nicht jubeln durften, analysieren auf meinsportradio.de bei Kick in Russ Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS).

Spielbericht

Marokko machte von Beginn an Druck und kam schon nach 70 Sekunden zum ersten Abschluss. Amine Harit verfehlte mit seinem Rechtsschuss im Strafraum aber das Tor knapp. Der Iran beantwortete den Druck der Nordafrikaner mit Fouls. Masoud Shojaei sah bereits nach 10 Minuten die erste Gelbe Karte der Partie. Doch Eindruck machte das auf Marokko nicht. Sie bekamen die belohnt. Doch im Getümmel konnten weder Boussoufa, Belhanda, noch Benatia den Ball ins gegnerische Tor kriegen (19.).

Marokko nahm in der Folge etwas Druck aus dem Spiel, versuchte mehr Struktur in die eigenen Angriffsbemühungen zu bekommen. Der Iran wurde selbst präsenter, bekam dadurch immer wieder Chancen zu Entlastungsangriffen, agierte aber zu unpräzise. Erst kurz vor der Pause wurde der Iran gefährlich. Nach einem marokkanischen Fehlpass im Mittelfeld bot sich den schnell umschaltenden Iranern eine gute Konterchance. Sardar Azmoun und im Nachschuss Jahanbakhsh scheiterten jedoch am stark reagierenden Keeper Mohamedi Munir.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich dann wieder das Bild der ersten: Marokko drückte, Iran stand tief und hielt körperlich dagegen. Mit Erfolg: Jahanbakhsh holte sich zwar die nächste Gelb Karte ab, aber Marokko wurde nicht gefährlich. Nach vorne ging aber auf beiden Seiten nichts. Das Niveau der Partie verflachte zusehends. Die Fehler, aber auch die harten Zweikämpfe und somit die Verletzungspausen häuften sich auf beiden Seiten. Marokkos Nordin Amrabat wurde benommen ausgewechselt, Irans Jahanbakhsh verletzt.

Spielfluss, kreative Ideen Fehlanzeige. Negativer Höhepunkt: Ein direkt ausgeführter Freistoß aus gefühlten 40 Metern des Irans. Erst zehn Minuten vor dem Ende gab es mal wieder ein fußballerisches Ausrufezeichen. Hakim Ziyech hatte abgezogen, aber Alireza Beiranvand im Tor der Iraner tauchte ab und verhinderte den Rückstand. Und als sich alle schon fast mit der Punkteteilung abgefunden hatten, köpfte Bouhaddouz in der Nachspielzeit einen Freistoß ins eigene Tor und besiegelte die Niederlage.

]]> Der Auftakt der Gruppe B zwischen Marokko und Iran war das spielerisch bisher schwächste, aber das körperlich am härtesten geführte Match. Vor allem die zweite Hälfte hatte mit Fußball nur noch am Rande zu tun. Denn für beide Teams ging es ja auch um viel. Angesichts der Gruppenbesetzung mit Spanien und Portugal als nächsten Gegnern kam diesem Spiel für beide Mannschaften immense Bedeutung bei.

Eine Niederlage, so war man sich vor dem Spiel einig, würde wohl schon das Aus bedeuten. Und mit diesem Gedanken müssen sich jetzt die Marokkaner beschäftigen. Denn in der 5. Minute der Nachspielzeit besiegelte ein Eigentor von Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli die 0:1 Niederlage und den Sieg der Iraner. Dabei war Marokko eigentlich zunächst die bessere Mannschaft. Warum sie aber am Ende trotzdem nicht jubeln durften, analysieren auf meinsportradio.de bei Kick in Russ Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS).

Spielbericht

Marokko machte von Beginn an Druck und kam schon nach 70 Sekunden zum ersten Abschluss. Amine Harit verfehlte mit seinem Rechtsschuss im Strafraum aber das Tor knapp. Der Iran beantwortete den Druck der Nordafrikaner mit Fouls. Masoud Shojaei sah bereits nach 10 Minuten die erste Gelbe Karte der Partie. Doch Eindruck machte das auf Marokko nicht. Sie bekamen die belohnt. Doch im Getümmel konnten weder Boussoufa, Belhanda, noch Benatia den Ball ins gegnerische Tor kriegen (19.).

Marokko nahm in der Folge etwas Druck aus dem Spiel, versuchte mehr Struktur in die eigenen Angriffsbemühungen zu bekommen. Der Iran wurde selbst präsenter, bekam dadurch immer wieder Chancen zu Entlastungsangriffen, agierte aber zu unpräzise. Erst kurz vor der Pause wurde der Iran gefährlich. Nach einem marokkanischen Fehlpass im Mittelfeld bot sich den schnell umschaltenden Iranern eine gute Konterchance. Sardar Azmoun und im Nachschuss Jahanbakhsh scheiterten jedoch am stark reagierenden Keeper Mohamedi Munir.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich dann wieder das Bild der ersten: Marokko drückte, Iran stand tief und hielt körperlich dagegen. Mit Erfolg: Jahanbakhsh holte sich zwar die nächste Gelb Karte ab, aber Marokko wurde nicht gefährlich. Nach vorne ging aber auf beiden Seiten nichts. Das Niveau der Partie verflachte zusehends. Die Fehler, aber auch die harten Zweikämpfe und somit die Verletzungspausen häuften sich auf beiden Seiten. Marokkos Nordin Amrabat wurde benommen ausgewechselt, Irans Jahanbakhsh verletzt.

Spielfluss, kreative Ideen Fehlanzeige. Negativer Höhepunkt: Ein direkt ausgeführter Freistoß aus gefühlten 40 Metern des Irans. Erst zehn Minuten vor dem Ende gab es mal wieder ein fußballerisches Ausrufezeichen. Hakim Ziyech hatte abgezogen, aber Alireza Beiranvand im Tor der Iraner tauchte ab und verhinderte den Rückstand. Und als sich alle schon fast mit der Punkteteilung abgefunden hatten, köpfte Bouhaddouz in der Nachspielzeit einen Freistoß ins eigene Tor und besiegelte die Niederlage.

clean No no no 17:02 17:02 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de #EGYURU: No Salah https://meinsportradio.de/2018/06/15/egyuru-no-salah/ Fri, 15 Jun 2018 14:32:38 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21616 Ägypten,featuredRight3,Fußball,Gruppe A,Mo Salah,Russland,Uruguay,WM 2018,wmfeatured1 Das Spiel der beiden vermeintlichst stärksten Teams in der WM-Gruppe A wurde letztlich zu einem ganz müden Kick. Die einen, Ägypten, wollten nicht, die anderen, Uruguay, konnten heute trotz Favoritenrolle lange irgendwie nicht – und kamen erst in der Schlussphase durch einen Lucky Punch von José Gimenez zum schmeichelhaften 1:0-Sieg. Darüber muss geredet werden. Wir arbeiten dieses Spiel hier in der Kick in Russ-Analyse auf meinsportradio.de – mit  Malte Asmus und dem Experten von 90PLUS, Nico Scheck.

Das Spiel verlief insgesamt deutlich anders als es die meisten Experten erwartet hatten. Denn Ägyptens Trainer Hector Cuper verzichtete anders lautenden Meldungen zum Trotz letztlich zum WM-Start doch auf Mo Salah, ließ den Superstar auf der Bank. Und auch der 45-jährige Keeper El-Haddary durfte nicht ran.  Für ihn stand El-Shenawy zwischen den Pfosten – und das sollte sich als kluge Entscheidung erweisen, auch wenn er am Ende die Niederlage nicht verhindern konnte.  

Spielbericht:

Ägypten begann konzentriert und in erster Linie darauf bedacht, mannorientiert Uruguays Spielaufbau zu stören, um den Favoriten vom eigenen Tor fernzuhalten. Das klappte zunächst auch gut, weil Uruguay Tempo und Präzision fehlten, um sich gegen die kompakte Defensive der Ägypter in Szene zu setzen. Ein Schuss aus der zweiten Reihe von Cavani (8. Minute) blieb so zunächst die einzige nennenswerte Aktion der Urus. Er stellte für Ägyptens Keeper El-Shenawy aber kein Problem dar.

Aber auch die ohnehin nur sporadischen ägyptischen Angriffe blieben ohne Mo Salah weitgehend harmlos. Zumindest etwas gefährlicher wurde es dann auf der anderen Seite. Uruguay wurde aktiver, gewann mehr Zweikämpfe und hatte auch mehr Torchancen. Suarez traf nach einer Ecke den Ball aber nicht richtig und setzte ihn nur ans Außennetz (24.). Und de Arrasceta versprang nach einem Zuspiel von Godin der Ball (38).

Auch wenn Ägypten gut verteidigte: Uruguay war im Spielaufbau und Abschluss viel zu ausrechenbar – alles konzentrierte sich auf Suarez und Cavani, doch Cavani kam gerade mal nur auf 17 Ballkontakte in der ersten Hälfte – keinen im Strafraum.

Dafür fand Cavani zum Start in die 2. Hälfte mit einem Zuckerpass steil in den Strafraum seinen Kumpel Suarez, der dann aber aus halbrechter Position am Knie des ägyptischen Keepers scheiterte. Uruguay nach dem Seitenwechsel zunächst etwas aggressiver und entschlossener – und Ägypten zum Wechseln gezwungen. Sechser Hamed musste angeschlagen raus, für ihn kam Morsy.

Uruguays Druck war dann aber auch schnell wieder erledigt. Selbst wenn sich ihnen Räume eröffneten, gingen sie so behäbig zu Werke. Und Suarez vergab nach 73 MInuten die beste Chance, als mustergültig von Cavani eingesetzt zu lange mit dem Abschluss wartete. Ägyptens Keeper El-Shenawy schnappte sich den Ball und lenkte in der Schlussphase einen Volleyschuss von Cavani zur Ecke ab. Cavani setzte dann noch einen Freistoß an den Pfosten. Und hatte in der 90. MInute dann doch noch Erfolg. Gimenez traf per Kopf zum erlösenden 1:0-Siegtreffer.

 

]]> Das Spiel der beiden vermeintlichst stärksten Teams in der WM-Gruppe A wurde letztlich zu einem ganz müden Kick. Die einen, Ägypten, wollten nicht, die anderen, Uruguay, konnten heute trotz Favoritenrolle lange irgendwie nicht – und kamen erst in der Schlussphase durch einen Lucky Punch von José Gimenez zum schmeichelhaften 1:0-Sieg. Darüber muss geredet werden. Wir arbeiten dieses Spiel hier in der Kick in Russ-Analyse auf meinsportradio.de – mit  Malte Asmus und dem Experten von 90PLUS, Nico Scheck.

Das Spiel verlief insgesamt deutlich anders als es die meisten Experten erwartet hatten. Denn Ägyptens Trainer Hector Cuper verzichtete anders lautenden Meldungen zum Trotz letztlich zum WM-Start doch auf Mo Salah, ließ den Superstar auf der Bank. Und auch der 45-jährige Keeper El-Haddary durfte nicht ran.  Für ihn stand El-Shenawy zwischen den Pfosten – und das sollte sich als kluge Entscheidung erweisen, auch wenn er am Ende die Niederlage nicht verhindern konnte.  

Spielbericht:

Ägypten begann konzentriert und in erster Linie darauf bedacht, mannorientiert Uruguays Spielaufbau zu stören, um den Favoriten vom eigenen Tor fernzuhalten. Das klappte zunächst auch gut, weil Uruguay Tempo und Präzision fehlten, um sich gegen die kompakte Defensive der Ägypter in Szene zu setzen. Ein Schuss aus der zweiten Reihe von Cavani (8. Minute) blieb so zunächst die einzige nennenswerte Aktion der Urus. Er stellte für Ägyptens Keeper El-Shenawy aber kein Problem dar.

Aber auch die ohnehin nur sporadischen ägyptischen Angriffe blieben ohne Mo Salah weitgehend harmlos. Zumindest etwas gefährlicher wurde es dann auf der anderen Seite. Uruguay wurde aktiver, gewann mehr Zweikämpfe und hatte auch mehr Torchancen. Suarez traf nach einer Ecke den Ball aber nicht richtig und setzte ihn nur ans Außennetz (24.). Und de Arrasceta versprang nach einem Zuspiel von Godin der Ball (38).

Auch wenn Ägypten gut verteidigte: Uruguay war im Spielaufbau und Abschluss viel zu ausrechenbar – alles konzentrierte sich auf Suarez und Cavani, doch Cavani kam gerade mal nur auf 17 Ballkontakte in der ersten Hälfte – keinen im Strafraum.

Dafür fand Cavani zum Start in die 2. Hälfte mit einem Zuckerpass steil in den Strafraum seinen Kumpel Suarez, der dann aber aus halbrechter Position am Knie des ägyptischen Keepers scheiterte. Uruguay nach dem Seitenwechsel zunächst etwas aggressiver und entschlossener – und Ägypten zum Wechseln gezwungen. Sechser Hamed musste angeschlagen raus, für ihn kam Morsy.

Uruguays Druck war dann aber auch schnell wieder erledigt. Selbst wenn sich ihnen Räume eröffneten, gingen sie so behäbig zu Werke. Und Suarez vergab nach 73 MInuten die beste Chance, als mustergültig von Cavani eingesetzt zu lange mit dem Abschluss wartete. Ägyptens Keeper El-Shenawy schnappte sich den Ball und lenkte in der Schlussphase einen Volleyschuss von Cavani zur Ecke ab. Cavani setzte dann noch einen Freistoß an den Pfosten. Und hatte in der 90. MInute dann doch noch Erfolg. Gimenez traf per Kopf zum erlösenden 1:0-Siegtreffer.

 

Das Spiel verlief insgesamt deutlich anders als es die meisten Experten erwartet hatten. Denn Ägyptens Trainer Hector Cuper verzichtete anders lautenden Meldungen zum Trotz letztlich zum WM-Start doch auf Mo Salah, ließ den Superstar auf der Bank. Und auch der 45-jährige Keeper El-Haddary durfte nicht ran.  Für ihn stand El-Shenawy zwischen den Pfosten – und das sollte sich als kluge Entscheidung erweisen, auch wenn er am Ende die Niederlage nicht verhindern konnte.  

Spielbericht:

Ägypten begann konzentriert und in erster Linie darauf bedacht, mannorientiert Uruguays Spielaufbau zu stören, um den Favoriten vom eigenen Tor fernzuhalten. Das klappte zunächst auch gut, weil Uruguay Tempo und Präzision fehlten, um sich gegen die kompakte Defensive der Ägypter in Szene zu setzen. Ein Schuss aus der zweiten Reihe von Cavani (8. Minute) blieb so zunächst die einzige nennenswerte Aktion der Urus. Er stellte für Ägyptens Keeper El-Shenawy aber kein Problem dar.

Aber auch die ohnehin nur sporadischen ägyptischen Angriffe blieben ohne Mo Salah weitgehend harmlos. Zumindest etwas gefährlicher wurde es dann auf der anderen Seite. Uruguay wurde aktiver, gewann mehr Zweikämpfe und hatte auch mehr Torchancen. Suarez traf nach einer Ecke den Ball aber nicht richtig und setzte ihn nur ans Außennetz (24.). Und de Arrasceta versprang nach einem Zuspiel von Godin der Ball (38).

Auch wenn Ägypten gut verteidigte: Uruguay war im Spielaufbau und Abschluss viel zu ausrechenbar – alles konzentrierte sich auf Suarez und Cavani, doch Cavani kam gerade mal nur auf 17 Ballkontakte in der ersten Hälfte – keinen im Strafraum.

Dafür fand Cavani zum Start in die 2. Hälfte mit einem Zuckerpass steil in den Strafraum seinen Kumpel Suarez, der dann aber aus halbrechter Position am Knie des ägyptischen Keepers scheiterte. Uruguay nach dem Seitenwechsel zunächst etwas aggressiver und entschlossener – und Ägypten zum Wechseln gezwungen. Sechser Hamed musste angeschlagen raus, für ihn kam Morsy.

Uruguays Druck war dann aber auch schnell wieder erledigt. Selbst wenn sich ihnen Räume eröffneten, gingen sie so behäbig zu Werke. Und Suarez vergab nach 73 MInuten die beste Chance, als mustergültig von Cavani eingesetzt zu lange mit dem Abschluss wartete. Ägyptens Keeper El-Shenawy schnappte sich den Ball und lenkte in der Schlussphase einen Volleyschuss von Cavani zur Ecke ab. Cavani setzte dann noch einen Freistoß an den Pfosten. Und hatte in der 90. MInute dann doch noch Erfolg. Gimenez traf per Kopf zum erlösenden 1:0-Siegtreffer.

 

Kick in Russ clean No no no 17:31 17:31 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Das bringt der 2. WM-Tag https://meinsportradio.de/2018/06/15/das-bringt-der-2-wm-tag/ Fri, 15 Jun 2018 07:30:19 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21598 Ägypten,featuredRight3,FIFA,Gruppe A,Gruppe B,Iran,Marokko,Portugal,Russland,Spanien,Uruguay,Vorschau,WM 2018,wmfeatured1,World Cup Zweiter Tag bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Nach dem 5:0 der Russen im Eröffnungsspiel sind viele der Gastgeber immer noch im Jubelmodus. Gut, der Gegner hieß nur Saudi-Arabien, kann zwar einigermaßen mit dem Ball umgehen, hat aber taktisch nicht so unheimlich viel drauf. Aber für die Russen war der erfolgreiche Start in das Heimturnier trotzdem etwas besonderes. Zum einen, weil der Druck für die Heimteams immer besonders groß ist, zum anderen, weil sie auch einige historische Marken brachen. Nach fünf sieglosen WM-Spielen in Folge war es Russlands erster Sieg, noch dazu der höchste in einem Eröffnungsspiel seit dem 7:1 Italiens über die USA 1934. Zudem trafen bis gestern in einem Eröffnungsspiel noch nie zwei Joker – und es war der erste WM-Spiel-Sieg Russlands an einem 14. Juni. Die drei Versuche zuvor an diesem Tag gingen allesamt verloren.

Nicht nur diese beeindruckenden Zahlen zum Sieg der Russen gestern präsentiert euch Malte Asmus in der Tagesvorschau auf die drei Partien, die heute auf dem Programm stehen. Er hat zudem noch einige Fakten und Tipps zu den Spielen Ägypten- Uruguay (14h), Marokko – Iran (17h) und Spanien – Portugal (20h) parat..

]]> Zweiter Tag bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Nach dem 5:0 der Russen im Eröffnungsspiel sind viele der Gastgeber immer noch im Jubelmodus. Gut, der Gegner hieß nur Saudi-Arabien, kann zwar einigermaßen mit dem Ball umgehen, hat aber taktisch nicht so unheimlich viel drauf. Aber für die Russen war der erfolgreiche Start in das Heimturnier trotzdem etwas besonderes. Zum einen, weil der Druck für die Heimteams immer besonders groß ist, zum anderen, weil sie auch einige historische Marken brachen. Nach fünf sieglosen WM-Spielen in Folge war es Russlands erster Sieg, noch dazu der höchste in einem Eröffnungsspiel seit dem 7:1 Italiens über die USA 1934. Zudem trafen bis gestern in einem Eröffnungsspiel noch nie zwei Joker – und es war der erste WM-Spiel-Sieg Russlands an einem 14. Juni. Die drei Versuche zuvor an diesem Tag gingen allesamt verloren.

Nicht nur diese beeindruckenden Zahlen zum Sieg der Russen gestern präsentiert euch Malte Asmus in der Tagesvorschau auf die drei Partien, die heute auf dem Programm stehen. Er hat zudem noch einige Fakten und Tipps zu den Spielen Ägypten- Uruguay (14h), Marokko – Iran (17h) und Spanien – Portugal (20h) parat..

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Zweiter Tag bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Nach dem 5:0 der Russen im Eröffnungsspiel sind viele der Gastgeber immer noch im Jubelmodus. Gut, der Gegner hieß nur Saudi-Arabien, kann zwar einigermaßen mit dem Ball umgehen, hat aber taktisch nicht so unheimlich viel drauf. Aber für die Russen war der erfolgreiche Start in das Heimturnier trotzdem etwas besonderes. Zum einen, weil der Druck für die Heimteams immer besonders groß ist, zum anderen, weil sie auch einige historische Marken brachen. Nach fünf sieglosen WM-Spielen in Folge war es Russlands erster Sieg, noch dazu der höchste in einem Eröffnungsspiel seit dem 7:1 Italiens über die USA 1934. Zudem trafen bis gestern in einem Eröffnungsspiel noch nie zwei Joker – und es war der erste WM-Spiel-Sieg Russlands an einem 14. Juni. Die drei Versuche zuvor an diesem Tag gingen allesamt verloren.

Nicht nur diese beeindruckenden Zahlen zum Sieg der Russen gestern präsentiert euch Malte Asmus in der Tagesvorschau auf die drei Partien, die heute auf dem Programm stehen. Er hat zudem noch einige Fakten und Tipps zu den Spielen Ägypten- Uruguay (14h), Marokko – Iran (17h) und Spanien – Portugal (20h) parat..

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Kick in Russ clean No no no 8:28 8:28 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
#RUSKSA: Jolly Joker https://meinsportradio.de/2018/06/14/rusksa-jolly-joker/ Thu, 14 Jun 2018 17:41:24 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21584 Analyse,Eröffnungsspiel,Fußball,GASICO,Gruppe A,Russland,Saudi-Arabien,WM 2018 Im scherzhaft #GASICO genannten Duell mit Saudi-Arabien hat Russland dank eines 5:0-Sieges einen erfolgreichen Start in die Heim-WM gefeiert. Reich an Rohstoffen, arm an fußballerischer Qualität – das waren die Vorurteile gegen die beiden Protagonisten des WM-Auftaktspiels Russland und Saudi-Arabien. Schließlich sind die beiden die am schlechtesten in der Weltrangliste platzierten Teams der WM.
Und es war jetzt tatsächlich auch nicht unbedingt ein fußballerischer Leckerbissen. Selbst auf diesem ganz niedrigen Niveau gab es noch einen Klassenunterschied zu sehen. Aber immerhin auch fünf Tore, die meisten in einem Solo-Eröffnungsspiel – davon sogar drei durch Joker. Malte Asmus begrüßt auf meinsportradio.de zur Kick in Russ-Spielanalyse unseren Experten Chris McCarthy von 90 PLUS.

Spielbericht:

Nach einer hektischen Anfangsphase mit mehr Ballbesitz für Saudi-Arabien, schüttelten die Russen die Anfangsnervosität schneller ab und gingen bereits nach 12 Minuten in Führung. Nach einer Ecke flankte Aleksandr Golovin von links und Yuri Gazinski köpfte das 1:0. Das gab den Gastgebern zunächst Sicherheit und sie gewannen das Übergewicht im Mittelfeld, ohne allerdings offensiv weitere wirklich gefährliche Akzente zu setzen.

Zudem taten sie sich mit der Führung im Rücken schwer und ermöglichten Saudi-Arabien durch zu behäbige Rückwärtsbewegung eine gefährliche Konterchance, die Al Sahlawi aber neben das Tor abschloss. Die Saudis bekamen mehr Selbstvertrauen, ließen aber die nötige Konzentration und Durchschlagskraft vermissen, schlugen auch kein Kapital aus der Verletzung von Russlands Alan Dzagoev. Der wurde in der 24 Minute verletzt ausgewechselt werden. Sein Ersatz Denis Cheryshev (Villarreal) brauchte etwas Anlaufzeit, ließ dann aber in der 43. Minute zwei Verteidiger aussteigen und traf zum 2:0.

Mit der komfortablen Führung im Rücken zog sich Russland mehr zurück. Überließ Saudi-Arabien wieder die Initiative und lauerte auf Konterchancen. Viel wusste Saudi-Arabien damit nicht anzufangen. Und bevor das Niveau ganz tief sackte, flankte der komplett freistehende Golovin in der 71. Minute mit viel Gefühl von rechts auf den erst eine Minute zuvor eingewechselten Artem Dzyuba, der per Kopf auf 3:0 erhöhte. In der Nachspielzeit erhöhte erneut Cheryshev (92.), der mit links zum 4:0 über den Saudi-Keeper Abdullah Al-Mayoof ins Netz schlenzte. Dann setzte Golovin (94.) per Freistoß den Schlusspunkt und ein dickes Ausrufezeichen unter seine Leistung, die nur durch eine unnötige Gelbe Karte in der Schlussphase getrübt wurde.

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Im scherzhaft #GASICO genannten Duell mit Saudi-Arabien hat Russland dank eines 5:0-Sieges einen erfolgreichen Start in die Heim-WM gefeiert. Reich an Rohstoffen, arm an fußballerischer Qualität – das waren die Vorurteile gegen die beiden Protagonisten des WM-Auftaktspiels Russland und Saudi-Arabien. Schließlich sind die beiden die am schlechtesten in der Weltrangliste platzierten Teams der WM.
Und es war jetzt tatsächlich auch nicht unbedingt ein fußballerischer Leckerbissen. Selbst auf diesem ganz niedrigen Niveau gab es noch einen Klassenunterschied zu sehen. Aber immerhin auch fünf Tore, die meisten in einem Solo-Eröffnungsspiel – davon sogar drei durch Joker. Malte Asmus begrüßt auf meinsportradio.de zur Kick in Russ-Spielanalyse unseren Experten Chris McCarthy von 90 PLUS.

Spielbericht:

Nach einer hektischen Anfangsphase mit mehr Ballbesitz für Saudi-Arabien, schüttelten die Russen die Anfangsnervosität schneller ab und gingen bereits nach 12 Minuten in Führung. Nach einer Ecke flankte Aleksandr Golovin von links und Yuri Gazinski köpfte das 1:0. Das gab den Gastgebern zunächst Sicherheit und sie gewannen das Übergewicht im Mittelfeld, ohne allerdings offensiv weitere wirklich gefährliche Akzente zu setzen.

Zudem taten sie sich mit der Führung im Rücken schwer und ermöglichten Saudi-Arabien durch zu behäbige Rückwärtsbewegung eine gefährliche Konterchance, die Al Sahlawi aber neben das Tor abschloss. Die Saudis bekamen mehr Selbstvertrauen, ließen aber die nötige Konzentration und Durchschlagskraft vermissen, schlugen auch kein Kapital aus der Verletzung von Russlands Alan Dzagoev. Der wurde in der 24 Minute verletzt ausgewechselt werden. Sein Ersatz Denis Cheryshev (Villarreal) brauchte etwas Anlaufzeit, ließ dann aber in der 43. Minute zwei Verteidiger aussteigen und traf zum 2:0.

Mit der komfortablen Führung im Rücken zog sich Russland mehr zurück. Überließ Saudi-Arabien wieder die Initiative und lauerte auf Konterchancen. Viel wusste Saudi-Arabien damit nicht anzufangen. Und bevor das Niveau ganz tief sackte, flankte der komplett freistehende Golovin in der 71. Minute mit viel Gefühl von rechts auf den erst eine Minute zuvor eingewechselten Artem Dzyuba, der per Kopf auf 3:0 erhöhte. In der Nachspielzeit erhöhte erneut Cheryshev (92.), der mit links zum 4:0 über den Saudi-Keeper Abdullah Al-Mayoof ins Netz schlenzte. Dann setzte Golovin (94.) per Freistoß den Schlusspunkt und ein dickes Ausrufezeichen unter seine Leistung, die nur durch eine unnötige Gelbe Karte in der Schlussphase getrübt wurde.

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Im scherzhaft #GASICO genannten Duell mit Saudi-Arabien hat Russland dank eines 5:0-Sieges einen erfolgreichen Start in die Heim-WM gefeiert. Reich an Rohstoffen, arm an fußballerischer Qualität – das waren die Vorurteile gegen die beiden Protagonisten des WM-Auftaktspiels Russland und Saudi-Arabien. Schließlich sind die beiden die am schlechtesten in der Weltrangliste platzierten Teams der WM.
Und es war jetzt tatsächlich auch nicht unbedingt ein fußballerischer Leckerbissen. Selbst auf diesem ganz niedrigen Niveau gab es noch einen Klassenunterschied zu sehen. Aber immerhin auch fünf Tore, die meisten in einem Solo-Eröffnungsspiel – davon sogar drei durch Joker. Malte Asmus begrüßt auf meinsportradio.de zur Kick in Russ-Spielanalyse unseren Experten Chris McCarthy von 90 PLUS.

Spielbericht:

Nach einer hektischen Anfangsphase mit mehr Ballbesitz für Saudi-Arabien, schüttelten die Russen die Anfangsnervosität schneller ab und gingen bereits nach 12 Minuten in Führung. Nach einer Ecke flankte Aleksandr Golovin von links und Yuri Gazinski köpfte das 1:0. Das gab den Gastgebern zunächst Sicherheit und sie gewannen das Übergewicht im Mittelfeld, ohne allerdings offensiv weitere wirklich gefährliche Akzente zu setzen.

Zudem taten sie sich mit der Führung im Rücken schwer und ermöglichten Saudi-Arabien durch zu behäbige Rückwärtsbewegung eine gefährliche Konterchance, die Al Sahlawi aber neben das Tor abschloss. Die Saudis bekamen mehr Selbstvertrauen, ließen aber die nötige Konzentration und Durchschlagskraft vermissen, schlugen auch kein Kapital aus der Verletzung von Russlands Alan Dzagoev. Der wurde in der 24 Minute verletzt ausgewechselt werden. Sein Ersatz Denis Cheryshev (Villarreal) brauchte etwas Anlaufzeit, ließ dann aber in der 43. Minute zwei Verteidiger aussteigen und traf zum 2:0.

Mit der komfortablen Führung im Rücken zog sich Russland mehr zurück. Überließ Saudi-Arabien wieder die Initiative und lauerte auf Konterchancen. Viel wusste Saudi-Arabien damit nicht anzufangen. Und bevor das Niveau ganz tief sackte, flankte der komplett freistehende Golovin in der 71. Minute mit viel Gefühl von rechts auf den erst eine Minute zuvor eingewechselten Artem Dzyuba, der per Kopf auf 3:0 erhöhte. In der Nachspielzeit erhöhte erneut Cheryshev (92.), der mit links zum 4:0 über den Saudi-Keeper Abdullah Al-Mayoof ins Netz schlenzte. Dann setzte Golovin (94.) per Freistoß den Schlusspunkt und ein dickes Ausrufezeichen unter seine Leistung, die nur durch eine unnötige Gelbe Karte in der Schlussphase getrübt wurde.

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Kick in Russ clean No no no 16:47 16:47 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
BRA, FRAG, GER – Wer wird’s? https://meinsportradio.de/2018/06/14/bra-frag-ger-wer-wirds/ Thu, 14 Jun 2018 11:19:56 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21576 Argentinien,Brasilien,Deutschland,Fernando Hierro,Frankreich,Fußball,Julen Lopetegui,Portugal,Russland,Spanien,WM,WM 2018,wmfeatured2 Kurz vor dem Start der WM 2018 in Russland klären wir auf meinsportradio.de die Favoritenfrage: Wer holt ihn am Ende, den Weltpokal? Malte Asmus diskutiert mit Manuel Behlert und Steffen Gronwald von 90PLUS und beleuchtet die Chancen der sechs Teams, die bei den meisten Experten auf dem Favoritenzettel gelandet sind. Und sie analysieren auch, inwieweit der überraschende Trainerwechsel in Spanien kurz vor Turnierstart sich auf die Ambitionen der Seleccion auswirken wird.

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Kurz vor dem Start der WM 2018 in Russland klären wir auf meinsportradio.de die Favoritenfrage: Wer holt ihn am Ende, den Weltpokal? Malte Asmus diskutiert mit Manuel Behlert und Steffen Gronwald von 90PLUS und beleuchtet die Chancen der sechs Teams, die bei den meisten Experten auf dem Favoritenzettel gelandet sind. Und sie analysieren auch, inwieweit der überraschende Trainerwechsel in Spanien kurz vor Turnierstart sich auf die Ambitionen der Seleccion auswirken wird.

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Kurz vor dem Start der WM 2018 in Russland klären wir auf meinsportradio.de die Favoritenfrage: Wer holt ihn am Ende, den Weltpokal? Malte Asmus diskutiert mit Manuel Behlert und Steffen Gronwald von 90PLUS und beleuchtet die Chancen der sechs Teams, die bei den meisten Experten auf dem Favoritenzettel gelandet sind. Und sie analysieren auch, inwieweit der überraschende Trainerwechsel in Spanien kurz vor Turnierstart sich auf die Ambitionen der Seleccion auswirken wird.

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Kick in Russ clean No no no 57:02 57:02 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
#RUSKSA: Schwächstes Spiel ever? https://meinsportradio.de/2018/06/14/rusksa-schwaechstes-wm-spiel-ever/ Thu, 14 Jun 2018 08:29:25 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21572 featuredRight1,Fußball,Gruppe A,Russland,Saudi-Arabien,Spanien,Vorschau,WM 2018,WM-News,wmfeatured2 Ab heute rollt endlich der Ball bei der WM 2018 in Russland. Im Luzhniki-Stadion steigt heute Abend das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien. Den von der Weltranglistenpositionen her beiden schwächsten Teams des ganzen Turniers. Ob es einen entsprechend grottigen Kick geben wird, erklärt Malte Asmus und hat zudem noch weitere WM-News für euch.

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Ab heute rollt endlich der Ball bei der WM 2018 in Russland. Im Luzhniki-Stadion steigt heute Abend das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien. Den von der Weltranglistenpositionen her beiden schwächsten Teams des ganzen Turniers. Ob es einen entsprechend grottigen Kick geben wird, erklärt Malte Asmus und hat zudem noch weitere WM-News für euch.

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Ab heute rollt endlich der Ball bei der WM 2018 in Russland. Im Luzhniki-Stadion steigt heute Abend das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien. Den von der Weltranglistenpositionen her beiden schwächsten Teams des ganzen Turniers. Ob es einen entsprechend grottigen Kick geben wird, erklärt Malte Asmus und hat zudem noch weitere WM-News für euch.

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Kick in Russ clean No no no 11:01 11:01 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Réthy: „Es wird neu und aufregend“ https://meinsportradio.de/2018/06/13/rethy-es-wird-neu-und-aufregend/ Wed, 13 Jun 2018 09:15:56 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21544 ARD,Béla Rethy,Claudia Neumann,featuredRight1,Fernsehen,Fußball,Martin Schneider,Oliver Schmidt,Russland,TV,WM,WM 2018,wmfeatured2,ZDF Morgen startet die 21. Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. 64 Spiele stehen auf dem Programm, 32 Mannschaften kämpfen um den begehrten Titel. Die Vorbereitungen auf meinsportradio.de laufen bereits auf Hochtouren. Zusammen mit 90PLUS werden wir ausführlich in Analysepodcasts jedes einzelne WM-Spiel genauestens unter die Lupe nehmen. Und vor allem in die „Fußballzwerge“ wie Tunesien, Panama, Peru oder der Senegal müssen auch wir uns etwas akribischer einarbeiten als in die großen Fußballnationen. Und das trifft noch viel mehr auf die Live-Reporter der übertragenden TV-Sender zu. Die stehen vor eine riesigen Herausforderung, wie uns die ZDF-Kommentatoren Claudia Neumann, Béla Rethy, Oliver Schmidt und Martin Schneider erzählen können.

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Morgen startet die 21. Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. 64 Spiele stehen auf dem Programm, 32 Mannschaften kämpfen um den begehrten Titel. Die Vorbereitungen auf meinsportradio.de laufen bereits auf Hochtouren. Zusammen mit 90PLUS werden wir ausführlich in Analysepodcasts jedes einzelne WM-Spiel genauestens unter die Lupe nehmen. Und vor allem in die „Fußballzwerge“ wie Tunesien, Panama, Peru oder der Senegal müssen auch wir uns etwas akribischer einarbeiten als in die großen Fußballnationen. Und das trifft noch viel mehr auf die Live-Reporter der übertragenden TV-Sender zu. Die stehen vor eine riesigen Herausforderung, wie uns die ZDF-Kommentatoren Claudia Neumann, Béla Rethy, Oliver Schmidt und Martin Schneider erzählen können.

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Morgen startet die 21. Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. 64 Spiele stehen auf dem Programm, 32 Mannschaften kämpfen um den begehrten Titel. Die Vorbereitungen auf meinsportradio.de laufen bereits auf Hochtouren. Zusammen mit 90PLUS werden wir ausführlich in Analysepodcasts jedes einzelne WM-Spiel genauestens unter die Lupe nehmen. Und vor allem in die „Fußballzwerge“ wie Tunesien, Panama, Peru oder der Senegal müssen auch wir uns etwas akribischer einarbeiten als in die großen Fußballnationen. Und das trifft noch viel mehr auf die Live-Reporter der übertragenden TV-Sender zu. Die stehen vor eine riesigen Herausforderung, wie uns die ZDF-Kommentatoren Claudia Neumann, Béla Rethy, Oliver Schmidt und Martin Schneider erzählen können.

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Kick in Russ clean No no no 5:53 5:53 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Auf ein Schulle mit Dembo https://meinsportradio.de/2018/06/12/auf-ein-schulle-mit-dembo/ Tue, 12 Jun 2018 10:04:35 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21528 Belgien,Dietfried Dembowski,England,featuredRight3,Ilkay Gündogan,Kick in Russ,Schulle,Three Lions,wmfeatured5 Dietfried Dembowski hatte die Pause vom Fußball bitter nötig. Hat sich anderen Projekten zugewandt. Mal abgeschaltet. Aber jetzt ist er wieder im Fußball-Modus. Stärker denn je!

Dembo ist im WM-Fieber. Das lässt er den Interviewer auch gleich wissen! Ja, das Böse hat gewonnen, aber! Die WM ist immer noch das größte Sportevent der Welt! Das lassen wir uns doch nicht kaputt machen? Nicht von Wladimir Putin, nicht von Ramsan Kadyrow, nicht von Kim-Jong Un oder Donald Trump! Basta!

Zu den Problemen im deutschen Lager hat er auch eine klare Meinung. Wären Gündogan und Özil Schlüsselspieler, könnte man sich Gedanken machen, aber so? Nein. Deutschland wird auch so im Achtelfinale ausscheiden.

Zu den Favoriten des Turniers möchte der Ermittler noch ein Team hinzufügen. Da kommt ihr im Leben nicht drauf, wen er mit vorne sieht. Stärkste Liga der Welt usw….

Zum Schluss noch die Frage nach dem Überraschungsteam der Herzen: Auch da bleibt es bei Island. Die WM wird schließlich in der Botschaft Islands verfolgt! Das gibt gleich mal einen Sympathiepunkt zusätzlich!

„Auf ein Dembo mit Schulle“ gibt es regelmäßig während der WM.

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Dietfried Dembowski hatte die Pause vom Fußball bitter nötig. Hat sich anderen Projekten zugewandt. Mal abgeschaltet. Aber jetzt ist er wieder im Fußball-Modus. Stärker denn je!

Dembo ist im WM-Fieber. Das lässt er den Interviewer auch gleich wissen! Ja, das Böse hat gewonnen, aber! Die WM ist immer noch das größte Sportevent der Welt! Das lassen wir uns doch nicht kaputt machen? Nicht von Wladimir Putin, nicht von Ramsan Kadyrow, nicht von Kim-Jong Un oder Donald Trump! Basta!

Zu den Problemen im deutschen Lager hat er auch eine klare Meinung. Wären Gündogan und Özil Schlüsselspieler, könnte man sich Gedanken machen, aber so? Nein. Deutschland wird auch so im Achtelfinale ausscheiden.

Zu den Favoriten des Turniers möchte der Ermittler noch ein Team hinzufügen. Da kommt ihr im Leben nicht drauf, wen er mit vorne sieht. Stärkste Liga der Welt usw….

Zum Schluss noch die Frage nach dem Überraschungsteam der Herzen: Auch da bleibt es bei Island. Die WM wird schließlich in der Botschaft Islands verfolgt! Das gibt gleich mal einen Sympathiepunkt zusätzlich!

„Auf ein Dembo mit Schulle“ gibt es regelmäßig während der WM.

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Dietfried Dembowski hatte die Pause vom Fußball bitter nötig. Hat sich anderen Projekten zugewandt. Mal abgeschaltet. Aber jetzt ist er wieder im Fußball-Modus. Stärker denn je!

Dembo ist im WM-Fieber. Das lässt er den Interviewer auch gleich wissen! Ja, das Böse hat gewonnen, aber! Die WM ist immer noch das größte Sportevent der Welt! Das lassen wir uns doch nicht kaputt machen? Nicht von Wladimir Putin, nicht von Ramsan Kadyrow, nicht von Kim-Jong Un oder Donald Trump! Basta!

Zu den Problemen im deutschen Lager hat er auch eine klare Meinung. Wären Gündogan und Özil Schlüsselspieler, könnte man sich Gedanken machen, aber so? Nein. Deutschland wird auch so im Achtelfinale ausscheiden.

Zu den Favoriten des Turniers möchte der Ermittler noch ein Team hinzufügen. Da kommt ihr im Leben nicht drauf, wen er mit vorne sieht. Stärkste Liga der Welt usw….

Zum Schluss noch die Frage nach dem Überraschungsteam der Herzen: Auch da bleibt es bei Island. Die WM wird schließlich in der Botschaft Islands verfolgt! Das gibt gleich mal einen Sympathiepunkt zusätzlich!

„Auf ein Dembo mit Schulle“ gibt es regelmäßig während der WM.

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Kick in Russ clean No no no 18:47 18:47 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Die WM-Tops und -Flops https://meinsportradio.de/2018/06/11/die-wm-tops-und-flops/ Mon, 11 Jun 2018 12:20:40 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21512 Belgien,Brasilien,Dänemark,England,featuredRight4,Frankreich,Fußball,Kroatien,Russland,Schweden,WM 2018,wmfeatured3 Wer sorgt für die größten Überraschungen bei der WM 2018 in Russland – in positiver oder auch negativer Sicht? Malte Asmus diskutiert diese Frage mit Julius Eid und Christoph Albers von 90Plus. Die beiden Experten für internationalen Fußball haben jeweils drei Kandidaten für positive und drei für negative Schlagzeilen im Gepäck und begründen ihre Wahl. Und dabei liegen sie einige Male über Kreuz.

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Wer sorgt für die größten Überraschungen bei der WM 2018 in Russland – in positiver oder auch negativer Sicht? Malte Asmus diskutiert diese Frage mit Julius Eid und Christoph Albers von 90Plus. Die beiden Experten für internationalen Fußball haben jeweils drei Kandidaten für positive und drei für negative Schlagzeilen im Gepäck und begründen ihre Wahl. Und dabei liegen sie einige Male über Kreuz.

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Wer sorgt für die größten Überraschungen bei der WM 2018 in Russland – in positiver oder auch negativer Sicht? Malte Asmus diskutiert diese Frage mit Julius Eid und Christoph Albers von 90Plus. Die beiden Experten für internationalen Fußball haben jeweils drei Kandidaten für positive und drei für negative Schlagzeilen im Gepäck und begründen ihre Wahl. Und dabei liegen sie einige Male über Kreuz.

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Kick in Russ clean No no no 54:58 54:58 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
DFB: Immer noch WM-Favorit? https://meinsportradio.de/2018/06/11/dfb-immer-noch-wm-favorit/ Mon, 11 Jun 2018 09:38:41 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21509 DFB,featuredRight1,Fußball,Jogi Löw,Oliver Bierhoff,Oliver Kahn,Russland,WM 2018,wmfeatured5,ZDF Nee, das war nicht so sonderlich berühmt, was die deutsche Nationalmannschaft im letzten Test vor der Abreise zur WM nach Russland gezeigt hat. Nur 2:1 gegen Saudi-Arabien. Das war doch schon recht mühsam, zumal erst eine beherzte Grätsche von Mats Hummels in der Nachspielzeit das Remis gegen den Underdog verhinderte. Doch bei allem Frust, der sich derzeit im deutschen Fanlager breit macht, sollte man auch die Kirche im Dorf lassen und das Ergebnis sachlich einordnen. Das macht Malte Asmus – und hat sich zudem bei Jens Nowotny, Oliver Bierhoff und den ZDF-Experten Oliver Kahn, Urs Meier und Holger Stanislawski nach ihrer Einordnung der WM-Favoritenlage umgehört.

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Nee, das war nicht so sonderlich berühmt, was die deutsche Nationalmannschaft im letzten Test vor der Abreise zur WM nach Russland gezeigt hat. Nur 2:1 gegen Saudi-Arabien. Das war doch schon recht mühsam, zumal erst eine beherzte Grätsche von Mats Hummels in der Nachspielzeit das Remis gegen den Underdog verhinderte. Doch bei allem Frust, der sich derzeit im deutschen Fanlager breit macht, sollte man auch die Kirche im Dorf lassen und das Ergebnis sachlich einordnen. Das macht Malte Asmus – und hat sich zudem bei Jens Nowotny, Oliver Bierhoff und den ZDF-Experten Oliver Kahn, Urs Meier und Holger Stanislawski nach ihrer Einordnung der WM-Favoritenlage umgehört.

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Nee, das war nicht so sonderlich berühmt, was die deutsche Nationalmannschaft im letzten Test vor der Abreise zur WM nach Russland gezeigt hat. Nur 2:1 gegen Saudi-Arabien. Das war doch schon recht mühsam, zumal erst eine beherzte Grätsche von Mats Hummels in der Nachspielzeit das Remis gegen den Underdog verhinderte. Doch bei allem Frust, der sich derzeit im deutschen Fanlager breit macht, sollte man auch die Kirche im Dorf lassen und das Ergebnis sachlich einordnen. Das macht Malte Asmus – und hat sich zudem bei Jens Nowotny, Oliver Bierhoff und den ZDF-Experten Oliver Kahn, Urs Meier und Holger Stanislawski nach ihrer Einordnung der WM-Favoritenlage umgehört.

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Kick in Russ clean No no no 6:38 6:38 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Die WM-Kader-Analyse https://meinsportradio.de/2018/06/07/die-wm-kader-analyse/ Thu, 07 Jun 2018 17:08:31 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21425 Deutschland,DFB,featuredRight1,Fußball,Jogi Löw,Leroy Sané,Manuel Neuer,Russland,WM 2018 Die 23 Spieler, die Jogi Löw mit zur WM nimmt, stehen seit Anfang der Woche fest. Mit ein paar Tagen Abstand blicken wir auf meinsportradio.de mit den Kollegen von 90PLUS, Julius Eid und Marius Merck, auf das Team, analysieren die Stärken und Schwächen und geben unsere Einschätzung zur Nicht-Nominierung von Leroy Sané und des Festhalten an Manuel Neuer als Nummer 1 ohne Spielpraxis. Wo liegt Löw richtig, wo hätten unsere Experten andere Namen bevorzugt? Und was ist mit diesem Kader am Ende drin?

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Die 23 Spieler, die Jogi Löw mit zur WM nimmt, stehen seit Anfang der Woche fest. Mit ein paar Tagen Abstand blicken wir auf meinsportradio.de mit den Kollegen von 90PLUS, Julius Eid und Marius Merck, auf das Team, analysieren die Stärken und Schwächen und geben unsere Einschätzung zur Nicht-Nominierung von Leroy Sané und des Festhalten an Manuel Neuer als Nummer 1 ohne Spielpraxis. Wo liegt Löw richtig, wo hätten unsere Experten andere Namen bevorzugt? Und was ist mit diesem Kader am Ende drin?

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Die 23 Spieler, die Jogi Löw mit zur WM nimmt, stehen seit Anfang der Woche fest. Mit ein paar Tagen Abstand blicken wir auf meinsportradio.de mit den Kollegen von 90PLUS, Julius Eid und Marius Merck, auf das Team, analysieren die Stärken und Schwächen und geben unsere Einschätzung zur Nicht-Nominierung von Leroy Sané und des Festhalten an Manuel Neuer als Nummer 1 ohne Spielpraxis. Wo liegt Löw richtig, wo hätten unsere Experten andere Namen bevorzugt? Und was ist mit diesem Kader am Ende drin?

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Kick in Russ clean No no no 49:28 49:28 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Die muslimischen WM-Teams https://meinsportradio.de/2018/06/05/die-arabischen-wm-teams/ Tue, 05 Jun 2018 08:27:53 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21367 Ägypten,Fußball,Iran,Marokko,Russland,Saudi-Arabien,Tunesien,WM 2018 Ägypten, Iran, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien – noch nie waren so viele islamisch geprägte Länder zusammen bei einer WM. Was bedeutet die WM-Teilnahme gerade für diese Länder? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Probleme, auf die sie im Vorfeld der WM stießen? Wie verlief ihr Weg zur WM und mit welchen Ambitionen fahren sie nach Russland? Das klären Jan-Martin Bauer, Niklas Uther und Frederick Woehl auf meinsportradio.de – u.a. im Interview mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und iranischen Nationalspieler Vahid Hashemian.

Ein herzlicher Dank an Vahid Hashemian, der sich für das Interview bereitgestellt hat, und an Mathäus Kosik für die Organisation des Interviews.

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Ägypten, Iran, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien – noch nie waren so viele islamisch geprägte Länder zusammen bei einer WM. Was bedeutet die WM-Teilnahme gerade für diese Länder? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Probleme, auf die sie im Vorfeld der WM stießen? Wie verlief ihr Weg zur WM und mit welchen Ambitionen fahren sie nach Russland? Das klären Jan-Martin Bauer, Niklas Uther und Frederick Woehl auf meinsportradio.de – u.a. im Interview mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und iranischen Nationalspieler Vahid Hashemian.

Ein herzlicher Dank an Vahid Hashemian, der sich für das Interview bereitgestellt hat, und an Mathäus Kosik für die Organisation des Interviews.

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Ägypten, Iran, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien – noch nie waren so viele islamisch geprägte Länder zusammen bei einer WM. Was bedeutet die WM-Teilnahme gerade für diese Länder? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Probleme, auf die sie im Vorfeld der WM stießen? Wie verlief ihr Weg zur WM und mit welchen Ambitionen fahren sie nach Russland? Das klären Jan-Martin Bauer, Niklas Uther und Frederick Woehl auf meinsportradio.de – u.a. im Interview mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und iranischen Nationalspieler Vahid Hashemian.

Ein herzlicher Dank an Vahid Hashemian, der sich für das Interview bereitgestellt hat, und an Mathäus Kosik für die Organisation des Interviews.

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Kick in Russ clean No no no 27:38 27:38 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Die Geschichten der WM-Underdogs https://meinsportradio.de/2018/06/05/die-geschichten-der-wm-underdogs/ Tue, 05 Jun 2018 07:20:51 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21364 Fußball,Island,Panama,Peru,Russland,Saudi-Arabien,Senegal,Tunesien,WM 2018 In erster Linie reden die meisten Fans und Experten im Vorfeld einer WM von den Favoriten auf den Titel. Dabei haben gerade die Underdogs, die kleineren, eher unbekannteren Teams, meist die interessanteren, spannenderen und außergewöhnlicheren Geschichten zu bieten. Katharina Grote und Janine Schröder (Macromedia Hochschule Hamburg) erzählen sie: Von kuriosen Spielertransfers geht es über Phantomtore bis hin zu Kokainmissbrauch.

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In erster Linie reden die meisten Fans und Experten im Vorfeld einer WM von den Favoriten auf den Titel. Dabei haben gerade die Underdogs, die kleineren, eher unbekannteren Teams, meist die interessanteren, spannenderen und außergewöhnlicheren Geschichten zu bieten. Katharina Grote und Janine Schröder (Macromedia Hochschule Hamburg) erzählen sie: Von kuriosen Spielertransfers geht es über Phantomtore bis hin zu Kokainmissbrauch.

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In erster Linie reden die meisten Fans und Experten im Vorfeld einer WM von den Favoriten auf den Titel. Dabei haben gerade die Underdogs, die kleineren, eher unbekannteren Teams, meist die interessanteren, spannenderen und außergewöhnlicheren Geschichten zu bieten. Katharina Grote und Janine Schröder (Macromedia Hochschule Hamburg) erzählen sie: Von kuriosen Spielertransfers geht es über Phantomtore bis hin zu Kokainmissbrauch.

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Kick in Russ clean No no no 21:39 21:39 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Droht ein „Festival der Gewalt“? https://meinsportradio.de/2018/06/05/droht-ein-festival-der-gewalt/ Tue, 05 Jun 2018 06:08:39 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21351 featuredRight4,Fußball,Gewalt,Hooligans,Russland,WM 2018,wmfeatured4 Am 14. Juni wird in Moskau das erste Spiel der Fußball-WM 2018 angepfiffen. Russland wird gegen Saudi-Arabien spielen. Jedoch rückt der Fußball seit den letzten WM-Turnieren immer weiter in den Hintergrund. Die Aufmerksamkeit ziehen mittlerweile nicht-sportliche Themen wie Ausschreitungen oder politische Vorgänge auf sich. Nachdem 1998 bei der Weltmeisterschaft in Frankreich ein Polizist von deutschen Fans fast zu Tode geprügelt wurde, verliefen die Turniere von 2000-2012 recht friedlich. Die WM 2014 in Brasilien sorgte jedoch in Südamerika für reichlich Unruhen und führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bürgern, Fans und Ordnungskräften. Der Gipfel der Gewalt wurde allerdings bei der Europameisterschaft 2016 erreicht, als sich in Marseille russische und englische Anhänger eine Straßenschlacht lieferten, die im Stade Velodrome fortgeführt wurde und mit mehreren Schwerverletzten endete.

Russland ist nun das Gastgeberland der diesjährigen Weltmeisterschaft. Das Sicherheitskonzept sieht eine hohe Präsenz von Ordnern und Polizisten vor, um in diesem Jahr der Lage Herr zu werden. Über die Sicherheit in Stadien sprachen Ole Gömmel, Tom Wolter und Felix Woeller (Macromedia Hochschule Hamburg) mit dem Sport-Chefreporter vom Hamburger Abendblatt Björn Jensen. Der Szenekenner, der privat jahrelang den HSV auf europäischen Auswärtsreisen unterstütze, war als Fußball-Fan bereits in Russland und in vielen weiteren europäischen Städten und kennt die vermeintlich gewaltbereiten Fanszenen. Er schätzt ein, ob es in Russland bei dieser WM ruhig bleiben wird.

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Am 14. Juni wird in Moskau das erste Spiel der Fußball-WM 2018 angepfiffen. Russland wird gegen Saudi-Arabien spielen. Jedoch rückt der Fußball seit den letzten WM-Turnieren immer weiter in den Hintergrund. Die Aufmerksamkeit ziehen mittlerweile nicht-sportliche Themen wie Ausschreitungen oder politische Vorgänge auf sich. Nachdem 1998 bei der Weltmeisterschaft in Frankreich ein Polizist von deutschen Fans fast zu Tode geprügelt wurde, verliefen die Turniere von 2000-2012 recht friedlich. Die WM 2014 in Brasilien sorgte jedoch in Südamerika für reichlich Unruhen und führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bürgern, Fans und Ordnungskräften. Der Gipfel der Gewalt wurde allerdings bei der Europameisterschaft 2016 erreicht, als sich in Marseille russische und englische Anhänger eine Straßenschlacht lieferten, die im Stade Velodrome fortgeführt wurde und mit mehreren Schwerverletzten endete.

Russland ist nun das Gastgeberland der diesjährigen Weltmeisterschaft. Das Sicherheitskonzept sieht eine hohe Präsenz von Ordnern und Polizisten vor, um in diesem Jahr der Lage Herr zu werden. Über die Sicherheit in Stadien sprachen Ole Gömmel, Tom Wolter und Felix Woeller (Macromedia Hochschule Hamburg) mit dem Sport-Chefreporter vom Hamburger Abendblatt Björn Jensen. Der Szenekenner, der privat jahrelang den HSV auf europäischen Auswärtsreisen unterstütze, war als Fußball-Fan bereits in Russland und in vielen weiteren europäischen Städten und kennt die vermeintlich gewaltbereiten Fanszenen. Er schätzt ein, ob es in Russland bei dieser WM ruhig bleiben wird.

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Am 14. Juni wird in Moskau das erste Spiel der Fußball-WM 2018 angepfiffen. Russland wird gegen Saudi-Arabien spielen. Jedoch rückt der Fußball seit den letzten WM-Turnieren immer weiter in den Hintergrund. Die Aufmerksamkeit ziehen mittlerweile nicht-sportliche Themen wie Ausschreitungen oder politische Vorgänge auf sich. Nachdem 1998 bei der Weltmeisterschaft in Frankreich ein Polizist von deutschen Fans fast zu Tode geprügelt wurde, verliefen die Turniere von 2000-2012 recht friedlich. Die WM 2014 in Brasilien sorgte jedoch in Südamerika für reichlich Unruhen und führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bürgern, Fans und Ordnungskräften. Der Gipfel der Gewalt wurde allerdings bei der Europameisterschaft 2016 erreicht, als sich in Marseille russische und englische Anhänger eine Straßenschlacht lieferten, die im Stade Velodrome fortgeführt wurde und mit mehreren Schwerverletzten endete.

Russland ist nun das Gastgeberland der diesjährigen Weltmeisterschaft. Das Sicherheitskonzept sieht eine hohe Präsenz von Ordnern und Polizisten vor, um in diesem Jahr der Lage Herr zu werden. Über die Sicherheit in Stadien sprachen Ole Gömmel, Tom Wolter und Felix Woeller (Macromedia Hochschule Hamburg) mit dem Sport-Chefreporter vom Hamburger Abendblatt Björn Jensen. Der Szenekenner, der privat jahrelang den HSV auf europäischen Auswärtsreisen unterstütze, war als Fußball-Fan bereits in Russland und in vielen weiteren europäischen Städten und kennt die vermeintlich gewaltbereiten Fanszenen. Er schätzt ein, ob es in Russland bei dieser WM ruhig bleiben wird.

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Kick in Russ clean No no no 12:00 12:00 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Vom Stadionbau zum Stadionverfall https://meinsportradio.de/2018/06/04/vom-stadionbau-zum-verfall/ Mon, 04 Jun 2018 15:17:21 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21341 Brasilien 2014,FIFA,Fußball,Nachhaltigkeit,Russland,Stadionbau,Südafrika 2010,WM 2018,wmfeatured1 Es ist vor jeder WM das gleiche Problem: Die Gastgeberländer müssen Milliarden Euro in Stadien investieren, die nach der WM kaum noch genutzt werden. Zwölf Stadien wurden 2010 in Südafrika für die WM neu- bzw umgebaut, ebenso 2014 in Brasilien und jetzt auch 2018 in Russland. Extravagante Arenen entstehen – nur für diese vier Wochen WM. Und danach? Das Maracana in Rio zeigt es überdeutlich. Vor vier Jahren war die Welt zu Gast, bestaunte den WM-Triumph der deutschen Mannschaft im imposanten Heiligtum des brasilianischen Fußballs. Und heute?

Das prunkvolle Maracana-Stadion ist baufällig, die Sitze marode, das Dach ensturzgefährdet. Betreten verboten. Das Stadion in Brasilia wird mittlerweile als Busparkplatz genutzt. Ähnlich erging es den überdimensionierten Stadien der WM 2010 in Südafrika. Und wie wird es 2018 in Russland sein? Droht den Arenen in Russland das gleiche Schicksal wie den Arenen von 2014 und 2010? Jann Gronenberg, Eileen Meinke und Noah Peil (Macromedia Hochschule Hamburg) gehen dieser Frage nach. Bei ihrem Blick hinter die Kulissen der WM.

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Es ist vor jeder WM das gleiche Problem: Die Gastgeberländer müssen Milliarden Euro in Stadien investieren, die nach der WM kaum noch genutzt werden. Zwölf Stadien wurden 2010 in Südafrika für die WM neu- bzw umgebaut, ebenso 2014 in Brasilien und jetzt auch 2018 in Russland. Extravagante Arenen entstehen – nur für diese vier Wochen WM. Und danach? Das Maracana in Rio zeigt es überdeutlich. Vor vier Jahren war die Welt zu Gast, bestaunte den WM-Triumph der deutschen Mannschaft im imposanten Heiligtum des brasilianischen Fußballs. Und heute?

Das prunkvolle Maracana-Stadion ist baufällig, die Sitze marode, das Dach ensturzgefährdet. Betreten verboten. Das Stadion in Brasilia wird mittlerweile als Busparkplatz genutzt. Ähnlich erging es den überdimensionierten Stadien der WM 2010 in Südafrika. Und wie wird es 2018 in Russland sein? Droht den Arenen in Russland das gleiche Schicksal wie den Arenen von 2014 und 2010? Jann Gronenberg, Eileen Meinke und Noah Peil (Macromedia Hochschule Hamburg) gehen dieser Frage nach. Bei ihrem Blick hinter die Kulissen der WM.

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Es ist vor jeder WM das gleiche Problem: Die Gastgeberländer müssen Milliarden Euro in Stadien investieren, die nach der WM kaum noch genutzt werden. Zwölf Stadien wurden 2010 in Südafrika für die WM neu- bzw umgebaut, ebenso 2014 in Brasilien und jetzt auch 2018 in Russland. Extravagante Arenen entstehen – nur für diese vier Wochen WM. Und danach? Das Maracana in Rio zeigt es überdeutlich. Vor vier Jahren war die Welt zu Gast, bestaunte den WM-Triumph der deutschen Mannschaft im imposanten Heiligtum des brasilianischen Fußballs. Und heute?

Das prunkvolle Maracana-Stadion ist baufällig, die Sitze marode, das Dach ensturzgefährdet. Betreten verboten. Das Stadion in Brasilia wird mittlerweile als Busparkplatz genutzt. Ähnlich erging es den überdimensionierten Stadien der WM 2010 in Südafrika. Und wie wird es 2018 in Russland sein? Droht den Arenen in Russland das gleiche Schicksal wie den Arenen von 2014 und 2010? Jann Gronenberg, Eileen Meinke und Noah Peil (Macromedia Hochschule Hamburg) gehen dieser Frage nach. Bei ihrem Blick hinter die Kulissen der WM.

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Kick in Russ clean No no no 13:36 13:36 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Die russische Liga im Fokus https://meinsportradio.de/2018/06/04/die-russische-liga-im-fokus/ Mon, 04 Jun 2018 11:16:21 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21338 FIFA,Fußball,Malik Fathi,Oligarchen,Premier League,Russland,Spartak Moskau,UEFA,WM 2018,wmfeatured2 Russland ist der Ausrichter der WM 2018. Aber wie ist es sonst um die Fußballbegeisterung in Russland bestellt? Wie konkurrenzfähig ist die russische Liga international und wo liegen die großen Probleme des Sports in Russland? Diesen Fragen gehen Christopher Kleis, Timo Wollmann und Julian Peters (alle Macromedia Hochschule Hamburg) nach und haben darüber auch mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Malik Fathi gesprochen. Fathi war im Laufe seiner Karriere unter anderem für den russischen Verein Sparta Moskau aktiv.  Zusammen mit Fathi beleuchten unsere Experten neben den positiven Seiten des Fußballs in Russland auch die negativen Aspekte, wie beispielsweise die Abhängigkeit von Oligarchen oder die langen  Auswärtsfahrten einzelner Teams, stellen sich die Fragen „Wie kann die russische Liga international konkurrenzfähig werden?“ und „Wie kann die russische  Nationalmannschaft davon profitieren?“. Und zeigen Lösungswege auf.

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Russland ist der Ausrichter der WM 2018. Aber wie ist es sonst um die Fußballbegeisterung in Russland bestellt? Wie konkurrenzfähig ist die russische Liga international und wo liegen die großen Probleme des Sports in Russland? Diesen Fragen gehen Christopher Kleis, Timo Wollmann und Julian Peters (alle Macromedia Hochschule Hamburg) nach und haben darüber auch mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Malik Fathi gesprochen. Fathi war im Laufe seiner Karriere unter anderem für den russischen Verein Sparta Moskau aktiv.  Zusammen mit Fathi beleuchten unsere Experten neben den positiven Seiten des Fußballs in Russland auch die negativen Aspekte, wie beispielsweise die Abhängigkeit von Oligarchen oder die langen  Auswärtsfahrten einzelner Teams, stellen sich die Fragen „Wie kann die russische Liga international konkurrenzfähig werden?“ und „Wie kann die russische  Nationalmannschaft davon profitieren?“. Und zeigen Lösungswege auf.

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Russland ist der Ausrichter der WM 2018. Aber wie ist es sonst um die Fußballbegeisterung in Russland bestellt? Wie konkurrenzfähig ist die russische Liga international und wo liegen die großen Probleme des Sports in Russland? Diesen Fragen gehen Christopher Kleis, Timo Wollmann und Julian Peters (alle Macromedia Hochschule Hamburg) nach und haben darüber auch mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Malik Fathi gesprochen. Fathi war im Laufe seiner Karriere unter anderem für den russischen Verein Sparta Moskau aktiv.  Zusammen mit Fathi beleuchten unsere Experten neben den positiven Seiten des Fußballs in Russland auch die negativen Aspekte, wie beispielsweise die Abhängigkeit von Oligarchen oder die langen  Auswärtsfahrten einzelner Teams, stellen sich die Fragen „Wie kann die russische Liga international konkurrenzfähig werden?“ und „Wie kann die russische  Nationalmannschaft davon profitieren?“. Und zeigen Lösungswege auf.

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Kick in Russ clean No no no 24:31 24:31 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM 2018: Die Gescheiterten https://meinsportradio.de/2018/06/04/wm-2018-die-gescheiterten/ Mon, 04 Jun 2018 10:44:39 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21335 Chile,Fußball,Italien,Niederlande,Russland,USA,WM,WM 2018,wmfeatured3 Es sind nur noch wenige Tage, bis Gastgeber Russland und Saudi Arabien die Fußball Weltmeisterschaft 2018 eröffnen. Mit dabei beim Turnier sind einige Überraschungsgäste, Teams wie Peru, Island oder der Fußballzwerg Panama dürfen auf der ganz großen Fußballbühne mitmischen. Doch des einen Glück ist des anderen Leid. Einige große Namen werden die WM nur vor dem Fernseher verfolgen können, darunter traditionelle Schwergewichte wie Italien oder die Niederlande oder Topteams der letzten Jahre wie Chile oder die USA. Doch warum haben es diese Länder nicht geschafft? Wo liegen die Gründe und welche Folgen ergeben sich aus dem Scheitern in der Qualifikation? Felix Ihlenfeldt, Jan Eric Kroeger und Christian Wolter von der Macromedia Hochschule in Hamburg haben sich auf Spurensuche begeben und lassen sich dabei von Italien-Experte Thomas Hürner (freier Journalist, u.a. FAZ) dabei unterstützen.

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Es sind nur noch wenige Tage, bis Gastgeber Russland und Saudi Arabien die Fußball Weltmeisterschaft 2018 eröffnen. Mit dabei beim Turnier sind einige Überraschungsgäste, Teams wie Peru, Island oder der Fußballzwerg Panama dürfen auf der ganz großen Fußballbühne mitmischen. Doch des einen Glück ist des anderen Leid. Einige große Namen werden die WM nur vor dem Fernseher verfolgen können, darunter traditionelle Schwergewichte wie Italien oder die Niederlande oder Topteams der letzten Jahre wie Chile oder die USA. Doch warum haben es diese Länder nicht geschafft? Wo liegen die Gründe und welche Folgen ergeben sich aus dem Scheitern in der Qualifikation? Felix Ihlenfeldt, Jan Eric Kroeger und Christian Wolter von der Macromedia Hochschule in Hamburg haben sich auf Spurensuche begeben und lassen sich dabei von Italien-Experte Thomas Hürner (freier Journalist, u.a. FAZ) dabei unterstützen.

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Es sind nur noch wenige Tage, bis Gastgeber Russland und Saudi Arabien die Fußball Weltmeisterschaft 2018 eröffnen. Mit dabei beim Turnier sind einige Überraschungsgäste, Teams wie Peru, Island oder der Fußballzwerg Panama dürfen auf der ganz großen Fußballbühne mitmischen. Doch des einen Glück ist des anderen Leid. Einige große Namen werden die WM nur vor dem Fernseher verfolgen können, darunter traditionelle Schwergewichte wie Italien oder die Niederlande oder Topteams der letzten Jahre wie Chile oder die USA. Doch warum haben es diese Länder nicht geschafft? Wo liegen die Gründe und welche Folgen ergeben sich aus dem Scheitern in der Qualifikation? Felix Ihlenfeldt, Jan Eric Kroeger und Christian Wolter von der Macromedia Hochschule in Hamburg haben sich auf Spurensuche begeben und lassen sich dabei von Italien-Experte Thomas Hürner (freier Journalist, u.a. FAZ) dabei unterstützen.

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Kick in Russ clean No no no 29:25 29:25 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Teamcheck: Senegal https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-senegal/ Fri, 01 Jun 2018 10:56:44 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21284 FIFA,Fußball,Gruppe H,Japan,Kolumbien,Polen,Russland,Senegal,WM 2018 2002 sorgte der Senegal bei seiner bisher einzigen WM-Teilnahme für eine faustdicke Überraschung. Im Eröffnungsspiel schlug das Team Weltmeister Frankreich mit 1:0 und erreichte sensationell das Viertelfinale. Einer der Stars von damals ist auch diesmal mit dabei. Und könnte wieder ein Erfolgsgarant sein.

Der Weg zur WM:
Scheinbar mühelos qualifizierte sich Senegal für die WM-Endrunde in Russland. Ohne Niederlage und mit nur drei Gegentoren in sechs Spielen setzten sich die Löwen aus Senegal in ihrer Qualifikation gegen Gegner wie Burkina Faso die Kapverden und Südafrika durch. Allerdings wurde eine sportliche Niederlage gegen Südafrika erst am grünen Tisch korrigiert. Der Ghanaische Schiedsrichter Joseph Lamptey hatte das Spiel nachweislich verschoben, wurde lebenslang gesperrt. Das angesetzte Wiederholungsspiel gewann der Senegal dann klar. Die Stabilität und Effizienz der Senegalesen auf dem Weg nach Russland nähren die Hoffnungen der Fans auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden wie 2002.

Der Star:
Die hochtalentierte senegalesische Mannschaft ist gespickt mit potentiellen Schlüsselspielern. Doch einer ragt heraus: Sadio Mané. Der pfeilschnelle und enorm dribbelstarke Außenstürmer reifte unter Jürgen Klopp beim FC Liverpool zur Weltklasse. Seine Torgefährlichkeit und sein Talent, auch in größter Bedrängnis zu improvisieren dürften einer der Schlüssel für einen möglichen Erfolg Senegals sein. Mané bildet zusammen mit Abwehrbollwerk Kalidou Koulibaly von Napoli und Rhythmusgeber Idrissa Gueye von Everton die Korsettstange des Teams. Mit ihnen steht und fällt das Spiel der Afrikaner.

Der Shootingstar:
Noch laboriert er an einer Oberschenkelblessur. Doch wenn er bei der WM mitmischen kann, sollte die Fußballwelt auf Keita Balde achten. Der entsprang der Nachwuchschmiede von Barca, landete nach über 100 Einsätzen bei Lazio mittlerweile in der Ligue 1 bei Monaco. Dort traf der beidfüßige Linksaußen in 23 Einsätzen in der letzten Saison achtmal und legte fünf weitere Tore auf. Sein Marktwert wird aktuell auf 30 Mio. Euro geschätzt – eine gute WM könnte ihn noch weiter in die Höhe treiben.

Der Trainer:
Seit 2015 ist Aliou Cisse bereits Nationaltrainer Senegals – und seitdem noch ohne Niederlage nach 90 Minuten. Nur im Viertelfinale des Afrika Cup 2017 unterlag er mit dem Team gegen Kamerun – allerdings erst nach Elfmeterschießen. Cisse ist zwar erst 42 und der jüngste Trainer der WM. Doch seine Erfahrung als Spieler bei PSG, Montpellier oder auch Birmingham und Portsmouth ist ihm im Umgang mit seinen Spielern von großem Nutzen. Das gepaart mit seinem selbstbewussten Auftreten und dem manchmal etwas sturen Festhalten an seinen Ideen. Das zeichnete ihn als Spieler aus, als er 2002 den Senegal ins Finale des Afrika Cup und ins WM-Viertelfinale brachte – und es ist sein Erfolgsrezept als Trainer.

Stärken und Schwächen:
Der Senegal lebt von seiner starken Physis, läuft den Gegner stets mit unheimlicher Wucht an und ist in der Ausnutzung der sich bietenden Chancen extrem effizient. So zumindest in der Qualifikation. Die letzten Testspiele vor der WM standen vor allem in Zeichen von Experimenten, dürfen daher nicht unbedingt als Gradmesser angesehen werden. Außerdem zeichnet die Mansnchaft ihre herausragende mentale Einstellung aus. Von Rückschlägen lässt sie sich nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

Das kraftraubende Spiel Senegals könnte nach der langen Saison allerdings auch zu einer Schwäche werden. Denn gerade bei Schlüsselspieler Mané muss man hoffen, dass er nach der langen Saison mit Liverpool noch über genügend Kraftreserven verfügt. Da muss Cisse im Training dosiert zur Sache gehen und zusätzlich noch an den Köpfen seiner Spieler arbeiten.

Denn mitunter schleichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der Afrikaner ein und bringt in solchen Phasen die nicht immer so ganz sattelfeste Abwehr mit den hochstehenden Außenverteidigern noch mehr ins Wackeln. Gerade gegen stärkere Gegner eine mögliche Achillesferse, die einen ähnlichen Erfolg wie 2002 im Wege stehen könnte.

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2002 sorgte der Senegal bei seiner bisher einzigen WM-Teilnahme für eine faustdicke Überraschung. Im Eröffnungsspiel schlug das Team Weltmeister Frankreich mit 1:0 und erreichte sensationell das Viertelfinale. Einer der Stars von damals ist auch diesmal mit dabei. Und könnte wieder ein Erfolgsgarant sein.

Der Weg zur WM:
Scheinbar mühelos qualifizierte sich Senegal für die WM-Endrunde in Russland. Ohne Niederlage und mit nur drei Gegentoren in sechs Spielen setzten sich die Löwen aus Senegal in ihrer Qualifikation gegen Gegner wie Burkina Faso die Kapverden und Südafrika durch. Allerdings wurde eine sportliche Niederlage gegen Südafrika erst am grünen Tisch korrigiert. Der Ghanaische Schiedsrichter Joseph Lamptey hatte das Spiel nachweislich verschoben, wurde lebenslang gesperrt. Das angesetzte Wiederholungsspiel gewann der Senegal dann klar. Die Stabilität und Effizienz der Senegalesen auf dem Weg nach Russland nähren die Hoffnungen der Fans auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden wie 2002.

Der Star:
Die hochtalentierte senegalesische Mannschaft ist gespickt mit potentiellen Schlüsselspielern. Doch einer ragt heraus: Sadio Mané. Der pfeilschnelle und enorm dribbelstarke Außenstürmer reifte unter Jürgen Klopp beim FC Liverpool zur Weltklasse. Seine Torgefährlichkeit und sein Talent, auch in größter Bedrängnis zu improvisieren dürften einer der Schlüssel für einen möglichen Erfolg Senegals sein. Mané bildet zusammen mit Abwehrbollwerk Kalidou Koulibaly von Napoli und Rhythmusgeber Idrissa Gueye von Everton die Korsettstange des Teams. Mit ihnen steht und fällt das Spiel der Afrikaner.

Der Shootingstar:
Noch laboriert er an einer Oberschenkelblessur. Doch wenn er bei der WM mitmischen kann, sollte die Fußballwelt auf Keita Balde achten. Der entsprang der Nachwuchschmiede von Barca, landete nach über 100 Einsätzen bei Lazio mittlerweile in der Ligue 1 bei Monaco. Dort traf der beidfüßige Linksaußen in 23 Einsätzen in der letzten Saison achtmal und legte fünf weitere Tore auf. Sein Marktwert wird aktuell auf 30 Mio. Euro geschätzt – eine gute WM könnte ihn noch weiter in die Höhe treiben.

Der Trainer:
Seit 2015 ist Aliou Cisse bereits Nationaltrainer Senegals – und seitdem noch ohne Niederlage nach 90 Minuten. Nur im Viertelfinale des Afrika Cup 2017 unterlag er mit dem Team gegen Kamerun – allerdings erst nach Elfmeterschießen. Cisse ist zwar erst 42 und der jüngste Trainer der WM. Doch seine Erfahrung als Spieler bei PSG, Montpellier oder auch Birmingham und Portsmouth ist ihm im Umgang mit seinen Spielern von großem Nutzen. Das gepaart mit seinem selbstbewussten Auftreten und dem manchmal etwas sturen Festhalten an seinen Ideen. Das zeichnete ihn als Spieler aus, als er 2002 den Senegal ins Finale des Afrika Cup und ins WM-Viertelfinale brachte – und es ist sein Erfolgsrezept als Trainer.

Stärken und Schwächen:
Der Senegal lebt von seiner starken Physis, läuft den Gegner stets mit unheimlicher Wucht an und ist in der Ausnutzung der sich bietenden Chancen extrem effizient. So zumindest in der Qualifikation. Die letzten Testspiele vor der WM standen vor allem in Zeichen von Experimenten, dürfen daher nicht unbedingt als Gradmesser angesehen werden. Außerdem zeichnet die Mansnchaft ihre herausragende mentale Einstellung aus. Von Rückschlägen lässt sie sich nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

Das kraftraubende Spiel Senegals könnte nach der langen Saison allerdings auch zu einer Schwäche werden. Denn gerade bei Schlüsselspieler Mané muss man hoffen, dass er nach der langen Saison mit Liverpool noch über genügend Kraftreserven verfügt. Da muss Cisse im Training dosiert zur Sache gehen und zusätzlich noch an den Köpfen seiner Spieler arbeiten.

Denn mitunter schleichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der Afrikaner ein und bringt in]]> 2002 sorgte der Senegal bei seiner bisher einzigen WM-Teilnahme für eine faustdicke Überraschung. Im Eröffnungsspiel schlug das Team Weltmeister Frankreich mit 1:0 und erreichte sensationell das Viertelfinale. Einer der Stars von damals ist auch diesmal mit dabei. Und könnte wieder ein Erfolgsgarant sein.

Der Weg zur WM:
Scheinbar mühelos qualifizierte sich Senegal für die WM-Endrunde in Russland. Ohne Niederlage und mit nur drei Gegentoren in sechs Spielen setzten sich die Löwen aus Senegal in ihrer Qualifikation gegen Gegner wie Burkina Faso die Kapverden und Südafrika durch. Allerdings wurde eine sportliche Niederlage gegen Südafrika erst am grünen Tisch korrigiert. Der Ghanaische Schiedsrichter Joseph Lamptey hatte das Spiel nachweislich verschoben, wurde lebenslang gesperrt. Das angesetzte Wiederholungsspiel gewann der Senegal dann klar. Die Stabilität und Effizienz der Senegalesen auf dem Weg nach Russland nähren die Hoffnungen der Fans auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden wie 2002.

Der Star:
Die hochtalentierte senegalesische Mannschaft ist gespickt mit potentiellen Schlüsselspielern. Doch einer ragt heraus: Sadio Mané. Der pfeilschnelle und enorm dribbelstarke Außenstürmer reifte unter Jürgen Klopp beim FC Liverpool zur Weltklasse. Seine Torgefährlichkeit und sein Talent, auch in größter Bedrängnis zu improvisieren dürften einer der Schlüssel für einen möglichen Erfolg Senegals sein. Mané bildet zusammen mit Abwehrbollwerk Kalidou Koulibaly von Napoli und Rhythmusgeber Idrissa Gueye von Everton die Korsettstange des Teams. Mit ihnen steht und fällt das Spiel der Afrikaner.

Der Shootingstar:
Noch laboriert er an einer Oberschenkelblessur. Doch wenn er bei der WM mitmischen kann, sollte die Fußballwelt auf Keita Balde achten. Der entsprang der Nachwuchschmiede von Barca, landete nach über 100 Einsätzen bei Lazio mittlerweile in der Ligue 1 bei Monaco. Dort traf der beidfüßige Linksaußen in 23 Einsätzen in der letzten Saison achtmal und legte fünf weitere Tore auf. Sein Marktwert wird aktuell auf 30 Mio. Euro geschätzt – eine gute WM könnte ihn noch weiter in die Höhe treiben.

Der Trainer:
Seit 2015 ist Aliou Cisse bereits Nationaltrainer Senegals – und seitdem noch ohne Niederlage nach 90 Minuten. Nur im Viertelfinale des Afrika Cup 2017 unterlag er mit dem Team gegen Kamerun – allerdings erst nach Elfmeterschießen. Cisse ist zwar erst 42 und der jüngste Trainer der WM. Doch seine Erfahrung als Spieler bei PSG, Montpellier oder auch Birmingham und Portsmouth ist ihm im Umgang mit seinen Spielern von großem Nutzen. Das gepaart mit seinem selbstbewussten Auftreten und dem manchmal etwas sturen Festhalten an seinen Ideen. Das zeichnete ihn als Spieler aus, als er 2002 den Senegal ins Finale des Afrika Cup und ins WM-Viertelfinale brachte – und es ist sein Erfolgsrezept als Trainer.

Stärken und Schwächen:
Der Senegal lebt von seiner starken Physis, läuft den Gegner stets mit unheimlicher Wucht an und ist in der Ausnutzung der sich bietenden Chancen extrem effizient. So zumindest in der Qualifikation. Die letzten Testspiele vor der WM standen vor allem in Zeichen von Experimenten, dürfen daher nicht unbedingt als Gradmesser angesehen werden. Außerdem zeichnet die Mansnchaft ihre herausragende mentale Einstellung aus. Von Rückschlägen lässt sie sich nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

Das kraftraubende Spiel Senegals könnte nach der langen Saison allerdings auch zu einer Schwäche werden. Denn gerade bei Schlüsselspieler Mané muss man hoffen, dass er nach der langen Saison mit Liverpool noch über genügend Kraftreserven verfügt. Da muss Cisse im Training dosiert zur Sache gehen und zusätzlich noch an den Köpfen seiner Spieler arbeiten.

Denn mitunter schleichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der Afrikaner ein und bringt in]]> Kick in Russ clean No no no 6:07 6:07 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Polen https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-polen/ Fri, 01 Jun 2018 10:54:03 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21282 FIFA,Fußball,Gruppe H,Japan,Kolumbien,Polen,Russland,Senegal,WM 2018 Polen ist zum ersten Mal seit der WM 2006 in Deutschland wieder dabei und trifft in Russland in der Gruppe H auf Kolumbien, Japan und Senegal. Dass das Team nicht nur aus Robert Lewandowski besteht, durchaus mehr zu bieten hat, weiß Niklas Uther (Macromedia Hochschule Hamburg).

Der Weg zur WM:
In der Qualifikation marschierten die Polen durch ihre Gruppe und setzten sich dabei vor Dänemark und Montenegro als Gruppenerster durch. Lediglich eine 4:0 Niederlage gegen Dänemark ließ die ansonsten sehr sicher auftretenden Polen aus dem Konzept bringen.

Der Star:
Wer der Star der polnischen Mannschaft ist, sollte für jeden Fußball-Fan keine Frage sein: Robert Lewandowski, Bayern Münchens Stürmerstar, auch diese Saison wieder mit 29 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga und DER Megastar und Publikumsliebling in Polen. Insgesamt erzielte Polen in der Qualifikation 25 Tore. Mit seinen 16 Treffern in 10 Qualifikationsspielen schoss er Polen also praktisch alleine zur WM und wurde dabei – ganz nebenbei – der beste Torschütze der europäischen Ausscheidung. Das zeigt deutlich, wie wichtig Robert Lewandowski für Polen ist. Auf den Mittelstürmer wird es ankommen, alle Hoffnungen seines Landes haften auf ihm – und an seinen Toren.

Der mögliche Shooting Star:
Natürlich steht Robert Lewandowski im Fokus – alle Augen sind auf ihn gerichtet: Ob er einschlägt? Ob er Polen mit wichtigen Toren helfen kann? Und ob er sein Team als Kapitän in die KO- Phase führen kann.
Dabei besteht das Team längst nicht nur aus Lewandowski- auch seine Mitspieler sind deutlich besser als viele vermüten würden.  Da wäre, zum Beispiel, Karol Linetty. Der 23-Jährige hat wohl große Chancen auf einen Platz in der Startelf. Der 23-Jährige spielt zwar schon seit 2014 für die Nationalmannschaft aber hat sich diese Saison in der Serie A, der italienischen ersten Liga, durchgesetzt und ist in Genua unangefochtener Stammspieler. Die Anhänger der polnischen Mannschaft hoffen darauf, dass Linetty in der Nationalmannschaft an seine Leistungen aus der Liga anknüpfen kann. Er gilt als robuster und laufstarker Mittelfeldspieler der zentral sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann. Gerade neben dem dribbelstarken Piort Zielinski aus Neapel könnte Linetty groß auftrumpfen. In der Wm-Qualifikation liefen beide häufig nebeneinander auf und ergänzten sich dabei nahezu perfekt im Aufbauspiel der Polen.

Der Trainer:
Seit 2013 ist Adam Nawalka der Trainer der polnischen Nationalmannschaft. Der 60-jährige Pole hat aus einem talentierten Kader, der sowohl aus erfahrenen Spielern, als auch aus jungen Talenten besteht eine Einheit zu bilden. Das klappte in der Qualifikation schon sehr gut, und man hat in Polen berechtigte Hoffnungen auf einen Achtelfinaleinzug der Mannschaft. Große Überraschungen gibt es bei der Kadernominierung bislang nicht, Nawalka setzt weiterhin auf alteingesessene Spieler wie Jakub Blaczykowski vom VFL Wolfsburg oder Abwehrchef Kamil Glik von der AS Monaco. Er geht wohl kein Risiko ein und nominierte deswegen nur wenige Spieler aus der eigenen polnischen Liga.

Stärken und Schwächen:
Wie man es in der Vergangenheit schon von Polen kannte, hat Polen im Tor das kleinste Problem: Hier setzte Nawalka in der Qualifikation vorwiegend auf Lukasz Fabianski von Swansea City, muss sich aber für die WM wohl zwischen ihm und Wojciech Szczesny, dem bisherigen Ersatztorhüter von Gigi Buffon bei Juventus Turin, entscheiden. Auch der dritte Torhüter spielt international: Lukasz Skorupski ist zweiter Torwart bei AS ROM hinter dem Brasilianer Alisson. Auch in der Abwehr ist Polen sehr gut besetzt. Mit Abräumer Kamil Glik hat die Mannschaft einen erfahrenen Abwehrchef in der Zentrale. Auch auch der rechten Abwehrseite spielt ein ebenso erfahrener wie bekannter Mann: Lukasz Piszcek von Borussia Dortmund- unangefochtener Stammspieler und wichtiger Bestandteil der polnischen Abwehr. Seine Schnelligkeit über Außen und Stärke bei Flanken bieten Polen dazu weitere vielversprechende Möglichkeiten in der Offensive. Nawalka hat in letzter Zeit oft mit nur drei Verteidigern spielen lassen nämlich mit Glik, Pazdan und Piszcek. Ob er diese riskante Formation aber auch bei der WM auswählt, ist noch unklar, denn dadurch ist das Team sehr konteranfällig. Über die Außen kommen die schnellen und dribbelstarken Jakub Blaczykowski und Kamil Grosicki und durch die Mitte kommt Polen mit Allrounder Krychowiak von West Brom aus der englischen Premier League.  Und der Sturm, Polens größte Waffe. Die Abschlussstärke des polnischen Angriffs ist enorm- und das nicht nur wegen Lewandowski. Denn als zweiter Stürmer spielt ein ebenfalls sehr abschlussstarker Pole: Arkadiusz Milik – und der ist schon lange kein unbedeutender Stürmer mehr. Der Partner von Lewandowski im Sturmzentrum konnte jedoch nach einem Kreuzbandriss erst im Februar wieder bei seinem Club, dem SSC Neapel, einsteigen.  Polens Chancen auf eine starke WM sind durchaus vorhanden, jedoch wird es dennoch in erster Linie auf die Treffsicherheit von Lewandowski ankommen. Außerdem ist das Team in der breite nicht flexibel und stark genug aufgestellt um bei einer Weltmeisterschaft bestehen zu können und gegen konterstarke Teams zu anfällig für Gegentreffer.
Die Polen wollen aber auf jeden Fall das erste Mal seit 1986 in Mexiko das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft erreichen. Bei der Gruppe kann man sich zumindest dieses Ziel durchaus vorstellen, die polnische Fans hoffen und das ganze Land steht hinter ihrer Mannschaft. Und wer weiß- vielleicht schaffen die Rot-Weißen ja die Überraschung und schaffen es noch weiter.

]]> Polen ist zum ersten Mal seit der WM 2006 in Deutschland wieder dabei und trifft in Russland in der Gruppe H auf Kolumbien, Japan und Senegal. Dass das Team nicht nur aus Robert Lewandowski besteht, durchaus mehr zu bieten hat, weiß Niklas Uther (Macromedia Hochschule Hamburg).

Der Weg zur WM:
In der Qualifikation marschierten die Polen durch ihre Gruppe und setzten sich dabei vor Dänemark und Montenegro als Gruppenerster durch. Lediglich eine 4:0 Niederlage gegen Dänemark ließ die ansonsten sehr sicher auftretenden Polen aus dem Konzept bringen.

Der Star:
Wer der Star der polnischen Mannschaft ist, sollte für jeden Fußball-Fan keine Frage sein: Robert Lewandowski, Bayern Münchens Stürmerstar, auch diese Saison wieder mit 29 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga und DER Megastar und Publikumsliebling in Polen. Insgesamt erzielte Polen in der Qualifikation 25 Tore. Mit seinen 16 Treffern in 10 Qualifikationsspielen schoss er Polen also praktisch alleine zur WM und wurde dabei – ganz nebenbei – der beste Torschütze der europäischen Ausscheidung. Das zeigt deutlich, wie wichtig Robert Lewandowski für Polen ist. Auf den Mittelstürmer wird es ankommen, alle Hoffnungen seines Landes haften auf ihm – und an seinen Toren.

Der mögliche Shooting Star:
Natürlich steht Robert Lewandowski im Fokus – alle Augen sind auf ihn gerichtet: Ob er einschlägt? Ob er Polen mit wichtigen Toren helfen kann? Und ob er sein Team als Kapitän in die KO- Phase führen kann.
Dabei besteht das Team längst nicht nur aus Lewandowski- auch seine Mitspieler sind deutlich besser als viele vermüten würden.  Da wäre, zum Beispiel, Karol Linetty. Der 23-Jährige hat wohl große Chancen auf einen Platz in der Startelf. Der 23-Jährige spielt zwar schon seit 2014 für die Nationalmannschaft aber hat sich diese Saison in der Serie A, der italienischen ersten Liga, durchgesetzt und ist in Genua unangefochtener Stammspieler. Die Anhänger der polnischen Mannschaft hoffen darauf, dass Linetty in der Nationalmannschaft an seine Leistungen aus der Liga anknüpfen kann. Er gilt als robuster und laufstarker Mittelfeldspieler der zentral sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann. Gerade neben dem dribbelstarken Piort Zielinski aus Neapel könnte Linetty groß auftrumpfen. In der Wm-Qualifikation liefen beide häufig nebeneinander auf und ergänzten sich dabei nahezu perfekt im Aufbauspiel der Polen.

Der Trainer:
Seit 2013 ist Adam Nawalka der Trainer der polnischen Nationalmannschaft. Der 60-jährige Pole hat aus einem talentierten Kader, der sowohl aus erfahrenen Spielern, als auch aus jungen Talenten besteht eine Einheit zu bilden. Das klappte in der Qualifikation schon sehr gut, und man hat in Polen berechtigte Hoffnungen auf einen Achtelfinaleinzug der Mannschaft. Große Überraschungen gibt es bei der Kadernominierung bislang nicht, Nawalka setzt weiterhin auf alteingesessene Spieler wie Jakub Blaczykowski vom VFL Wolfsburg oder Abwehrchef Kamil Glik von der AS Monaco. Er geht wohl kein Risiko ein und nominierte deswegen nur wenige Spieler aus der eigenen polnischen Liga.

Stärken und Schwächen:
Wie man es in der Vergangenheit schon von Polen kannte, hat Polen im Tor das kleinste Problem: Hier setzte Nawalka in der Qualifikation vorwiegend auf Lukasz Fabianski von Swansea City, muss sich aber für die WM wohl zwischen ihm und Wojciech Szczesny, dem bisherigen Ersatztorhüter von Gigi Buffon bei Juventus Turin, entscheiden. Auch der dritte Torhüter spielt international: Lukasz Skorupski ist zweiter Torwart bei AS ROM hinter dem Brasilianer Alisson. Auch in der Abwehr ist Polen sehr gut besetzt. Mit Abräumer Kamil Glik hat die Mannschaft einen erfahrenen Abwehrchef in der Zentrale. Auch auch der rechten Abwehrseite spielt ein ebenso erfahrener wie bekannter Mann: Lukasz Piszcek von Borussia D]]> Polen ist zum ersten Mal seit der WM 2006 in Deutschland wieder dabei und trifft in Russland in der Gruppe H auf Kolumbien, Japan und Senegal. Dass das Team nicht nur aus Robert Lewandowski besteht, durchaus mehr zu bieten hat, weiß Niklas Uther (Macromedia Hochschule Hamburg).

Der Weg zur WM:
In der Qualifikation marschierten die Polen durch ihre Gruppe und setzten sich dabei vor Dänemark und Montenegro als Gruppenerster durch. Lediglich eine 4:0 Niederlage gegen Dänemark ließ die ansonsten sehr sicher auftretenden Polen aus dem Konzept bringen.

Der Star:
Wer der Star der polnischen Mannschaft ist, sollte für jeden Fußball-Fan keine Frage sein: Robert Lewandowski, Bayern Münchens Stürmerstar, auch diese Saison wieder mit 29 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga und DER Megastar und Publikumsliebling in Polen. Insgesamt erzielte Polen in der Qualifikation 25 Tore. Mit seinen 16 Treffern in 10 Qualifikationsspielen schoss er Polen also praktisch alleine zur WM und wurde dabei – ganz nebenbei – der beste Torschütze der europäischen Ausscheidung. Das zeigt deutlich, wie wichtig Robert Lewandowski für Polen ist. Auf den Mittelstürmer wird es ankommen, alle Hoffnungen seines Landes haften auf ihm – und an seinen Toren.

Der mögliche Shooting Star:
Natürlich steht Robert Lewandowski im Fokus – alle Augen sind auf ihn gerichtet: Ob er einschlägt? Ob er Polen mit wichtigen Toren helfen kann? Und ob er sein Team als Kapitän in die KO- Phase führen kann.
Dabei besteht das Team längst nicht nur aus Lewandowski- auch seine Mitspieler sind deutlich besser als viele vermüten würden.  Da wäre, zum Beispiel, Karol Linetty. Der 23-Jährige hat wohl große Chancen auf einen Platz in der Startelf. Der 23-Jährige spielt zwar schon seit 2014 für die Nationalmannschaft aber hat sich diese Saison in der Serie A, der italienischen ersten Liga, durchgesetzt und ist in Genua unangefochtener Stammspieler. Die Anhänger der polnischen Mannschaft hoffen darauf, dass Linetty in der Nationalmannschaft an seine Leistungen aus der Liga anknüpfen kann. Er gilt als robuster und laufstarker Mittelfeldspieler der zentral sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann. Gerade neben dem dribbelstarken Piort Zielinski aus Neapel könnte Linetty groß auftrumpfen. In der Wm-Qualifikation liefen beide häufig nebeneinander auf und ergänzten sich dabei nahezu perfekt im Aufbauspiel der Polen.

Der Trainer:
Seit 2013 ist Adam Nawalka der Trainer der polnischen Nationalmannschaft. Der 60-jährige Pole hat aus einem talentierten Kader, der sowohl aus erfahrenen Spielern, als auch aus jungen Talenten besteht eine Einheit zu bilden. Das klappte in der Qualifikation schon sehr gut, und man hat in Polen berechtigte Hoffnungen auf einen Achtelfinaleinzug der Mannschaft. Große Überraschungen gibt es bei der Kadernominierung bislang nicht, Nawalka setzt weiterhin auf alteingesessene Spieler wie Jakub Blaczykowski vom VFL Wolfsburg oder Abwehrchef Kamil Glik von der AS Monaco. Er geht wohl kein Risiko ein und nominierte deswegen nur wenige Spieler aus der eigenen polnischen Liga.

Stärken und Schwächen:
Wie man es in der Vergangenheit schon von Polen kannte, hat Polen im Tor das kleinste Problem: Hier setzte Nawalka in der Qualifikation vorwiegend auf Lukasz Fabianski von Swansea City, muss sich aber für die WM wohl zwischen ihm und Wojciech Szczesny, dem bisherigen Ersatztorhüter von Gigi Buffon bei Juventus Turin, entscheiden. Auch der dritte Torhüter spielt international: Lukasz Skorupski ist zweiter Torwart bei AS ROM hinter dem Brasilianer Alisson. Auch in der Abwehr ist Polen sehr gut besetzt. Mit Abräumer Kamil Glik hat die Mannschaft einen erfahrenen Abwehrchef in der Zentrale. Auch auch der rechten Abwehrseite spielt ein ebenso erfahrener wie bekannter Mann: Lukasz Piszcek von Borussia D]]> Kick in Russ clean No no no 6:50 6:50 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Kolumbien https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-kolumbien/ Fri, 01 Jun 2018 10:48:07 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21280 FIFA,Fußball,Gruppe H,Japan,Kolumbien,Polen,Russland,Senegal,WM 2018 Die Mannschaft aus Kolumbien überraschte bei der WM 2014 alle, als sie frei aufspielte und erst im Viertelfinale an Gastgeber Brasilien scheiterte. Seitdem entwickelte sich das Nationalteam stetig weiter und hat sich international einen Namen gemacht. In Russland soll nun eine weitere Steigerung folgen – und vielleicht reicht es auch für den ganz großen Wurf. Julian Peters (Macromedia Hochschule Hamburg) macht den Check.

Der Weg zur WM:
Kolumbien qualifizierte sich als Vierter hinter äußert souveränen Brasilianern, Uruguay und Argentinien. Vier Spieltage vor Schluss stand Kolumbien noch auf dem zweiten Platz der Qualifikationsrunde. Die Teilnahme am großen Turnier in Russland, schien nur noch Formsache. Irrtum! In den letzten Spielen gelang es dem Team dann nur noch 3 mickrige Punkte zu holen. Trotzdem konnte dann durch ein 1:1 am letzten Spieltag gegen Peru die direkte Qualifikation gesichert werden. Peru wurde auf den Play-Off-Platz verwiesen. Am Ende stehen 7 Siege, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen zu Buche. Trotzdem: Die Erwartungen der Kolumbianer an ihr Nationalteam sind seit dem Überraschungserfolg bei der WM 2014 deutlich gestiegen. Dort scheiterte man erst im Viertelfinale am Gastgeber.

Der Star:
Gibt es einen herausragenden Star im Team der Südamerikaner? Vielleicht Radamel Falcao, einst Europas Top-Torschütze! Oder David Ospina, Torhüter beim FC Arsenal! Beide sind gute und wichtige Spieler der Nationalelf. Aber der Star der Mannschaft ist James Rodriguez. Seine Hauptposition ist das zentrale Mittelfeld, er kann aber auch als hängende Spitze agieren. Als sogenannter Zehner zieht James bei seinem Club FC Bayern München die Fäden und hat sich spätestens dort in Europa einen Namen gemacht. Auch für das kolumbianische Nationalteam soll Rodriguez bei der WM Torchancen kreieren und selber schießen. Markenzeichen von James Rodriguez sind die enge Ballführung, sein überragendes Passspiel, sowie seine perfekte Technik am Ball. Nach der Weltmeisterschaft 2014 wechselte der quirlige Offensivmann für 80 Millionen Euro von der AS Monaco zu Real Madrid. Dort nicht unangefochtener Stammspieler zog es ihn schließlich weiter zum FC Bayern München, bei denen Rodriguez nun seit 2017 aktiv ist. Hier reifte der 26jährige zum Weltstar und ist die große Hoffnung der Kolumbianer.

Der mögliche Shooting Star:
Davinson Sanchez ist der Newcomer des kolumbianischen Fußballs. Sanchez spielte eine überragende Saison in der Innenverteidigung bei Premier League Club Tottenham Hotspur. Vor der Saison 2017/2018 wechselte der hochveranlagte Verteidiger für 40 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den Spurs. Vier mal stand der junge Kolumbianer bereits in Qualifikationsspielen zur WM auf dem Feld. Spätestens seit seinen konstant starken Leistungen bei Tottenham, setzt Trainer Pekerman große Hoffnungen in Davinson Sanchez. Der 21-jährige hat seinen Marktwert mittlerweile auf 40 Millionen Euro geschraubt und ist somit hinter James Rodriguez der wertvollste Spieler im Kader der Nationalmannschaft.

Der Trainer:
Der 68-jährige Jose Nestor Pekerman ist Nationaltrainer Kolumbiens. Als Nationaltrainer trainierte er bereits sein Heimatland Argentinien, war aber auch auf Clubebene bereits in verschiedenen Funktionen tätig. Als Juniorentrainer wurde er 1995, 1997 und 2001 mit Argentinien U20-Weltmeister. Pekerman selbst musste seine Karriere als Mittelfeldspieler im Alter von 28 Jahren aufgrund einer Knieverletzung beenden.
Zu seinen bis dato größten internationalen Erfolgen zählen unter anderem das Erreichen des Viertelfinales bei der WM 2006 mit Argentinien, und 2014 mit Kolumbien. Pekerman gilt als taktikversessener Trainer. Es gelang ihm die kolumbianische Nationalmannschaft zu einer eingeschworenen Mannschaft zu formen, die von rund um Individualisten wie Rodriguez und Falcao zu einer Einheit geworden ist. Spätestens seitdem sich die Mannschaft 2014 erstmalig seit der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich wieder für die Teilnahme qualifizieren konnte, hat Pekerman die Nationalmannschaft Kolumbiens wieder konkurrenzfähig gemacht.

Stärken und Schwächen:
Der Kader der Kolumbianer bildet eine kompakte Einheit, welche ,gepickt mit Weltstars wie Rodriguez und Falcao, ihre Stärke vor allem in der Offensive hat. Im Angriffsspiel seiner Mannschaft kann Pekerman variabel agieren. Dank international erfahrenden Stoßstürmern wie Carlos Bacca und eben Falcao, kann Kolumbien sowohl mit einem klassischen Mittelstürmer, als auch über schnelle Außen wie José Izquierdo und Hänger Spitze spielen. Von Zeit zur Zeit lässt Trainer Pekermann auch mal mit nur einem zentraldefensiven Mittelfeldspieler agieren. Davor soll dann die vierer Offensivreihe und der Stürmer für Torgefahr sorgen.

Als Schwachstelle galt bis dato der Abwehrblock der Kolumbianer. Fehlte es dem Defensivverbund beim letzten großen Turnier noch an internationaler Klasse, darf man gespannt sein, ob Jungstar Davidson Sanchez der Abwehr Stabilität verleihen kann. Hier könnte die Achillesferse der Mannschaft liegen. Kriegt Pekerman die Schwachstelle ausgemerzt, kann aus den Kolumbianern ein attraktiver Geheimtipp werden.

]]> Die Mannschaft aus Kolumbien überraschte bei der WM 2014 alle, als sie frei aufspielte und erst im Viertelfinale an Gastgeber Brasilien scheiterte. Seitdem entwickelte sich das Nationalteam stetig weiter und hat sich international einen Namen gemacht. In Russland soll nun eine weitere Steigerung folgen – und vielleicht reicht es auch für den ganz großen Wurf. Julian Peters (Macromedia Hochschule Hamburg) macht den Check.

Der Weg zur WM:
Kolumbien qualifizierte sich als Vierter hinter äußert souveränen Brasilianern, Uruguay und Argentinien. Vier Spieltage vor Schluss stand Kolumbien noch auf dem zweiten Platz der Qualifikationsrunde. Die Teilnahme am großen Turnier in Russland, schien nur noch Formsache. Irrtum! In den letzten Spielen gelang es dem Team dann nur noch 3 mickrige Punkte zu holen. Trotzdem konnte dann durch ein 1:1 am letzten Spieltag gegen Peru die direkte Qualifikation gesichert werden. Peru wurde auf den Play-Off-Platz verwiesen. Am Ende stehen 7 Siege, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen zu Buche. Trotzdem: Die Erwartungen der Kolumbianer an ihr Nationalteam sind seit dem Überraschungserfolg bei der WM 2014 deutlich gestiegen. Dort scheiterte man erst im Viertelfinale am Gastgeber.

Der Star:
Gibt es einen herausragenden Star im Team der Südamerikaner? Vielleicht Radamel Falcao, einst Europas Top-Torschütze! Oder David Ospina, Torhüter beim FC Arsenal! Beide sind gute und wichtige Spieler der Nationalelf. Aber der Star der Mannschaft ist James Rodriguez. Seine Hauptposition ist das zentrale Mittelfeld, er kann aber auch als hängende Spitze agieren. Als sogenannter Zehner zieht James bei seinem Club FC Bayern München die Fäden und hat sich spätestens dort in Europa einen Namen gemacht. Auch für das kolumbianische Nationalteam soll Rodriguez bei der WM Torchancen kreieren und selber schießen. Markenzeichen von James Rodriguez sind die enge Ballführung, sein überragendes Passspiel, sowie seine perfekte Technik am Ball. Nach der Weltmeisterschaft 2014 wechselte der quirlige Offensivmann für 80 Millionen Euro von der AS Monaco zu Real Madrid. Dort nicht unangefochtener Stammspieler zog es ihn schließlich weiter zum FC Bayern München, bei denen Rodriguez nun seit 2017 aktiv ist. Hier reifte der 26jährige zum Weltstar und ist die große Hoffnung der Kolumbianer.

Der mögliche Shooting Star:
Davinson Sanchez ist der Newcomer des kolumbianischen Fußballs. Sanchez spielte eine überragende Saison in der Innenverteidigung bei Premier League Club Tottenham Hotspur. Vor der Saison 2017/2018 wechselte der hochveranlagte Verteidiger für 40 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den Spurs. Vier mal stand der junge Kolumbianer bereits in Qualifikationsspielen zur WM auf dem Feld. Spätestens seit seinen konstant starken Leistungen bei Tottenham, setzt Trainer Pekerman große Hoffnungen in Davinson Sanchez. Der 21-jährige hat seinen Marktwert mittlerweile auf 40 Millionen Euro geschraubt und ist somit hinter James Rodriguez der wertvollste Spieler im Kader der Nationalmannschaft.

Der Trainer:
Der 68-jährige Jose Nestor Pekerman ist Nationaltrainer Kolumbiens. Als Nationaltrainer trainierte er bereits sein Heimatland Argentinien, war aber auch auf Clubebene bereits in verschiedenen Funktionen tätig. Als Juniorentrainer wurde er 1995, 1997 und 2001 mit Argentinien U20-Weltmeister. Pekerman selbst musste seine Karriere als Mittelfeldspieler im Alter von 28 Jahren aufgrund einer Knieverletzung beenden.
Zu seinen bis dato größten internationalen Erfolgen zählen unter anderem das Erreichen des Viertelfinales bei der WM 2006 mit Argentinien, und 2014 mit Kolumbien. Pekerman gilt als taktikversessener Trainer. Es gelang ihm die kolumbianische Nationalmannschaft zu einer eingeschworenen Mannschaft zu formen, die von rund um Individualisten wie Rodriguez und Falcao zu einer Einheit geworden ist. Spätestens seitdem]]> Die Mannschaft aus Kolumbien überraschte bei der WM 2014 alle, als sie frei aufspielte und erst im Viertelfinale an Gastgeber Brasilien scheiterte. Seitdem entwickelte sich das Nationalteam stetig weiter und hat sich international einen Namen gemacht. In Russland soll nun eine weitere Steigerung folgen – und vielleicht reicht es auch für den ganz großen Wurf. Julian Peters (Macromedia Hochschule Hamburg) macht den Check.

Der Weg zur WM:
Kolumbien qualifizierte sich als Vierter hinter äußert souveränen Brasilianern, Uruguay und Argentinien. Vier Spieltage vor Schluss stand Kolumbien noch auf dem zweiten Platz der Qualifikationsrunde. Die Teilnahme am großen Turnier in Russland, schien nur noch Formsache. Irrtum! In den letzten Spielen gelang es dem Team dann nur noch 3 mickrige Punkte zu holen. Trotzdem konnte dann durch ein 1:1 am letzten Spieltag gegen Peru die direkte Qualifikation gesichert werden. Peru wurde auf den Play-Off-Platz verwiesen. Am Ende stehen 7 Siege, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen zu Buche. Trotzdem: Die Erwartungen der Kolumbianer an ihr Nationalteam sind seit dem Überraschungserfolg bei der WM 2014 deutlich gestiegen. Dort scheiterte man erst im Viertelfinale am Gastgeber.

Der Star:
Gibt es einen herausragenden Star im Team der Südamerikaner? Vielleicht Radamel Falcao, einst Europas Top-Torschütze! Oder David Ospina, Torhüter beim FC Arsenal! Beide sind gute und wichtige Spieler der Nationalelf. Aber der Star der Mannschaft ist James Rodriguez. Seine Hauptposition ist das zentrale Mittelfeld, er kann aber auch als hängende Spitze agieren. Als sogenannter Zehner zieht James bei seinem Club FC Bayern München die Fäden und hat sich spätestens dort in Europa einen Namen gemacht. Auch für das kolumbianische Nationalteam soll Rodriguez bei der WM Torchancen kreieren und selber schießen. Markenzeichen von James Rodriguez sind die enge Ballführung, sein überragendes Passspiel, sowie seine perfekte Technik am Ball. Nach der Weltmeisterschaft 2014 wechselte der quirlige Offensivmann für 80 Millionen Euro von der AS Monaco zu Real Madrid. Dort nicht unangefochtener Stammspieler zog es ihn schließlich weiter zum FC Bayern München, bei denen Rodriguez nun seit 2017 aktiv ist. Hier reifte der 26jährige zum Weltstar und ist die große Hoffnung der Kolumbianer.

Der mögliche Shooting Star:
Davinson Sanchez ist der Newcomer des kolumbianischen Fußballs. Sanchez spielte eine überragende Saison in der Innenverteidigung bei Premier League Club Tottenham Hotspur. Vor der Saison 2017/2018 wechselte der hochveranlagte Verteidiger für 40 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den Spurs. Vier mal stand der junge Kolumbianer bereits in Qualifikationsspielen zur WM auf dem Feld. Spätestens seit seinen konstant starken Leistungen bei Tottenham, setzt Trainer Pekerman große Hoffnungen in Davinson Sanchez. Der 21-jährige hat seinen Marktwert mittlerweile auf 40 Millionen Euro geschraubt und ist somit hinter James Rodriguez der wertvollste Spieler im Kader der Nationalmannschaft.

Der Trainer:
Der 68-jährige Jose Nestor Pekerman ist Nationaltrainer Kolumbiens. Als Nationaltrainer trainierte er bereits sein Heimatland Argentinien, war aber auch auf Clubebene bereits in verschiedenen Funktionen tätig. Als Juniorentrainer wurde er 1995, 1997 und 2001 mit Argentinien U20-Weltmeister. Pekerman selbst musste seine Karriere als Mittelfeldspieler im Alter von 28 Jahren aufgrund einer Knieverletzung beenden.
Zu seinen bis dato größten internationalen Erfolgen zählen unter anderem das Erreichen des Viertelfinales bei der WM 2006 mit Argentinien, und 2014 mit Kolumbien. Pekerman gilt als taktikversessener Trainer. Es gelang ihm die kolumbianische Nationalmannschaft zu einer eingeschworenen Mannschaft zu formen, die von rund um Individualisten wie Rodriguez und Falcao zu einer Einheit geworden ist. Spätestens seitdem]]> Kick in Russ clean No no no 7:06 7:06 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Japan https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-japan/ Fri, 01 Jun 2018 10:43:10 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21278 FIFA,Fußball,Gruppe H,Japan,Kolumbien,Polen,Russland,Senegal,WM 2018 Seit seiner erstmaligen WM-Qualifikation 1998 war Japan in jeder der darauf folgenden Weltmeisterschaften dabei. Nachdem vor 4 Jahren in Brasilien nach 3 sieglosen Spielen bereits nach der Gruppenphase Schluß war, versuchen die Japaner nun an ihren Achtelfinal-Erfolg von 2010 in Südafrika anzuknüpfen.

Text: Kevin Kaschner (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Als Gruppenerster qualifizierte sich Japan für die WM, allerdings nicht ohne ein paar unerwartete Probleme. Zu Beginn der Qualifikation gewann Japan die meisten Spiele deutlich. Allerdings konnte sie die Spiele gegen den vermeintlich schwächeren Konkurrenten Irak im ersten Spiel nur knapp mit 2:1 gewinnen und im Rückspiel reichte es nur für ein 1:1 unentschieden. Auch in weiteren Testspielen kam gegen Mali nur ein 1:1 unentschieden
und gegen die Ukraine eine 1:2 Niederlage zustande. Die Konsequenz, ein Trainerwechsel kurz vor dem Turnier soll neuen Schwung bringen.

Der Star:
Wer ist der Star bei den Blue Samurai? Ohne Frage dürfte das Shinji Kagawa sein. Er ist bei Borussia Dortmund neben Mario Götze der Motor im Mittelfeld. Problem ist nur, durch eine Knöchelverletzung konnte er lediglich 19 Spiele in der vergangenen Bundesliga-Saison absolvieren. Seine WM-Teilnahme ist fraglich. Deshalb ist Keisuke Honda der erfahrenste und beste Spieler der Japaner. Der Mittelfeldspieler wechselte 2017 vom AC Mailand zum mexikanischen Primera Division-Club CF Pachuca. Dort erzielte er in der vergangenen Saison 10 Tore. Mit 36 Toren für die japanische Nationalmannschaft ist er mit Abstand der effektivste Spieler zur Zeit. Der Routinier wird mit seiner Erfahrung und seiner Torgefährlichkeit garantiert der Schlüsselspieler der Japaner.

Der mögliche Shooting-Star:
Die Anwesenheit mehrerer erfahrener Spieler wie Honda, Sakai und Hasebe könnte Yuya Kubo nutzen. Der 24-jährige Mittelstürmer des belgischen Klubs KAA Gent könnte in Russland die Geheimwaffe der Japaner werden. Durch seine Technik und Schusskraft ist er nicht nur aus dem Spiel heraus jederzeit brandgefährlich, auch bei Standards ist er immer für eine Überraschung gut und nie zu schüchtern auch mal frech direkt aufs Tor zu schießen. Auch in Zweikämpfen zeigt sich Kubo dominant. In Zusammenarbeit mit den Routiniers im Mittelfeld könnte sich Yuya Kubo zu einem explosiven Stürmer im Turnier entwickeln.

Der Trainer:
Für Trainer Vahid Halilhodzic ist nach drei Jahren in Japan kurz vor der WM bereits Schluss. Mitte April löste der japanische Fußballverband nur zwei Monate vor WM-Start den Vertrag des 65- jährigen Bosniers auf. Grund hierfür war die schlechte Leistung der Japaner in den letzten Qualifikations- sowie Testspielen. Übernehmen wird der ehemalige Nationalspieler Akira Nishino, der bereits die U20 und U23 der Japaner trainierte. 1996 führte er die U23 zu dem historischen 1:0 -ieg gegen Brasilien. Brasilien hatte damals unter anderem Größen wie Ronaldo und Roberto Carlos im Kader. Er kennt das Team und ist mit den Abläufen im Verband bestens vertraut. Sein
Ziel ist das Erreichen der K.O.-Phase.

Stärken & Schwächen:
Der Kader der Japaner ist besetzt mit jeder Menge erfahrener Spieler aus der Bundesliga, sowie anderen Top-Ligen der Welt. Dazu kommen einige junge Talente die von der Erfahrung der anderen profitieren können. Die Mischung findet sich in allen Bereichen, sodass in allen Aspekten des Spiels sowohl erfahrene als auch talentierte Spieler zum Einsatz kommen sollten. Das große Problem werden allerdings die Umstellungen des neuen Trainers Akira Nishino sein. Nicht nur was den Kader angeht, bei dem es sicherlich einige Änderungen im Vergleich zum Kader des alten Trainers geben wird. Auch die Taktik dürfte sich noch einmal drastisch ändern. Nishino steht für traditionellen japanischen Fußball, wohingegen zuvor eine eher europäische Spielart vorgelebt wurde. Es bleibt abzuwarten, ob die Spieler das neue System schnell genug umsetzen können.

]]> Seit seiner erstmaligen WM-Qualifikation 1998 war Japan in jeder der darauf folgenden Weltmeisterschaften dabei. Nachdem vor 4 Jahren in Brasilien nach 3 sieglosen Spielen bereits nach der Gruppenphase Schluß war, versuchen die Japaner nun an ihren Achtelfinal-Erfolg von 2010 in Südafrika anzuknüpfen.

Text: Kevin Kaschner (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Als Gruppenerster qualifizierte sich Japan für die WM, allerdings nicht ohne ein paar unerwartete Probleme. Zu Beginn der Qualifikation gewann Japan die meisten Spiele deutlich. Allerdings konnte sie die Spiele gegen den vermeintlich schwächeren Konkurrenten Irak im ersten Spiel nur knapp mit 2:1 gewinnen und im Rückspiel reichte es nur für ein 1:1 unentschieden. Auch in weiteren Testspielen kam gegen Mali nur ein 1:1 unentschieden
und gegen die Ukraine eine 1:2 Niederlage zustande. Die Konsequenz, ein Trainerwechsel kurz vor dem Turnier soll neuen Schwung bringen.

Der Star:
Wer ist der Star bei den Blue Samurai? Ohne Frage dürfte das Shinji Kagawa sein. Er ist bei Borussia Dortmund neben Mario Götze der Motor im Mittelfeld. Problem ist nur, durch eine Knöchelverletzung konnte er lediglich 19 Spiele in der vergangenen Bundesliga-Saison absolvieren. Seine WM-Teilnahme ist fraglich. Deshalb ist Keisuke Honda der erfahrenste und beste Spieler der Japaner. Der Mittelfeldspieler wechselte 2017 vom AC Mailand zum mexikanischen Primera Division-Club CF Pachuca. Dort erzielte er in der vergangenen Saison 10 Tore. Mit 36 Toren für die japanische Nationalmannschaft ist er mit Abstand der effektivste Spieler zur Zeit. Der Routinier wird mit seiner Erfahrung und seiner Torgefährlichkeit garantiert der Schlüsselspieler der Japaner.

Der mögliche Shooting-Star:
Die Anwesenheit mehrerer erfahrener Spieler wie Honda, Sakai und Hasebe könnte Yuya Kubo nutzen. Der 24-jährige Mittelstürmer des belgischen Klubs KAA Gent könnte in Russland die Geheimwaffe der Japaner werden. Durch seine Technik und Schusskraft ist er nicht nur aus dem Spiel heraus jederzeit brandgefährlich, auch bei Standards ist er immer für eine Überraschung gut und nie zu schüchtern auch mal frech direkt aufs Tor zu schießen. Auch in Zweikämpfen zeigt sich Kubo dominant. In Zusammenarbeit mit den Routiniers im Mittelfeld könnte sich Yuya Kubo zu einem explosiven Stürmer im Turnier entwickeln.

Der Trainer:
Für Trainer Vahid Halilhodzic ist nach drei Jahren in Japan kurz vor der WM bereits Schluss. Mitte April löste der japanische Fußballverband nur zwei Monate vor WM-Start den Vertrag des 65- jährigen Bosniers auf. Grund hierfür war die schlechte Leistung der Japaner in den letzten Qualifikations- sowie Testspielen. Übernehmen wird der ehemalige Nationalspieler Akira Nishino, der bereits die U20 und U23 der Japaner trainierte. 1996 führte er die U23 zu dem historischen 1:0 -ieg gegen Brasilien. Brasilien hatte damals unter anderem Größen wie Ronaldo und Roberto Carlos im Kader. Er kennt das Team und ist mit den Abläufen im Verband bestens vertraut. Sein
Ziel ist das Erreichen der K.O.-Phase.

Stärken & Schwächen:
Der Kader der Japaner ist besetzt mit jeder Menge erfahrener Spieler aus der Bundesliga, sowie anderen Top-Ligen der Welt. Dazu kommen einige junge Talente die von der Erfahrung der anderen profitieren können. Die Mischung findet sich in allen Bereichen, sodass in allen Aspekten des Spiels sowohl erfahrene als auch talentierte Spieler zum Einsatz kommen sollten. Das große Problem werden allerdings die Umstellungen des neuen Trainers Akira Nishino sein. Nicht nur was den Kader angeht, bei dem es sicherlich einige Änderungen im Vergleich zum Kader des alten Trainers geben wird. Auch die Taktik dürfte sich noch einmal drastisch ändern. Nishino steht für traditionellen japanischen Fußball, wohingegen zuvor eine eher europäische Spielart vorgelebt wurde. Es ble]]> Seit seiner erstmaligen WM-Qualifikation 1998 war Japan in jeder der darauf folgenden Weltmeisterschaften dabei. Nachdem vor 4 Jahren in Brasilien nach 3 sieglosen Spielen bereits nach der Gruppenphase Schluß war, versuchen die Japaner nun an ihren Achtelfinal-Erfolg von 2010 in Südafrika anzuknüpfen.

Text: Kevin Kaschner (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Als Gruppenerster qualifizierte sich Japan für die WM, allerdings nicht ohne ein paar unerwartete Probleme. Zu Beginn der Qualifikation gewann Japan die meisten Spiele deutlich. Allerdings konnte sie die Spiele gegen den vermeintlich schwächeren Konkurrenten Irak im ersten Spiel nur knapp mit 2:1 gewinnen und im Rückspiel reichte es nur für ein 1:1 unentschieden. Auch in weiteren Testspielen kam gegen Mali nur ein 1:1 unentschieden
und gegen die Ukraine eine 1:2 Niederlage zustande. Die Konsequenz, ein Trainerwechsel kurz vor dem Turnier soll neuen Schwung bringen.

Der Star:
Wer ist der Star bei den Blue Samurai? Ohne Frage dürfte das Shinji Kagawa sein. Er ist bei Borussia Dortmund neben Mario Götze der Motor im Mittelfeld. Problem ist nur, durch eine Knöchelverletzung konnte er lediglich 19 Spiele in der vergangenen Bundesliga-Saison absolvieren. Seine WM-Teilnahme ist fraglich. Deshalb ist Keisuke Honda der erfahrenste und beste Spieler der Japaner. Der Mittelfeldspieler wechselte 2017 vom AC Mailand zum mexikanischen Primera Division-Club CF Pachuca. Dort erzielte er in der vergangenen Saison 10 Tore. Mit 36 Toren für die japanische Nationalmannschaft ist er mit Abstand der effektivste Spieler zur Zeit. Der Routinier wird mit seiner Erfahrung und seiner Torgefährlichkeit garantiert der Schlüsselspieler der Japaner.

Der mögliche Shooting-Star:
Die Anwesenheit mehrerer erfahrener Spieler wie Honda, Sakai und Hasebe könnte Yuya Kubo nutzen. Der 24-jährige Mittelstürmer des belgischen Klubs KAA Gent könnte in Russland die Geheimwaffe der Japaner werden. Durch seine Technik und Schusskraft ist er nicht nur aus dem Spiel heraus jederzeit brandgefährlich, auch bei Standards ist er immer für eine Überraschung gut und nie zu schüchtern auch mal frech direkt aufs Tor zu schießen. Auch in Zweikämpfen zeigt sich Kubo dominant. In Zusammenarbeit mit den Routiniers im Mittelfeld könnte sich Yuya Kubo zu einem explosiven Stürmer im Turnier entwickeln.

Der Trainer:
Für Trainer Vahid Halilhodzic ist nach drei Jahren in Japan kurz vor der WM bereits Schluss. Mitte April löste der japanische Fußballverband nur zwei Monate vor WM-Start den Vertrag des 65- jährigen Bosniers auf. Grund hierfür war die schlechte Leistung der Japaner in den letzten Qualifikations- sowie Testspielen. Übernehmen wird der ehemalige Nationalspieler Akira Nishino, der bereits die U20 und U23 der Japaner trainierte. 1996 führte er die U23 zu dem historischen 1:0 -ieg gegen Brasilien. Brasilien hatte damals unter anderem Größen wie Ronaldo und Roberto Carlos im Kader. Er kennt das Team und ist mit den Abläufen im Verband bestens vertraut. Sein
Ziel ist das Erreichen der K.O.-Phase.

Stärken & Schwächen:
Der Kader der Japaner ist besetzt mit jeder Menge erfahrener Spieler aus der Bundesliga, sowie anderen Top-Ligen der Welt. Dazu kommen einige junge Talente die von der Erfahrung der anderen profitieren können. Die Mischung findet sich in allen Bereichen, sodass in allen Aspekten des Spiels sowohl erfahrene als auch talentierte Spieler zum Einsatz kommen sollten. Das große Problem werden allerdings die Umstellungen des neuen Trainers Akira Nishino sein. Nicht nur was den Kader angeht, bei dem es sicherlich einige Änderungen im Vergleich zum Kader des alten Trainers geben wird. Auch die Taktik dürfte sich noch einmal drastisch ändern. Nishino steht für traditionellen japanischen Fußball, wohingegen zuvor eine eher europäische Spielart vorgelebt wurde. Es ble]]> Kick in Russ clean No no no 6:10 6:10 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Tunesien https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-tunesien/ Fri, 01 Jun 2018 10:36:51 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21275 Belgien,England,FIFA,Fußball,Gruppe G,Panama,Russland,Tunesien,WM 2018 Die Tunesier melden sich nach langer Abstinenz zurück: Die Mannschaft nahm das letzte Mal an einer Weltmeisterschaft im Jahr 2006 in Deutschland zurück. Der Afrikameister von 2004, einst eine der Vorzeige-Nationen des Kontinents, durchlief eine längere Durststrecke in der letzten Dekade. Wie lange die Rückkehr andauern wird, ist eher unklar: Ein Weiterkommen in der Gruppe G mit den Schwergewichten Belgien und England scheint fast unmöglich.

Text: Marius Merck (90PLUS)

Der Weg zur WM
Die „Adler von Kathargo“ setzten sich in der Qualifikationsgruppe A gegen die Demokratische Republik Kongo, Libyen und Guinea durch. Am Ende sicherte man sich den Gruppensieg mit einem Punkt Vorsprung vor Kongo. Ausschlaggebend dafür war vor allem die starke Defensive des Teams. In sechs Spielen kassierte Tunesien lediglich vier Gegentreffer. Die Mannschaft verlor keine der sechs Begegnungen, am Ende stand die Bilanz bei vier Siegen und zwei Unentschieden. Am letzten Spieltag musste der vierfache WM-Teilnehmer dennoch bei dem 0:0 zuhause gegen Libyen noch einmal zittern, bei einer Niederlage wäre die DR Kongo noch an der Mannschaft vorbeigezogen. So stand am Ende die große Erleichterung – und die erste Teilnahme an einer Endrunde nach zwölf Jahren.

Der Star
In dem der Tunesier tummeln sich keine großen Stars. Der bekannteste Spieler dürfte hier noch Wahbi Khazri sein, welcher bei Stade Rennes unter Vertrag steht und auch den größten Marktwert innerhalb der Afrikaner hat. Der variable Offensivspieler kam in der abgelaufenen Runde auf neun Treffer und zwei Vorlagen in der Ligue 1. Khazri kam vor der Saison per Leihe von Premier League-Absteiger Sunderland, wohin er nach dem Sommer wohl nicht zurückkehren möchte. Bei dem Turnier in Russland hat der dribbelstarke Zehner die Chance sich für einen neuen Arbeitgeber zu empfehlen.

Der mögliche Newcomer
Mit Bassem Srafri haben die Tunesier einen ganz interessanten jungen Spieler im Kader. Der dribbelstarke Rechtsaußen steht in Frankreich beim OGC Nizza unter Vertrag, wo ihm Lucien Favre in der abgelaufenen Runde zu immerhin 26 Einsätzen in der Liga verhalf. Dabei konnte der 20-Jährige sogar drei Tore erzielen, was bei gerade einmal 860 Einsatzminuten in der Ligue 1 noch ein wenig beeindruckender wirkt. Ob Srafri gleich in der Startelf stehen wird, ist angesichts der Konkurrenz eher fraglich.
Daneben ist Kylan Bronn von KAA Gent ein aussichtsvolles Talent. Der 22-Jährige Innenverteidiger dürfte im Gegensatz zu Srafri seinen Platz in der Stammelf sicher haben.

Der Trainer
Das Team wird von Nabil Maaloul betreut. Der 55-Jährige steht seit April 2017 an der Seitenlinie des WM-Teilnehmers. Maaloul war bereits im Jahr 2013 kurzzeitig als Interimstrainer für Tunesien tätig, davor auch schon als Co-Trainer. Zuvor trainierte er unter anderem die Nationalmannschaft von Kuwait. In den letzten Spielen bevorzugte der Maaloul ein 4-2-3-1 System.

Stärken und Schwächen
Wie bereits oben erwähnt besticht die Mannschaft vor allem durch eine starke Defensive. Hier werden wahrscheinlich Syam Ben Youssef (Kasimpasa) oder Yohan Benalouane (Leicester City) neben Bronn auflaufen. Im Tor steht mit dem 33-Jährigen Kapitän Balbouli ein ganz erfahrener Mann, welcher bereits 70 Länderspiele bestritten hat.
Auf der anderen Seite sind fußballerische Glanzlichter von der tunesischen Nationalmannschaft aufgrund der vorhandenen Fähigkeiten kaum zu erwarten. Man hat sich schon in der Qualifikation gegen deutliche schwächer besetzte Teams mit dem Herausspielen von Torchancen schwer getan, daher sollte dies gegen Kaliber wie England oder Belgien noch umso schwere werden.

]]> Die Tunesier melden sich nach langer Abstinenz zurück: Die Mannschaft nahm das letzte Mal an einer Weltmeisterschaft im Jahr 2006 in Deutschland zurück. Der Afrikameister von 2004, einst eine der Vorzeige-Nationen des Kontinents, durchlief eine längere Durststrecke in der letzten Dekade. Wie lange die Rückkehr andauern wird, ist eher unklar: Ein Weiterkommen in der Gruppe G mit den Schwergewichten Belgien und England scheint fast unmöglich.

Text: Marius Merck (90PLUS)

Der Weg zur WM
Die „Adler von Kathargo“ setzten sich in der Qualifikationsgruppe A gegen die Demokratische Republik Kongo, Libyen und Guinea durch. Am Ende sicherte man sich den Gruppensieg mit einem Punkt Vorsprung vor Kongo. Ausschlaggebend dafür war vor allem die starke Defensive des Teams. In sechs Spielen kassierte Tunesien lediglich vier Gegentreffer. Die Mannschaft verlor keine der sechs Begegnungen, am Ende stand die Bilanz bei vier Siegen und zwei Unentschieden. Am letzten Spieltag musste der vierfache WM-Teilnehmer dennoch bei dem 0:0 zuhause gegen Libyen noch einmal zittern, bei einer Niederlage wäre die DR Kongo noch an der Mannschaft vorbeigezogen. So stand am Ende die große Erleichterung – und die erste Teilnahme an einer Endrunde nach zwölf Jahren.

Der Star
In dem der Tunesier tummeln sich keine großen Stars. Der bekannteste Spieler dürfte hier noch Wahbi Khazri sein, welcher bei Stade Rennes unter Vertrag steht und auch den größten Marktwert innerhalb der Afrikaner hat. Der variable Offensivspieler kam in der abgelaufenen Runde auf neun Treffer und zwei Vorlagen in der Ligue 1. Khazri kam vor der Saison per Leihe von Premier League-Absteiger Sunderland, wohin er nach dem Sommer wohl nicht zurückkehren möchte. Bei dem Turnier in Russland hat der dribbelstarke Zehner die Chance sich für einen neuen Arbeitgeber zu empfehlen.

Der mögliche Newcomer
Mit Bassem Srafri haben die Tunesier einen ganz interessanten jungen Spieler im Kader. Der dribbelstarke Rechtsaußen steht in Frankreich beim OGC Nizza unter Vertrag, wo ihm Lucien Favre in der abgelaufenen Runde zu immerhin 26 Einsätzen in der Liga verhalf. Dabei konnte der 20-Jährige sogar drei Tore erzielen, was bei gerade einmal 860 Einsatzminuten in der Ligue 1 noch ein wenig beeindruckender wirkt. Ob Srafri gleich in der Startelf stehen wird, ist angesichts der Konkurrenz eher fraglich.
Daneben ist Kylan Bronn von KAA Gent ein aussichtsvolles Talent. Der 22-Jährige Innenverteidiger dürfte im Gegensatz zu Srafri seinen Platz in der Stammelf sicher haben.

Der Trainer
Das Team wird von Nabil Maaloul betreut. Der 55-Jährige steht seit April 2017 an der Seitenlinie des WM-Teilnehmers. Maaloul war bereits im Jahr 2013 kurzzeitig als Interimstrainer für Tunesien tätig, davor auch schon als Co-Trainer. Zuvor trainierte er unter anderem die Nationalmannschaft von Kuwait. In den letzten Spielen bevorzugte der Maaloul ein 4-2-3-1 System.

Stärken und Schwächen
Wie bereits oben erwähnt besticht die Mannschaft vor allem durch eine starke Defensive. Hier werden wahrscheinlich Syam Ben Youssef (Kasimpasa) oder Yohan Benalouane (Leicester City) neben Bronn auflaufen. Im Tor steht mit dem 33-Jährigen Kapitän Balbouli ein ganz erfahrener Mann, welcher bereits 70 Länderspiele bestritten hat.
Auf der anderen Seite sind fußballerische Glanzlichter von der tunesischen Nationalmannschaft aufgrund der vorhandenen Fähigkeiten kaum zu erwarten. Man hat sich schon in der Qualifikation gegen deutliche schwächer besetzte Teams mit dem Herausspielen von Torchancen schwer getan, daher sollte dies gegen Kaliber wie England oder Belgien noch umso schwere werden.

clean No no no 5:06 5:06 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Panama https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-panama/ Fri, 01 Jun 2018 10:22:26 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21273 Belgien,England,FIFA,Fußball,Gruppe G,Panama,Russland,Tunesien,WM 2018 Die Nationalmannschaft aus Panama ist einer der krassesten Außenseiter bei diesem Turnier und kann, egal welchen Verlauf die Gruppenphase nimmt, nur als Gewinner aus diesem Turnier hervorgehen. Die Mannen aus Panama wollen sich einen Namen machen, in ihrer Gruppe die favorisierten Teams ärgern und den ein oder anderen Zähler einfahren, wenn möglich. Manuel Behlert (90PLUS) macht den Check.

Der Weg zur WM:
Zunächst wurde Panama in eine Gruppe mit der favorisierten Mannschaft aus Costa Rica gelost – gegen Haiti und Jamaika war Panama selbst zumindest der leichte Favorit. Nach dem Sieg gegen Jamaika folgte eine Niederlage gegen Costa Rica und ein Remis gegen Haiti, die folgenden beiden Heimspiele gegen Haiti und Jamaika sollten also entscheidend sein. Beide Spiele wurden zu null gewonnen, am Ende setzte sich Panama mit 10 Punkten hinter Costa Rica (16) durch, qualifizierte sich für die zweite Gruppenphase. Dort gelang die Qualifikation durch zwei Siege in den letzten drei Spielen, vor allem der Sieg gegen Costa Rica dank eines Phantomtors blieb in Erinnerung. Panama schloss die Gruppe auf Platz 3 ab, ließ Honduras, die USA und Trinidad und Tobago hinter sich.

Der Star:
Der Star der Nationalmannschaft Panamas dürfte Mittelstürmer Blas Perez sein. Der in Panama-City geborene Angreifer absolvierte bisher 115 Länderspiele für Panama, erzielte dabei 40 Tore. Der Rechtsfuß kam in seiner Karriere in diversen Ligen herum, spielte unter anderem im Kolumbien, Spanien, Mexiko, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten, steht seit Sommer 2017 bei CSD Municipal in Guatemala unter Vertrag. Perez hat in seiner Karriere einiges erlebt, gilt für die Mannschaft als Ansprechpartner und wird eine Mannschaft bestehend aus vielen „Namenlosen“ Spielern adäquat durch dieses Turnier begleiten.

Möglicher Shooting-Star:
Ismael Diaz. Der Flügelspieler steht bei der 2. Mannschaft von Deportivo La Coruna unter Vertrag, sein Vertrag läuft im Sommer aus, ein neuer Verein steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Für Diaz wird es zunächst darauf ankommen in den endgültigen Kader zu kommen, allerdings dürften seine Qualitäten in solch einem Turnier gefragt sein. Diaz ist schnell, dribbelstark und kann für Überraschungsmomente sorgen. Genau diese Momente benötigen die „kleinen“ Teams. Bisher absolvierte Diaz seit seinem Debüt 2014 10 Länderspiele, dabei gelangen ihm zwei Treffer. Bei der Weltmeisterschaft steht er auf der ganz großen Bühne und könnte diese Bilanz ausbauen.

Der Trainer:
Der 62-jährige Hernan Gomez ist im kolumbianischen Medellin geboren und seit 2014 Trainer der Nationalmannschaft von Panama. In 67 Spielen erreichte er einen Punkteschnitt von 1,39, zuvor war Gomez bereits für die Nationalmannschaft Kolumbiens sowie Ecuador und Guatemala tätig. Der erfahrene Coach bevorzugt eine 4-4-2-Formation und legt viel Wert auf Disziplin, will Fehler vermeiden und mit seiner als Außenseiter zu bezeichnenden Mannschaft permanente Nadelstiche setzen. Alleine die Qualifikation für dieses Turnier brachte ihm viel Lob in der Heimat ein – durch gute Resultate im Turnier könnte dieses Lob noch deutlicher ausfallen.

Stärken und Schwächen:
Die Mannschaft aus Panama lebt von ihrem Zusammenhalt und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Die Erfahrung von Trainer Gomez ist zudem ein wichtiger Faktor, dennoch dürfte die Gruppe mit England, Belgien und Tunesien bereits das Ende bedeuten. Gegen Tunesien sollte etwas möglich sein, die anderen Gegner sind in zu vielen Belangen zu deutlich überlegen.

]]> Die Nationalmannschaft aus Panama ist einer der krassesten Außenseiter bei diesem Turnier und kann, egal welchen Verlauf die Gruppenphase nimmt, nur als Gewinner aus diesem Turnier hervorgehen. Die Mannen aus Panama wollen sich einen Namen machen, in ihrer Gruppe die favorisierten Teams ärgern und den ein oder anderen Zähler einfahren, wenn möglich. Manuel Behlert (90PLUS) macht den Check.

Der Weg zur WM:
Zunächst wurde Panama in eine Gruppe mit der favorisierten Mannschaft aus Costa Rica gelost – gegen Haiti und Jamaika war Panama selbst zumindest der leichte Favorit. Nach dem Sieg gegen Jamaika folgte eine Niederlage gegen Costa Rica und ein Remis gegen Haiti, die folgenden beiden Heimspiele gegen Haiti und Jamaika sollten also entscheidend sein. Beide Spiele wurden zu null gewonnen, am Ende setzte sich Panama mit 10 Punkten hinter Costa Rica (16) durch, qualifizierte sich für die zweite Gruppenphase. Dort gelang die Qualifikation durch zwei Siege in den letzten drei Spielen, vor allem der Sieg gegen Costa Rica dank eines Phantomtors blieb in Erinnerung. Panama schloss die Gruppe auf Platz 3 ab, ließ Honduras, die USA und Trinidad und Tobago hinter sich.

Der Star:
Der Star der Nationalmannschaft Panamas dürfte Mittelstürmer Blas Perez sein. Der in Panama-City geborene Angreifer absolvierte bisher 115 Länderspiele für Panama, erzielte dabei 40 Tore. Der Rechtsfuß kam in seiner Karriere in diversen Ligen herum, spielte unter anderem im Kolumbien, Spanien, Mexiko, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten, steht seit Sommer 2017 bei CSD Municipal in Guatemala unter Vertrag. Perez hat in seiner Karriere einiges erlebt, gilt für die Mannschaft als Ansprechpartner und wird eine Mannschaft bestehend aus vielen „Namenlosen“ Spielern adäquat durch dieses Turnier begleiten.

Möglicher Shooting-Star:
Ismael Diaz. Der Flügelspieler steht bei der 2. Mannschaft von Deportivo La Coruna unter Vertrag, sein Vertrag läuft im Sommer aus, ein neuer Verein steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Für Diaz wird es zunächst darauf ankommen in den endgültigen Kader zu kommen, allerdings dürften seine Qualitäten in solch einem Turnier gefragt sein. Diaz ist schnell, dribbelstark und kann für Überraschungsmomente sorgen. Genau diese Momente benötigen die „kleinen“ Teams. Bisher absolvierte Diaz seit seinem Debüt 2014 10 Länderspiele, dabei gelangen ihm zwei Treffer. Bei der Weltmeisterschaft steht er auf der ganz großen Bühne und könnte diese Bilanz ausbauen.

Der Trainer:
Der 62-jährige Hernan Gomez ist im kolumbianischen Medellin geboren und seit 2014 Trainer der Nationalmannschaft von Panama. In 67 Spielen erreichte er einen Punkteschnitt von 1,39, zuvor war Gomez bereits für die Nationalmannschaft Kolumbiens sowie Ecuador und Guatemala tätig. Der erfahrene Coach bevorzugt eine 4-4-2-Formation und legt viel Wert auf Disziplin, will Fehler vermeiden und mit seiner als Außenseiter zu bezeichnenden Mannschaft permanente Nadelstiche setzen. Alleine die Qualifikation für dieses Turnier brachte ihm viel Lob in der Heimat ein – durch gute Resultate im Turnier könnte dieses Lob noch deutlicher ausfallen.

Stärken und Schwächen:
Die Mannschaft aus Panama lebt von ihrem Zusammenhalt und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Die Erfahrung von Trainer Gomez ist zudem ein wichtiger Faktor, dennoch dürfte die Gruppe mit England, Belgien und Tunesien bereits das Ende bedeuten. Gegen Tunesien sollte etwas möglich sein, die anderen Gegner sind in zu vielen Belangen zu deutlich überlegen.

Die Nationalmannschaft aus Panama ist einer der krassesten Außenseiter bei diesem Turnier und kann, egal welchen Verlauf die Gruppenphase nimmt, nur als Gewinner aus diesem Turnier hervorgehen. Die Mannen aus Panama wollen sich einen Namen machen, in ihrer Gruppe die favorisierten Teams ärgern und den ein oder anderen Zähler einfahren, wenn möglich. Manuel Behlert (90PLUS) macht den Check.

Der Weg zur WM:
Zunächst wurde Panama in eine Gruppe mit der favorisierten Mannschaft aus Costa Rica gelost – gegen Haiti und Jamaika war Panama selbst zumindest der leichte Favorit. Nach dem Sieg gegen Jamaika folgte eine Niederlage gegen Costa Rica und ein Remis gegen Haiti, die folgenden beiden Heimspiele gegen Haiti und Jamaika sollten also entscheidend sein. Beide Spiele wurden zu null gewonnen, am Ende setzte sich Panama mit 10 Punkten hinter Costa Rica (16) durch, qualifizierte sich für die zweite Gruppenphase. Dort gelang die Qualifikation durch zwei Siege in den letzten drei Spielen, vor allem der Sieg gegen Costa Rica dank eines Phantomtors blieb in Erinnerung. Panama schloss die Gruppe auf Platz 3 ab, ließ Honduras, die USA und Trinidad und Tobago hinter sich.

Der Star:
Der Star der Nationalmannschaft Panamas dürfte Mittelstürmer Blas Perez sein. Der in Panama-City geborene Angreifer absolvierte bisher 115 Länderspiele für Panama, erzielte dabei 40 Tore. Der Rechtsfuß kam in seiner Karriere in diversen Ligen herum, spielte unter anderem im Kolumbien, Spanien, Mexiko, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten, steht seit Sommer 2017 bei CSD Municipal in Guatemala unter Vertrag. Perez hat in seiner Karriere einiges erlebt, gilt für die Mannschaft als Ansprechpartner und wird eine Mannschaft bestehend aus vielen „Namenlosen“ Spielern adäquat durch dieses Turnier begleiten.

Möglicher Shooting-Star:
Ismael Diaz. Der Flügelspieler steht bei der 2. Mannschaft von Deportivo La Coruna unter Vertrag, sein Vertrag läuft im Sommer aus, ein neuer Verein steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Für Diaz wird es zunächst darauf ankommen in den endgültigen Kader zu kommen, allerdings dürften seine Qualitäten in solch einem Turnier gefragt sein. Diaz ist schnell, dribbelstark und kann für Überraschungsmomente sorgen. Genau diese Momente benötigen die „kleinen“ Teams. Bisher absolvierte Diaz seit seinem Debüt 2014 10 Länderspiele, dabei gelangen ihm zwei Treffer. Bei der Weltmeisterschaft steht er auf der ganz großen Bühne und könnte diese Bilanz ausbauen.

Der Trainer:
Der 62-jährige Hernan Gomez ist im kolumbianischen Medellin geboren und seit 2014 Trainer der Nationalmannschaft von Panama. In 67 Spielen erreichte er einen Punkteschnitt von 1,39, zuvor war Gomez bereits für die Nationalmannschaft Kolumbiens sowie Ecuador und Guatemala tätig. Der erfahrene Coach bevorzugt eine 4-4-2-Formation und legt viel Wert auf Disziplin, will Fehler vermeiden und mit seiner als Außenseiter zu bezeichnenden Mannschaft permanente Nadelstiche setzen. Alleine die Qualifikation für dieses Turnier brachte ihm viel Lob in der Heimat ein – durch gute Resultate im Turnier könnte dieses Lob noch deutlicher ausfallen.

Stärken und Schwächen:
Die Mannschaft aus Panama lebt von ihrem Zusammenhalt und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Die Erfahrung von Trainer Gomez ist zudem ein wichtiger Faktor, dennoch dürfte die Gruppe mit England, Belgien und Tunesien bereits das Ende bedeuten. Gegen Tunesien sollte etwas möglich sein, die anderen Gegner sind in zu vielen Belangen zu deutlich überlegen.

Kick in Russ clean No no no 5:44 5:44 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Belgien https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-belgien/ Fri, 01 Jun 2018 10:18:24 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21271 Belgien,England,FIFA,Fußball,Gruppe G,Panama,Russland,Tunesien,WM 2018 Seit 2014 gehört Belgien zu den Favoriten auf einen Titel – aber wirklich was gerissen haben sie bis jetzt nicht. Wird es dieses Jahr trotz Defensivproblemen endlich klappen? Janine Schröder von der Macromedia Hochschule in Hamburg macht den Test.

Der Weg zur WM:
Seit Jahren sind die Erwartungen an die belgische Nationalmannschaft groß. Die Goldene Generation hat sowohl bei der WM 2014 als auch bei der EM 2016 zu DEN Favoriten auf den Titel gezählt. Doch bis jetzt konnten die Roten Teufel die Erwartungen nicht erfüllen: Sowohl bei der WM als auch bei der EM haben sie es nicht über das Viertelfinale hinausgeschafft. Und das soll jetzt ENDLICH geändert werden: Die Qualifikation für Russland lief reibungslos. In der Gruppe H konnten die Belgier mit neun Siegen überzeugen. Gegen Griechenland gab es noch ein 1:1. Die Belgier spielten damit die zweitbeste Qualifikation in Europa: Nur das DFB-Team holte noch mehr Punkte. Auch deswegen zählt Belgien, man kann es so sagen, mal wieder zu dem engen Favoritenkreis.

Der Star:
Trainer Roberto Martinez hat gut lachen: Den Star in dieser hochkarätigen Mannschaft zu finden, ist gar nicht so einfach. Neben Eden Hazard, Marouane Fellaini und Yannick Carrasco sticht aber vor allem Kevin de Bruyne hervor. Der offensive Mittelfeldspieler von Manchester City überzeugt mit seiner herausragenden Balltechnik und seinem intelligenten Spielüberblick die Fußballwelt. Und das lässt sich auch statistisch belegen: In der Premier League schoss er acht Tore und 16 Vorlagen.  Auf einen Tag wird de Bruyne sich besonders freuen: An seinem 27. Geburtstag geht es in der Gruppenphase gegen seine Wahlheimat England.

Der mögliche Shooting Star:
Schon 2014 hatte man große Hoffnungen auf ihn gesetzt. Aber seitdem ist viel passiert: Romelu Lukaku hat sich in der Zwischenzeit zu einem Topstürmer entwickelt. Deswegen stritten sich auch letzten Sommer der FC Chelsea und Manchester United um ihn – und mit knapp 85 Millionen Euro Ablösesumme gehört er seit 2017 zu ManU.  Und DIESE WM wird Romelu Lukaku sich für Belgien wortwörtlich zum entscheidenden Schwergewicht entwickeln. Denn der 95 Kilo schwere Riese weiß, wie man sich durchsetzt und gehört gleichzeitig zu den schnellsten Spielern der Roten Teufel. Wegen seiner Größe ist er auch so kopfballstark und kann hohe Bälle festmachen – ein klassischer Mittelstürmer eben. Jedoch verpasste er wegen einer Knöchelverletzung die letzten Spiele von Manchester United – ist aber wieder so gut wie fit und bis zur WM der Kandidat, der die Goldene Generation zum Goldenen Pokal schießen könnte.

Der Trainer:
Nach der enttäuschenden EM 2016 wurde der alte Trainer Marc Wilmots entlassen – und Roberto Martinez kam. Der 44-Jährige Spanier hat davor den englischen 1. Ligisten FC Everton trainiert. Belgien ist seine erste Station als Nationaltrainer – und seitdem läuft es sehr gut für die Roten Teufel. Unter Martinez hat die Mannschaft noch kein einziges Spiel verloren. Und deswegen gibt’s einen Vertrauensvorschuss vom Königlichen Belgischen Fußballverband: Obwohl Martinez noch kein größeres Turnier bestritten hat, wurde sein Vertrag bis 2020 verlängert. Denn die Belgier wünschen sich eins: Die Serie des Trainers soll bis zum 16. Juli halten. Danach komme, was wolle.

Stärken und Schwächen:
Belgien ist auf jeder Position individuell erstklassig besetzt. Das waren sie zwar auch schon in den Jahren davor, aber die Mannschaft ist gereift und zusammengewachsen. Sie sind gierig auf einen Titel. Vor allem im Angriff kann Martinez sich auf seine Schlüsselspieler Eden Hazard und Kevin de Bruyne verlassen.
Zum Problem kann aber die Taktik von Roberto Martinez werden – sein 3-4-2-1 System bereichert zwar seine Offensive, lässt aber auch viel Raum für den Gegner. Und schon bei den letzten Turnieren hat sich gezeigt, dass der Mannschaft die häufigsten Fehler in der eigenen Defensive unterlaufen sind. Ein alternatives Taktiksystem ist unwahrscheinlich – im vorläufigen Kader sind mit Jordan Lukaku und Thomas Meunier jeweils ein Links- und ein Rechtsverteidiger nominiert worden. Ansonsten kommen nur Spezialisten für die Innenverteidigung. Ausbügeln kann diese Schwäche nur der brilliante Thibaut Courtois, der für den FC Chelsea zwischen den Pfosten steht.
Das größte Fragezeichen bleibt, ob Trainer Martinez es schafft, den starken Kader zu einem Team zu formen. Hochkarätige, und überragende Spieler schmücken den belgischen Kader. Aber bis jetzt haben sie es noch nicht geschafft, in den wichtigen Momenten als Einheit aufzutreten. Wenn das aber gelingt, dann wird kaum eine andere Mannschaft sie schlagen können.

]]> Seit 2014 gehört Belgien zu den Favoriten auf einen Titel – aber wirklich was gerissen haben sie bis jetzt nicht. Wird es dieses Jahr trotz Defensivproblemen endlich klappen? Janine Schröder von der Macromedia Hochschule in Hamburg macht den Test.

Der Weg zur WM:
Seit Jahren sind die Erwartungen an die belgische Nationalmannschaft groß. Die Goldene Generation hat sowohl bei der WM 2014 als auch bei der EM 2016 zu DEN Favoriten auf den Titel gezählt. Doch bis jetzt konnten die Roten Teufel die Erwartungen nicht erfüllen: Sowohl bei der WM als auch bei der EM haben sie es nicht über das Viertelfinale hinausgeschafft. Und das soll jetzt ENDLICH geändert werden: Die Qualifikation für Russland lief reibungslos. In der Gruppe H konnten die Belgier mit neun Siegen überzeugen. Gegen Griechenland gab es noch ein 1:1. Die Belgier spielten damit die zweitbeste Qualifikation in Europa: Nur das DFB-Team holte noch mehr Punkte. Auch deswegen zählt Belgien, man kann es so sagen, mal wieder zu dem engen Favoritenkreis.

Der Star:
Trainer Roberto Martinez hat gut lachen: Den Star in dieser hochkarätigen Mannschaft zu finden, ist gar nicht so einfach. Neben Eden Hazard, Marouane Fellaini und Yannick Carrasco sticht aber vor allem Kevin de Bruyne hervor. Der offensive Mittelfeldspieler von Manchester City überzeugt mit seiner herausragenden Balltechnik und seinem intelligenten Spielüberblick die Fußballwelt. Und das lässt sich auch statistisch belegen: In der Premier League schoss er acht Tore und 16 Vorlagen.  Auf einen Tag wird de Bruyne sich besonders freuen: An seinem 27. Geburtstag geht es in der Gruppenphase gegen seine Wahlheimat England.

Der mögliche Shooting Star:
Schon 2014 hatte man große Hoffnungen auf ihn gesetzt. Aber seitdem ist viel passiert: Romelu Lukaku hat sich in der Zwischenzeit zu einem Topstürmer entwickelt. Deswegen stritten sich auch letzten Sommer der FC Chelsea und Manchester United um ihn – und mit knapp 85 Millionen Euro Ablösesumme gehört er seit 2017 zu ManU.  Und DIESE WM wird Romelu Lukaku sich für Belgien wortwörtlich zum entscheidenden Schwergewicht entwickeln. Denn der 95 Kilo schwere Riese weiß, wie man sich durchsetzt und gehört gleichzeitig zu den schnellsten Spielern der Roten Teufel. Wegen seiner Größe ist er auch so kopfballstark und kann hohe Bälle festmachen – ein klassischer Mittelstürmer eben. Jedoch verpasste er wegen einer Knöchelverletzung die letzten Spiele von Manchester United – ist aber wieder so gut wie fit und bis zur WM der Kandidat, der die Goldene Generation zum Goldenen Pokal schießen könnte.

Der Trainer:
Nach der enttäuschenden EM 2016 wurde der alte Trainer Marc Wilmots entlassen – und Roberto Martinez kam. Der 44-Jährige Spanier hat davor den englischen 1. Ligisten FC Everton trainiert. Belgien ist seine erste Station als Nationaltrainer – und seitdem läuft es sehr gut für die Roten Teufel. Unter Martinez hat die Mannschaft noch kein einziges Spiel verloren. Und deswegen gibt’s einen Vertrauensvorschuss vom Königlichen Belgischen Fußballverband: Obwohl Martinez noch kein größeres Turnier bestritten hat, wurde sein Vertrag bis 2020 verlängert. Denn die Belgier wünschen sich eins: Die Serie des Trainers soll bis zum 16. Juli halten. Danach komme, was wolle.

Stärken und Schwächen:
Belgien ist auf jeder Position individuell erstklassig besetzt. Das waren sie zwar auch schon in den Jahren davor, aber die Mannschaft ist gereift und zusammengewachsen. Sie sind gierig auf einen Titel. Vor allem im Angriff kann Martinez sich auf seine Schlüsselspieler Eden Hazard und Kevin de Bruyne verlassen.
Zum Problem kann aber die Taktik von Roberto Martinez werden – sein 3-4-2-1 System bereichert zwar seine Offensive, lässt aber auch viel Raum für den Gegner. Und schon bei den letzten Turnieren hat sich gezeigt, dass der Mannschaft die häufigsten ]]> Seit 2014 gehört Belgien zu den Favoriten auf einen Titel – aber wirklich was gerissen haben sie bis jetzt nicht. Wird es dieses Jahr trotz Defensivproblemen endlich klappen? Janine Schröder von der Macromedia Hochschule in Hamburg macht den Test.

Der Weg zur WM:
Seit Jahren sind die Erwartungen an die belgische Nationalmannschaft groß. Die Goldene Generation hat sowohl bei der WM 2014 als auch bei der EM 2016 zu DEN Favoriten auf den Titel gezählt. Doch bis jetzt konnten die Roten Teufel die Erwartungen nicht erfüllen: Sowohl bei der WM als auch bei der EM haben sie es nicht über das Viertelfinale hinausgeschafft. Und das soll jetzt ENDLICH geändert werden: Die Qualifikation für Russland lief reibungslos. In der Gruppe H konnten die Belgier mit neun Siegen überzeugen. Gegen Griechenland gab es noch ein 1:1. Die Belgier spielten damit die zweitbeste Qualifikation in Europa: Nur das DFB-Team holte noch mehr Punkte. Auch deswegen zählt Belgien, man kann es so sagen, mal wieder zu dem engen Favoritenkreis.

Der Star:
Trainer Roberto Martinez hat gut lachen: Den Star in dieser hochkarätigen Mannschaft zu finden, ist gar nicht so einfach. Neben Eden Hazard, Marouane Fellaini und Yannick Carrasco sticht aber vor allem Kevin de Bruyne hervor. Der offensive Mittelfeldspieler von Manchester City überzeugt mit seiner herausragenden Balltechnik und seinem intelligenten Spielüberblick die Fußballwelt. Und das lässt sich auch statistisch belegen: In der Premier League schoss er acht Tore und 16 Vorlagen.  Auf einen Tag wird de Bruyne sich besonders freuen: An seinem 27. Geburtstag geht es in der Gruppenphase gegen seine Wahlheimat England.

Der mögliche Shooting Star:
Schon 2014 hatte man große Hoffnungen auf ihn gesetzt. Aber seitdem ist viel passiert: Romelu Lukaku hat sich in der Zwischenzeit zu einem Topstürmer entwickelt. Deswegen stritten sich auch letzten Sommer der FC Chelsea und Manchester United um ihn – und mit knapp 85 Millionen Euro Ablösesumme gehört er seit 2017 zu ManU.  Und DIESE WM wird Romelu Lukaku sich für Belgien wortwörtlich zum entscheidenden Schwergewicht entwickeln. Denn der 95 Kilo schwere Riese weiß, wie man sich durchsetzt und gehört gleichzeitig zu den schnellsten Spielern der Roten Teufel. Wegen seiner Größe ist er auch so kopfballstark und kann hohe Bälle festmachen – ein klassischer Mittelstürmer eben. Jedoch verpasste er wegen einer Knöchelverletzung die letzten Spiele von Manchester United – ist aber wieder so gut wie fit und bis zur WM der Kandidat, der die Goldene Generation zum Goldenen Pokal schießen könnte.

Der Trainer:
Nach der enttäuschenden EM 2016 wurde der alte Trainer Marc Wilmots entlassen – und Roberto Martinez kam. Der 44-Jährige Spanier hat davor den englischen 1. Ligisten FC Everton trainiert. Belgien ist seine erste Station als Nationaltrainer – und seitdem läuft es sehr gut für die Roten Teufel. Unter Martinez hat die Mannschaft noch kein einziges Spiel verloren. Und deswegen gibt’s einen Vertrauensvorschuss vom Königlichen Belgischen Fußballverband: Obwohl Martinez noch kein größeres Turnier bestritten hat, wurde sein Vertrag bis 2020 verlängert. Denn die Belgier wünschen sich eins: Die Serie des Trainers soll bis zum 16. Juli halten. Danach komme, was wolle.

Stärken und Schwächen:
Belgien ist auf jeder Position individuell erstklassig besetzt. Das waren sie zwar auch schon in den Jahren davor, aber die Mannschaft ist gereift und zusammengewachsen. Sie sind gierig auf einen Titel. Vor allem im Angriff kann Martinez sich auf seine Schlüsselspieler Eden Hazard und Kevin de Bruyne verlassen.
Zum Problem kann aber die Taktik von Roberto Martinez werden – sein 3-4-2-1 System bereichert zwar seine Offensive, lässt aber auch viel Raum für den Gegner. Und schon bei den letzten Turnieren hat sich gezeigt, dass der Mannschaft die häufigsten ]]> Kick in Russ clean No no no 6:37 6:37 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: England https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-england/ Fri, 01 Jun 2018 10:14:22 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21268 Belgien,England,FIFA,Fußball,Gruppe G,Panama,Russland,Tunesien,WM 2018 Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Dabei darf natürlich das Mutterland des Fußballs nicht fehlen. England hat sich zum sechsten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Doch vor keiner standen so viele Fragezeichen hinter dem Abschneiden der Three Lions. Felix Ihlenfeldt (Macromedia Hochschule Hamburg) beleuchtet, was diese englische Nationalmannschaft auszeichnet und wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Der Weg zur WM:
Nach dem blamablen EM Aus 2016 gegen Island wurde die englische Nationalmannschaft einer Grunderneuerung unterzogen. Vom Kader von 2016 haben es lediglich 11 Spieler ins WM Aufgebot geschafft. Das entspricht nicht einmal der Hälfte. Verdiente Spieler wie der Rekordtorschütze Wayne Rooney wurden in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Ersetzt wurden sie durch neue junge hungrige, aber auch unerfahrene Spieler. Die WM Qualifikation diente deswegen auch zur Selbstfindung. Dementsprechend fielen auch die Ergebnisse aus, 2:0 gegen Malta und 1:0 gegen Litauen können nicht der Anspruch einer englischen Nationalmannschaft sein. Aber Sieg ist Sieg sagen sich die Engländer und so qualifizierten sie sich souverän mit 26 Punkten zur WM. Pflichtaufgabe erfüllt, mehr aber auch nicht.

Der Star:
Der unumstrittene Star im englischen Team ist Harry Kane. Er ist die Definition eines modernen Mittelstürmers, groß Kopfallstark, Torgefährlich, aber auch mit einer hervorragenden Technik ausgestattet. Nicht umsonst bezeichnete Real Madrids Trainer Zinedine Zidane ihn unlängst als „komplettesten Stürmer der Welt“. Kane war mit fünf Treffern auch der beste Torschütze der Engländer in der Qualifikation. Mit seinen 30 Toren schoss er die Tottenham Hotspurs zum wiederholten Mal in die Champions League. In der Torschützenliste der Premier League musste sich Kane nur Englands Fußballer des Jahres Mohammed Salah um zwei Treffer geschlagen geben. Wenn Kane trifft kann England weit kommen.

Der mögliche Shooting-Star:
Hinter Kane bringt sich bereits der nächste mögliche Superstar aus England in Stellung. Gestatten Marcus Rashford 20 Jahre jung und bereits fester Bestandteil von Manchester United. Der junge Angreifer bestritt starke 35 von 38 Premier League spielen unter United Coach Mourinho. Trotz starker Konkurrenz wie Romelu Lukaku oder Alexis Sanchez. Und auch bei den Three Lions bestritt er acht von zehn Quali Spielen. Er profitiert von seiner herausragenden Technik und Geschwindigkeit und der gewissen Genialität, welche Weltklasse Spieler auszeichnet. Trotzdem wird er es nicht leicht haben im Sturmzentrum an den gesetzten Kane und Vardy vorbeizukommen. Deswegen wird er wohl wie im Verein oft auf die Außen ausweichen müssen. Was seinem Spiel aber vielleicht sogar noch mehr liegt als die Position ganz vorne. Aber auch als Edeljoker wird er seine Einsatzchancen bekommen.

Der Trainer:
Die Engländer und ihr Nationaltrainer, ein nie enden wollendes Drama. Nachdem Roy Hodgson 2016 seinen Hut nehmen musste sollte Sam Allardyce den Trainerposten einnehmen. Seine Amtsdauer währte jedoch nur kurz und nach einem Skandal über gebrochene Transferregeln musste auch er zurücktreten. Als Interimslösung sprang U21 Nationaltrainer Gareth Southgate ein. Nachdem zahlreiche Wunschkandidaten absagten wurde dieser notgedrungen zum Cheftrainer befördert. Eine Wunschlösung sieht anders aus. Doch der ehemalige Nationalverteidiger Englands zahlte das Vertrauen der Verantwortlichen mit Siegen zurück und schaffte den längst überfälligen Umbruch innerhalb des Teams. Es wird spannend sein wie er seine mit Abstand größte Herausforderung als Trainer, die Fußballweltmeisterschaft lösen wird. Dies wird entscheidend für seine Weiterbeschäftigung sein.

Stärken und Schwächen:
Die Engländer haben notgedrungen eine Umstellung in ihrer Spielphilosophie vornehmen müssen. Statt traditionell kontrolliert durch das Zentrum zu spielen mit überragenden Mittelfeldstrategen wie Gerrard oder Lampard, verlagern sie jetzt das spielen viel mehr auf die Außen. Dort versuchen sie mit ihren schnellen Flügelspielern Sterling und Alli die Verteidigung zu überraschen und die hochtalentierten Stürmer wie Kane, Vardy oder auch Rashford in der Mitte zu finden.
Dies ist aber auch eine der möglichen Schwächen. Beim Tore schießen klemmt es noch ein wenig. Wenn Kane nicht trifft springt zu selten einer ein um die Lücke zu füllen. In der Qualifikation wurde taktisch viel ausprobiert ob 3-5-2 4-2-3-1 oder 3-4-3. Aber am Wahrscheinlichsten ist das sich Southgate für das bewährte 4-2-3-1 bei der WM entscheidet.
Ein altbewährtes Problem könnte die Torwartposition werden. Mit Butland und Pickford sind zwar zwei hochtalentierte Schlussmänner nominiert. Beide sind allerdings ohne jede Internationale Erfahrung auf Topniveau. Dieses Problem gilt für große Teile der Mannschaft es wird darauf ankommen, dass die erfahrenen Spieler die jungen mitziehen.

]]> Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Dabei darf natürlich das Mutterland des Fußballs nicht fehlen. England hat sich zum sechsten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Doch vor keiner standen so viele Fragezeichen hinter dem Abschneiden der Three Lions. Felix Ihlenfeldt (Macromedia Hochschule Hamburg) beleuchtet, was diese englische Nationalmannschaft auszeichnet und wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Der Weg zur WM:
Nach dem blamablen EM Aus 2016 gegen Island wurde die englische Nationalmannschaft einer Grunderneuerung unterzogen. Vom Kader von 2016 haben es lediglich 11 Spieler ins WM Aufgebot geschafft. Das entspricht nicht einmal der Hälfte. Verdiente Spieler wie der Rekordtorschütze Wayne Rooney wurden in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Ersetzt wurden sie durch neue junge hungrige, aber auch unerfahrene Spieler. Die WM Qualifikation diente deswegen auch zur Selbstfindung. Dementsprechend fielen auch die Ergebnisse aus, 2:0 gegen Malta und 1:0 gegen Litauen können nicht der Anspruch einer englischen Nationalmannschaft sein. Aber Sieg ist Sieg sagen sich die Engländer und so qualifizierten sie sich souverän mit 26 Punkten zur WM. Pflichtaufgabe erfüllt, mehr aber auch nicht.

Der Star:
Der unumstrittene Star im englischen Team ist Harry Kane. Er ist die Definition eines modernen Mittelstürmers, groß Kopfallstark, Torgefährlich, aber auch mit einer hervorragenden Technik ausgestattet. Nicht umsonst bezeichnete Real Madrids Trainer Zinedine Zidane ihn unlängst als „komplettesten Stürmer der Welt“. Kane war mit fünf Treffern auch der beste Torschütze der Engländer in der Qualifikation. Mit seinen 30 Toren schoss er die Tottenham Hotspurs zum wiederholten Mal in die Champions League. In der Torschützenliste der Premier League musste sich Kane nur Englands Fußballer des Jahres Mohammed Salah um zwei Treffer geschlagen geben. Wenn Kane trifft kann England weit kommen.

Der mögliche Shooting-Star:
Hinter Kane bringt sich bereits der nächste mögliche Superstar aus England in Stellung. Gestatten Marcus Rashford 20 Jahre jung und bereits fester Bestandteil von Manchester United. Der junge Angreifer bestritt starke 35 von 38 Premier League spielen unter United Coach Mourinho. Trotz starker Konkurrenz wie Romelu Lukaku oder Alexis Sanchez. Und auch bei den Three Lions bestritt er acht von zehn Quali Spielen. Er profitiert von seiner herausragenden Technik und Geschwindigkeit und der gewissen Genialität, welche Weltklasse Spieler auszeichnet. Trotzdem wird er es nicht leicht haben im Sturmzentrum an den gesetzten Kane und Vardy vorbeizukommen. Deswegen wird er wohl wie im Verein oft auf die Außen ausweichen müssen. Was seinem Spiel aber vielleicht sogar noch mehr liegt als die Position ganz vorne. Aber auch als Edeljoker wird er seine Einsatzchancen bekommen.

Der Trainer:
Die Engländer und ihr Nationaltrainer, ein nie enden wollendes Drama. Nachdem Roy Hodgson 2016 seinen Hut nehmen musste sollte Sam Allardyce den Trainerposten einnehmen. Seine Amtsdauer währte jedoch nur kurz und nach einem Skandal über gebrochene Transferregeln musste auch er zurücktreten. Als Interimslösung sprang U21 Nationaltrainer Gareth Southgate ein. Nachdem zahlreiche Wunschkandidaten absagten wurde dieser notgedrungen zum Cheftrainer befördert. Eine Wunschlösung sieht anders aus. Doch der ehemalige Nationalverteidiger Englands zahlte das Vertrauen der Verantwortlichen mit Siegen zurück und schaffte den längst überfälligen Umbruch innerhalb des Teams. Es wird spannend sein wie er seine mit Abstand größte Herausforderung als Trainer, die Fußballweltmeisterschaft lösen wird. Dies wird entscheidend für seine Weiterbeschäftigung sein.

Stärken und Schwächen:
Die Engländer haben notgedrungen eine Umstellung in ihrer Spielphilosophie vornehmen müssen. Statt traditionell kontrolliert durch]]> Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Dabei darf natürlich das Mutterland des Fußballs nicht fehlen. England hat sich zum sechsten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Doch vor keiner standen so viele Fragezeichen hinter dem Abschneiden der Three Lions. Felix Ihlenfeldt (Macromedia Hochschule Hamburg) beleuchtet, was diese englische Nationalmannschaft auszeichnet und wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Der Weg zur WM:
Nach dem blamablen EM Aus 2016 gegen Island wurde die englische Nationalmannschaft einer Grunderneuerung unterzogen. Vom Kader von 2016 haben es lediglich 11 Spieler ins WM Aufgebot geschafft. Das entspricht nicht einmal der Hälfte. Verdiente Spieler wie der Rekordtorschütze Wayne Rooney wurden in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Ersetzt wurden sie durch neue junge hungrige, aber auch unerfahrene Spieler. Die WM Qualifikation diente deswegen auch zur Selbstfindung. Dementsprechend fielen auch die Ergebnisse aus, 2:0 gegen Malta und 1:0 gegen Litauen können nicht der Anspruch einer englischen Nationalmannschaft sein. Aber Sieg ist Sieg sagen sich die Engländer und so qualifizierten sie sich souverän mit 26 Punkten zur WM. Pflichtaufgabe erfüllt, mehr aber auch nicht.

Der Star:
Der unumstrittene Star im englischen Team ist Harry Kane. Er ist die Definition eines modernen Mittelstürmers, groß Kopfallstark, Torgefährlich, aber auch mit einer hervorragenden Technik ausgestattet. Nicht umsonst bezeichnete Real Madrids Trainer Zinedine Zidane ihn unlängst als „komplettesten Stürmer der Welt“. Kane war mit fünf Treffern auch der beste Torschütze der Engländer in der Qualifikation. Mit seinen 30 Toren schoss er die Tottenham Hotspurs zum wiederholten Mal in die Champions League. In der Torschützenliste der Premier League musste sich Kane nur Englands Fußballer des Jahres Mohammed Salah um zwei Treffer geschlagen geben. Wenn Kane trifft kann England weit kommen.

Der mögliche Shooting-Star:
Hinter Kane bringt sich bereits der nächste mögliche Superstar aus England in Stellung. Gestatten Marcus Rashford 20 Jahre jung und bereits fester Bestandteil von Manchester United. Der junge Angreifer bestritt starke 35 von 38 Premier League spielen unter United Coach Mourinho. Trotz starker Konkurrenz wie Romelu Lukaku oder Alexis Sanchez. Und auch bei den Three Lions bestritt er acht von zehn Quali Spielen. Er profitiert von seiner herausragenden Technik und Geschwindigkeit und der gewissen Genialität, welche Weltklasse Spieler auszeichnet. Trotzdem wird er es nicht leicht haben im Sturmzentrum an den gesetzten Kane und Vardy vorbeizukommen. Deswegen wird er wohl wie im Verein oft auf die Außen ausweichen müssen. Was seinem Spiel aber vielleicht sogar noch mehr liegt als die Position ganz vorne. Aber auch als Edeljoker wird er seine Einsatzchancen bekommen.

Der Trainer:
Die Engländer und ihr Nationaltrainer, ein nie enden wollendes Drama. Nachdem Roy Hodgson 2016 seinen Hut nehmen musste sollte Sam Allardyce den Trainerposten einnehmen. Seine Amtsdauer währte jedoch nur kurz und nach einem Skandal über gebrochene Transferregeln musste auch er zurücktreten. Als Interimslösung sprang U21 Nationaltrainer Gareth Southgate ein. Nachdem zahlreiche Wunschkandidaten absagten wurde dieser notgedrungen zum Cheftrainer befördert. Eine Wunschlösung sieht anders aus. Doch der ehemalige Nationalverteidiger Englands zahlte das Vertrauen der Verantwortlichen mit Siegen zurück und schaffte den längst überfälligen Umbruch innerhalb des Teams. Es wird spannend sein wie er seine mit Abstand größte Herausforderung als Trainer, die Fußballweltmeisterschaft lösen wird. Dies wird entscheidend für seine Weiterbeschäftigung sein.

Stärken und Schwächen:
Die Engländer haben notgedrungen eine Umstellung in ihrer Spielphilosophie vornehmen müssen. Statt traditionell kontrolliert durch]]> Kick in Russ clean No no no 5:56 5:56 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Schweden https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-schweden/ Fri, 01 Jun 2018 10:04:46 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21258 Deustchland,FIFA,Fußball,Gruppe F,Mexiko,Russland,Schweden,Südkorea,WM 2018 Der größte Erfolg der Schweden bei einer Weltmeisterschaft liegt schon etwas länger zurück. 1958 wurden die Schweden im eigenen Land Vize-Weltmeister. Seitdem schafften es die Skandinavier noch zweimal den dritten Platz zu belegen. Können die Schweden dieses Jahr in Russland vielleicht mal für eine Überraschung sorgen?

Text: Timo Wollmann (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Schwedens Reise zur WM war eine echte Zitterpartie. In einer Gruppe mit Frankreich und den Niederlanden mussten sich die Schweden gegen zwei Teams mit großem Namen durchsetzen. Bulgarien, Luxemburg und Weißrussland waren in der Gruppe A eher Nebendarsteller. Am Ende belegte die schwedische Nationalelf den zweiten Platz hinter Frankreich. Aufgrund des besseren Torverhältnisses schaffte man es auch, sich vor den Niederlanden zu platzieren. Und da die Schweden zu den besten Gruppenzweiten in der WM-Qualifikation in Europa zählten, winkten für sie die Playoffs. Dort wartete mit Italien der nächste große Name im europäischen Fußball. In zwei knappen Playoffspielen setzten sich die Skandinavier überraschend durch. So qualifizierte sich Schweden über einen kleinen Umweg für die WM in Russland.

Der Star der Mannschaft:
Nach dem zweiten Rücktritt von Superstar Zlatan Ibrahimovic aus der Nationalmannschaft besteht Schwedens Nationalteam aus vielen soliden Spielern, die ein eingeschworenes Kollektiv bilden. Wer kann dabei noch herausstechen? Hervorzuheben ist sicherlich Emil Forsberg, der sein Geld momentan bei RB Leipzig in der Bundesliga verdient. Seit dreieinhalb Jahren überzeugt Forsberg dort in der Offensive. Lediglich eine zweimonatige Verletzung im Winter bremste Forsberg in dieser Saison aus. Doch in dieser insgesamt soliden Saison in Champions League und auch Europa League, gewöhnte Forsberg sich an das internationale Niveau. Das können nicht viele schwedische Nationalspieler von sich behaupten. Und genau wegen dieser Erfahrung und seiner Qualität in der Offensive wird Forsberg bei der WM ein Dreh- und Angelpunkt im schwedischen Spiel darstellen.

Der mögliche Shooting-Star:
Viele Spieler in Schwedens Nationalelf sind schon über den Status eines Talents hinweg. Den endgültigen Durchbruch könnte aber Victor Lindelöf schaffen. Der Innenverteidiger spielt zwar schon seit gut zwei Jahren bei Manchester United, konnte sich aber unter Jose Mourinho noch nicht richtig durchsetzen. Trotzdem ist Lindelöf ein recht agiler Spieler und hat seine Stärke vor allem in der Spieleröffnung. Auch wenn Verteidiger nicht unbedingt prädestiniert sind, Shooting Stars eines Turniers zu werden, könnte der 23-jährige Lindelöf sein Talent auf internationaler Bühne unter Beweis stellen.

Der Trainer:
Der Name Janne Andersson sagt wohl nur eingefleischten Fans der schwedischen Liga etwas. Seit gut zwei Jahren ist er Trainer der schwedischen Nationalelf. Es wird also das erste große Turnier für Andersson sein. Als Spieler und Trainer trieb er sich ausschließlich in seiner Heimat herum. Sein größter Erfolg ist sicherlich der überraschende Gewinn der schwedischen Meisterschaft 2015 mit dem IFK Norrköping. Eine ähnliche Überraschung ist ihm nun mit der Nationalmannschaft Schwedens gelungen, nachdem sie sich in den Play-Offs gegen Italien durchsetzen konnten. Wie weit kann Andersson das Team bei der WM führen? In der Gruppenphase wartet unter anderem die DFB-Elf.

Stärken und Schwächen:
Schwedens Kader ist nicht gerade bestückt mit blutjungen Spieler. Im Team überwiegt eher die Erfahrung. Einige der Spieler, wie Sebastian Larsson oder Andreas Granqvist, haben schon Europameisterschaften gespielt. Bei einer WM war aber noch niemand aus dem 23-Mann-Kader dabei. Zudem fehlt den meisten Spielern Spielpraxis auf höchstem internationalen Niveau. Die meisten Spieler des Kaders sind zwar Stammspieler in ihren Teams, aber außer Emil Forsberg und Victor Lindelöf konnten wenige Spieler internationale Erfahrung sammeln.

Auch bei der Spielweise gibt es unterschiedliche Ansichten. So lässt Andersson häufig in einem 4-4-2-System agieren. Der stärkere Mannschaftsteil, also die Offensive profitiert davon. Doch ist dieses System in der heutigen Zeit noch durchsetzungsfähig? Bei variablen Fünferketten und anderen aktuellen Spielsystemen? Schweden wird ein gesundes Mittelmaß zwischen spielerischem Talent im Sturm und engagiertem Kampf in der Defensive finden müssen.

]]> Der größte Erfolg der Schweden bei einer Weltmeisterschaft liegt schon etwas länger zurück. 1958 wurden die Schweden im eigenen Land Vize-Weltmeister. Seitdem schafften es die Skandinavier noch zweimal den dritten Platz zu belegen. Können die Schweden dieses Jahr in Russland vielleicht mal für eine Überraschung sorgen?

Text: Timo Wollmann (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Schwedens Reise zur WM war eine echte Zitterpartie. In einer Gruppe mit Frankreich und den Niederlanden mussten sich die Schweden gegen zwei Teams mit großem Namen durchsetzen. Bulgarien, Luxemburg und Weißrussland waren in der Gruppe A eher Nebendarsteller. Am Ende belegte die schwedische Nationalelf den zweiten Platz hinter Frankreich. Aufgrund des besseren Torverhältnisses schaffte man es auch, sich vor den Niederlanden zu platzieren. Und da die Schweden zu den besten Gruppenzweiten in der WM-Qualifikation in Europa zählten, winkten für sie die Playoffs. Dort wartete mit Italien der nächste große Name im europäischen Fußball. In zwei knappen Playoffspielen setzten sich die Skandinavier überraschend durch. So qualifizierte sich Schweden über einen kleinen Umweg für die WM in Russland.

Der Star der Mannschaft:
Nach dem zweiten Rücktritt von Superstar Zlatan Ibrahimovic aus der Nationalmannschaft besteht Schwedens Nationalteam aus vielen soliden Spielern, die ein eingeschworenes Kollektiv bilden. Wer kann dabei noch herausstechen? Hervorzuheben ist sicherlich Emil Forsberg, der sein Geld momentan bei RB Leipzig in der Bundesliga verdient. Seit dreieinhalb Jahren überzeugt Forsberg dort in der Offensive. Lediglich eine zweimonatige Verletzung im Winter bremste Forsberg in dieser Saison aus. Doch in dieser insgesamt soliden Saison in Champions League und auch Europa League, gewöhnte Forsberg sich an das internationale Niveau. Das können nicht viele schwedische Nationalspieler von sich behaupten. Und genau wegen dieser Erfahrung und seiner Qualität in der Offensive wird Forsberg bei der WM ein Dreh- und Angelpunkt im schwedischen Spiel darstellen.

Der mögliche Shooting-Star:
Viele Spieler in Schwedens Nationalelf sind schon über den Status eines Talents hinweg. Den endgültigen Durchbruch könnte aber Victor Lindelöf schaffen. Der Innenverteidiger spielt zwar schon seit gut zwei Jahren bei Manchester United, konnte sich aber unter Jose Mourinho noch nicht richtig durchsetzen. Trotzdem ist Lindelöf ein recht agiler Spieler und hat seine Stärke vor allem in der Spieleröffnung. Auch wenn Verteidiger nicht unbedingt prädestiniert sind, Shooting Stars eines Turniers zu werden, könnte der 23-jährige Lindelöf sein Talent auf internationaler Bühne unter Beweis stellen.

Der Trainer:
Der Name Janne Andersson sagt wohl nur eingefleischten Fans der schwedischen Liga etwas. Seit gut zwei Jahren ist er Trainer der schwedischen Nationalelf. Es wird also das erste große Turnier für Andersson sein. Als Spieler und Trainer trieb er sich ausschließlich in seiner Heimat herum. Sein größter Erfolg ist sicherlich der überraschende Gewinn der schwedischen Meisterschaft 2015 mit dem IFK Norrköping. Eine ähnliche Überraschung ist ihm nun mit der Nationalmannschaft Schwedens gelungen, nachdem sie sich in den Play-Offs gegen Italien durchsetzen konnten. Wie weit kann Andersson das Team bei der WM führen? In der Gruppenphase wartet unter anderem die DFB-Elf.

Stärken und Schwächen:
Schwedens Kader ist nicht gerade bestückt mit blutjungen Spieler. Im Team überwiegt eher die Erfahrung. Einige der Spieler, wie Sebastian Larsson oder Andreas Granqvist, haben schon Europameisterschaften gespielt. Bei einer WM war aber noch niemand aus dem 23-Mann-Kader dabei. Zudem fehlt den meisten Spielern Spielpraxis auf höchstem internationalen Niveau. Die meisten Spieler des Kaders sind zwar Stammspieler in ihren Teams, aber außer Emil F]]> Der größte Erfolg der Schweden bei einer Weltmeisterschaft liegt schon etwas länger zurück. 1958 wurden die Schweden im eigenen Land Vize-Weltmeister. Seitdem schafften es die Skandinavier noch zweimal den dritten Platz zu belegen. Können die Schweden dieses Jahr in Russland vielleicht mal für eine Überraschung sorgen?

Text: Timo Wollmann (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Schwedens Reise zur WM war eine echte Zitterpartie. In einer Gruppe mit Frankreich und den Niederlanden mussten sich die Schweden gegen zwei Teams mit großem Namen durchsetzen. Bulgarien, Luxemburg und Weißrussland waren in der Gruppe A eher Nebendarsteller. Am Ende belegte die schwedische Nationalelf den zweiten Platz hinter Frankreich. Aufgrund des besseren Torverhältnisses schaffte man es auch, sich vor den Niederlanden zu platzieren. Und da die Schweden zu den besten Gruppenzweiten in der WM-Qualifikation in Europa zählten, winkten für sie die Playoffs. Dort wartete mit Italien der nächste große Name im europäischen Fußball. In zwei knappen Playoffspielen setzten sich die Skandinavier überraschend durch. So qualifizierte sich Schweden über einen kleinen Umweg für die WM in Russland.

Der Star der Mannschaft:
Nach dem zweiten Rücktritt von Superstar Zlatan Ibrahimovic aus der Nationalmannschaft besteht Schwedens Nationalteam aus vielen soliden Spielern, die ein eingeschworenes Kollektiv bilden. Wer kann dabei noch herausstechen? Hervorzuheben ist sicherlich Emil Forsberg, der sein Geld momentan bei RB Leipzig in der Bundesliga verdient. Seit dreieinhalb Jahren überzeugt Forsberg dort in der Offensive. Lediglich eine zweimonatige Verletzung im Winter bremste Forsberg in dieser Saison aus. Doch in dieser insgesamt soliden Saison in Champions League und auch Europa League, gewöhnte Forsberg sich an das internationale Niveau. Das können nicht viele schwedische Nationalspieler von sich behaupten. Und genau wegen dieser Erfahrung und seiner Qualität in der Offensive wird Forsberg bei der WM ein Dreh- und Angelpunkt im schwedischen Spiel darstellen.

Der mögliche Shooting-Star:
Viele Spieler in Schwedens Nationalelf sind schon über den Status eines Talents hinweg. Den endgültigen Durchbruch könnte aber Victor Lindelöf schaffen. Der Innenverteidiger spielt zwar schon seit gut zwei Jahren bei Manchester United, konnte sich aber unter Jose Mourinho noch nicht richtig durchsetzen. Trotzdem ist Lindelöf ein recht agiler Spieler und hat seine Stärke vor allem in der Spieleröffnung. Auch wenn Verteidiger nicht unbedingt prädestiniert sind, Shooting Stars eines Turniers zu werden, könnte der 23-jährige Lindelöf sein Talent auf internationaler Bühne unter Beweis stellen.

Der Trainer:
Der Name Janne Andersson sagt wohl nur eingefleischten Fans der schwedischen Liga etwas. Seit gut zwei Jahren ist er Trainer der schwedischen Nationalelf. Es wird also das erste große Turnier für Andersson sein. Als Spieler und Trainer trieb er sich ausschließlich in seiner Heimat herum. Sein größter Erfolg ist sicherlich der überraschende Gewinn der schwedischen Meisterschaft 2015 mit dem IFK Norrköping. Eine ähnliche Überraschung ist ihm nun mit der Nationalmannschaft Schwedens gelungen, nachdem sie sich in den Play-Offs gegen Italien durchsetzen konnten. Wie weit kann Andersson das Team bei der WM führen? In der Gruppenphase wartet unter anderem die DFB-Elf.

Stärken und Schwächen:
Schwedens Kader ist nicht gerade bestückt mit blutjungen Spieler. Im Team überwiegt eher die Erfahrung. Einige der Spieler, wie Sebastian Larsson oder Andreas Granqvist, haben schon Europameisterschaften gespielt. Bei einer WM war aber noch niemand aus dem 23-Mann-Kader dabei. Zudem fehlt den meisten Spielern Spielpraxis auf höchstem internationalen Niveau. Die meisten Spieler des Kaders sind zwar Stammspieler in ihren Teams, aber außer Emil F]]> Kick in Russ clean No no no 6:01 6:01 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Mexiko https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-mexiko/ Fri, 01 Jun 2018 10:03:59 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21260 Deutschland,FIFA,Fußball,Gruppe F,Mexiko,Russland,Schweden,Südkorea,WM 2018 Die mexikanische Mannschaft ist Gegner der DFB-Elf und trifft außerdem auf Schweden und Südkorea. Mexiko verfügt über einige gute Fußballer und ist vor allem auch in der Breite gut aufgestellt, will mindestens das Achtelfinale erreichen, danach nach Möglichkeit überraschen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die Mexikaner stiegen erst in der ersten der beiden Gruppenphasen ein, trafen auf Honduras, Kanada und El Salvador. Als klarer Favorit ging man in die Gruppe – und zeigte dies auch eindrucksvoll. 6 Spiele, 5 Siege, 1 Remis und 13:1 Tore standen am Ende auf dem Konto, lediglich das letzte Gruppenspiel gegen Honduras wurde nicht gewonnen, in Mexiko-Stadt erreichte man lediglich ein 0:0. In der abschließenden Gruppenphase startete man mit 10 Punkten aus 4 Spielen und legte früh die Weichen für eine souveräne Qualifikation. Keines der Teams in der Gruppe konnte Mexiko ernsthaft gefährden, nach 10 Spielen hatte die Mannschaft 21 Punkte auf dem Konto und wurde mit 5 Zählern Vorsprung vor Costa Rica und 8 Punkte vor Panama souveräner Gruppensieger.

Der Star:
Javier Hernandez. Natürlich verfügen die Mexikaner mit Spielern wie Corona, Herrera, Moreno oder Jimenez über einige Topspieler, in der internationalen Wahrnehmung ist Javier Hernandez, genannt „Chicharito“, aber immer noch der Name, der am ehesten dafür sorgt, dass man aufmerksam zuhört. Chicharito spielt mittlerweile für West Ham United in der Premier League, lief zuvor für Bayer 04 Leverkusen auf und galt dort als jederzeit zuverlässiger Torjäger, der vor allem mit seiner Sprungkraft und seinem Instinkt im Offensivkopfballspiel auffällt – trotz seiner eher geringen Körpergröße. Mit 29 Jahren ist Chicharito in einem idealen Alter, auch wenn seine Saison in England nicht ideal war. 8 Tore in 28 Spielen sind dennoch nicht die allerschlechteste Bilanz, nun soll Chicharito dafür sorgen, dass Mexiko eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt.

Der mögliche Shooting-Star:
Er ist jung, dribbelstark, schnell und hat noch eine Menge Luft nach oben: Hirving Lozano. Der 22-jährige Flügelspieler verkörpert den Prototyp der mexikanischen Offensivspieler, verfügt über ein großes Selbstvertrauen und hat sich bei der PSV aus Eindhoven nach seinem Wechsel im Sommer 2017 sehr gut eingelebt. 19 Tore und 11 Vorlagen in 34 Pflichtspielen sind eine beeindruckende Quote und seine erste Weltmeisterschaft soll nun der Durchbruch auf internationaler Ebene werden. Mit Mexiko hat er die Chance auf die K.O.-Runde und vor allem könnte er die großen Klubs in Europa auf sich aufmerksam machen. Denn Lozano ging bei seinem Wechsel von Pachuca nach Europa bewusst einen Zwischenschritt, ist nun noch bis 2023 an den Klub aus der Niederlande gebunden. Mit einem guten Turnier würde ein vorzeitiger Wechsel durchaus wahrscheinlicher werden.

Der Trainer:
Juan Carlos Osorio ist ein 56-jähriger Kolumbianer, der seit Oktober 2015 für die mexikanische Nationalmannschaft tätig ist. Zuvor sammelte er Erfahrungen auf Vereinsbasis, war unter anderem für Chicago Fire, die New York Red Bulls und den FC Sao Paulo tätig. Seine Zeit bei Mexiko ist bisher durchaus erfolgreich, in 45 Spielen sammelte er einen Punkteschnitt von 2,18, zudem lässt er gerne offensiven Fußball spielen. Für Osorio ist es das erste große Turnier als Nationaltrainer und er hat große Ziele, die er verfolgen wird.

Stärken und Schwächen:
Die Mischung in der Mannschaft stimmt einfach. Der erfahrene Rafael Marquez wird den jungen Spielern wichtige Tipps geben können, auch Spieler wie Vela, Jimenez, Chicharito und dos Santos haben viel erlebt. Viele Spieler laufen für Topklubs in Europa auf, spielten in der Europa League oder in der Königsklasse und haben eine gute, teilweise sogar erfolgreiche Saison hinter sich. Das Team ist ausgewogen und gut eingespielt, die ganz großen Schwächen sind eigentlich gar nicht auszumachen. Im Vergleich zu den absoluten Topnationen fehlt es natürlich an individueller Klasse, auch die Rückwärtsbewegung ist teilweise ausbaufähig, hinzu kommt eine punktuell schwächere Chancenverwertung und aufgrund der mangelnden, kontinuierlichen Konkurrenz in Amerika die Tests auf allerhöchstem Niveau.

]]> Die mexikanische Mannschaft ist Gegner der DFB-Elf und trifft außerdem auf Schweden und Südkorea. Mexiko verfügt über einige gute Fußballer und ist vor allem auch in der Breite gut aufgestellt, will mindestens das Achtelfinale erreichen, danach nach Möglichkeit überraschen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die Mexikaner stiegen erst in der ersten der beiden Gruppenphasen ein, trafen auf Honduras, Kanada und El Salvador. Als klarer Favorit ging man in die Gruppe – und zeigte dies auch eindrucksvoll. 6 Spiele, 5 Siege, 1 Remis und 13:1 Tore standen am Ende auf dem Konto, lediglich das letzte Gruppenspiel gegen Honduras wurde nicht gewonnen, in Mexiko-Stadt erreichte man lediglich ein 0:0. In der abschließenden Gruppenphase startete man mit 10 Punkten aus 4 Spielen und legte früh die Weichen für eine souveräne Qualifikation. Keines der Teams in der Gruppe konnte Mexiko ernsthaft gefährden, nach 10 Spielen hatte die Mannschaft 21 Punkte auf dem Konto und wurde mit 5 Zählern Vorsprung vor Costa Rica und 8 Punkte vor Panama souveräner Gruppensieger.

Der Star:
Javier Hernandez. Natürlich verfügen die Mexikaner mit Spielern wie Corona, Herrera, Moreno oder Jimenez über einige Topspieler, in der internationalen Wahrnehmung ist Javier Hernandez, genannt „Chicharito“, aber immer noch der Name, der am ehesten dafür sorgt, dass man aufmerksam zuhört. Chicharito spielt mittlerweile für West Ham United in der Premier League, lief zuvor für Bayer 04 Leverkusen auf und galt dort als jederzeit zuverlässiger Torjäger, der vor allem mit seiner Sprungkraft und seinem Instinkt im Offensivkopfballspiel auffällt – trotz seiner eher geringen Körpergröße. Mit 29 Jahren ist Chicharito in einem idealen Alter, auch wenn seine Saison in England nicht ideal war. 8 Tore in 28 Spielen sind dennoch nicht die allerschlechteste Bilanz, nun soll Chicharito dafür sorgen, dass Mexiko eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt.

Der mögliche Shooting-Star:
Er ist jung, dribbelstark, schnell und hat noch eine Menge Luft nach oben: Hirving Lozano. Der 22-jährige Flügelspieler verkörpert den Prototyp der mexikanischen Offensivspieler, verfügt über ein großes Selbstvertrauen und hat sich bei der PSV aus Eindhoven nach seinem Wechsel im Sommer 2017 sehr gut eingelebt. 19 Tore und 11 Vorlagen in 34 Pflichtspielen sind eine beeindruckende Quote und seine erste Weltmeisterschaft soll nun der Durchbruch auf internationaler Ebene werden. Mit Mexiko hat er die Chance auf die K.O.-Runde und vor allem könnte er die großen Klubs in Europa auf sich aufmerksam machen. Denn Lozano ging bei seinem Wechsel von Pachuca nach Europa bewusst einen Zwischenschritt, ist nun noch bis 2023 an den Klub aus der Niederlande gebunden. Mit einem guten Turnier würde ein vorzeitiger Wechsel durchaus wahrscheinlicher werden.

Der Trainer:
Juan Carlos Osorio ist ein 56-jähriger Kolumbianer, der seit Oktober 2015 für die mexikanische Nationalmannschaft tätig ist. Zuvor sammelte er Erfahrungen auf Vereinsbasis, war unter anderem für Chicago Fire, die New York Red Bulls und den FC Sao Paulo tätig. Seine Zeit bei Mexiko ist bisher durchaus erfolgreich, in 45 Spielen sammelte er einen Punkteschnitt von 2,18, zudem lässt er gerne offensiven Fußball spielen. Für Osorio ist es das erste große Turnier als Nationaltrainer und er hat große Ziele, die er verfolgen wird.

Stärken und Schwächen:
Die Mischung in der Mannschaft stimmt einfach. Der erfahrene Rafael Marquez wird den jungen Spielern wichtige Tipps geben können, auch Spieler wie Vela, Jimenez, Chicharito und dos Santos haben viel erlebt. Viele Spieler laufen für Topklubs in Europa auf, spielten in der Europa League oder in der Königsklasse und haben eine gute, teilweise sogar erfolgreiche Saison hinter sich. Das Team ist ausgewogen und gut eingespielt, die ganz großen Schwäc]]> Die mexikanische Mannschaft ist Gegner der DFB-Elf und trifft außerdem auf Schweden und Südkorea. Mexiko verfügt über einige gute Fußballer und ist vor allem auch in der Breite gut aufgestellt, will mindestens das Achtelfinale erreichen, danach nach Möglichkeit überraschen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die Mexikaner stiegen erst in der ersten der beiden Gruppenphasen ein, trafen auf Honduras, Kanada und El Salvador. Als klarer Favorit ging man in die Gruppe – und zeigte dies auch eindrucksvoll. 6 Spiele, 5 Siege, 1 Remis und 13:1 Tore standen am Ende auf dem Konto, lediglich das letzte Gruppenspiel gegen Honduras wurde nicht gewonnen, in Mexiko-Stadt erreichte man lediglich ein 0:0. In der abschließenden Gruppenphase startete man mit 10 Punkten aus 4 Spielen und legte früh die Weichen für eine souveräne Qualifikation. Keines der Teams in der Gruppe konnte Mexiko ernsthaft gefährden, nach 10 Spielen hatte die Mannschaft 21 Punkte auf dem Konto und wurde mit 5 Zählern Vorsprung vor Costa Rica und 8 Punkte vor Panama souveräner Gruppensieger.

Der Star:
Javier Hernandez. Natürlich verfügen die Mexikaner mit Spielern wie Corona, Herrera, Moreno oder Jimenez über einige Topspieler, in der internationalen Wahrnehmung ist Javier Hernandez, genannt „Chicharito“, aber immer noch der Name, der am ehesten dafür sorgt, dass man aufmerksam zuhört. Chicharito spielt mittlerweile für West Ham United in der Premier League, lief zuvor für Bayer 04 Leverkusen auf und galt dort als jederzeit zuverlässiger Torjäger, der vor allem mit seiner Sprungkraft und seinem Instinkt im Offensivkopfballspiel auffällt – trotz seiner eher geringen Körpergröße. Mit 29 Jahren ist Chicharito in einem idealen Alter, auch wenn seine Saison in England nicht ideal war. 8 Tore in 28 Spielen sind dennoch nicht die allerschlechteste Bilanz, nun soll Chicharito dafür sorgen, dass Mexiko eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt.

Der mögliche Shooting-Star:
Er ist jung, dribbelstark, schnell und hat noch eine Menge Luft nach oben: Hirving Lozano. Der 22-jährige Flügelspieler verkörpert den Prototyp der mexikanischen Offensivspieler, verfügt über ein großes Selbstvertrauen und hat sich bei der PSV aus Eindhoven nach seinem Wechsel im Sommer 2017 sehr gut eingelebt. 19 Tore und 11 Vorlagen in 34 Pflichtspielen sind eine beeindruckende Quote und seine erste Weltmeisterschaft soll nun der Durchbruch auf internationaler Ebene werden. Mit Mexiko hat er die Chance auf die K.O.-Runde und vor allem könnte er die großen Klubs in Europa auf sich aufmerksam machen. Denn Lozano ging bei seinem Wechsel von Pachuca nach Europa bewusst einen Zwischenschritt, ist nun noch bis 2023 an den Klub aus der Niederlande gebunden. Mit einem guten Turnier würde ein vorzeitiger Wechsel durchaus wahrscheinlicher werden.

Der Trainer:
Juan Carlos Osorio ist ein 56-jähriger Kolumbianer, der seit Oktober 2015 für die mexikanische Nationalmannschaft tätig ist. Zuvor sammelte er Erfahrungen auf Vereinsbasis, war unter anderem für Chicago Fire, die New York Red Bulls und den FC Sao Paulo tätig. Seine Zeit bei Mexiko ist bisher durchaus erfolgreich, in 45 Spielen sammelte er einen Punkteschnitt von 2,18, zudem lässt er gerne offensiven Fußball spielen. Für Osorio ist es das erste große Turnier als Nationaltrainer und er hat große Ziele, die er verfolgen wird.

Stärken und Schwächen:
Die Mischung in der Mannschaft stimmt einfach. Der erfahrene Rafael Marquez wird den jungen Spielern wichtige Tipps geben können, auch Spieler wie Vela, Jimenez, Chicharito und dos Santos haben viel erlebt. Viele Spieler laufen für Topklubs in Europa auf, spielten in der Europa League oder in der Königsklasse und haben eine gute, teilweise sogar erfolgreiche Saison hinter sich. Das Team ist ausgewogen und gut eingespielt, die ganz großen Schwäc]]> Kick in Russ clean No no no 6:11 6:11 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Südkorea https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-suedkorea/ Fri, 01 Jun 2018 10:02:17 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21256 Deutschland,FIFA,Fußball,Gruppe F,Mexiko,Russland,Schweden,Südkorea,WM 2018 Südkorea ist mittlerweile Dauergast bei der WM. Seit 1982 sind die Südkoreaner immer bei der WM-Endrunde dabei gewesen. Besonders das 2002 im eigenen Land ausgetragene Turnier hat der Fußballbegeisterung noch einmal einen mächtigen Schub gegeben. Dort konnte der zweimalige Asien-Meister mit dem 4. Platz sein bisher bestes Ergebnis bei einer WM erzielen. Wie sieht das Team in diesem Jahr aus?

Text: Felix Wöller (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die Qualifikation zu dieser WM lief allerdings eher holprig. Nachdem man die zweite Qualifikations-Runde noch ohne Punktverlust, sowie gänzlich ohne Gegentor meisterte, kam man in der 3. Runde gegen den Iran, Syrien, China, Usbekistan und Katar ordentlich ins Wanken. Mit Ach und Krach konnte sich Südkorea haarscharf am letzten Spieltag mit einem 0:0 gegen Usbekistan noch vor Syrien den zweiten Platz sichern – und so die direkte Qualifikation zur WM. Auf dem Weg dorthin setzte es allerdings überraschende Niederlagen gegen China, Katar und Iran, sowie Unentschieden gegen Syrien und Usbekistan. Nach der Niederlage gegen Katar im Juli letzten Jahres wurde der langjährige deutsche Trainer Uli Stielike dann folgerichtig auch entlassen und Tae-Yong Shin übernahm für ihn.

Der Star
Der Star des Teams ist ganz ohne Zweifel Heung-Min Son. Der spielt nun bereits seit 3 Jahren bei Tottenham Hotspur in der Premier League und ist ein wesentlicher Faktor für deren Erfolg in den letzten Jahren. Die Nordlondoner haben nun zweimal in Folge die Champions League erreicht und beendeten die letzten beiden Saisons jeweils in den Top 3 in der Premier League. Son konnte in beiden Jahren zweistellig treffen und zählt
mittlerweile zu den besten Spielern in der gesamten Liga. Seine enorme Schnelligkeit und sein Zug zum Tor machen ihn für jede Abwehrreihe extrem gefährlich. Hinzu kommt, dass er beidfüßig ist und so für jeden Verteidiger sehr schwer auszurechnen. Neben Son kann man sicherlich auch noch den Kapitän Ki Sung-Yueng nennen. Der ist seit vielen Jahren in der Premier League bei Swansea unter Vertrag und mit 100 Länderspielen der erfahrenste Spieler im Kader. Seine Spielweise mit seinen enorm präzisen Diagonalbällen erinnert an die von Xabi Alonso und obwohl er dieses Jahr mit den Swans den Abstieg in die zweite englische Liga auch nicht verhindern konnte, wird er ein extrem wichtiger Faktor im Spiel von Südkorea sein.

Der Shootingstar
Sehr viele junge Talente hat Südkorea nicht im Kader. Aber neben Heung-Min Son könnte Hee-Chan Hwang der entscheidende Spieler für die Südkoreaner in der Offensive sein. Der 22-jährige Stürmer spielte eine klasse Saison bei RB Salzburg und half kräftig bei deren überraschenden Halbfinaleinzug in der Europa League mit. Beim 4:1 Sieg im Viertelfinalrückspiel gegen Lazio Rom erzielte er dabei einen wichtigen Treffer und auch gegen Dortmund im Achtelfinale zeigte er starke Leistungen. Seine Schnelligkeit und Unbekümmertheit könnten ihn zum Shootingstar im südkoreanischen Team machen.

Der Trainer
Der Trainer des Teams ist der Südkoreaner Tae-Yong Shin. Er war zuvor der langjährige Co-Trainer von seinem Vorgänger Uli Stielike und trainierte zudem bereits die U-20 von Südkorea. Seinen bisher größten Erfolg als Trainer konnte er 2010 feiern, als er mit der südkoreanischen Mannschaft Seongnam FC das asiatische Pendant der Champions League gewinnen konnte. Der 47-jährige konnte seiner Mannschaft allerdings bis jetzt noch keinen wirklichen Schub geben. Seit seinem Amtsantritt als Nationalcoach stehen 4 Siege, 4 Niederlagen, sowie 5 Unentschieden zu Buche. Auch mit Blick auf die Gruppe mit Deutschland, Mexiko und Schweden ist Südkorea eher Außenseiter auf das Weiterkommen.

Stärken und Schwächen
Viele Stars hat Südkorea nicht. Abgesehen von Heung-Min Son, Ki Sung-Yueng und Hee-Chan Hwang spielt der Großteil der Mannschaft in Asien. Es bleibt abzuwarten, ob die Spieler gegen Teams wie Deutschland oder Mexiko mit ihren etlichen gestandenen Spielern aus Europas Top-Ligen, mithalten können. Ihre Stärken liegen auf jeden Fall in der Offensive. Dort kann Son oder womöglich auch Hwang immer mal mit einem genialen Moment für ein Tor gut sein. Die sehr holprige Qualifikation sowie die letzten Freundschaftsspiele machen dahingegen nicht wirklich Mut auf eine allzu erfolgreiche WM. Außerdem hat sich der auf den offensiven Außenbahnen eigentlich gesetzte Chang-Hoon Kwon vom FC Dijon in Frankreich im letzten Saisonspiel die Achillessehne gerissen und fällt für die WM aus. Ob die „Tigers of Asia“ das kompensieren und die letzten Negativerlebnisse ausblenden können, wird entscheidend für eine erfolgreiche WM sein. Ein Einzug ins Achtelfinale wäre für Südkorea auf jeden Fall bereits ein großer Erfolg.

]]> Südkorea ist mittlerweile Dauergast bei der WM. Seit 1982 sind die Südkoreaner immer bei der WM-Endrunde dabei gewesen. Besonders das 2002 im eigenen Land ausgetragene Turnier hat der Fußballbegeisterung noch einmal einen mächtigen Schub gegeben. Dort konnte der zweimalige Asien-Meister mit dem 4. Platz sein bisher bestes Ergebnis bei einer WM erzielen. Wie sieht das Team in diesem Jahr aus?

Text: Felix Wöller (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die Qualifikation zu dieser WM lief allerdings eher holprig. Nachdem man die zweite Qualifikations-Runde noch ohne Punktverlust, sowie gänzlich ohne Gegentor meisterte, kam man in der 3. Runde gegen den Iran, Syrien, China, Usbekistan und Katar ordentlich ins Wanken. Mit Ach und Krach konnte sich Südkorea haarscharf am letzten Spieltag mit einem 0:0 gegen Usbekistan noch vor Syrien den zweiten Platz sichern – und so die direkte Qualifikation zur WM. Auf dem Weg dorthin setzte es allerdings überraschende Niederlagen gegen China, Katar und Iran, sowie Unentschieden gegen Syrien und Usbekistan. Nach der Niederlage gegen Katar im Juli letzten Jahres wurde der langjährige deutsche Trainer Uli Stielike dann folgerichtig auch entlassen und Tae-Yong Shin übernahm für ihn.

Der Star
Der Star des Teams ist ganz ohne Zweifel Heung-Min Son. Der spielt nun bereits seit 3 Jahren bei Tottenham Hotspur in der Premier League und ist ein wesentlicher Faktor für deren Erfolg in den letzten Jahren. Die Nordlondoner haben nun zweimal in Folge die Champions League erreicht und beendeten die letzten beiden Saisons jeweils in den Top 3 in der Premier League. Son konnte in beiden Jahren zweistellig treffen und zählt
mittlerweile zu den besten Spielern in der gesamten Liga. Seine enorme Schnelligkeit und sein Zug zum Tor machen ihn für jede Abwehrreihe extrem gefährlich. Hinzu kommt, dass er beidfüßig ist und so für jeden Verteidiger sehr schwer auszurechnen. Neben Son kann man sicherlich auch noch den Kapitän Ki Sung-Yueng nennen. Der ist seit vielen Jahren in der Premier League bei Swansea unter Vertrag und mit 100 Länderspielen der erfahrenste Spieler im Kader. Seine Spielweise mit seinen enorm präzisen Diagonalbällen erinnert an die von Xabi Alonso und obwohl er dieses Jahr mit den Swans den Abstieg in die zweite englische Liga auch nicht verhindern konnte, wird er ein extrem wichtiger Faktor im Spiel von Südkorea sein.

Der Shootingstar
Sehr viele junge Talente hat Südkorea nicht im Kader. Aber neben Heung-Min Son könnte Hee-Chan Hwang der entscheidende Spieler für die Südkoreaner in der Offensive sein. Der 22-jährige Stürmer spielte eine klasse Saison bei RB Salzburg und half kräftig bei deren überraschenden Halbfinaleinzug in der Europa League mit. Beim 4:1 Sieg im Viertelfinalrückspiel gegen Lazio Rom erzielte er dabei einen wichtigen Treffer und auch gegen Dortmund im Achtelfinale zeigte er starke Leistungen. Seine Schnelligkeit und Unbekümmertheit könnten ihn zum Shootingstar im südkoreanischen Team machen.

Der Trainer
Der Trainer des Teams ist der Südkoreaner Tae-Yong Shin. Er war zuvor der langjährige Co-Trainer von seinem Vorgänger Uli Stielike und trainierte zudem bereits die U-20 von Südkorea. Seinen bisher größten Erfolg als Trainer konnte er 2010 feiern, als er mit der südkoreanischen Mannschaft Seongnam FC das asiatische Pendant der Champions League gewinnen konnte. Der 47-jährige konnte seiner Mannschaft allerdings bis jetzt noch keinen wirklichen Schub geben. Seit seinem Amtsantritt als Nationalcoach stehen 4 Siege, 4 Niederlagen, sowie 5 Unentschieden zu Buche. Auch mit Blick auf die Gruppe mit Deutschland, Mexiko und Schweden ist Südkorea eher Außenseiter auf das Weiterkommen.

Stärken und Schwächen
Viele Stars hat Südkorea nicht. Abgesehen von Heung-Min Son, Ki Sung-Yueng und Hee-Chan Hwang spielt der Großteil der M]]> Südkorea ist mittlerweile Dauergast bei der WM. Seit 1982 sind die Südkoreaner immer bei der WM-Endrunde dabei gewesen. Besonders das 2002 im eigenen Land ausgetragene Turnier hat der Fußballbegeisterung noch einmal einen mächtigen Schub gegeben. Dort konnte der zweimalige Asien-Meister mit dem 4. Platz sein bisher bestes Ergebnis bei einer WM erzielen. Wie sieht das Team in diesem Jahr aus?

Text: Felix Wöller (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die Qualifikation zu dieser WM lief allerdings eher holprig. Nachdem man die zweite Qualifikations-Runde noch ohne Punktverlust, sowie gänzlich ohne Gegentor meisterte, kam man in der 3. Runde gegen den Iran, Syrien, China, Usbekistan und Katar ordentlich ins Wanken. Mit Ach und Krach konnte sich Südkorea haarscharf am letzten Spieltag mit einem 0:0 gegen Usbekistan noch vor Syrien den zweiten Platz sichern – und so die direkte Qualifikation zur WM. Auf dem Weg dorthin setzte es allerdings überraschende Niederlagen gegen China, Katar und Iran, sowie Unentschieden gegen Syrien und Usbekistan. Nach der Niederlage gegen Katar im Juli letzten Jahres wurde der langjährige deutsche Trainer Uli Stielike dann folgerichtig auch entlassen und Tae-Yong Shin übernahm für ihn.

Der Star
Der Star des Teams ist ganz ohne Zweifel Heung-Min Son. Der spielt nun bereits seit 3 Jahren bei Tottenham Hotspur in der Premier League und ist ein wesentlicher Faktor für deren Erfolg in den letzten Jahren. Die Nordlondoner haben nun zweimal in Folge die Champions League erreicht und beendeten die letzten beiden Saisons jeweils in den Top 3 in der Premier League. Son konnte in beiden Jahren zweistellig treffen und zählt
mittlerweile zu den besten Spielern in der gesamten Liga. Seine enorme Schnelligkeit und sein Zug zum Tor machen ihn für jede Abwehrreihe extrem gefährlich. Hinzu kommt, dass er beidfüßig ist und so für jeden Verteidiger sehr schwer auszurechnen. Neben Son kann man sicherlich auch noch den Kapitän Ki Sung-Yueng nennen. Der ist seit vielen Jahren in der Premier League bei Swansea unter Vertrag und mit 100 Länderspielen der erfahrenste Spieler im Kader. Seine Spielweise mit seinen enorm präzisen Diagonalbällen erinnert an die von Xabi Alonso und obwohl er dieses Jahr mit den Swans den Abstieg in die zweite englische Liga auch nicht verhindern konnte, wird er ein extrem wichtiger Faktor im Spiel von Südkorea sein.

Der Shootingstar
Sehr viele junge Talente hat Südkorea nicht im Kader. Aber neben Heung-Min Son könnte Hee-Chan Hwang der entscheidende Spieler für die Südkoreaner in der Offensive sein. Der 22-jährige Stürmer spielte eine klasse Saison bei RB Salzburg und half kräftig bei deren überraschenden Halbfinaleinzug in der Europa League mit. Beim 4:1 Sieg im Viertelfinalrückspiel gegen Lazio Rom erzielte er dabei einen wichtigen Treffer und auch gegen Dortmund im Achtelfinale zeigte er starke Leistungen. Seine Schnelligkeit und Unbekümmertheit könnten ihn zum Shootingstar im südkoreanischen Team machen.

Der Trainer
Der Trainer des Teams ist der Südkoreaner Tae-Yong Shin. Er war zuvor der langjährige Co-Trainer von seinem Vorgänger Uli Stielike und trainierte zudem bereits die U-20 von Südkorea. Seinen bisher größten Erfolg als Trainer konnte er 2010 feiern, als er mit der südkoreanischen Mannschaft Seongnam FC das asiatische Pendant der Champions League gewinnen konnte. Der 47-jährige konnte seiner Mannschaft allerdings bis jetzt noch keinen wirklichen Schub geben. Seit seinem Amtsantritt als Nationalcoach stehen 4 Siege, 4 Niederlagen, sowie 5 Unentschieden zu Buche. Auch mit Blick auf die Gruppe mit Deutschland, Mexiko und Schweden ist Südkorea eher Außenseiter auf das Weiterkommen.

Stärken und Schwächen
Viele Stars hat Südkorea nicht. Abgesehen von Heung-Min Son, Ki Sung-Yueng und Hee-Chan Hwang spielt der Großteil der M]]> Kick in Russ clean No no no 6:43 6:43 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Deutschland https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-deutschland/ Fri, 01 Jun 2018 09:17:18 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21262 Deutschland,FIFA,Fußball,Gruppe F,Mexiko,Russland,Schweden,Südkorea,WM 2018 Der amtierende Weltmeister gehört auch in Russland wieder zum engen Kreis der Favoriten. Viele Weltmeister von 2014 stehen auch bei dieser WM wieder im Kader und wollen dazu beitragen, dass erstmals seit 1962 (Brasilien) einer Nationalmannschaft wieder die Titelverteidigung gelingt. Doch spätestens die letzte EM hat gezeigt: Die Konkurrenz schläft nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg der deutschen Nationalelf zur WM war auf ein Wort reduziert: Souverän. Zehn Siege in zehn Spielen sprechen Bände. Sicherlich war die Gruppe mit Nordirland, Tschechien, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino auch nicht die allergrößte Hürde, doch die Dominanz von Jogis Jungs beeindruckte dann schon. Die beiden letzten Tests gegen die „Großen“ aus Spanien (1:1) und Brasilien (0:1) waren dann zwar ergebnistechnisch etwas ernüchternd, aber Deutschland ist ja bekanntlich eine Turniermannschaft.

Der Star:
DEN einen Star gibt es nicht in Jogi Löws Truppe. Vielmehr überzeugt der Weltmeister von 2014 durch mannschaftliche Geschlossenheit und dem Vorteil, dass dieses Team zum großen Teil schon über viele Jahre so zusammenspielt. Dennoch verfügt Deutschland natürlich auch über individuelle Weltklasse. Toni Kroos ist im Mittelfeld der Taktgeber, Joshua Kimmich hat sich auf der rechten Außenverteidigerposition fest etabliert und mit Özil, Müller, Werner, Reus, Draxler und Sane braucht man sich auch um die Offensive keine Gedanken machen.
Selbst ein möglicher Ausfall von Kapitän und Stammtorhüter Manuel Neuer würde nur bedingt wehtun. Mit Marc Andre der Stegen von Barca steht ein adäquater Ersatz parat, der eine herausragende Saison in Spanien hinter sich hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Seit dem Triumph in Rio 2014 haben sich einige junge, talentierte Spieler hervorgetan. Einer von ihnen ist Leroy Sane. Sein Wechsel zu Manchester City vor zwei Jahren hat sich bezahlt gemacht. Nach einem Jahr Anlaufzeit hat City-Coach Pep Guardiola aus Sane einen der besten Flügelspieler der diesjährigen Premier-League-Saison geformt. Der 22-jährige überzeugt mit Tempo, gutem Dribbling und vor allem 33 Scorer-Punkten in 49 Pflichtspieleinsätzen. Nur logisch, dass man sich nun einiges von ihm erhofft bei der Nationalelf.
Die ersten Einsätze verliefen etwas holprig und es war ihm eine gewisse Nervosität anzumerken. Doch bringt Sane bei der WM sein Können auf das große Parkett, ist er in jedem Fall ein Kandidat für die Startelf.

Der Trainer:
Jogi Löw ist nun seit Sommer 2006 im Amt und seine Bilanz liest sich durchaus beeindruckend: EM-Finale 2008, WM-Dritter 2010, EM-Halbfinale 2012, Weltmeister 2014, EM-Halbfinale 2016. Trotzdem hat(te) Löw auch immer wieder mit viel Kritik zu kämpfen. Kein Wunder, in einem Land, wo Fußball quasi die zweite Religion und eigentlich jeder Fußballfan gleichzeitig auch Bundestrainer ist. Der dominante Ballbesitzfußball der deutschen Mannschaft trägt seine Handschrift und immer wieder gelingt es Löw, junge gute Spieler in das vorhandene Grundgefüge mit einzubauen. Löw genießt großes Ansehen und mit dem WM-Titel vor vier Jahren hat er bereits das große Ziel eines jeden Bundestrainers erreicht. Doch wie sagt man so schön: Jetzt geht es wieder bei Null los.

Stärken und Schwächen:
Die ganz große Stärke der Deutschen ist sicherlich die Eingespieltheit. Mit Neuer (falls er rechtzeitig fit wird), Boateng (s. Neuer), Hummels, Khedira, Kroos, Özil und Müller stehen gleich sieben potenzielle Starterkandidaten im Kader, die auch 2014 schon zum Stammpersonal gehörten. Das Mittelfeld ist dabei sicherlich das Prunkstück der Mannschaft. Neben den bereits angesprochenen Kroos, Özil und Khedira stehen mit Goretzka und Gündogan zwei weitere hochveranlagte Mittelfeldspieler Löw zur Verfügung.  Zu den Schwächen zählt die Chancenverwertung. Gerade bei der letzten EM tat sich Jogi Löws Team unglaublich schwer, gefährlich ins letzte Drittel zu kommen, geschweige denn, dort seine Chancen effizient zu nutzen. Ein Problem, dass ihnen im Halbfinale gegen Frankreich zum Verhängnis wurde. Es bleibt abzuwarten, ob Spieler wie Marco Reus. Leroy Sane oder Timo Werner dieses Problem beheben können.

]]> Der amtierende Weltmeister gehört auch in Russland wieder zum engen Kreis der Favoriten. Viele Weltmeister von 2014 stehen auch bei dieser WM wieder im Kader und wollen dazu beitragen, dass erstmals seit 1962 (Brasilien) einer Nationalmannschaft wieder die Titelverteidigung gelingt. Doch spätestens die letzte EM hat gezeigt: Die Konkurrenz schläft nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg der deutschen Nationalelf zur WM war auf ein Wort reduziert: Souverän. Zehn Siege in zehn Spielen sprechen Bände. Sicherlich war die Gruppe mit Nordirland, Tschechien, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino auch nicht die allergrößte Hürde, doch die Dominanz von Jogis Jungs beeindruckte dann schon. Die beiden letzten Tests gegen die „Großen“ aus Spanien (1:1) und Brasilien (0:1) waren dann zwar ergebnistechnisch etwas ernüchternd, aber Deutschland ist ja bekanntlich eine Turniermannschaft.

Der Star:
DEN einen Star gibt es nicht in Jogi Löws Truppe. Vielmehr überzeugt der Weltmeister von 2014 durch mannschaftliche Geschlossenheit und dem Vorteil, dass dieses Team zum großen Teil schon über viele Jahre so zusammenspielt. Dennoch verfügt Deutschland natürlich auch über individuelle Weltklasse. Toni Kroos ist im Mittelfeld der Taktgeber, Joshua Kimmich hat sich auf der rechten Außenverteidigerposition fest etabliert und mit Özil, Müller, Werner, Reus, Draxler und Sane braucht man sich auch um die Offensive keine Gedanken machen.
Selbst ein möglicher Ausfall von Kapitän und Stammtorhüter Manuel Neuer würde nur bedingt wehtun. Mit Marc Andre der Stegen von Barca steht ein adäquater Ersatz parat, der eine herausragende Saison in Spanien hinter sich hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Seit dem Triumph in Rio 2014 haben sich einige junge, talentierte Spieler hervorgetan. Einer von ihnen ist Leroy Sane. Sein Wechsel zu Manchester City vor zwei Jahren hat sich bezahlt gemacht. Nach einem Jahr Anlaufzeit hat City-Coach Pep Guardiola aus Sane einen der besten Flügelspieler der diesjährigen Premier-League-Saison geformt. Der 22-jährige überzeugt mit Tempo, gutem Dribbling und vor allem 33 Scorer-Punkten in 49 Pflichtspieleinsätzen. Nur logisch, dass man sich nun einiges von ihm erhofft bei der Nationalelf.
Die ersten Einsätze verliefen etwas holprig und es war ihm eine gewisse Nervosität anzumerken. Doch bringt Sane bei der WM sein Können auf das große Parkett, ist er in jedem Fall ein Kandidat für die Startelf.

Der Trainer:
Jogi Löw ist nun seit Sommer 2006 im Amt und seine Bilanz liest sich durchaus beeindruckend: EM-Finale 2008, WM-Dritter 2010, EM-Halbfinale 2012, Weltmeister 2014, EM-Halbfinale 2016. Trotzdem hat(te) Löw auch immer wieder mit viel Kritik zu kämpfen. Kein Wunder, in einem Land, wo Fußball quasi die zweite Religion und eigentlich jeder Fußballfan gleichzeitig auch Bundestrainer ist. Der dominante Ballbesitzfußball der deutschen Mannschaft trägt seine Handschrift und immer wieder gelingt es Löw, junge gute Spieler in das vorhandene Grundgefüge mit einzubauen. Löw genießt großes Ansehen und mit dem WM-Titel vor vier Jahren hat er bereits das große Ziel eines jeden Bundestrainers erreicht. Doch wie sagt man so schön: Jetzt geht es wieder bei Null los.

Stärken und Schwächen:
Die ganz große Stärke der Deutschen ist sicherlich die Eingespieltheit. Mit Neuer (falls er rechtzeitig fit wird), Boateng (s. Neuer), Hummels, Khedira, Kroos, Özil und Müller stehen gleich sieben potenzielle Starterkandidaten im Kader, die auch 2014 schon zum Stammpersonal gehörten. Das Mittelfeld ist dabei sicherlich das Prunkstück der Mannschaft. Neben den bereits angesprochenen Kroos, Özil und Khedira stehen mit Goretzka und Gündogan zwei weitere hochveranlagte Mittelfeldspieler Löw zur Verfügung.  Zu den Schwächen zählt die Chancenverwertung. Gerade bei der letzten EM tat sich Jogi ]]> Der amtierende Weltmeister gehört auch in Russland wieder zum engen Kreis der Favoriten. Viele Weltmeister von 2014 stehen auch bei dieser WM wieder im Kader und wollen dazu beitragen, dass erstmals seit 1962 (Brasilien) einer Nationalmannschaft wieder die Titelverteidigung gelingt. Doch spätestens die letzte EM hat gezeigt: Die Konkurrenz schläft nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg der deutschen Nationalelf zur WM war auf ein Wort reduziert: Souverän. Zehn Siege in zehn Spielen sprechen Bände. Sicherlich war die Gruppe mit Nordirland, Tschechien, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino auch nicht die allergrößte Hürde, doch die Dominanz von Jogis Jungs beeindruckte dann schon. Die beiden letzten Tests gegen die „Großen“ aus Spanien (1:1) und Brasilien (0:1) waren dann zwar ergebnistechnisch etwas ernüchternd, aber Deutschland ist ja bekanntlich eine Turniermannschaft.

Der Star:
DEN einen Star gibt es nicht in Jogi Löws Truppe. Vielmehr überzeugt der Weltmeister von 2014 durch mannschaftliche Geschlossenheit und dem Vorteil, dass dieses Team zum großen Teil schon über viele Jahre so zusammenspielt. Dennoch verfügt Deutschland natürlich auch über individuelle Weltklasse. Toni Kroos ist im Mittelfeld der Taktgeber, Joshua Kimmich hat sich auf der rechten Außenverteidigerposition fest etabliert und mit Özil, Müller, Werner, Reus, Draxler und Sane braucht man sich auch um die Offensive keine Gedanken machen.
Selbst ein möglicher Ausfall von Kapitän und Stammtorhüter Manuel Neuer würde nur bedingt wehtun. Mit Marc Andre der Stegen von Barca steht ein adäquater Ersatz parat, der eine herausragende Saison in Spanien hinter sich hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Seit dem Triumph in Rio 2014 haben sich einige junge, talentierte Spieler hervorgetan. Einer von ihnen ist Leroy Sane. Sein Wechsel zu Manchester City vor zwei Jahren hat sich bezahlt gemacht. Nach einem Jahr Anlaufzeit hat City-Coach Pep Guardiola aus Sane einen der besten Flügelspieler der diesjährigen Premier-League-Saison geformt. Der 22-jährige überzeugt mit Tempo, gutem Dribbling und vor allem 33 Scorer-Punkten in 49 Pflichtspieleinsätzen. Nur logisch, dass man sich nun einiges von ihm erhofft bei der Nationalelf.
Die ersten Einsätze verliefen etwas holprig und es war ihm eine gewisse Nervosität anzumerken. Doch bringt Sane bei der WM sein Können auf das große Parkett, ist er in jedem Fall ein Kandidat für die Startelf.

Der Trainer:
Jogi Löw ist nun seit Sommer 2006 im Amt und seine Bilanz liest sich durchaus beeindruckend: EM-Finale 2008, WM-Dritter 2010, EM-Halbfinale 2012, Weltmeister 2014, EM-Halbfinale 2016. Trotzdem hat(te) Löw auch immer wieder mit viel Kritik zu kämpfen. Kein Wunder, in einem Land, wo Fußball quasi die zweite Religion und eigentlich jeder Fußballfan gleichzeitig auch Bundestrainer ist. Der dominante Ballbesitzfußball der deutschen Mannschaft trägt seine Handschrift und immer wieder gelingt es Löw, junge gute Spieler in das vorhandene Grundgefüge mit einzubauen. Löw genießt großes Ansehen und mit dem WM-Titel vor vier Jahren hat er bereits das große Ziel eines jeden Bundestrainers erreicht. Doch wie sagt man so schön: Jetzt geht es wieder bei Null los.

Stärken und Schwächen:
Die ganz große Stärke der Deutschen ist sicherlich die Eingespieltheit. Mit Neuer (falls er rechtzeitig fit wird), Boateng (s. Neuer), Hummels, Khedira, Kroos, Özil und Müller stehen gleich sieben potenzielle Starterkandidaten im Kader, die auch 2014 schon zum Stammpersonal gehörten. Das Mittelfeld ist dabei sicherlich das Prunkstück der Mannschaft. Neben den bereits angesprochenen Kroos, Özil und Khedira stehen mit Goretzka und Gündogan zwei weitere hochveranlagte Mittelfeldspieler Löw zur Verfügung.  Zu den Schwächen zählt die Chancenverwertung. Gerade bei der letzten EM tat sich Jogi ]]> Kick in Russ clean No no no 6:20 6:20 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Brasilien https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-brasilien/ Fri, 01 Jun 2018 08:55:18 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21250 Brasilien,Costa Rica,FIFA,Fußball,Gruppe E,Russland,Schweiz,Serbien,WM 2018 Denkt man an große Nationalteams und Dauerfavoriten bei großen Turnieren, kommt man an Brasilien nicht vorbei. Die Selecao vereint Spielintelligenz, Ballverliebtheit und Offensivpower. Zeigen sie das auch bei der WM 2018 in Russland? Jann-Philip Gronenberg (Macromedia Hochschule Hamburg) stellt den Weg der Brasilianer zum Turnier, den Star, den möglichen Shooting-Star, ihren Trainer und die Stärken und Schwächen der Selecao vor.

]]> Denkt man an große Nationalteams und Dauerfavoriten bei großen Turnieren, kommt man an Brasilien nicht vorbei. Die Selecao vereint Spielintelligenz, Ballverliebtheit und Offensivpower. Zeigen sie das auch bei der WM 2018 in Russland? Jann-Philip Gronenberg (Macromedia Hochschule Hamburg) stellt den Weg der Brasilianer zum Turnier, den Star, den möglichen Shooting-Star, ihren Trainer und die Stärken und Schwächen der Selecao vor.

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Denkt man an große Nationalteams und Dauerfavoriten bei großen Turnieren, kommt man an Brasilien nicht vorbei. Die Selecao vereint Spielintelligenz, Ballverliebtheit und Offensivpower. Zeigen sie das auch bei der WM 2018 in Russland? Jann-Philip Gronenberg (Macromedia Hochschule Hamburg) stellt den Weg der Brasilianer zum Turnier, den Star, den möglichen Shooting-Star, ihren Trainer und die Stärken und Schwächen der Selecao vor.

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Fußball clean No no no 8:17 8:17 Fußball Fußball, meinsportradio.de
Teamcheck: Serbien https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-serbien/ Fri, 01 Jun 2018 08:49:20 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21244 Brasilien,Costa Rica,FIFA,Fußball,Gruppe E,Russland,Schweiz,Serbien,WM 2018 Acht lange Jahre ist es nun schon her, dass Serbien das letzte Mal bei einem großen Turnier dabei sein durfte. Die Euphorie bei der WM 2010 in Südafrika war riesig. Stars wie Nemanja Vidic, Dejan Stankovic und der aus der Bundesliga bekannte Marco Pantelic sorgten damals für eine hohe Erwartungshaltung. Nachdem man Deutschland in der Gruppenphase besiegen konnte, schien der Weg ins Achtelfinale geebnet – diese Träume mussten die Osteuropäer nach einer bitteren 2:1 Niederlage allerdings wieder begraben und schieden mit drei Punkten als Gruppenletzter aus dem Turnier aus. Bei der WM 2018 sind die Vorzeichen anders.

Text: Ole Gömmel (Macromedia Hochschule in Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die Euphorie hält sich in Grenzen und das Team von Trainer Krstajic trat in der Qualifikation als Kollektiv ohne exzentrische Stars auf. Gegen Irland, Wales, Österreich, Georgien und Moldau konnte man sich solide als Gruppenerster für das Turnier in Russland qualifizieren. Hier warten in der Gruppenphase Brasilien, die Schweiz und Costa Rica.

Der Star:
Die absolute Säule der Serben ist der erfahrene Branislav Ivanovic. Der 34-Jahre alte Routinier, der fast zehn Jahre mit dem FC Chelsea in Europa auf Titeljagd ging, ist als Kapitän der Mannschaft gesetzt und bringt die Erfahrung von 102 Länderspielen mit. Auch wenn er über die Jahre an Schnelligkeit und Wendigkeit eingebüßt hat, ist der Innenverteidiger dank seines hohen Fußball-IQ und des hervorragenden Stellungsspiels immer noch einer der besten Verteidiger Europas. Für Zenit St. Petersburg absolvierte er in der vergangenen Saison 27 Spiele und konnte am Ende der Spielzeit den dritten Platz in der Liga und den russischen Pokal feiern. Als erfahrener Spieler wird er zusammen mit seinem Abwehrkollegen Aleksandr Kolarov für den Zusammenhalt und die Organisation der jungen Mannschaft sorgen müssen.

Der mögliche Shooting Star:
Vergleicht man die Marktwerte im serbsichen Kader, stechen die 70 Millionen Euro von Sergej Milinkovic-Savic deutlich heraus. Der zentrale Mittelfeldspieler von Lazio Rom avancierte in der vergangenen Saison zu einem der absoluten Top-Stars in der italienischen Serie A. Mit 16 Torbeteiligungen in 35 Spielen war er der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga und rief das Interesse von internationalen Top-Clubs wie Manchester United oder dem FC Barcelona hervor. In der Nationalmannschaft konnte sich der 23-jährige allerdings noch nicht etablieren. Unter Quali-Coach Slavoljub Muslin, wurde er nicht berücksichtigt, erst unter dem neuen Trainer Mladen Krstajic kam er zu den ersten zwei Einsätzen für sein Land. Die Qualität des Römers ist unbestritten, fraglich ist jedoch, ob er in der Turniervorbereitung in das eingespielte Team integriert werden kann. Schafft Trainer Krstajic dies, könnte Savic zu einem wichtigen Baustein des Teams werden und zusammen mit Mittelfeld Kollege Nemanja Matic eine weltklasse Doppel-Sechs bilden.

Der Trainer:
Vor allem Bundesliga Fans dürfte Mladen Krstajic als knallharter Innenverteidiger von Werder Bremen und Schalke 04 in Erinnerung sein. Das Traineramt des serbischen Nationalteams ist seine erste Stelle als Cheftrainer. Dementsprechend niedrig sind die Erwartungen in der Heimat. Erst im Januar 2018 übernahm er den Posten von Erfolgscoach Muslin, da es laut Verbandspräsidenten Slavisa Kokeza unüberbrückbare Differenzen in der Auswahl von Spielern gegeben haben soll. Von Vier Spielen, die Krstajic bis jetzt an der Seitenlinie stand, konnte er zwei gewinnen. Ein positiver Faktor, der den Serben in die Karten spielen könnte ist der Fakt, dass Krstajic im internationalen Fußball ein unbeschriebenes Blatt ist, und damit taktisch und personell überraschen könnte.

Stärken und Schwächen:
Der Mix aus Erfahrung und Talenten könnte eine große Chance für die Serben sein. Besonders in der Defensive stehen Trainer Krstajic mit Maksimovic, Ivanovic, Basta und Kolarov erfahrene Kräfte zur Verfügung, die sich auf internationalem Top-Niveau über Jahre behaupten konnten. Das Mittelfeld um Manchester United-Star Nemanja Matic ist ebenfalls mit Hochkarätern besetzt, die in Form von Sergej Milinkovic-Savic und Adem Ljajic zudem sehr torgefährlich sind.  Der Angriff hingegen könnte zum Problem werden. Mit Filip Kostic, Aleksandar Mitrovic und Aleksandar Prijovic gibt es nämlich nur drei nominelle Stürmer im Kader der Serben, die allesamt noch nie auf europäischen Top-Niveau gespielt haben. Gegen die defensivstarken Abwehrketten der Gruppengegner Brasilien und Schweiz könnte die mangelnde Erfahrung ein Knackpunkt sein. Um die Gruppenphase zu überstehen müssen die kreativen Impulse müssen daher ganz klar im Spielaufbau entstehen.

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Acht lange Jahre ist es nun schon her, dass Serbien das letzte Mal bei einem großen Turnier dabei sein durfte. Die Euphorie bei der WM 2010 in Südafrika war riesig. Stars wie Nemanja Vidic, Dejan Stankovic und der aus der Bundesliga bekannte Marco Pantelic sorgten damals für eine hohe Erwartungshaltung. Nachdem man Deutschland in der Gruppenphase besiegen konnte, schien der Weg ins Achtelfinale geebnet – diese Träume mussten die Osteuropäer nach einer bitteren 2:1 Niederlage allerdings wieder begraben und schieden mit drei Punkten als Gruppenletzter aus dem Turnier aus. Bei der WM 2018 sind die Vorzeichen anders.

Text: Ole Gömmel (Macromedia Hochschule in Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die Euphorie hält sich in Grenzen und das Team von Trainer Krstajic trat in der Qualifikation als Kollektiv ohne exzentrische Stars auf. Gegen Irland, Wales, Österreich, Georgien und Moldau konnte man sich solide als Gruppenerster für das Turnier in Russland qualifizieren. Hier warten in der Gruppenphase Brasilien, die Schweiz und Costa Rica.

Der Star:
Die absolute Säule der Serben ist der erfahrene Branislav Ivanovic. Der 34-Jahre alte Routinier, der fast zehn Jahre mit dem FC Chelsea in Europa auf Titeljagd ging, ist als Kapitän der Mannschaft gesetzt und bringt die Erfahrung von 102 Länderspielen mit. Auch wenn er über die Jahre an Schnelligkeit und Wendigkeit eingebüßt hat, ist der Innenverteidiger dank seines hohen Fußball-IQ und des hervorragenden Stellungsspiels immer noch einer der besten Verteidiger Europas. Für Zenit St. Petersburg absolvierte er in der vergangenen Saison 27 Spiele und konnte am Ende der Spielzeit den dritten Platz in der Liga und den russischen Pokal feiern. Als erfahrener Spieler wird er zusammen mit seinem Abwehrkollegen Aleksandr Kolarov für den Zusammenhalt und die Organisation der jungen Mannschaft sorgen müssen.

Der mögliche Shooting Star:
Vergleicht man die Marktwerte im serbsichen Kader, stechen die 70 Millionen Euro von Sergej Milinkovic-Savic deutlich heraus. Der zentrale Mittelfeldspieler von Lazio Rom avancierte in der vergangenen Saison zu einem der absoluten Top-Stars in der italienischen Serie A. Mit 16 Torbeteiligungen in 35 Spielen war er der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga und rief das Interesse von internationalen Top-Clubs wie Manchester United oder dem FC Barcelona hervor. In der Nationalmannschaft konnte sich der 23-jährige allerdings noch nicht etablieren. Unter Quali-Coach Slavoljub Muslin, wurde er nicht berücksichtigt, erst unter dem neuen Trainer Mladen Krstajic kam er zu den ersten zwei Einsätzen für sein Land. Die Qualität des Römers ist unbestritten, fraglich ist jedoch, ob er in der Turniervorbereitung in das eingespielte Team integriert werden kann. Schafft Trainer Krstajic dies, könnte Savic zu einem wichtigen Baustein des Teams werden und zusammen mit Mittelfeld Kollege Nemanja Matic eine weltklasse Doppel-Sechs bilden.

Der Trainer:
Vor allem Bundesliga Fans dürfte Mladen Krstajic als knallharter Innenverteidiger von Werder Bremen und Schalke 04 in Erinnerung sein. Das Traineramt des serbischen Nationalteams ist seine erste Stelle als Cheftrainer. Dementsprechend niedrig sind die Erwartungen in der Heimat. Erst im Januar 2018 übernahm er den Posten von Erfolgscoach Muslin, da es laut Verbandspräsidenten Slavisa Kokeza unüberbrückbare Differenzen in der Auswahl von Spielern gegeben haben soll. Von Vier Spielen, die Krstajic bis jetzt an der Seitenlinie stand, konnte er zwei gewinnen. Ein positiver Faktor, der den Serben in die Karten spielen könnte ist der Fakt, dass Krstajic im internationalen Fußball ein unbeschriebenes Blatt ist, und damit taktisch und personell überraschen könnte.

Stärken und Schwächen:
Der Mix aus Erfahrung und Talenten könnte eine große Chance für die Serben sein. Besonders in der Defensive stehen T]]> Acht lange Jahre ist es nun schon her, dass Serbien das letzte Mal bei einem großen Turnier dabei sein durfte. Die Euphorie bei der WM 2010 in Südafrika war riesig. Stars wie Nemanja Vidic, Dejan Stankovic und der aus der Bundesliga bekannte Marco Pantelic sorgten damals für eine hohe Erwartungshaltung. Nachdem man Deutschland in der Gruppenphase besiegen konnte, schien der Weg ins Achtelfinale geebnet – diese Träume mussten die Osteuropäer nach einer bitteren 2:1 Niederlage allerdings wieder begraben und schieden mit drei Punkten als Gruppenletzter aus dem Turnier aus. Bei der WM 2018 sind die Vorzeichen anders.

Text: Ole Gömmel (Macromedia Hochschule in Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die Euphorie hält sich in Grenzen und das Team von Trainer Krstajic trat in der Qualifikation als Kollektiv ohne exzentrische Stars auf. Gegen Irland, Wales, Österreich, Georgien und Moldau konnte man sich solide als Gruppenerster für das Turnier in Russland qualifizieren. Hier warten in der Gruppenphase Brasilien, die Schweiz und Costa Rica.

Der Star:
Die absolute Säule der Serben ist der erfahrene Branislav Ivanovic. Der 34-Jahre alte Routinier, der fast zehn Jahre mit dem FC Chelsea in Europa auf Titeljagd ging, ist als Kapitän der Mannschaft gesetzt und bringt die Erfahrung von 102 Länderspielen mit. Auch wenn er über die Jahre an Schnelligkeit und Wendigkeit eingebüßt hat, ist der Innenverteidiger dank seines hohen Fußball-IQ und des hervorragenden Stellungsspiels immer noch einer der besten Verteidiger Europas. Für Zenit St. Petersburg absolvierte er in der vergangenen Saison 27 Spiele und konnte am Ende der Spielzeit den dritten Platz in der Liga und den russischen Pokal feiern. Als erfahrener Spieler wird er zusammen mit seinem Abwehrkollegen Aleksandr Kolarov für den Zusammenhalt und die Organisation der jungen Mannschaft sorgen müssen.

Der mögliche Shooting Star:
Vergleicht man die Marktwerte im serbsichen Kader, stechen die 70 Millionen Euro von Sergej Milinkovic-Savic deutlich heraus. Der zentrale Mittelfeldspieler von Lazio Rom avancierte in der vergangenen Saison zu einem der absoluten Top-Stars in der italienischen Serie A. Mit 16 Torbeteiligungen in 35 Spielen war er der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga und rief das Interesse von internationalen Top-Clubs wie Manchester United oder dem FC Barcelona hervor. In der Nationalmannschaft konnte sich der 23-jährige allerdings noch nicht etablieren. Unter Quali-Coach Slavoljub Muslin, wurde er nicht berücksichtigt, erst unter dem neuen Trainer Mladen Krstajic kam er zu den ersten zwei Einsätzen für sein Land. Die Qualität des Römers ist unbestritten, fraglich ist jedoch, ob er in der Turniervorbereitung in das eingespielte Team integriert werden kann. Schafft Trainer Krstajic dies, könnte Savic zu einem wichtigen Baustein des Teams werden und zusammen mit Mittelfeld Kollege Nemanja Matic eine weltklasse Doppel-Sechs bilden.

Der Trainer:
Vor allem Bundesliga Fans dürfte Mladen Krstajic als knallharter Innenverteidiger von Werder Bremen und Schalke 04 in Erinnerung sein. Das Traineramt des serbischen Nationalteams ist seine erste Stelle als Cheftrainer. Dementsprechend niedrig sind die Erwartungen in der Heimat. Erst im Januar 2018 übernahm er den Posten von Erfolgscoach Muslin, da es laut Verbandspräsidenten Slavisa Kokeza unüberbrückbare Differenzen in der Auswahl von Spielern gegeben haben soll. Von Vier Spielen, die Krstajic bis jetzt an der Seitenlinie stand, konnte er zwei gewinnen. Ein positiver Faktor, der den Serben in die Karten spielen könnte ist der Fakt, dass Krstajic im internationalen Fußball ein unbeschriebenes Blatt ist, und damit taktisch und personell überraschen könnte.

Stärken und Schwächen:
Der Mix aus Erfahrung und Talenten könnte eine große Chance für die Serben sein. Besonders in der Defensive stehen T]]> Kick in Russ clean No no no 6:36 6:36 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Schweiz https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-schweiz/ Fri, 01 Jun 2018 08:46:16 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21248 Brasilien,Costa Rica,FIFA,Fußball,Gruppe E,Russland,Schweiz,Serbien,WM 2018 Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wusste die Schweizer Nationalelf durchaus zu gefallen. In der Gruppenphase landete man hinter Frankreich und vor Ecuador und Honduras auf dem zweiten Tabellenplatz und brachte im Achtelfinale den späteren Finalisten Argentinien an den Rand der Verzweiflung. Ein zähes 1:0 nach Verlängerung ließ Messi und Co. damals jubeln und die Eidgenossen trauern. Nun ist man gewillt diese Leistung zu wiederholen und erneut in die K.O.-Runde einzuziehen.

Text: Steffen Gronwald (90PLUS)

Der Weg zur WM:
In der WM-Qualifikation wussten die Schweizer zu überzeugen. Bis zum letzten Spieltag führte man ungeschlagen die Tabelle an, ließ Europameister Portugal beinahe hinter sich. Doch am letzten Gruppenspieltag gab es eine 2:0 Niederlage in Lissabon und man musste sich mit wirklich überragenden 27 Punkten aus 10 Spielen auf Platz zwei einordnen.
Der Gang in die Play-Offs wurde den Eidgenossen auch beinahe zum Verhängnis, nach einem torlosen Unentschieden daheim gegen Nordirland setzte es einen 1:0 Auswärtssieg. Auch wenn man dort das aktivere Team war, führte lediglich ein sehr umstrittener Handelfmeter zum benötigten Siegtor. Somit durfte man dann doch nach Russland reisen.

Der Star:
Granit Xhaka ist de Leader der Mannschaft. Mit seiner Premier League Erfahrung bei Arsenal und seinen 61 Länderspielen (stand 29.05.28) weiß der 25-jährige voran zu gehen. Seit 2016 verpasste Xhaka lediglich ein einziges Länderspiel, im Qualifikationsspiel in Ungarn war der Mittelfeldmotor Gelbrotgesperrt. Ansonsten stand er in jedem Spiel auf dem Platz, meist auch über die volle Distanz.
Seine Abschlüsse aus der Distanz sind durchaus gefährdet, zudem geht das Mentalitätsmonster kaum einem Zweikampf aus dem Weg. Nach seinem Wechsel aus England ist er noch reifer geworden und zeigte mehr und mehr seine Stärken als Führungsspieler.

Der Mögliche Shooting-Star:
Denis Zakaria hat schlägt aktuell einen Weg ein, wie ihn auch Granit Xhaka gegangen ist. Der 21-jährige spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld und das aktuell bei Borussia Mönchengladbach. Seit seinem Debüt vor fast genau zwei Jahren (28.05.16) absolvierte der 1,91m-Mann 9 Spiele für die Eidgenossen. Zunächst war für ihn lediglich als Einwechselspieler Platz, doch in den so wichtigen Play-Off-Spielen gegen Nordirland spielte Zakaria beide Partien über die volle Distanz. In seiner Premierensaison für die Borussia spielte Zakaria in jeder Partie, sofern es sein Körper und die gelben Karten zuließen. Zweimal fehlte er gelbgesperrt, in zwei Spielen musste er aufgrund eines Muskelfaserrisses zu sehen. Von Beginn an war er gesetzt, lieferte Starke Partien und kam sogar auf fünf Scorerpunkte (2T,3V). Er zeichnete sich dadurch aus, dass er seine Mitspieler gut in Szene setzen konnte, bewies ein gutes Auge im Defensivspiel und war auch nach Standards nicht ungefährlich.
Kommt er nun auch auf der ganz großen Bühne an?

Der Trainer:
Vladimir Petkovic ist seit August 2014 Cheftrainer der Eidgenossen. Der 54-jährige Schweizer mit bosnischen Wurzeln hat in seinen knapp vier Jahren Amtszeit 38 Spiele gecoacht, in denen er 2,03 PpS Sammeln konnte. Sein größter Erfolg mit der Schweizer Nationalmannschaft war das erreichte Achtelfinale bei der EM 2016. Er hat es geschafft die Schweizer Mannschaft noch einmal mehr weiter zu entwickeln, die Truppe wirkt von Jahr zu Jahr gefestigter und zeigt mehr und mehr Potenzial. Die Schweiz ist Petkovic‘ erste Nationalelf, zuvor trainierte er u.a. Lazio Rom, den FC Sion und die Young Boys aus Bern.

Stärken und Schwächen:
Die Mannschaft agiert als ein funktionierendes Team, zeigt sich als Einheit und als eine Truppe, in der jeder alles für jeden gibt. Es wird gekämpft und dennoch ein durchaus ansehnlicher Fußball gespielt. Unter Petkovic hat man sich insofern weiterentwickelt, dass man nun auch die Ausrutscher gegen die vermeintlichen Außenseiter vermeiden konnte. Die Defensive um Lichtsteiner und Rodrigues hat zudem sehr viel Erfahrung vorzuweisen und kann zu einem entscheidenden Faktor werden. Zuletzt wurde das Problem der Chancenverwertung gerade gegen Nordirland offengelegt. Oftmals fehlt den Eidgenossen die Genauigkeit im letzten Pass oder die Präzision im Abschluss. Daran muss noch gefeilt werden, Großchancen dürfen in einem Turnier iwe der WM nicht liegengelassen werden.

]]> Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wusste die Schweizer Nationalelf durchaus zu gefallen. In der Gruppenphase landete man hinter Frankreich und vor Ecuador und Honduras auf dem zweiten Tabellenplatz und brachte im Achtelfinale den späteren Finalisten Argentinien an den Rand der Verzweiflung. Ein zähes 1:0 nach Verlängerung ließ Messi und Co. damals jubeln und die Eidgenossen trauern. Nun ist man gewillt diese Leistung zu wiederholen und erneut in die K.O.-Runde einzuziehen.

Text: Steffen Gronwald (90PLUS)

Der Weg zur WM:
In der WM-Qualifikation wussten die Schweizer zu überzeugen. Bis zum letzten Spieltag führte man ungeschlagen die Tabelle an, ließ Europameister Portugal beinahe hinter sich. Doch am letzten Gruppenspieltag gab es eine 2:0 Niederlage in Lissabon und man musste sich mit wirklich überragenden 27 Punkten aus 10 Spielen auf Platz zwei einordnen.
Der Gang in die Play-Offs wurde den Eidgenossen auch beinahe zum Verhängnis, nach einem torlosen Unentschieden daheim gegen Nordirland setzte es einen 1:0 Auswärtssieg. Auch wenn man dort das aktivere Team war, führte lediglich ein sehr umstrittener Handelfmeter zum benötigten Siegtor. Somit durfte man dann doch nach Russland reisen.

Der Star:
Granit Xhaka ist de Leader der Mannschaft. Mit seiner Premier League Erfahrung bei Arsenal und seinen 61 Länderspielen (stand 29.05.28) weiß der 25-jährige voran zu gehen. Seit 2016 verpasste Xhaka lediglich ein einziges Länderspiel, im Qualifikationsspiel in Ungarn war der Mittelfeldmotor Gelbrotgesperrt. Ansonsten stand er in jedem Spiel auf dem Platz, meist auch über die volle Distanz.
Seine Abschlüsse aus der Distanz sind durchaus gefährdet, zudem geht das Mentalitätsmonster kaum einem Zweikampf aus dem Weg. Nach seinem Wechsel aus England ist er noch reifer geworden und zeigte mehr und mehr seine Stärken als Führungsspieler.

Der Mögliche Shooting-Star:
Denis Zakaria hat schlägt aktuell einen Weg ein, wie ihn auch Granit Xhaka gegangen ist. Der 21-jährige spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld und das aktuell bei Borussia Mönchengladbach. Seit seinem Debüt vor fast genau zwei Jahren (28.05.16) absolvierte der 1,91m-Mann 9 Spiele für die Eidgenossen. Zunächst war für ihn lediglich als Einwechselspieler Platz, doch in den so wichtigen Play-Off-Spielen gegen Nordirland spielte Zakaria beide Partien über die volle Distanz. In seiner Premierensaison für die Borussia spielte Zakaria in jeder Partie, sofern es sein Körper und die gelben Karten zuließen. Zweimal fehlte er gelbgesperrt, in zwei Spielen musste er aufgrund eines Muskelfaserrisses zu sehen. Von Beginn an war er gesetzt, lieferte Starke Partien und kam sogar auf fünf Scorerpunkte (2T,3V). Er zeichnete sich dadurch aus, dass er seine Mitspieler gut in Szene setzen konnte, bewies ein gutes Auge im Defensivspiel und war auch nach Standards nicht ungefährlich.
Kommt er nun auch auf der ganz großen Bühne an?

Der Trainer:
Vladimir Petkovic ist seit August 2014 Cheftrainer der Eidgenossen. Der 54-jährige Schweizer mit bosnischen Wurzeln hat in seinen knapp vier Jahren Amtszeit 38 Spiele gecoacht, in denen er 2,03 PpS Sammeln konnte. Sein größter Erfolg mit der Schweizer Nationalmannschaft war das erreichte Achtelfinale bei der EM 2016. Er hat es geschafft die Schweizer Mannschaft noch einmal mehr weiter zu entwickeln, die Truppe wirkt von Jahr zu Jahr gefestigter und zeigt mehr und mehr Potenzial. Die Schweiz ist Petkovic‘ erste Nationalelf, zuvor trainierte er u.a. Lazio Rom, den FC Sion und die Young Boys aus Bern.

Stärken und Schwächen:
Die Mannschaft agiert als ein funktionierendes Team, zeigt sich als Einheit und als eine Truppe, in der jeder alles für jeden gibt. Es wird gekämpft und dennoch ein durchaus ansehnlicher Fußball gespielt. Unter Petkovic hat man sich insofern weiterentwickelt, d]]> Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wusste die Schweizer Nationalelf durchaus zu gefallen. In der Gruppenphase landete man hinter Frankreich und vor Ecuador und Honduras auf dem zweiten Tabellenplatz und brachte im Achtelfinale den späteren Finalisten Argentinien an den Rand der Verzweiflung. Ein zähes 1:0 nach Verlängerung ließ Messi und Co. damals jubeln und die Eidgenossen trauern. Nun ist man gewillt diese Leistung zu wiederholen und erneut in die K.O.-Runde einzuziehen.

Text: Steffen Gronwald (90PLUS)

Der Weg zur WM:
In der WM-Qualifikation wussten die Schweizer zu überzeugen. Bis zum letzten Spieltag führte man ungeschlagen die Tabelle an, ließ Europameister Portugal beinahe hinter sich. Doch am letzten Gruppenspieltag gab es eine 2:0 Niederlage in Lissabon und man musste sich mit wirklich überragenden 27 Punkten aus 10 Spielen auf Platz zwei einordnen.
Der Gang in die Play-Offs wurde den Eidgenossen auch beinahe zum Verhängnis, nach einem torlosen Unentschieden daheim gegen Nordirland setzte es einen 1:0 Auswärtssieg. Auch wenn man dort das aktivere Team war, führte lediglich ein sehr umstrittener Handelfmeter zum benötigten Siegtor. Somit durfte man dann doch nach Russland reisen.

Der Star:
Granit Xhaka ist de Leader der Mannschaft. Mit seiner Premier League Erfahrung bei Arsenal und seinen 61 Länderspielen (stand 29.05.28) weiß der 25-jährige voran zu gehen. Seit 2016 verpasste Xhaka lediglich ein einziges Länderspiel, im Qualifikationsspiel in Ungarn war der Mittelfeldmotor Gelbrotgesperrt. Ansonsten stand er in jedem Spiel auf dem Platz, meist auch über die volle Distanz.
Seine Abschlüsse aus der Distanz sind durchaus gefährdet, zudem geht das Mentalitätsmonster kaum einem Zweikampf aus dem Weg. Nach seinem Wechsel aus England ist er noch reifer geworden und zeigte mehr und mehr seine Stärken als Führungsspieler.

Der Mögliche Shooting-Star:
Denis Zakaria hat schlägt aktuell einen Weg ein, wie ihn auch Granit Xhaka gegangen ist. Der 21-jährige spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld und das aktuell bei Borussia Mönchengladbach. Seit seinem Debüt vor fast genau zwei Jahren (28.05.16) absolvierte der 1,91m-Mann 9 Spiele für die Eidgenossen. Zunächst war für ihn lediglich als Einwechselspieler Platz, doch in den so wichtigen Play-Off-Spielen gegen Nordirland spielte Zakaria beide Partien über die volle Distanz. In seiner Premierensaison für die Borussia spielte Zakaria in jeder Partie, sofern es sein Körper und die gelben Karten zuließen. Zweimal fehlte er gelbgesperrt, in zwei Spielen musste er aufgrund eines Muskelfaserrisses zu sehen. Von Beginn an war er gesetzt, lieferte Starke Partien und kam sogar auf fünf Scorerpunkte (2T,3V). Er zeichnete sich dadurch aus, dass er seine Mitspieler gut in Szene setzen konnte, bewies ein gutes Auge im Defensivspiel und war auch nach Standards nicht ungefährlich.
Kommt er nun auch auf der ganz großen Bühne an?

Der Trainer:
Vladimir Petkovic ist seit August 2014 Cheftrainer der Eidgenossen. Der 54-jährige Schweizer mit bosnischen Wurzeln hat in seinen knapp vier Jahren Amtszeit 38 Spiele gecoacht, in denen er 2,03 PpS Sammeln konnte. Sein größter Erfolg mit der Schweizer Nationalmannschaft war das erreichte Achtelfinale bei der EM 2016. Er hat es geschafft die Schweizer Mannschaft noch einmal mehr weiter zu entwickeln, die Truppe wirkt von Jahr zu Jahr gefestigter und zeigt mehr und mehr Potenzial. Die Schweiz ist Petkovic‘ erste Nationalelf, zuvor trainierte er u.a. Lazio Rom, den FC Sion und die Young Boys aus Bern.

Stärken und Schwächen:
Die Mannschaft agiert als ein funktionierendes Team, zeigt sich als Einheit und als eine Truppe, in der jeder alles für jeden gibt. Es wird gekämpft und dennoch ein durchaus ansehnlicher Fußball gespielt. Unter Petkovic hat man sich insofern weiterentwickelt, d]]> Kick in Russ clean No no no 6:38 6:38 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Costa Rica https://meinsportradio.de/2018/06/01/teamcheck-costa-rica/ Fri, 01 Jun 2018 08:44:16 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21246 Brasilien,Costa Rica,FIFA,Fußball,Gruppe E,Russland,Schweiz,Serbien,WM 2018 Bei der WM 2014 in Brasilien war Costa Rica eines der Überraschungsteams, setzte sich in einer Gruppe mit Uruguay, Italien und England sensationell als erster durch und scheiterte erst im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen an der Niederlande. Auch dieses mal zählt La Sele (Die Auswahl) in einer Gruppe mit Brasilien, der Schweiz und Serbien eher zu den Aussenseitern. Kann die Mannschaft von der „reichen Küste“ auch dieses Mal eine Duftmarke setzen?

Text: Chris McCarthy (90PLUS)

Der Weg zur WM:
In Costa Rica wusste man sein ganz persönliches Sommermärchen von 2014 in Brasilien ganz nüchtern einzuordnen. 2018 wollte man daher einfach wieder dabei sein!
In der vierten Runde der CONCACAF-Qualifikation setzte sich 25. der FIFA-Weltrangliste auch souverän mit 5 Siegen und einem Unentschieden gegen Panama, Haiti und Jamaika durch. In der Finalrunde der Qualifikation tat sich die Mannschaft von Trainer Oscar Ramirez, trotz des souveränen 4:0 Auftaktsieges gegen die USA, allerdings etwas schwerer.
Die letzten drei Spiele konnten allesamt nicht gewonnen werden (1:1 gegen Mexiko, 1:1 gegen Honduras und 1:2 gegen Panama), doch letztendlich hatte die Ticos mit drei Zählern Vorsprung noch genügend Puffer, um sich hinter Gruppensieger Mexiko direkt für die Endrunde in Russland zu qualifizieren.

Der Star:
Wie schon vor vier Jahren, zeichnet sich Costa Rica vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und Organisation aus. Der Star ist die Mannschaft, doch der unangefochtene Leader ist zweifelsohne Torhüter Keylor Navas von Real Madrid. Beim Turnier in Brasilien empfahl sich der 31-Jährige mit bärenstarken Leistungen letztendlich für sein Engagement bei den Königlichen. Auch in diesem Jahr wird sich die Mannschaft auf ihren Rückhalt im Tor verlassen müssen, um an das Weiterkommen überhaupt nur denken zu können.

Der mögliche Shooting Star:
Die sehr defensiv ausgerichtete Mannschaft der Zentralamerikaner tut sich schwer, gegen gute Teams Chancen zu kreieren. Dabei werden die Hoffnungen neben dem 32-jährigen Kapitän Bryanz Ruiz primär auf Joel Campbell ruhen. Der 25-Jährige steht seit sieben Jahren beim FC Arsenal unter Vertrag, kam bei den Gunners aber in dieser Zeit kaum zum Zug und wurde ganze sechs Mal verliehen. In der Nationalmannschaft, wo er schon 74 Mal zum Einsatz kam und 14 Mal traf, ist Campbell dank seiner Kreativität einer der Hoffnungsträger.
Möchten sich die Costa-Ricaner erneut für die K.O-Runde qualifizieren, bedarf es an einigen Impulsen des Offensivspielers, der sich ganz nebenbei auch für einen neuen Arbeitgeber empfehlen werden muss.

Der Trainer:
Als Co-Trainer von Hernán Medford konnte Nationaltrainer Óscar Ramírez bereits 2006 Erfahrungen bei La Sele sammeln. Nach über 250 Spielen als Trainer des FC Santos und LD Alajuelense in der costa-ricanischen Liga, wurde er 2015 erneut als rechte Hand des Nationaltrainers, dieses Mal Paulo Wanchope, eingestellt. Da dieser allerdings nur eine Woche nach der Verkündung aufgrund einer Schlägerei zum Rücktritt gezwungen war, wurde Ramírez zum Nationaltrainer befördert.  Nach der wackeligen Qualifikation und den enttäuschenden Testspielen, braucht der 53-Jährige zwar nicht unbedingt das Achtelfinale, allerdings ansprechende Leistungen seiner Mannschaft, um im Amt bleiben zu dürfen.

Stärken und Schwächen:
Die große Stärke der Costa-Ricaner ist zweifelsohne die Defensive! Wie schon bei der WM 2014 waren auch in der Qualifikation die hervorragend abgestimmte Fünferkette und Torhüter Keylor Navas die Eckpfeiler für den Erfolg. Darüber hinaus verfügen die Ticos über viel Erfahrung. Der Großteil der Leistungsträger war 2014 dabei und die Mannschaft gehört zu den ältesten des Turniers.
Wie bereits angesprochen, bereitet vor allem die Offensive Trainer Ramírez Kopfschmerzen. Es fehlt ein echter Mittelstürmer, ein Knipser. Die Tatsache, dass die Hoffnungsträger im Angriff, insbesondere Joel Campbell und Marco Urena, aufgrund von Verletzungen zuletzt wenig Spielpraxis hatten, kommt erschwerend hinzu.

]]> Bei der WM 2014 in Brasilien war Costa Rica eines der Überraschungsteams, setzte sich in einer Gruppe mit Uruguay, Italien und England sensationell als erster durch und scheiterte erst im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen an der Niederlande. Auch dieses mal zählt La Sele (Die Auswahl) in einer Gruppe mit Brasilien, der Schweiz und Serbien eher zu den Aussenseitern. Kann die Mannschaft von der „reichen Küste“ auch dieses Mal eine Duftmarke setzen?

Text: Chris McCarthy (90PLUS)

Der Weg zur WM:
In Costa Rica wusste man sein ganz persönliches Sommermärchen von 2014 in Brasilien ganz nüchtern einzuordnen. 2018 wollte man daher einfach wieder dabei sein!
In der vierten Runde der CONCACAF-Qualifikation setzte sich 25. der FIFA-Weltrangliste auch souverän mit 5 Siegen und einem Unentschieden gegen Panama, Haiti und Jamaika durch. In der Finalrunde der Qualifikation tat sich die Mannschaft von Trainer Oscar Ramirez, trotz des souveränen 4:0 Auftaktsieges gegen die USA, allerdings etwas schwerer.
Die letzten drei Spiele konnten allesamt nicht gewonnen werden (1:1 gegen Mexiko, 1:1 gegen Honduras und 1:2 gegen Panama), doch letztendlich hatte die Ticos mit drei Zählern Vorsprung noch genügend Puffer, um sich hinter Gruppensieger Mexiko direkt für die Endrunde in Russland zu qualifizieren.

Der Star:
Wie schon vor vier Jahren, zeichnet sich Costa Rica vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und Organisation aus. Der Star ist die Mannschaft, doch der unangefochtene Leader ist zweifelsohne Torhüter Keylor Navas von Real Madrid. Beim Turnier in Brasilien empfahl sich der 31-Jährige mit bärenstarken Leistungen letztendlich für sein Engagement bei den Königlichen. Auch in diesem Jahr wird sich die Mannschaft auf ihren Rückhalt im Tor verlassen müssen, um an das Weiterkommen überhaupt nur denken zu können.

Der mögliche Shooting Star:
Die sehr defensiv ausgerichtete Mannschaft der Zentralamerikaner tut sich schwer, gegen gute Teams Chancen zu kreieren. Dabei werden die Hoffnungen neben dem 32-jährigen Kapitän Bryanz Ruiz primär auf Joel Campbell ruhen. Der 25-Jährige steht seit sieben Jahren beim FC Arsenal unter Vertrag, kam bei den Gunners aber in dieser Zeit kaum zum Zug und wurde ganze sechs Mal verliehen. In der Nationalmannschaft, wo er schon 74 Mal zum Einsatz kam und 14 Mal traf, ist Campbell dank seiner Kreativität einer der Hoffnungsträger.
Möchten sich die Costa-Ricaner erneut für die K.O-Runde qualifizieren, bedarf es an einigen Impulsen des Offensivspielers, der sich ganz nebenbei auch für einen neuen Arbeitgeber empfehlen werden muss.

Der Trainer:
Als Co-Trainer von Hernán Medford konnte Nationaltrainer Óscar Ramírez bereits 2006 Erfahrungen bei La Sele sammeln. Nach über 250 Spielen als Trainer des FC Santos und LD Alajuelense in der costa-ricanischen Liga, wurde er 2015 erneut als rechte Hand des Nationaltrainers, dieses Mal Paulo Wanchope, eingestellt. Da dieser allerdings nur eine Woche nach der Verkündung aufgrund einer Schlägerei zum Rücktritt gezwungen war, wurde Ramírez zum Nationaltrainer befördert.  Nach der wackeligen Qualifikation und den enttäuschenden Testspielen, braucht der 53-Jährige zwar nicht unbedingt das Achtelfinale, allerdings ansprechende Leistungen seiner Mannschaft, um im Amt bleiben zu dürfen.

Stärken und Schwächen:
Die große Stärke der Costa-Ricaner ist zweifelsohne die Defensive! Wie schon bei der WM 2014 waren auch in der Qualifikation die hervorragend abgestimmte Fünferkette und Torhüter Keylor Navas die Eckpfeiler für den Erfolg. Darüber hinaus verfügen die Ticos über viel Erfahrung. Der Großteil der Leistungsträger war 2014 dabei und die Mannschaft gehört zu den ältesten des Turniers.
Wie bereits angesprochen, bereitet vor allem die Offensive Trainer Ramírez Kopfschmerzen. Es fehlt ein echter Mittelstü]]> Bei der WM 2014 in Brasilien war Costa Rica eines der Überraschungsteams, setzte sich in einer Gruppe mit Uruguay, Italien und England sensationell als erster durch und scheiterte erst im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen an der Niederlande. Auch dieses mal zählt La Sele (Die Auswahl) in einer Gruppe mit Brasilien, der Schweiz und Serbien eher zu den Aussenseitern. Kann die Mannschaft von der „reichen Küste“ auch dieses Mal eine Duftmarke setzen?

Text: Chris McCarthy (90PLUS)

Der Weg zur WM:
In Costa Rica wusste man sein ganz persönliches Sommermärchen von 2014 in Brasilien ganz nüchtern einzuordnen. 2018 wollte man daher einfach wieder dabei sein!
In der vierten Runde der CONCACAF-Qualifikation setzte sich 25. der FIFA-Weltrangliste auch souverän mit 5 Siegen und einem Unentschieden gegen Panama, Haiti und Jamaika durch. In der Finalrunde der Qualifikation tat sich die Mannschaft von Trainer Oscar Ramirez, trotz des souveränen 4:0 Auftaktsieges gegen die USA, allerdings etwas schwerer.
Die letzten drei Spiele konnten allesamt nicht gewonnen werden (1:1 gegen Mexiko, 1:1 gegen Honduras und 1:2 gegen Panama), doch letztendlich hatte die Ticos mit drei Zählern Vorsprung noch genügend Puffer, um sich hinter Gruppensieger Mexiko direkt für die Endrunde in Russland zu qualifizieren.

Der Star:
Wie schon vor vier Jahren, zeichnet sich Costa Rica vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und Organisation aus. Der Star ist die Mannschaft, doch der unangefochtene Leader ist zweifelsohne Torhüter Keylor Navas von Real Madrid. Beim Turnier in Brasilien empfahl sich der 31-Jährige mit bärenstarken Leistungen letztendlich für sein Engagement bei den Königlichen. Auch in diesem Jahr wird sich die Mannschaft auf ihren Rückhalt im Tor verlassen müssen, um an das Weiterkommen überhaupt nur denken zu können.

Der mögliche Shooting Star:
Die sehr defensiv ausgerichtete Mannschaft der Zentralamerikaner tut sich schwer, gegen gute Teams Chancen zu kreieren. Dabei werden die Hoffnungen neben dem 32-jährigen Kapitän Bryanz Ruiz primär auf Joel Campbell ruhen. Der 25-Jährige steht seit sieben Jahren beim FC Arsenal unter Vertrag, kam bei den Gunners aber in dieser Zeit kaum zum Zug und wurde ganze sechs Mal verliehen. In der Nationalmannschaft, wo er schon 74 Mal zum Einsatz kam und 14 Mal traf, ist Campbell dank seiner Kreativität einer der Hoffnungsträger.
Möchten sich die Costa-Ricaner erneut für die K.O-Runde qualifizieren, bedarf es an einigen Impulsen des Offensivspielers, der sich ganz nebenbei auch für einen neuen Arbeitgeber empfehlen werden muss.

Der Trainer:
Als Co-Trainer von Hernán Medford konnte Nationaltrainer Óscar Ramírez bereits 2006 Erfahrungen bei La Sele sammeln. Nach über 250 Spielen als Trainer des FC Santos und LD Alajuelense in der costa-ricanischen Liga, wurde er 2015 erneut als rechte Hand des Nationaltrainers, dieses Mal Paulo Wanchope, eingestellt. Da dieser allerdings nur eine Woche nach der Verkündung aufgrund einer Schlägerei zum Rücktritt gezwungen war, wurde Ramírez zum Nationaltrainer befördert.  Nach der wackeligen Qualifikation und den enttäuschenden Testspielen, braucht der 53-Jährige zwar nicht unbedingt das Achtelfinale, allerdings ansprechende Leistungen seiner Mannschaft, um im Amt bleiben zu dürfen.

Stärken und Schwächen:
Die große Stärke der Costa-Ricaner ist zweifelsohne die Defensive! Wie schon bei der WM 2014 waren auch in der Qualifikation die hervorragend abgestimmte Fünferkette und Torhüter Keylor Navas die Eckpfeiler für den Erfolg. Darüber hinaus verfügen die Ticos über viel Erfahrung. Der Großteil der Leistungsträger war 2014 dabei und die Mannschaft gehört zu den ältesten des Turniers.
Wie bereits angesprochen, bereitet vor allem die Offensive Trainer Ramírez Kopfschmerzen. Es fehlt ein echter Mittelstü]]> Kick in Russ clean No no no 5:50 5:50 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Kahn: „Keine Neuer-Wunderdinge“ https://meinsportradio.de/2018/06/01/kahn-keine-neuer-wunderdinge/ Fri, 01 Jun 2018 08:02:13 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21240 FIFA,Fußball,Manuel Neuer,Oliver Kahn,Russland,WM 2018,wmfeatured2,ZDF In genau 14 Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Joachim Löw und seine 23 ausgewählten Spieler beziehen am 12. Juni ihr Quartier in Watutinki in der Nähe von Moskau. Die Frage, die über allem steht: Wird Manuel Neuer nun einer der 23 WM-Fahrer oder nicht? Wir haben mal nachgefragt beim ZDF-Experten Oliver Kahn. Aber wir sprachen nicht nur über Neuer, sondern auch über Kahns Favoriten auf den WM-Titel, seinen TV-Partner Oliver Welke.

]]> In genau 14 Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Joachim Löw und seine 23 ausgewählten Spieler beziehen am 12. Juni ihr Quartier in Watutinki in der Nähe von Moskau. Die Frage, die über allem steht: Wird Manuel Neuer nun einer der 23 WM-Fahrer oder nicht? Wir haben mal nachgefragt beim ZDF-Experten Oliver Kahn. Aber wir sprachen nicht nur über Neuer, sondern auch über Kahns Favoriten auf den WM-Titel, seinen TV-Partner Oliver Welke.

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In genau 14 Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Joachim Löw und seine 23 ausgewählten Spieler beziehen am 12. Juni ihr Quartier in Watutinki in der Nähe von Moskau. Die Frage, die über allem steht: Wird Manuel Neuer nun einer der 23 WM-Fahrer oder nicht? Wir haben mal nachgefragt beim ZDF-Experten Oliver Kahn. Aber wir sprachen nicht nur über Neuer, sondern auch über Kahns Favoriten auf den WM-Titel, seinen TV-Partner Oliver Welke.

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Kick in Russ clean No no no 6:36 6:36 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Lehrstunde für Müller & Ginter https://meinsportradio.de/2018/06/01/lehrstunde-fuer-mueller-ginter/ Fri, 01 Jun 2018 07:31:37 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21234 Alex Fangmann,Alican Pektas,Blindenfußball,DFB,Die Mannschaft,Matthias Ginter,Russland,Thomas Müller,WM 2018 Treffen der Nationalspieler in Eppan – Alex Fangmann und Alican Pektas von der deutschen Blindenfußballnationalmannschaft statteten der DFB-Elf gestern einen Besuch im Trainingslager in Südtirol ab. Und die beiden zeigten Thomas Müller und Matthias Ginter mal, wie man richtig mit dem Rasselball umgeht. Alex Fangmann berichtet bei Malte Asmus über das Treffen und spricht außerdem über das morgige Länderspiel in St. Petersburg gegen Russland und über seine Hoffnung, dass die Werbeaktion in Südtirol und die allgemeine Fußball-Euphorie dieser Tage sich auch auf das Zuschauerinteresse an der Blindenfußball-Bundesliga auswirken werden.

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Treffen der Nationalspieler in Eppan – Alex Fangmann und Alican Pektas von der deutschen Blindenfußballnationalmannschaft statteten der DFB-Elf gestern einen Besuch im Trainingslager in Südtirol ab. Und die beiden zeigten Thomas Müller und Matthias Ginter mal, wie man richtig mit dem Rasselball umgeht. Alex Fangmann berichtet bei Malte Asmus über das Treffen und spricht außerdem über das morgige Länderspiel in St. Petersburg gegen Russland und über seine Hoffnung, dass die Werbeaktion in Südtirol und die allgemeine Fußball-Euphorie dieser Tage sich auch auf das Zuschauerinteresse an der Blindenfußball-Bundesliga auswirken werden.

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Treffen der Nationalspieler in Eppan – Alex Fangmann und Alican Pektas von der deutschen Blindenfußballnationalmannschaft statteten der DFB-Elf gestern einen Besuch im Trainingslager in Südtirol ab. Und die beiden zeigten Thomas Müller und Matthias Ginter mal, wie man richtig mit dem Rasselball umgeht. Alex Fangmann berichtet bei Malte Asmus über das Treffen und spricht außerdem über das morgige Länderspiel in St. Petersburg gegen Russland und über seine Hoffnung, dass die Werbeaktion in Südtirol und die allgemeine Fußball-Euphorie dieser Tage sich auch auf das Zuschauerinteresse an der Blindenfußball-Bundesliga auswirken werden.

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Die Sportshow clean No no no 7:31 7:31 Die Sportshow Behindertensport,Fußball, meinsportradio.de
Teamcheck: Island https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-island/ Thu, 31 May 2018 12:59:34 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21201 Argentinien,FIFA,Fußball,Island,Kroatien,Nigeria,Russland,WM 2018 Bei der EM 2016 in Frankreich haben die Isländer innerhalb kürzester Zeit die Fans in aller Welt begeistert. 2018 sind sie nun zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Katharina Grote (Macromedia Hochschule in Hamburg)  hat zusammengetragen, was ihr für die kommende Weltmeisterschaft über die Isländer wissen müsst.

Der Weg zur WM:
Für Island ist es die erste Weltmeisterschaft überhaupt, für die sie sich qualifizieren konnten. Nach einer Europameisterschaft bei der sie alle überraschen konnten, sind nun alle auf den Publikumsliebling gespannt. Denn zuletzt schafften sie es bis ins Viertelfinale und besiegten sogar den klaren Favoriten England. Und auch vor der WM begeisterten sie in der Qualifikation: Island setzte sich in der Qualifikation gegen Kosovo, Kroatien, die Ukraine, die Türkei und Finnland durch und machte damit das Wunder perfekt. Als nun das kleinste Land das es jemals zur Weltmeisterschaft schaffte, müssen sie sich in einer starken Gruppe durchsetzen. Neben Nigeria und Kroatien haben sie nämlich auch die starken Argentinier in ihrer Gruppe. Nun stellt sich die Frage, wie heiß sie wirklich auf die Spiele sind und ob sie auch wie schon 2016 einen Favoriten besiegen können.

Der Star:
Wer wird für die kommende Weltmeisterschaft der Hoffnungsträger der Isländer? Möglicherweise ist es Gylfi Sigurdsson aus der Premiere League. Der Swansea Spieler ist der bekannteste und auch teuerste Spieler der Isländer. In 55 Länderspielen konnte der Starspieler 18 Tore im Trikot der Isländer erzielen und hatte im vergangen Sommer eine Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro. Doch mit nur drei Toren in der vergangenen Saison lief es für den Isländer bislang nicht optimal. Seit Mitte März fällt Sigurdsson nun auch noch mit einer Knieverletzung aus. Dennoch soll er laut ärztlichen Diagnosen bis zur WM wieder fit sein. Ob er dann seiner Mannschaft erneut zu einem Wunder verhelfen kann, bleibt abzuwarten.

Der mögliche Shooting Star:
Trotz der glorreichen Europameisterschaft von Klobeinn Sigthorsson stehen die Chancen dieses Jahr für Alfred Finnbogason besser. Der Augsburger hat in der abgeschlossenen Bundesligasaison zwölf Bundesligatore geschossen und in der Weltmeisterschaftsqualifikation bereits fünf Tore. Der Torjäger gehört derweil mit zu den besten Angreifern der Bundesliga und trifft nahezu regelmäßig. Der Augsburger Finnbogason schaffte es in nur zwei Jahren nach der Europameisterschaft sich immer weiter zu steigern und nun als geheimer Star zur Weltmeisterschaft zu fahren.

Der Trainer:
Coach der Isländer wird auch dieses Jahr wieder Heimir Hellgrímsson sein. Hellgrímsson musste auf Grund der guten Platzierung bei der Europameisterschaft 2016 seinen Beruf als Zahnarzt aufgeben. Denn schon seit 2011 assistierte Heimir Hellgrímsson den Nationaltrainer Lars Lagerbäck bei den Isländern und konnte zunächst wegen nur wenig Belastung hauptberuflich als Zahnarzt weiterarbeiten. Seit dem Erfolg bei der Europameisterschaft 2016 ist Hellgrímsson alleiniger Trainer der Isländer. Und nun heißt es auch für ihn sich auf den Fußball zu konzentrieren und seine Mannschaft soweit es geht nach vorne zu bringen.

Stärken und Schwächen:
Der Großteil des isländischen Kaders besteht für uns aus noch keinen großen Namen. Nur wenige Profis haben es in professionellere Ligen wie die Premiere League geschafft und sind uns bekannt. Spieler wie Alfred Finnbogason vom FC Augsburg oder der ehemalige TSG Hoffenheim-Spieler Gylfi Sigurdsson sind mit die bekanntesten unter ihnen. Der international unerfahrene Kader könnte schnell an seine Grenzen geraten.

Im Allgemeinen basiert ihr Spielstil auf Pressing und Konter, womit sie beim Gegner natürlich schnell Druck erzeugen wollen. Doch grade gegen Weltmannschaften wie Portugal oder England legen sie ein ziemlich defensives Verhalten an den Tag, da ihnen fast nichts anderes übrig bleibt. Dennoch hat die Mannschaft ein so großes Vertrauen in den letzten Jahren gesammelt, dass sie es immer wieder schafften, große Namen zu besiegen. Und mit genug Willen, wird es vielleicht auch dieses Jahr wieder funktionieren.

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Bei der EM 2016 in Frankreich haben die Isländer innerhalb kürzester Zeit die Fans in aller Welt begeistert. 2018 sind sie nun zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Katharina Grote (Macromedia Hochschule in Hamburg)  hat zusammengetragen, was ihr für die kommende Weltmeisterschaft über die Isländer wissen müsst.

Der Weg zur WM:
Für Island ist es die erste Weltmeisterschaft überhaupt, für die sie sich qualifizieren konnten. Nach einer Europameisterschaft bei der sie alle überraschen konnten, sind nun alle auf den Publikumsliebling gespannt. Denn zuletzt schafften sie es bis ins Viertelfinale und besiegten sogar den klaren Favoriten England. Und auch vor der WM begeisterten sie in der Qualifikation: Island setzte sich in der Qualifikation gegen Kosovo, Kroatien, die Ukraine, die Türkei und Finnland durch und machte damit das Wunder perfekt. Als nun das kleinste Land das es jemals zur Weltmeisterschaft schaffte, müssen sie sich in einer starken Gruppe durchsetzen. Neben Nigeria und Kroatien haben sie nämlich auch die starken Argentinier in ihrer Gruppe. Nun stellt sich die Frage, wie heiß sie wirklich auf die Spiele sind und ob sie auch wie schon 2016 einen Favoriten besiegen können.

Der Star:
Wer wird für die kommende Weltmeisterschaft der Hoffnungsträger der Isländer? Möglicherweise ist es Gylfi Sigurdsson aus der Premiere League. Der Swansea Spieler ist der bekannteste und auch teuerste Spieler der Isländer. In 55 Länderspielen konnte der Starspieler 18 Tore im Trikot der Isländer erzielen und hatte im vergangen Sommer eine Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro. Doch mit nur drei Toren in der vergangenen Saison lief es für den Isländer bislang nicht optimal. Seit Mitte März fällt Sigurdsson nun auch noch mit einer Knieverletzung aus. Dennoch soll er laut ärztlichen Diagnosen bis zur WM wieder fit sein. Ob er dann seiner Mannschaft erneut zu einem Wunder verhelfen kann, bleibt abzuwarten.

Der mögliche Shooting Star:
Trotz der glorreichen Europameisterschaft von Klobeinn Sigthorsson stehen die Chancen dieses Jahr für Alfred Finnbogason besser. Der Augsburger hat in der abgeschlossenen Bundesligasaison zwölf Bundesligatore geschossen und in der Weltmeisterschaftsqualifikation bereits fünf Tore. Der Torjäger gehört derweil mit zu den besten Angreifern der Bundesliga und trifft nahezu regelmäßig. Der Augsburger Finnbogason schaffte es in nur zwei Jahren nach der Europameisterschaft sich immer weiter zu steigern und nun als geheimer Star zur Weltmeisterschaft zu fahren.

Der Trainer:
Coach der Isländer wird auch dieses Jahr wieder Heimir Hellgrímsson sein. Hellgrímsson musste auf Grund der guten Platzierung bei der Europameisterschaft 2016 seinen Beruf als Zahnarzt aufgeben. Denn schon seit 2011 assistierte Heimir Hellgrímsson den Nationaltrainer Lars Lagerbäck bei den Isländern und konnte zunächst wegen nur wenig Belastung hauptberuflich als Zahnarzt weiterarbeiten. Seit dem Erfolg bei der Europameisterschaft 2016 ist Hellgrímsson alleiniger Trainer der Isländer. Und nun heißt es auch für ihn sich auf den Fußball zu konzentrieren und seine Mannschaft soweit es geht nach vorne zu bringen.

Stärken und Schwächen:
Der Großteil des isländischen Kaders besteht für uns aus noch keinen großen Namen. Nur wenige Profis haben es in professionellere Ligen wie die Premiere League geschafft und sind uns bekannt. Spieler wie Alfred Finnbogason vom FC Augsburg oder der ehemalige TSG Hoffenheim-Spieler Gylfi Sigurdsson sind mit die bekanntesten unter ihnen. Der international unerfahrene Kader könnte schnell an seine Grenzen geraten.

Im Allgemeinen basiert ihr Spielstil auf Pressing und Konter, womit sie beim Gegner natürlich schnell Druck erzeugen wollen. Doch grade gegen Weltmannschaften wie Portugal oder England legen sie ein ziemlich defensives Verhalten an den Tag, da ihnen ]]> Bei der EM 2016 in Frankreich haben die Isländer innerhalb kürzester Zeit die Fans in aller Welt begeistert. 2018 sind sie nun zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Katharina Grote (Macromedia Hochschule in Hamburg)  hat zusammengetragen, was ihr für die kommende Weltmeisterschaft über die Isländer wissen müsst.

Der Weg zur WM:
Für Island ist es die erste Weltmeisterschaft überhaupt, für die sie sich qualifizieren konnten. Nach einer Europameisterschaft bei der sie alle überraschen konnten, sind nun alle auf den Publikumsliebling gespannt. Denn zuletzt schafften sie es bis ins Viertelfinale und besiegten sogar den klaren Favoriten England. Und auch vor der WM begeisterten sie in der Qualifikation: Island setzte sich in der Qualifikation gegen Kosovo, Kroatien, die Ukraine, die Türkei und Finnland durch und machte damit das Wunder perfekt. Als nun das kleinste Land das es jemals zur Weltmeisterschaft schaffte, müssen sie sich in einer starken Gruppe durchsetzen. Neben Nigeria und Kroatien haben sie nämlich auch die starken Argentinier in ihrer Gruppe. Nun stellt sich die Frage, wie heiß sie wirklich auf die Spiele sind und ob sie auch wie schon 2016 einen Favoriten besiegen können.

Der Star:
Wer wird für die kommende Weltmeisterschaft der Hoffnungsträger der Isländer? Möglicherweise ist es Gylfi Sigurdsson aus der Premiere League. Der Swansea Spieler ist der bekannteste und auch teuerste Spieler der Isländer. In 55 Länderspielen konnte der Starspieler 18 Tore im Trikot der Isländer erzielen und hatte im vergangen Sommer eine Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro. Doch mit nur drei Toren in der vergangenen Saison lief es für den Isländer bislang nicht optimal. Seit Mitte März fällt Sigurdsson nun auch noch mit einer Knieverletzung aus. Dennoch soll er laut ärztlichen Diagnosen bis zur WM wieder fit sein. Ob er dann seiner Mannschaft erneut zu einem Wunder verhelfen kann, bleibt abzuwarten.

Der mögliche Shooting Star:
Trotz der glorreichen Europameisterschaft von Klobeinn Sigthorsson stehen die Chancen dieses Jahr für Alfred Finnbogason besser. Der Augsburger hat in der abgeschlossenen Bundesligasaison zwölf Bundesligatore geschossen und in der Weltmeisterschaftsqualifikation bereits fünf Tore. Der Torjäger gehört derweil mit zu den besten Angreifern der Bundesliga und trifft nahezu regelmäßig. Der Augsburger Finnbogason schaffte es in nur zwei Jahren nach der Europameisterschaft sich immer weiter zu steigern und nun als geheimer Star zur Weltmeisterschaft zu fahren.

Der Trainer:
Coach der Isländer wird auch dieses Jahr wieder Heimir Hellgrímsson sein. Hellgrímsson musste auf Grund der guten Platzierung bei der Europameisterschaft 2016 seinen Beruf als Zahnarzt aufgeben. Denn schon seit 2011 assistierte Heimir Hellgrímsson den Nationaltrainer Lars Lagerbäck bei den Isländern und konnte zunächst wegen nur wenig Belastung hauptberuflich als Zahnarzt weiterarbeiten. Seit dem Erfolg bei der Europameisterschaft 2016 ist Hellgrímsson alleiniger Trainer der Isländer. Und nun heißt es auch für ihn sich auf den Fußball zu konzentrieren und seine Mannschaft soweit es geht nach vorne zu bringen.

Stärken und Schwächen:
Der Großteil des isländischen Kaders besteht für uns aus noch keinen großen Namen. Nur wenige Profis haben es in professionellere Ligen wie die Premiere League geschafft und sind uns bekannt. Spieler wie Alfred Finnbogason vom FC Augsburg oder der ehemalige TSG Hoffenheim-Spieler Gylfi Sigurdsson sind mit die bekanntesten unter ihnen. Der international unerfahrene Kader könnte schnell an seine Grenzen geraten.

Im Allgemeinen basiert ihr Spielstil auf Pressing und Konter, womit sie beim Gegner natürlich schnell Druck erzeugen wollen. Doch grade gegen Weltmannschaften wie Portugal oder England legen sie ein ziemlich defensives Verhalten an den Tag, da ihnen ]]> Kick in Russ clean No no no 5:52 5:52 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Argentinien https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-argentinien/ Thu, 31 May 2018 12:59:09 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21203 Argentinien,FIFA,Fußball,Gruppe D,Island,Kroatien,Nigeria,WM 2018 Kann Argentinien bei der vielleicht letzten WM-Teilnahme von Lionel Messi endlich wieder zum großen Wurf ansetzen? Ein großer Titel mit der Nationalmannschaft fehlt Messi schließlich noch – und er wird nicht jünger. Doch das Unternehmen WM-Titel kriegte nicht nur in der eher mäßig verlaufenen Qualifikation einen erheblichen Dämpfer. Kurz vor WM-Start muss Argentinien nun auch noch den Ausfall von Stammkeeper Sergio Romero verkraften. Frederick Woehl (Macromedia Hochschule Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur Euro:
Fast wäre es passiert – nach 48 Jahren in Folge, wäre es die erste Weltmeisterschaft ohne Anteilnahme der argentinischen Nationalmannschaft gewesen. Doch wer sonst als Lionel Messi konnte dies dank seiner Treffer zum 3:1-Sieg gegen Ecuador verhindern. Im Estadio Olimipico Atahualpa, auf fast 3000 m Höhe, konnte dieser Mann, der ohnehin wie eine Gottheit verehrt wird, alle drei Tore für seine Mannschaft erzielen und somit die WM-Teilnahme sichern. Wenn man sich allerdings die gesamte Qualifikation für diese Weltmeisterschaft anschaut, möchte man munkeln, ob es wieder für einen Einzug in das Finale wie 2014 reicht. Denn wer aus 18 Spielen nur 7 Siege einfahren kann, und dass bei Gegnern wie Venezuela Bolivien oder Peru, sollte sich fragen, ob es gegen Temas mit Weltklasse-Kader reicht.

Der Star:
Das Verhältnis zwischen Lionel Andres Cuccittini Messi, wie er mit  vollem Namen heißt, und den Argentiniern war nicht immer so harmonisch wie nach dem entscheidenen Spiel gegen Ecuador. Der 31-jährige, der in Rosario geboren wurde und seit 2001 für den FC Barcelona kickt konnte noch nie ein großes Turnier mit den Argentiniern gewinnen und stand schon oft in der Kritik. Nach seinem Elfmeter-Patzer gegen Chile im Finale der Copa America beendete er sogar kurzzeitig seine Karriere in der Nationalmannschaft. Er wurde minutenlang ausgebuht, es folgten Hasstiraden im Internet. Der Vorwurf: Sobald es nicht mehr um das Geld ginge, könne oder würde er keinen Fußball mehr spielen. Ohnehin würde er sich – so der Vorwurf – nicht für das Wohl seines eigenen Landes interessieren. Er selbst behauptete damals sogar: „Ich bin nicht im Stande, mit Argentinien einen Titel zu gewinnen.“ Dieses Zitat würde er nun in Russland natürlich nur zu gerne widerlegen.

Der mögliche Shooting-Star:
Er ist 24 Jahre jung und steht schon 3 Jahre unter Vertrag bei Italiens Rekordmeister Juventus Turin. Sein Spitzname ist „La Joya“, deutsch: das Juwel. Paolo Dybala. Der linksfüßige Stürmer, der mit seiner Dribbelstärke und Torgefährlichkeit entzückt, ist auch für die Nationalmannschaft die große Hoffnung. Für ihn ist es die erste Weltmeisterschaft und die Chance sich nach der Champions League nun auf ganz großer Bühne zu beweisen. Doch ob er sich gegen gesetzte Stürmer wie Sergio Agüero, Angel di Maria oder Gonzalo Higuain, seinem Turiner Mannschaftskollegen durchsetzen kann, bleibt zu erwarten. Doch dass die WM eine gute Möglichkeit bieten kann, grade für junge Spieler zu glänzen, zeigt ein Rückblick auf die letzten Turniere. Doch die Qualifikation lässt darauf nicht unbedingt hoffen: Nachdem Dybala wenig positiv auffallen konnte, stand sogar die Nominierung auf der Kippe. Aufgrund des hohen Stürmeraufkommens im Kader musste sich das Trainerteam fragen, ob es für den jungen Shooting-Star überhaupt reichen würde. Der Trainer selbst warnte: „Es wird für Dybala schwierig sein, sich an unseren Stil zu gewöhnen.“ Doch, dass er ihn nominiert hat, zeigt, welch großes Potenzial ihn Dybala steckt. Die Fans der argentinischen Nationalmannschaft hoffen, dass er dies beim Turnier auch beweisen kann.

Der Trainer:
Jorge Sampaoli konnte als Spieler aufgrund von Verletzung nie wirklich glänzen und entschied sich früh für die Karriere am Seitenrand. Seine größten Erfolge erzielte der 58-jährige mit Chile während der Weltmeisterschaft 2014. Nachdem man sich schon überraschend qualifizieren konnte man sich in der Gruppe mit Australien, Spanien und die Niederlande durchsetzen. Als Underdog konnte man Australien mit 3:1 und Spanien mit 2:0 besiegen, die dann sogar schon in der Gruppenphase scheiterten. Als Gruppenzweiter musste man im Achtelfinal gegen Brasilien ran und verlor das Spiel knapp im Elfmeterschießen. Im Sommer 2015 holte er mit der Copa America den ersten Titel für Chile, 2016 trat er dann als Nationaltrainer zurück. Danach folgte ein kurzer Zwischenstopp bei Europa-League Sieger Sevilla, ehe er 2017 als argentinischer Nationaltrainer unterschrieb. Der argentinische Verband zahlte 1,5 Millionen Euro, um Sampaoli aus dem laufenden Vertrag zu befreien.

Stärken und Schwächen:
Während der Qualifikationsspiele fielen einige Schwächen ins Auge: Die Offensive wirkte da oft unorganisiert. Der Grund: In den Reihen der Selecao stehen zwar viele Topspieler aus Topvereinen in Europa.Doch bis auf einige Ausnahmen haben sie nie oder nur selten zusammen gespielt. Daher fehlt es an Absprache und leider auch am nötigen Teamgedanken. Warum es so schlecht lief, darüber sind sich auch viele Experten uneinig. Denn qualitativ haben die Argentinier alle Möglichkeiten. Vor allem Youngstars wie Giovani Lo Celso von Paris Saint-Germain oder Christian Pavon von den Boca Juniors geben Hoffnung, dass die Weltmeisterschaft ähnlich erfolgreich läuft wie 2014. Vielleicht hilft es, dass üblicherweise bei Turnier wie der Weltmeisterschaft die Spieler näher zusammen rücken und durch die gemeinsame Zeit endlich zu einem Team werden.

]]> Kann Argentinien bei der vielleicht letzten WM-Teilnahme von Lionel Messi endlich wieder zum großen Wurf ansetzen? Ein großer Titel mit der Nationalmannschaft fehlt Messi schließlich noch – und er wird nicht jünger. Doch das Unternehmen WM-Titel kriegte nicht nur in der eher mäßig verlaufenen Qualifikation einen erheblichen Dämpfer. Kurz vor WM-Start muss Argentinien nun auch noch den Ausfall von Stammkeeper Sergio Romero verkraften. Frederick Woehl (Macromedia Hochschule Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur Euro:
Fast wäre es passiert – nach 48 Jahren in Folge, wäre es die erste Weltmeisterschaft ohne Anteilnahme der argentinischen Nationalmannschaft gewesen. Doch wer sonst als Lionel Messi konnte dies dank seiner Treffer zum 3:1-Sieg gegen Ecuador verhindern. Im Estadio Olimipico Atahualpa, auf fast 3000 m Höhe, konnte dieser Mann, der ohnehin wie eine Gottheit verehrt wird, alle drei Tore für seine Mannschaft erzielen und somit die WM-Teilnahme sichern. Wenn man sich allerdings die gesamte Qualifikation für diese Weltmeisterschaft anschaut, möchte man munkeln, ob es wieder für einen Einzug in das Finale wie 2014 reicht. Denn wer aus 18 Spielen nur 7 Siege einfahren kann, und dass bei Gegnern wie Venezuela Bolivien oder Peru, sollte sich fragen, ob es gegen Temas mit Weltklasse-Kader reicht.

Der Star:
Das Verhältnis zwischen Lionel Andres Cuccittini Messi, wie er mit  vollem Namen heißt, und den Argentiniern war nicht immer so harmonisch wie nach dem entscheidenen Spiel gegen Ecuador. Der 31-jährige, der in Rosario geboren wurde und seit 2001 für den FC Barcelona kickt konnte noch nie ein großes Turnier mit den Argentiniern gewinnen und stand schon oft in der Kritik. Nach seinem Elfmeter-Patzer gegen Chile im Finale der Copa America beendete er sogar kurzzeitig seine Karriere in der Nationalmannschaft. Er wurde minutenlang ausgebuht, es folgten Hasstiraden im Internet. Der Vorwurf: Sobald es nicht mehr um das Geld ginge, könne oder würde er keinen Fußball mehr spielen. Ohnehin würde er sich – so der Vorwurf – nicht für das Wohl seines eigenen Landes interessieren. Er selbst behauptete damals sogar: „Ich bin nicht im Stande, mit Argentinien einen Titel zu gewinnen.“ Dieses Zitat würde er nun in Russland natürlich nur zu gerne widerlegen.

Der mögliche Shooting-Star:
Er ist 24 Jahre jung und steht schon 3 Jahre unter Vertrag bei Italiens Rekordmeister Juventus Turin. Sein Spitzname ist „La Joya“, deutsch: das Juwel. Paolo Dybala. Der linksfüßige Stürmer, der mit seiner Dribbelstärke und Torgefährlichkeit entzückt, ist auch für die Nationalmannschaft die große Hoffnung. Für ihn ist es die erste Weltmeisterschaft und die Chance sich nach der Champions League nun auf ganz großer Bühne zu beweisen. Doch ob er sich gegen gesetzte Stürmer wie Sergio Agüero, Angel di Maria oder Gonzalo Higuain, seinem Turiner Mannschaftskollegen durchsetzen kann, bleibt zu erwarten. Doch dass die WM eine gute Möglichkeit bieten kann, grade für junge Spieler zu glänzen, zeigt ein Rückblick auf die letzten Turniere. Doch die Qualifikation lässt darauf nicht unbedingt hoffen: Nachdem Dybala wenig positiv auffallen konnte, stand sogar die Nominierung auf der Kippe. Aufgrund des hohen Stürmeraufkommens im Kader musste sich das Trainerteam fragen, ob es für den jungen Shooting-Star überhaupt reichen würde. Der Trainer selbst warnte: „Es wird für Dybala schwierig sein, sich an unseren Stil zu gewöhnen.“ Doch, dass er ihn nominiert hat, zeigt, welch großes Potenzial ihn Dybala steckt. Die Fans der argentinischen Nationalmannschaft hoffen, dass er dies beim Turnier auch beweisen kann.

Der Trainer:
Jorge Sampaoli konnte als Spieler aufgrund von Verletzung nie wirklich glänzen und entschied sich früh für die Karriere am Seitenrand. Seine größten Erfolge erzielte der 58-jährige mit C]]> Kann Argentinien bei der vielleicht letzten WM-Teilnahme von Lionel Messi endlich wieder zum großen Wurf ansetzen? Ein großer Titel mit der Nationalmannschaft fehlt Messi schließlich noch – und er wird nicht jünger. Doch das Unternehmen WM-Titel kriegte nicht nur in der eher mäßig verlaufenen Qualifikation einen erheblichen Dämpfer. Kurz vor WM-Start muss Argentinien nun auch noch den Ausfall von Stammkeeper Sergio Romero verkraften. Frederick Woehl (Macromedia Hochschule Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur Euro:
Fast wäre es passiert – nach 48 Jahren in Folge, wäre es die erste Weltmeisterschaft ohne Anteilnahme der argentinischen Nationalmannschaft gewesen. Doch wer sonst als Lionel Messi konnte dies dank seiner Treffer zum 3:1-Sieg gegen Ecuador verhindern. Im Estadio Olimipico Atahualpa, auf fast 3000 m Höhe, konnte dieser Mann, der ohnehin wie eine Gottheit verehrt wird, alle drei Tore für seine Mannschaft erzielen und somit die WM-Teilnahme sichern. Wenn man sich allerdings die gesamte Qualifikation für diese Weltmeisterschaft anschaut, möchte man munkeln, ob es wieder für einen Einzug in das Finale wie 2014 reicht. Denn wer aus 18 Spielen nur 7 Siege einfahren kann, und dass bei Gegnern wie Venezuela Bolivien oder Peru, sollte sich fragen, ob es gegen Temas mit Weltklasse-Kader reicht.

Der Star:
Das Verhältnis zwischen Lionel Andres Cuccittini Messi, wie er mit  vollem Namen heißt, und den Argentiniern war nicht immer so harmonisch wie nach dem entscheidenen Spiel gegen Ecuador. Der 31-jährige, der in Rosario geboren wurde und seit 2001 für den FC Barcelona kickt konnte noch nie ein großes Turnier mit den Argentiniern gewinnen und stand schon oft in der Kritik. Nach seinem Elfmeter-Patzer gegen Chile im Finale der Copa America beendete er sogar kurzzeitig seine Karriere in der Nationalmannschaft. Er wurde minutenlang ausgebuht, es folgten Hasstiraden im Internet. Der Vorwurf: Sobald es nicht mehr um das Geld ginge, könne oder würde er keinen Fußball mehr spielen. Ohnehin würde er sich – so der Vorwurf – nicht für das Wohl seines eigenen Landes interessieren. Er selbst behauptete damals sogar: „Ich bin nicht im Stande, mit Argentinien einen Titel zu gewinnen.“ Dieses Zitat würde er nun in Russland natürlich nur zu gerne widerlegen.

Der mögliche Shooting-Star:
Er ist 24 Jahre jung und steht schon 3 Jahre unter Vertrag bei Italiens Rekordmeister Juventus Turin. Sein Spitzname ist „La Joya“, deutsch: das Juwel. Paolo Dybala. Der linksfüßige Stürmer, der mit seiner Dribbelstärke und Torgefährlichkeit entzückt, ist auch für die Nationalmannschaft die große Hoffnung. Für ihn ist es die erste Weltmeisterschaft und die Chance sich nach der Champions League nun auf ganz großer Bühne zu beweisen. Doch ob er sich gegen gesetzte Stürmer wie Sergio Agüero, Angel di Maria oder Gonzalo Higuain, seinem Turiner Mannschaftskollegen durchsetzen kann, bleibt zu erwarten. Doch dass die WM eine gute Möglichkeit bieten kann, grade für junge Spieler zu glänzen, zeigt ein Rückblick auf die letzten Turniere. Doch die Qualifikation lässt darauf nicht unbedingt hoffen: Nachdem Dybala wenig positiv auffallen konnte, stand sogar die Nominierung auf der Kippe. Aufgrund des hohen Stürmeraufkommens im Kader musste sich das Trainerteam fragen, ob es für den jungen Shooting-Star überhaupt reichen würde. Der Trainer selbst warnte: „Es wird für Dybala schwierig sein, sich an unseren Stil zu gewöhnen.“ Doch, dass er ihn nominiert hat, zeigt, welch großes Potenzial ihn Dybala steckt. Die Fans der argentinischen Nationalmannschaft hoffen, dass er dies beim Turnier auch beweisen kann.

Der Trainer:
Jorge Sampaoli konnte als Spieler aufgrund von Verletzung nie wirklich glänzen und entschied sich früh für die Karriere am Seitenrand. Seine größten Erfolge erzielte der 58-jährige mit C]]> Kick in Russ clean No no no 6:51 6:51 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Kroatien https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-kroatien/ Thu, 31 May 2018 12:57:53 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21199 Argentinien,FIFA,Fußball,Island,Kroatien,Nigeria,Russland,WM 2018 Bei der letzten WM, im Jahr 2014, überstanden die Kroaten nicht mal die Vorrunde. Zwei Jahre später scheiterten sie bei der Euro 2016 im Achtelfinale am immerhin späteren Europameister Portugal. Und mit welchem Team und welchem Trainer gehen sie nun die WM 2018 an? Welcher Trainer führt sie dabei von der Seitenlinie? Joolie Molder (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur WM:
Die WM-Qualifikation schlossen die Kroaten – mit 20 Punkten aus zehn Spielen – nicht ganz so souverän als Gruppenzweiter hinter Island ab. Dabei ließen sie jedoch immerhin unter anderem die Türkei und die Ukraine hinter sich. In den Playoffs setze sich Kroatien durch ein 4:1 im Hinspiel und ein 0:0 im Rückspiel gegen Griechenland durch und qualifizierte sich so für die WM in Russland.

Der Star:
Den Platz des Starspielers teilen sich zwei Spieler, und das sind keine Geringeren als Luka Modric und Ivan Rakitic. Während Modric schon seit vielen Jahren mit Real Madrid regelmäßig Titel holt und zur Elite der Welt auf seiner Position gehört, hat sich auf Rakitic seit den 4 Spielzeiten, die er beim FC Barcelona ist, ebenfalls zu einem Weltklassespieler entwickelt. Beide sind bei ihren jeweiligen Teams als Schalt- und Lenkzentrale im defensiven Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Auch im Nationaldress werden sie die tragenden Säulen sein und ihr Team führen und das Spiel lenken.

Der mögliche Shooting-Star:
Ein Anwärter für den Platz des Shooting-Stars könnte Mateo Kovacic sein. Der 23-Jährige stand beim aktuellen Champions League-Sieger Real Madrid nach seiner Verletzung in der Hinrunde in der Rückrunde regelmäßig in der Startelf und wurde einige Male eingewechselt. Auch er spielt wie sein Vereinskollege Modric normalerweise im zentralen, defensiven Mittelfeld, kann aber wie zuletzt im Nationalteam auch durchaus offensiver agieren und die Stürmer oder Flügelspieler mit seinen Pässen in Szene setzen. Weitere Anwärter sind drei junge Offensivaktuere, die wir aus der Bundesliga kennen. Das sind zum einen Ante Rebic, der für Eintracht Frankfurt aufläuft, zum anderen Marco Pjaca von Schalke und Andrej Kramaric, der für Hoffenheim auf Torejagd geht. Mit ihren 22, 24 und 26 Jahren können sie ihrem Land mit ihrer Offensivpower und ihrem Hunger enorm weiterhelfen.

Der Trainer:
Der Trainer Kroatiens ist Zlatko Dalic, der im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren wurde. Während er selbst als Spieler in verschiedenen kroatischen und bosnischen Teams spielte, arbeitete er als Trainer bei kroatischen, albanischen und saudi-arabischen Mannschaften. Zwischen 2014 und 2017 trainierte er zuletzt den Al Ain Club aus den Arabischen Emiraten, mit dem er einmal die Meisterschaft, den Pokal als auch den Superpokal gewann und 2016 im Finale der AFC Champions League stand, das jedoch verloren ging. Seit Oktober 2017 ist er kroatischer Nationaltrainer und führte das Team zur WM 2018.

Stärken und Schwächen:
Als Schwäche sehe ich auf jeden Fall an, dass die Mannschaft bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften der letzten Jahre nie weiter als bis ins Achtelfinale gekommen ist, mit Ausnahme vom Viertelfinale bei der EM 2008. Meistens kamen sie sogar nicht mal über die Vorrunde drüber hinaus. Des Weiteren weist ihr Trainer Zlatko Dalic keine Turniererfahrung im Nationalmannschaftsfußball auf und trainiert das Team erst seit Ende letzten Jahres, weshalb er es noch nicht so gut kennt. Das Team ist außerdem gepickt mit einigen durchschnittlichen bis begabten Spielern, jedoch nicht mit vielen Weltklassespielern. Eine Stärke könnte jedoch genau das sein: die Mannschaft verfügt über einige Spieler, die regelmäßig in den europäischen Topligen im Vereinsfußball spielen und Erfahrung sammeln konnten. Vielleicht können die jungen Spieler, die keiner auf dem Schirm hat, für frischen Wind sorgen und das Turnier aufwirbeln. Zudem hat das Team altersmäßig eine gute Mischung, da manche Spieler „alte Hasen“ sind und bereits viel Erfahrung aufweisen, so wie etwa die Abwehr bzw. die gesamte Defensive der Kroaten, und andere wiederum noch jung und unerfahren, aber deshalb besonders heiß und hungrig sind, da sie sich beweisen wollen.

]]> Bei der letzten WM, im Jahr 2014, überstanden die Kroaten nicht mal die Vorrunde. Zwei Jahre später scheiterten sie bei der Euro 2016 im Achtelfinale am immerhin späteren Europameister Portugal. Und mit welchem Team und welchem Trainer gehen sie nun die WM 2018 an? Welcher Trainer führt sie dabei von der Seitenlinie? Joolie Molder (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur WM:
Die WM-Qualifikation schlossen die Kroaten – mit 20 Punkten aus zehn Spielen – nicht ganz so souverän als Gruppenzweiter hinter Island ab. Dabei ließen sie jedoch immerhin unter anderem die Türkei und die Ukraine hinter sich. In den Playoffs setze sich Kroatien durch ein 4:1 im Hinspiel und ein 0:0 im Rückspiel gegen Griechenland durch und qualifizierte sich so für die WM in Russland.

Der Star:
Den Platz des Starspielers teilen sich zwei Spieler, und das sind keine Geringeren als Luka Modric und Ivan Rakitic. Während Modric schon seit vielen Jahren mit Real Madrid regelmäßig Titel holt und zur Elite der Welt auf seiner Position gehört, hat sich auf Rakitic seit den 4 Spielzeiten, die er beim FC Barcelona ist, ebenfalls zu einem Weltklassespieler entwickelt. Beide sind bei ihren jeweiligen Teams als Schalt- und Lenkzentrale im defensiven Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Auch im Nationaldress werden sie die tragenden Säulen sein und ihr Team führen und das Spiel lenken.

Der mögliche Shooting-Star:
Ein Anwärter für den Platz des Shooting-Stars könnte Mateo Kovacic sein. Der 23-Jährige stand beim aktuellen Champions League-Sieger Real Madrid nach seiner Verletzung in der Hinrunde in der Rückrunde regelmäßig in der Startelf und wurde einige Male eingewechselt. Auch er spielt wie sein Vereinskollege Modric normalerweise im zentralen, defensiven Mittelfeld, kann aber wie zuletzt im Nationalteam auch durchaus offensiver agieren und die Stürmer oder Flügelspieler mit seinen Pässen in Szene setzen. Weitere Anwärter sind drei junge Offensivaktuere, die wir aus der Bundesliga kennen. Das sind zum einen Ante Rebic, der für Eintracht Frankfurt aufläuft, zum anderen Marco Pjaca von Schalke und Andrej Kramaric, der für Hoffenheim auf Torejagd geht. Mit ihren 22, 24 und 26 Jahren können sie ihrem Land mit ihrer Offensivpower und ihrem Hunger enorm weiterhelfen.

Der Trainer:
Der Trainer Kroatiens ist Zlatko Dalic, der im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren wurde. Während er selbst als Spieler in verschiedenen kroatischen und bosnischen Teams spielte, arbeitete er als Trainer bei kroatischen, albanischen und saudi-arabischen Mannschaften. Zwischen 2014 und 2017 trainierte er zuletzt den Al Ain Club aus den Arabischen Emiraten, mit dem er einmal die Meisterschaft, den Pokal als auch den Superpokal gewann und 2016 im Finale der AFC Champions League stand, das jedoch verloren ging. Seit Oktober 2017 ist er kroatischer Nationaltrainer und führte das Team zur WM 2018.

Stärken und Schwächen:
Als Schwäche sehe ich auf jeden Fall an, dass die Mannschaft bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften der letzten Jahre nie weiter als bis ins Achtelfinale gekommen ist, mit Ausnahme vom Viertelfinale bei der EM 2008. Meistens kamen sie sogar nicht mal über die Vorrunde drüber hinaus. Des Weiteren weist ihr Trainer Zlatko Dalic keine Turniererfahrung im Nationalmannschaftsfußball auf und trainiert das Team erst seit Ende letzten Jahres, weshalb er es noch nicht so gut kennt. Das Team ist außerdem gepickt mit einigen durchschnittlichen bis begabten Spielern, jedoch nicht mit vielen Weltklassespielern. Eine Stärke könnte jedoch genau das sein: die Mannschaft verfügt über einige Spieler, die regelmäßig in den europäischen Topligen im Vereinsfußball spielen und Erfahrung sammeln konnten. Vielleicht können die jungen Spieler, die keiner auf dem Schirm hat, für frischen Wind sorgen und das Turn]]> Bei der letzten WM, im Jahr 2014, überstanden die Kroaten nicht mal die Vorrunde. Zwei Jahre später scheiterten sie bei der Euro 2016 im Achtelfinale am immerhin späteren Europameister Portugal. Und mit welchem Team und welchem Trainer gehen sie nun die WM 2018 an? Welcher Trainer führt sie dabei von der Seitenlinie? Joolie Molder (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur WM:
Die WM-Qualifikation schlossen die Kroaten – mit 20 Punkten aus zehn Spielen – nicht ganz so souverän als Gruppenzweiter hinter Island ab. Dabei ließen sie jedoch immerhin unter anderem die Türkei und die Ukraine hinter sich. In den Playoffs setze sich Kroatien durch ein 4:1 im Hinspiel und ein 0:0 im Rückspiel gegen Griechenland durch und qualifizierte sich so für die WM in Russland.

Der Star:
Den Platz des Starspielers teilen sich zwei Spieler, und das sind keine Geringeren als Luka Modric und Ivan Rakitic. Während Modric schon seit vielen Jahren mit Real Madrid regelmäßig Titel holt und zur Elite der Welt auf seiner Position gehört, hat sich auf Rakitic seit den 4 Spielzeiten, die er beim FC Barcelona ist, ebenfalls zu einem Weltklassespieler entwickelt. Beide sind bei ihren jeweiligen Teams als Schalt- und Lenkzentrale im defensiven Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Auch im Nationaldress werden sie die tragenden Säulen sein und ihr Team führen und das Spiel lenken.

Der mögliche Shooting-Star:
Ein Anwärter für den Platz des Shooting-Stars könnte Mateo Kovacic sein. Der 23-Jährige stand beim aktuellen Champions League-Sieger Real Madrid nach seiner Verletzung in der Hinrunde in der Rückrunde regelmäßig in der Startelf und wurde einige Male eingewechselt. Auch er spielt wie sein Vereinskollege Modric normalerweise im zentralen, defensiven Mittelfeld, kann aber wie zuletzt im Nationalteam auch durchaus offensiver agieren und die Stürmer oder Flügelspieler mit seinen Pässen in Szene setzen. Weitere Anwärter sind drei junge Offensivaktuere, die wir aus der Bundesliga kennen. Das sind zum einen Ante Rebic, der für Eintracht Frankfurt aufläuft, zum anderen Marco Pjaca von Schalke und Andrej Kramaric, der für Hoffenheim auf Torejagd geht. Mit ihren 22, 24 und 26 Jahren können sie ihrem Land mit ihrer Offensivpower und ihrem Hunger enorm weiterhelfen.

Der Trainer:
Der Trainer Kroatiens ist Zlatko Dalic, der im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren wurde. Während er selbst als Spieler in verschiedenen kroatischen und bosnischen Teams spielte, arbeitete er als Trainer bei kroatischen, albanischen und saudi-arabischen Mannschaften. Zwischen 2014 und 2017 trainierte er zuletzt den Al Ain Club aus den Arabischen Emiraten, mit dem er einmal die Meisterschaft, den Pokal als auch den Superpokal gewann und 2016 im Finale der AFC Champions League stand, das jedoch verloren ging. Seit Oktober 2017 ist er kroatischer Nationaltrainer und führte das Team zur WM 2018.

Stärken und Schwächen:
Als Schwäche sehe ich auf jeden Fall an, dass die Mannschaft bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften der letzten Jahre nie weiter als bis ins Achtelfinale gekommen ist, mit Ausnahme vom Viertelfinale bei der EM 2008. Meistens kamen sie sogar nicht mal über die Vorrunde drüber hinaus. Des Weiteren weist ihr Trainer Zlatko Dalic keine Turniererfahrung im Nationalmannschaftsfußball auf und trainiert das Team erst seit Ende letzten Jahres, weshalb er es noch nicht so gut kennt. Das Team ist außerdem gepickt mit einigen durchschnittlichen bis begabten Spielern, jedoch nicht mit vielen Weltklassespielern. Eine Stärke könnte jedoch genau das sein: die Mannschaft verfügt über einige Spieler, die regelmäßig in den europäischen Topligen im Vereinsfußball spielen und Erfahrung sammeln konnten. Vielleicht können die jungen Spieler, die keiner auf dem Schirm hat, für frischen Wind sorgen und das Turn]]> Kick in Russ clean No no no 5:57 5:57 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Nigeria https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-nigeria/ Thu, 31 May 2018 12:56:14 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21197 Argentinien,FIFA,Fußball,Gruppe D,Island,Kroatien,Nigeria,WM 2018 Mit Gernot Rohr hat ein Deutscher einen großen Anteil daran, dass Nigeria zum sechsten Mal an einer WM teilnehmen kann. Der 64-Jährige hat die Auswahl komplett erneuert und ihr neues Leben eingehaucht. In einer schwierigen Gruppe mit Island, Argentinien und Kroatien könnten sie durchaus für eine Überraschung sorgen.

Text: Damian Ozako (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Überraschend souverän qualifizierte sich die Mannschaft vom deutschen Trainer Gernot Rohr für die WM in Russland. Sie stiegen in der zweiten Runde ein und besiegten dort Swasiland. Danach erwischten sie mit Sambia, Kamerun und Algerien eine komplizierte Gruppe. Doch die Super Eagles setzten sich mit 13 Punkten durch. Die einzige Niederlage kassierten sie kurioserweise am grünen Tisch: Weil Nigeria am letzten Spieltag gegen Algerien Abdullahi Shehu einsetzte, wurde die Partie mit 3:0 für Algerien gewertet. Eigentlich trennten sich die Mannschaften mit 1:1, aber Shehu war aufgrund einer Gelbsperre nicht spielberechtigt. Ansonsten dominierten sie ihre Gruppe und ließen den anderen Teams keine Chance auf Platz 1.

Der Star:
In Nigeria führt kein Weg an John Obi Mikel vorbei. Der Mittelfeldspieler hat Chelsea zwar nach 10 1/2 Jahren und im Anfang 2017 nach China zum Tianjin Teda gewechselt, aber hat bei den Super Eagles immer noch das Sagen. Für Rohr ist er der verlängerte Arm auf dem Platz und als Kapitän eine feste Größe der Nationalmannschaft. Für Rohr ist Mikel ein entscheidender Faktor bei der WM. Mit seiner Titelsammlung und Erfahrung ist er der perfekte Anführer für die junge Truppe. Der 31-Jährige ist für seine Defensivqualitäten bekannt und sorgt mit seinem Stellungsspiel im Mittelfeld für die nötige Stabilität im Spiel Nigerias. Neu ist allerdings, dass er auch weiter vorne eingesetzt wird. Im letzten Drittel kann er auch mal den entscheidenden Pass spielen und genau das hat Rohr erkannt. In der WM-Quali konnte er sogar zweimal einnetzen. Für Mikel eher ungewöhnlich.

Der mögliche Shootingstar:
Natürlich stehen Stürmer immer mehr im Fokus, aber bei den Nigerianern könnte der eher unscheinbare Wilfried Ndidi von Leicester City zur großen Überraschung werden. Unter Gernot Rohr ist der 21-Jährige im defensiven Mittelfeld gesetzt und sorgt für weitere Stabilität. Zusammen mit Mikel versteht er sich fast blind und wird immer besser mit der Zeit. Auch in seiner ersten Saison in der Premier League konnte er sich sofort durchsetzen und einen Stammplatz erobern. Zwar fehlt es ihm noch an offensiven Aktionen, aber bei der WM wird es für Nigeria eher darum gehen hinten dicht zu halten. Und da könnte Ndidi ein wichtiges Puzzleteil für die Super Eagles werden.

Der Trainer:
Gernot Rohr hat in Nigeria alle überrascht. Ein viel zu altes Team hat er geschickt verjüngert und neue Talente eingebaut, die fast alle zündeten. Der 67-Jährige schaffte es die Nationalmannschaft aus einer tiefen Krise zu befreien und sie neu zu erfinden. Er hat im Land eine Euphorie entfacht. Die Erwartungen sind in Nigeria traditionell viel zu hoch und in der Vergangenheit zerbrach die Mannschaft am Druck, aber bei dieser WM ist es anders als in den vergangenen Jahren. Rohr arbeitete an der Disziplin und erdete die Mannschaft ziemlich erfolgreich. Er verpasste ihr mit einem 4-2-3-1 ein System, in dem sie sich sehr wohlfühlt. Sowohl offensiv als auch defensiv. Der Deutsche konnte auch die Mentalität verbessern. Nigeria gibt sich jetzt nicht mehr so schnell nach Rückschlägen auf und scheint wirklich auf allen Ebenen so stabil wie schon lange nicht mehr zu sein. Die Erfahrungen bei seinen vorherigen afrikanischen Stationen Gabun, Niger und Burkina Faso haben ihm sicherlich dabei geholfen die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Stärken und Schwächen:
Traditionell ist Nigeria in der Offensive am stärksten besetzt und auch bei dieser WM ist es so. Mit Victor Moses (Chelsea), Alex Iwobi (Arsenal), Kelechi Iheanacho (Leicester) und Ahmed Musa (ZSKA Moskau) haben sie in der Offensive direkt vier schnelle und technisch starke Spieler. Zwar sind sie in ihrer Entwicklung noch nicht am Ende angekommen, aber es ist ordentlich Talent vorhanden. Seitdem Rohr die „Super Eagles“ übernommen hat, agieren sie taktisch deutlich reifer und flexibler. Dass sich die Offensivkünstler in einem passenden System wiederfinden und sich die Mannschaft nicht auf die individuellen Stärken einzelner Spieler verlassen muss, ist der größte Trumpf Nigerias. Das macht sie so viel gefährlicher als sie es in der jüngeren Vergangenheit waren. Vor allem das starke Umschaltspiel wird ihren Gegnern noch Kopfschmerzen bereiten.

Die Defensive könnte jedoch zum großen Problem werden für die Super Eagles. Mit Leon Balogun, der zuletzt für Mainz 05 spielte, haben die Nigerianer einen Abwehrchef, der bei einem kleineren Verein nicht mal einen Stammplatz hatte. Sein Partner William Troost-Ekong ist zwar in seinem Verein gesetzt, aber mit Bursaspor ist es auch nicht gerade ein europäisches Schwergewicht. Bei den restlichen Verteidigern sieht es ähnlich aus. Vor allem die Partien gegen Argentinien und Kroatien werden da extrem herausfordernd sein. Nigeria müsste im Kollektiv herausragend verteidigen um die individuellen Schwächen zu kaschieren.

]]> Mit Gernot Rohr hat ein Deutscher einen großen Anteil daran, dass Nigeria zum sechsten Mal an einer WM teilnehmen kann. Der 64-Jährige hat die Auswahl komplett erneuert und ihr neues Leben eingehaucht. In einer schwierigen Gruppe mit Island, Argentinien und Kroatien könnten sie durchaus für eine Überraschung sorgen.

Text: Damian Ozako (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Überraschend souverän qualifizierte sich die Mannschaft vom deutschen Trainer Gernot Rohr für die WM in Russland. Sie stiegen in der zweiten Runde ein und besiegten dort Swasiland. Danach erwischten sie mit Sambia, Kamerun und Algerien eine komplizierte Gruppe. Doch die Super Eagles setzten sich mit 13 Punkten durch. Die einzige Niederlage kassierten sie kurioserweise am grünen Tisch: Weil Nigeria am letzten Spieltag gegen Algerien Abdullahi Shehu einsetzte, wurde die Partie mit 3:0 für Algerien gewertet. Eigentlich trennten sich die Mannschaften mit 1:1, aber Shehu war aufgrund einer Gelbsperre nicht spielberechtigt. Ansonsten dominierten sie ihre Gruppe und ließen den anderen Teams keine Chance auf Platz 1.

Der Star:
In Nigeria führt kein Weg an John Obi Mikel vorbei. Der Mittelfeldspieler hat Chelsea zwar nach 10 1/2 Jahren und im Anfang 2017 nach China zum Tianjin Teda gewechselt, aber hat bei den Super Eagles immer noch das Sagen. Für Rohr ist er der verlängerte Arm auf dem Platz und als Kapitän eine feste Größe der Nationalmannschaft. Für Rohr ist Mikel ein entscheidender Faktor bei der WM. Mit seiner Titelsammlung und Erfahrung ist er der perfekte Anführer für die junge Truppe. Der 31-Jährige ist für seine Defensivqualitäten bekannt und sorgt mit seinem Stellungsspiel im Mittelfeld für die nötige Stabilität im Spiel Nigerias. Neu ist allerdings, dass er auch weiter vorne eingesetzt wird. Im letzten Drittel kann er auch mal den entscheidenden Pass spielen und genau das hat Rohr erkannt. In der WM-Quali konnte er sogar zweimal einnetzen. Für Mikel eher ungewöhnlich.

Der mögliche Shootingstar:
Natürlich stehen Stürmer immer mehr im Fokus, aber bei den Nigerianern könnte der eher unscheinbare Wilfried Ndidi von Leicester City zur großen Überraschung werden. Unter Gernot Rohr ist der 21-Jährige im defensiven Mittelfeld gesetzt und sorgt für weitere Stabilität. Zusammen mit Mikel versteht er sich fast blind und wird immer besser mit der Zeit. Auch in seiner ersten Saison in der Premier League konnte er sich sofort durchsetzen und einen Stammplatz erobern. Zwar fehlt es ihm noch an offensiven Aktionen, aber bei der WM wird es für Nigeria eher darum gehen hinten dicht zu halten. Und da könnte Ndidi ein wichtiges Puzzleteil für die Super Eagles werden.

Der Trainer:
Gernot Rohr hat in Nigeria alle überrascht. Ein viel zu altes Team hat er geschickt verjüngert und neue Talente eingebaut, die fast alle zündeten. Der 67-Jährige schaffte es die Nationalmannschaft aus einer tiefen Krise zu befreien und sie neu zu erfinden. Er hat im Land eine Euphorie entfacht. Die Erwartungen sind in Nigeria traditionell viel zu hoch und in der Vergangenheit zerbrach die Mannschaft am Druck, aber bei dieser WM ist es anders als in den vergangenen Jahren. Rohr arbeitete an der Disziplin und erdete die Mannschaft ziemlich erfolgreich. Er verpasste ihr mit einem 4-2-3-1 ein System, in dem sie sich sehr wohlfühlt. Sowohl offensiv als auch defensiv. Der Deutsche konnte auch die Mentalität verbessern. Nigeria gibt sich jetzt nicht mehr so schnell nach Rückschlägen auf und scheint wirklich auf allen Ebenen so stabil wie schon lange nicht mehr zu sein. Die Erfahrungen bei seinen vorherigen afrikanischen Stationen Gabun, Niger und Burkina Faso haben ihm sicherlich dabei geholfen die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Stärken und Schwächen:
Traditionell ist Nigeria in der Offensive am stärksten besetzt und auch bei dieser WM ist es so. Mit Victor Mos]]> Mit Gernot Rohr hat ein Deutscher einen großen Anteil daran, dass Nigeria zum sechsten Mal an einer WM teilnehmen kann. Der 64-Jährige hat die Auswahl komplett erneuert und ihr neues Leben eingehaucht. In einer schwierigen Gruppe mit Island, Argentinien und Kroatien könnten sie durchaus für eine Überraschung sorgen.

Text: Damian Ozako (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Überraschend souverän qualifizierte sich die Mannschaft vom deutschen Trainer Gernot Rohr für die WM in Russland. Sie stiegen in der zweiten Runde ein und besiegten dort Swasiland. Danach erwischten sie mit Sambia, Kamerun und Algerien eine komplizierte Gruppe. Doch die Super Eagles setzten sich mit 13 Punkten durch. Die einzige Niederlage kassierten sie kurioserweise am grünen Tisch: Weil Nigeria am letzten Spieltag gegen Algerien Abdullahi Shehu einsetzte, wurde die Partie mit 3:0 für Algerien gewertet. Eigentlich trennten sich die Mannschaften mit 1:1, aber Shehu war aufgrund einer Gelbsperre nicht spielberechtigt. Ansonsten dominierten sie ihre Gruppe und ließen den anderen Teams keine Chance auf Platz 1.

Der Star:
In Nigeria führt kein Weg an John Obi Mikel vorbei. Der Mittelfeldspieler hat Chelsea zwar nach 10 1/2 Jahren und im Anfang 2017 nach China zum Tianjin Teda gewechselt, aber hat bei den Super Eagles immer noch das Sagen. Für Rohr ist er der verlängerte Arm auf dem Platz und als Kapitän eine feste Größe der Nationalmannschaft. Für Rohr ist Mikel ein entscheidender Faktor bei der WM. Mit seiner Titelsammlung und Erfahrung ist er der perfekte Anführer für die junge Truppe. Der 31-Jährige ist für seine Defensivqualitäten bekannt und sorgt mit seinem Stellungsspiel im Mittelfeld für die nötige Stabilität im Spiel Nigerias. Neu ist allerdings, dass er auch weiter vorne eingesetzt wird. Im letzten Drittel kann er auch mal den entscheidenden Pass spielen und genau das hat Rohr erkannt. In der WM-Quali konnte er sogar zweimal einnetzen. Für Mikel eher ungewöhnlich.

Der mögliche Shootingstar:
Natürlich stehen Stürmer immer mehr im Fokus, aber bei den Nigerianern könnte der eher unscheinbare Wilfried Ndidi von Leicester City zur großen Überraschung werden. Unter Gernot Rohr ist der 21-Jährige im defensiven Mittelfeld gesetzt und sorgt für weitere Stabilität. Zusammen mit Mikel versteht er sich fast blind und wird immer besser mit der Zeit. Auch in seiner ersten Saison in der Premier League konnte er sich sofort durchsetzen und einen Stammplatz erobern. Zwar fehlt es ihm noch an offensiven Aktionen, aber bei der WM wird es für Nigeria eher darum gehen hinten dicht zu halten. Und da könnte Ndidi ein wichtiges Puzzleteil für die Super Eagles werden.

Der Trainer:
Gernot Rohr hat in Nigeria alle überrascht. Ein viel zu altes Team hat er geschickt verjüngert und neue Talente eingebaut, die fast alle zündeten. Der 67-Jährige schaffte es die Nationalmannschaft aus einer tiefen Krise zu befreien und sie neu zu erfinden. Er hat im Land eine Euphorie entfacht. Die Erwartungen sind in Nigeria traditionell viel zu hoch und in der Vergangenheit zerbrach die Mannschaft am Druck, aber bei dieser WM ist es anders als in den vergangenen Jahren. Rohr arbeitete an der Disziplin und erdete die Mannschaft ziemlich erfolgreich. Er verpasste ihr mit einem 4-2-3-1 ein System, in dem sie sich sehr wohlfühlt. Sowohl offensiv als auch defensiv. Der Deutsche konnte auch die Mentalität verbessern. Nigeria gibt sich jetzt nicht mehr so schnell nach Rückschlägen auf und scheint wirklich auf allen Ebenen so stabil wie schon lange nicht mehr zu sein. Die Erfahrungen bei seinen vorherigen afrikanischen Stationen Gabun, Niger und Burkina Faso haben ihm sicherlich dabei geholfen die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Stärken und Schwächen:
Traditionell ist Nigeria in der Offensive am stärksten besetzt und auch bei dieser WM ist es so. Mit Victor Mos]]> Kick in Russ clean No no no 7:15 7:15 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Frankreich https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-frankreich/ Thu, 31 May 2018 12:53:08 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21190 Australien,Dänemark,FIFA,Frankreich,Fußball,Gruppe C,Peru,Russland,WM 2018 Die wohl bitterste Niederlage für Frankreich: Ein Treffer in der Verlängerung im letzten Europameisterschafts Finale von Portugal stoppt die französische Nationalmannschaft. Ein Tor, mitten ins Herz von „Les Bleus“. Heim-EM, mit Abstand die beste Mannschaft im Turnier, dominierend im Finale und kein Titel. Zwei Jahre später möchte es Frankreich anders machen. Eine Trophäe in der Hand halten, nicht nur die Trostmedaille umgehangen bekommen. Weltmeister werden. Im Team: Große Namen und junge Talente. An der Seitenlinie steht, wie auch 2016, der titelerfahrene Didier Deschamps. Er soll die französische Nationalmannschaft mit allen genialen Individualspielern zusammenschweißen und den zweiten Weltmeistertitel möglich machen.

Text: Noah Peil (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die französische Bewerbung für die Weltmeisterschaft war mehr als ordentlich. „Les Bleus“ schafften es mit Schweden und den Niederlande in der Qualifikationsgruppe auf den ersten Rang. Weißrussland und Luxemburg luchsten den Franzosen überraschende Remis ab. Lediglich gegen die Schweden verlor die Elf. Dagegen stehen dennoch sieben Siege in der WM-Qualifikation. Im Testspiel gegen Kolumbien im März unterlagen die Franzosen ebenfalls. Dadurch verstärkte sich die Kritik am Mannschaftszusammenhalt.

Der Star:
Die Suche nach dem großen Superstar in Frankreichs Nationalteam zeigt sich dank Überangebot schwierig. Mittelfeldspieler Paul Pogba gilt als einer der besten der Welt, kam allerdings in seiner Saison mit Manchester United nicht an eigene Höchstleistungen heran. Mit Raphael Varane und Samuel Umtiti haben die Franzosen weltweit gefürchtete Innenverteidiger. Die größte französische Hoffnung ist wohl dennoch Stürmerstar Antoine Griezmann. Der Stürmer von Atlético Madrid erzielte in der laufenden Saison knapp 30 Pflichtspieltore. Griezmann gewann mit Madrid die Europa League. Vor seinem Schuss müssen sich Gruppenphasen Gegner Australien, Peru und Dänemark fürchten. Griezmanns Schnelligkeit bei Kontern und die Passgenauigkeit machen ihn zu einem vielseitigen Mittelstürmer. Bei der Europameisterschaft 2016 galt Griezmann als größter Leistungsträger.

Der mögliche Shooting Star:
Zwei Jungspunde stechen im französischen Nationalteam besonders heraus: Ousmane Dembele und Kylian Mbappé. Beide rangieren mit ihrem Marktwert weit über der Hundert-Millionen-Euro-Marke. Ex-Borussia Dortmund-Star Dembele haderte allerdings in seiner ersten Saison beim FC Barcelona an langen Verletzungspausen. Bei Barcelona ist der Flügelflitzer nicht immer gesetzt.
Daher ist die Bühne frei für Kylian Mbappé. Der dribbelstarke Stürmer von Paris St. Germain wird zu einem der teuersten Transfers aller Zeiten. In den Abwehrreihen findet er dank Schnelligkeit und hoher Spielintelligenz immer wieder Lücken. In der laufenden Saison war er einer der Leistungsträger in Paris Sturm. Gleiches wird von ihm bei der Weltmeisterschaft erwartet. Mbappé genießt aufgrund seiner Glanzleistungen längst keinen Welpenschutz mehr. Im Zusammenspiel mit Griezmann kann er die große Hoffnung der Franzosen sein.  Im Schatten dessen steht Verteidiger Benjamin Pavard. Der Rechtsverteidiger spielte eine konstante Saison beim VfB Stuttgart. Pavard giltl als äußerst robust und passsicher. Er könnte in der Verteidigung einer der großen Französischen Geheimwaffen werden.

Der Trainer:
Didier Deschamps weiß, wie sich der goldene WM-Pokal in den Händen anfühlt. Als Kapitän der französischen Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister. In Spieler und Trainerkarriere holte Deschamps 24 Trophäen. Der Mann mit den kurzen, grauen Haaren ist ein Gewinnertyp. Deschamps spielte in nahezu allen großen europäischen Ligen: Frankreich, Italien, Spanien und England. Als Trainer führten ihn drei hochkarätige Stationen zu Frankreich. Deschamps möchte seine Spieler genau kennen. Mit jedem neuberufenen Spieler führt er ein eins-zu-eins-Gespräche über seine Erwartungen. Und Deschamps nimmt kein Blatt vor den Mund. Jungen Spieler ordnet er Potenzial, nicht Talent zu. Talent müssen junge Franzosen bei ihm erst über einen längeren Zeitraum beweisen. Zu Teilen Deschamps Spielerzeit war Frankreich die beste Nationalmannschaft der Welt. Dass er wieder erster an der Weltspitze sein möchte kann man annehmen.

Stärken und Schwächen:
Die Offensive der Franzosen ist gespickt mit Mega-Talenten. Neben Dembele und Mbappe verfügt Frankreich über das schnelle Wunderkind Thomas Lemar. Die Offensive verspricht temporeichen Fußball. Die Innenverteidigung ist mit Raphael Varane und Samuel Umtiti ebenfalls gut besetzt und stabil Dazu kommen alteingesessene Stars wie Griezmann und Pogba.
Mit Dembele, Pogba und Martial haben die Franzosen drei Spieler, die in dieser Saison nicht ihr Leistungsmaximum herausgeholt haben Dazu hoffen die Franzosen, dass ein möglich bevorstehender Transfer von Griezmann zum FC Barcelona nicht zum Motivationshindernis wird. Die Elf von Deschamps dürfte dazu Probleme bekommen, diese Weltstars zu einer Einheit werden zu lassen. Frankreich hat nun bereits über einen längeren Zeitraum mit problematischen Individualspieler zu tun. Bei der Weltmeisterschaft 2010 hatte Stürmer Nicolas Anelka Trainer Raymond Domenech wüst beschimpft. Daraufhin wurde Anelka nach Hause geschickt. die französischen Nationalspieler streikten als Reaktionm an einem Trainingstag während der Weltmeisterschaft. Eine Wiederholung dieses Desasters kann Frankreich wahrlich nicht gebrauchen.

]]> Die wohl bitterste Niederlage für Frankreich: Ein Treffer in der Verlängerung im letzten Europameisterschafts Finale von Portugal stoppt die französische Nationalmannschaft. Ein Tor, mitten ins Herz von „Les Bleus“. Heim-EM, mit Abstand die beste Mannschaft im Turnier, dominierend im Finale und kein Titel. Zwei Jahre später möchte es Frankreich anders machen. Eine Trophäe in der Hand halten, nicht nur die Trostmedaille umgehangen bekommen. Weltmeister werden. Im Team: Große Namen und junge Talente. An der Seitenlinie steht, wie auch 2016, der titelerfahrene Didier Deschamps. Er soll die französische Nationalmannschaft mit allen genialen Individualspielern zusammenschweißen und den zweiten Weltmeistertitel möglich machen.

Text: Noah Peil (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die französische Bewerbung für die Weltmeisterschaft war mehr als ordentlich. „Les Bleus“ schafften es mit Schweden und den Niederlande in der Qualifikationsgruppe auf den ersten Rang. Weißrussland und Luxemburg luchsten den Franzosen überraschende Remis ab. Lediglich gegen die Schweden verlor die Elf. Dagegen stehen dennoch sieben Siege in der WM-Qualifikation. Im Testspiel gegen Kolumbien im März unterlagen die Franzosen ebenfalls. Dadurch verstärkte sich die Kritik am Mannschaftszusammenhalt.

Der Star:
Die Suche nach dem großen Superstar in Frankreichs Nationalteam zeigt sich dank Überangebot schwierig. Mittelfeldspieler Paul Pogba gilt als einer der besten der Welt, kam allerdings in seiner Saison mit Manchester United nicht an eigene Höchstleistungen heran. Mit Raphael Varane und Samuel Umtiti haben die Franzosen weltweit gefürchtete Innenverteidiger. Die größte französische Hoffnung ist wohl dennoch Stürmerstar Antoine Griezmann. Der Stürmer von Atlético Madrid erzielte in der laufenden Saison knapp 30 Pflichtspieltore. Griezmann gewann mit Madrid die Europa League. Vor seinem Schuss müssen sich Gruppenphasen Gegner Australien, Peru und Dänemark fürchten. Griezmanns Schnelligkeit bei Kontern und die Passgenauigkeit machen ihn zu einem vielseitigen Mittelstürmer. Bei der Europameisterschaft 2016 galt Griezmann als größter Leistungsträger.

Der mögliche Shooting Star:
Zwei Jungspunde stechen im französischen Nationalteam besonders heraus: Ousmane Dembele und Kylian Mbappé. Beide rangieren mit ihrem Marktwert weit über der Hundert-Millionen-Euro-Marke. Ex-Borussia Dortmund-Star Dembele haderte allerdings in seiner ersten Saison beim FC Barcelona an langen Verletzungspausen. Bei Barcelona ist der Flügelflitzer nicht immer gesetzt.
Daher ist die Bühne frei für Kylian Mbappé. Der dribbelstarke Stürmer von Paris St. Germain wird zu einem der teuersten Transfers aller Zeiten. In den Abwehrreihen findet er dank Schnelligkeit und hoher Spielintelligenz immer wieder Lücken. In der laufenden Saison war er einer der Leistungsträger in Paris Sturm. Gleiches wird von ihm bei der Weltmeisterschaft erwartet. Mbappé genießt aufgrund seiner Glanzleistungen längst keinen Welpenschutz mehr. Im Zusammenspiel mit Griezmann kann er die große Hoffnung der Franzosen sein.  Im Schatten dessen steht Verteidiger Benjamin Pavard. Der Rechtsverteidiger spielte eine konstante Saison beim VfB Stuttgart. Pavard giltl als äußerst robust und passsicher. Er könnte in der Verteidigung einer der großen Französischen Geheimwaffen werden.

Der Trainer:
Didier Deschamps weiß, wie sich der goldene WM-Pokal in den Händen anfühlt. Als Kapitän der französischen Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister. In Spieler und Trainerkarriere holte Deschamps 24 Trophäen. Der Mann mit den kurzen, grauen Haaren ist ein Gewinnertyp. Deschamps spielte in nahezu allen großen europäischen Ligen: Frankreich, Italien, Spanien und England. Als Trainer führten ihn drei hochkarätige Stationen zu Frankreich. Deschamps möchte seine Spieler genau kennen. Mit jedem ne]]> Die wohl bitterste Niederlage für Frankreich: Ein Treffer in der Verlängerung im letzten Europameisterschafts Finale von Portugal stoppt die französische Nationalmannschaft. Ein Tor, mitten ins Herz von „Les Bleus“. Heim-EM, mit Abstand die beste Mannschaft im Turnier, dominierend im Finale und kein Titel. Zwei Jahre später möchte es Frankreich anders machen. Eine Trophäe in der Hand halten, nicht nur die Trostmedaille umgehangen bekommen. Weltmeister werden. Im Team: Große Namen und junge Talente. An der Seitenlinie steht, wie auch 2016, der titelerfahrene Didier Deschamps. Er soll die französische Nationalmannschaft mit allen genialen Individualspielern zusammenschweißen und den zweiten Weltmeistertitel möglich machen.

Text: Noah Peil (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Die französische Bewerbung für die Weltmeisterschaft war mehr als ordentlich. „Les Bleus“ schafften es mit Schweden und den Niederlande in der Qualifikationsgruppe auf den ersten Rang. Weißrussland und Luxemburg luchsten den Franzosen überraschende Remis ab. Lediglich gegen die Schweden verlor die Elf. Dagegen stehen dennoch sieben Siege in der WM-Qualifikation. Im Testspiel gegen Kolumbien im März unterlagen die Franzosen ebenfalls. Dadurch verstärkte sich die Kritik am Mannschaftszusammenhalt.

Der Star:
Die Suche nach dem großen Superstar in Frankreichs Nationalteam zeigt sich dank Überangebot schwierig. Mittelfeldspieler Paul Pogba gilt als einer der besten der Welt, kam allerdings in seiner Saison mit Manchester United nicht an eigene Höchstleistungen heran. Mit Raphael Varane und Samuel Umtiti haben die Franzosen weltweit gefürchtete Innenverteidiger. Die größte französische Hoffnung ist wohl dennoch Stürmerstar Antoine Griezmann. Der Stürmer von Atlético Madrid erzielte in der laufenden Saison knapp 30 Pflichtspieltore. Griezmann gewann mit Madrid die Europa League. Vor seinem Schuss müssen sich Gruppenphasen Gegner Australien, Peru und Dänemark fürchten. Griezmanns Schnelligkeit bei Kontern und die Passgenauigkeit machen ihn zu einem vielseitigen Mittelstürmer. Bei der Europameisterschaft 2016 galt Griezmann als größter Leistungsträger.

Der mögliche Shooting Star:
Zwei Jungspunde stechen im französischen Nationalteam besonders heraus: Ousmane Dembele und Kylian Mbappé. Beide rangieren mit ihrem Marktwert weit über der Hundert-Millionen-Euro-Marke. Ex-Borussia Dortmund-Star Dembele haderte allerdings in seiner ersten Saison beim FC Barcelona an langen Verletzungspausen. Bei Barcelona ist der Flügelflitzer nicht immer gesetzt.
Daher ist die Bühne frei für Kylian Mbappé. Der dribbelstarke Stürmer von Paris St. Germain wird zu einem der teuersten Transfers aller Zeiten. In den Abwehrreihen findet er dank Schnelligkeit und hoher Spielintelligenz immer wieder Lücken. In der laufenden Saison war er einer der Leistungsträger in Paris Sturm. Gleiches wird von ihm bei der Weltmeisterschaft erwartet. Mbappé genießt aufgrund seiner Glanzleistungen längst keinen Welpenschutz mehr. Im Zusammenspiel mit Griezmann kann er die große Hoffnung der Franzosen sein.  Im Schatten dessen steht Verteidiger Benjamin Pavard. Der Rechtsverteidiger spielte eine konstante Saison beim VfB Stuttgart. Pavard giltl als äußerst robust und passsicher. Er könnte in der Verteidigung einer der großen Französischen Geheimwaffen werden.

Der Trainer:
Didier Deschamps weiß, wie sich der goldene WM-Pokal in den Händen anfühlt. Als Kapitän der französischen Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister. In Spieler und Trainerkarriere holte Deschamps 24 Trophäen. Der Mann mit den kurzen, grauen Haaren ist ein Gewinnertyp. Deschamps spielte in nahezu allen großen europäischen Ligen: Frankreich, Italien, Spanien und England. Als Trainer führten ihn drei hochkarätige Stationen zu Frankreich. Deschamps möchte seine Spieler genau kennen. Mit jedem ne]]> Kick in Russ clean No no no 7:36 7:36 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Australien https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-australien/ Thu, 31 May 2018 12:52:18 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21186 Australien,Dänemark,Frankreich,Fußball,Gruppe C,Peru,Russland,WM 2018 In den vergangen Jahren machten die australischen Socceroos eine rasante Entwicklung durch. Die für lange Zeit belächelte Mannschaft aus Down Under wird nun international geachtet und qualifiziert sich für die großen Turniere und Wettkämpfe. Seit der WM 2006 in Deutschland sind die Australier fester Bestandteil von WM-Endrunden. Antonia Storto (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das 2018er-Team vor.

Der Weg zur WM:
Während der Qualifikation für die diesjährige Weltmeisterschaft in Russland lief es für die Nationalmannschaft aber nicht immer optimal. Als Tabellendritter landeten die Australier hinter Saudi-Arabien und Japan. Sie konnten sich jedoch durch ein 3:1 im Playoff-Rückspiel gegen Honduras durchsetzen und nehmen nun zum fünften Mal an einer WM-Endrunde teil.

Der Star:
Einen entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Qualifikation hatte der Kapitän Mile Jedinak, der 2017 im Play-Off Spiel alle drei Tore gegen Honduras erzielte. Der Mittelfeldspieler aus Aston Villa hält die Mannschaft zusammen und sorgt oftmals für den ruhigen Spielaufbau. Dennoch bewies er schon oft seine offensiven Qualitäten und überzeugt mit einigen Assits und Toren während der letzten 10 Jahre in der Nationalmannschaft.
Der mittlerweile 38 Jahre alte Tim Cahill vom FC Millwall kämpft vorne im Angriff zusammen mit seinem Back-Up Tomi Juric. Der Schweiz-Legionär vom FC Luzern konnte 2015 beim AFC Asian Cup als Sieger herausgehen und einen großen Anteil zum Siegtreffer beitragen. Dennoch ist zu erwarten, dass Trainer Marwijk auf den erfahrenden Rekordschützen Cahill als Sturmführer setzt.

Der mögliche Shooting Star:
Im Kader der Australier stehen einige Young Stars, von denen aber nur wenige die Chance auf einen Patz in der Startformation bekommen werden. Frank Karacic beispielsweise. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler vom kroatischen Verein NK Lokomotiva müsste sich dennoch gegen den erfahrenen Joshua Risdon durchsetzen, der seit drei Jahren bei den Socceroos rechts hinten spielt.
Auch Milos Degenek gilt als Startelf Kandidat. Der 24 Jährige absolvierte seine Ausbildung in der U19 des VfB Stuttgarts. Zudem befinden sich auch Spieler wie der Hertheraner Mathew Leckie und der Offensivspieler Aaron Mooy im besten Fußballeralter (beide 27).

Der Trainer:
Trainer Bert van Marwijk ist ehemaliger niederländischer Fußballspieler und trainiert die Australische Nationalmannschaft erst seit Januar 2018. Im März wurde bekanntgegeben, dass ihm schon nach der WM in Russland der Australier Graham Arnold ins Amt folgen wird. Es bleibt zu hoffen, dass der ehemalige HSV Trainer seine Mannschaft gut genug kennt und sich gegen die Gegner Dänemark und Peru durchsetzen wird. Er zählt immerhin zu den erfahrensten Trainern bei der WM 2018, und schaffte es 2010 sein Heimatland, die Niederlande, in Südafrika bis ins Finale zu bringen.

Stärken und Schwächen:
Australien wurde in die Gruppe C der WM in Russland gelost. Es warten die Gegner Dänemark, Peru und Frankreich. Zu erwarten ist, dass Favorit Frankreich als Sieger ins Achtelfinale einziehen wird. Dennoch haben die Socceroos durchaus auch die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale, nämlich beim Kampf um Rang 2. Vergleicht man den Kader mit dem der Peruaner stellen sich kaum Unterschiede heraus. Nur neben Dänemarks Kader verblasst Australiens Spielerauswahl ein wenig. So können sie nicht mit den überragenden Christian Eriksen mithalten, der zu den Top Favoriten der Dänischen Nationalmannschaft zählt. Mit einem überraschenden Sieg gegen die Skandinavier können die Australier durchaus die Chancen auf die KO-Phase instand halten.
Fest steht, dass die Australier motiviert sind. Die Spieler sind schnell, kreativ und verfügen durchaus über ein hohes Gefahrenpotential. Es bleibt abzuwarten was die Mannschaft daraus macht und wie weit sie es in Russland schaffen wird.

]]> In den vergangen Jahren machten die australischen Socceroos eine rasante Entwicklung durch. Die für lange Zeit belächelte Mannschaft aus Down Under wird nun international geachtet und qualifiziert sich für die großen Turniere und Wettkämpfe. Seit der WM 2006 in Deutschland sind die Australier fester Bestandteil von WM-Endrunden. Antonia Storto (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das 2018er-Team vor.

Der Weg zur WM:
Während der Qualifikation für die diesjährige Weltmeisterschaft in Russland lief es für die Nationalmannschaft aber nicht immer optimal. Als Tabellendritter landeten die Australier hinter Saudi-Arabien und Japan. Sie konnten sich jedoch durch ein 3:1 im Playoff-Rückspiel gegen Honduras durchsetzen und nehmen nun zum fünften Mal an einer WM-Endrunde teil.

Der Star:
Einen entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Qualifikation hatte der Kapitän Mile Jedinak, der 2017 im Play-Off Spiel alle drei Tore gegen Honduras erzielte. Der Mittelfeldspieler aus Aston Villa hält die Mannschaft zusammen und sorgt oftmals für den ruhigen Spielaufbau. Dennoch bewies er schon oft seine offensiven Qualitäten und überzeugt mit einigen Assits und Toren während der letzten 10 Jahre in der Nationalmannschaft.
Der mittlerweile 38 Jahre alte Tim Cahill vom FC Millwall kämpft vorne im Angriff zusammen mit seinem Back-Up Tomi Juric. Der Schweiz-Legionär vom FC Luzern konnte 2015 beim AFC Asian Cup als Sieger herausgehen und einen großen Anteil zum Siegtreffer beitragen. Dennoch ist zu erwarten, dass Trainer Marwijk auf den erfahrenden Rekordschützen Cahill als Sturmführer setzt.

Der mögliche Shooting Star:
Im Kader der Australier stehen einige Young Stars, von denen aber nur wenige die Chance auf einen Patz in der Startformation bekommen werden. Frank Karacic beispielsweise. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler vom kroatischen Verein NK Lokomotiva müsste sich dennoch gegen den erfahrenen Joshua Risdon durchsetzen, der seit drei Jahren bei den Socceroos rechts hinten spielt.
Auch Milos Degenek gilt als Startelf Kandidat. Der 24 Jährige absolvierte seine Ausbildung in der U19 des VfB Stuttgarts. Zudem befinden sich auch Spieler wie der Hertheraner Mathew Leckie und der Offensivspieler Aaron Mooy im besten Fußballeralter (beide 27).

Der Trainer:
Trainer Bert van Marwijk ist ehemaliger niederländischer Fußballspieler und trainiert die Australische Nationalmannschaft erst seit Januar 2018. Im März wurde bekanntgegeben, dass ihm schon nach der WM in Russland der Australier Graham Arnold ins Amt folgen wird. Es bleibt zu hoffen, dass der ehemalige HSV Trainer seine Mannschaft gut genug kennt und sich gegen die Gegner Dänemark und Peru durchsetzen wird. Er zählt immerhin zu den erfahrensten Trainern bei der WM 2018, und schaffte es 2010 sein Heimatland, die Niederlande, in Südafrika bis ins Finale zu bringen.

Stärken und Schwächen:
Australien wurde in die Gruppe C der WM in Russland gelost. Es warten die Gegner Dänemark, Peru und Frankreich. Zu erwarten ist, dass Favorit Frankreich als Sieger ins Achtelfinale einziehen wird. Dennoch haben die Socceroos durchaus auch die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale, nämlich beim Kampf um Rang 2. Vergleicht man den Kader mit dem der Peruaner stellen sich kaum Unterschiede heraus. Nur neben Dänemarks Kader verblasst Australiens Spielerauswahl ein wenig. So können sie nicht mit den überragenden Christian Eriksen mithalten, der zu den Top Favoriten der Dänischen Nationalmannschaft zählt. Mit einem überraschenden Sieg gegen die Skandinavier können die Australier durchaus die Chancen auf die KO-Phase instand halten.
Fest steht, dass die Australier motiviert sind. Die Spieler sind schnell, kreativ und verfügen durchaus über ein hohes Gefahrenpotential. Es bleibt abzuwarten was die Mannschaft daraus macht und wie weit sie es in Russland schaffen]]> In den vergangen Jahren machten die australischen Socceroos eine rasante Entwicklung durch. Die für lange Zeit belächelte Mannschaft aus Down Under wird nun international geachtet und qualifiziert sich für die großen Turniere und Wettkämpfe. Seit der WM 2006 in Deutschland sind die Australier fester Bestandteil von WM-Endrunden. Antonia Storto (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das 2018er-Team vor.

Der Weg zur WM:
Während der Qualifikation für die diesjährige Weltmeisterschaft in Russland lief es für die Nationalmannschaft aber nicht immer optimal. Als Tabellendritter landeten die Australier hinter Saudi-Arabien und Japan. Sie konnten sich jedoch durch ein 3:1 im Playoff-Rückspiel gegen Honduras durchsetzen und nehmen nun zum fünften Mal an einer WM-Endrunde teil.

Der Star:
Einen entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Qualifikation hatte der Kapitän Mile Jedinak, der 2017 im Play-Off Spiel alle drei Tore gegen Honduras erzielte. Der Mittelfeldspieler aus Aston Villa hält die Mannschaft zusammen und sorgt oftmals für den ruhigen Spielaufbau. Dennoch bewies er schon oft seine offensiven Qualitäten und überzeugt mit einigen Assits und Toren während der letzten 10 Jahre in der Nationalmannschaft.
Der mittlerweile 38 Jahre alte Tim Cahill vom FC Millwall kämpft vorne im Angriff zusammen mit seinem Back-Up Tomi Juric. Der Schweiz-Legionär vom FC Luzern konnte 2015 beim AFC Asian Cup als Sieger herausgehen und einen großen Anteil zum Siegtreffer beitragen. Dennoch ist zu erwarten, dass Trainer Marwijk auf den erfahrenden Rekordschützen Cahill als Sturmführer setzt.

Der mögliche Shooting Star:
Im Kader der Australier stehen einige Young Stars, von denen aber nur wenige die Chance auf einen Patz in der Startformation bekommen werden. Frank Karacic beispielsweise. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler vom kroatischen Verein NK Lokomotiva müsste sich dennoch gegen den erfahrenen Joshua Risdon durchsetzen, der seit drei Jahren bei den Socceroos rechts hinten spielt.
Auch Milos Degenek gilt als Startelf Kandidat. Der 24 Jährige absolvierte seine Ausbildung in der U19 des VfB Stuttgarts. Zudem befinden sich auch Spieler wie der Hertheraner Mathew Leckie und der Offensivspieler Aaron Mooy im besten Fußballeralter (beide 27).

Der Trainer:
Trainer Bert van Marwijk ist ehemaliger niederländischer Fußballspieler und trainiert die Australische Nationalmannschaft erst seit Januar 2018. Im März wurde bekanntgegeben, dass ihm schon nach der WM in Russland der Australier Graham Arnold ins Amt folgen wird. Es bleibt zu hoffen, dass der ehemalige HSV Trainer seine Mannschaft gut genug kennt und sich gegen die Gegner Dänemark und Peru durchsetzen wird. Er zählt immerhin zu den erfahrensten Trainern bei der WM 2018, und schaffte es 2010 sein Heimatland, die Niederlande, in Südafrika bis ins Finale zu bringen.

Stärken und Schwächen:
Australien wurde in die Gruppe C der WM in Russland gelost. Es warten die Gegner Dänemark, Peru und Frankreich. Zu erwarten ist, dass Favorit Frankreich als Sieger ins Achtelfinale einziehen wird. Dennoch haben die Socceroos durchaus auch die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale, nämlich beim Kampf um Rang 2. Vergleicht man den Kader mit dem der Peruaner stellen sich kaum Unterschiede heraus. Nur neben Dänemarks Kader verblasst Australiens Spielerauswahl ein wenig. So können sie nicht mit den überragenden Christian Eriksen mithalten, der zu den Top Favoriten der Dänischen Nationalmannschaft zählt. Mit einem überraschenden Sieg gegen die Skandinavier können die Australier durchaus die Chancen auf die KO-Phase instand halten.
Fest steht, dass die Australier motiviert sind. Die Spieler sind schnell, kreativ und verfügen durchaus über ein hohes Gefahrenpotential. Es bleibt abzuwarten was die Mannschaft daraus macht und wie weit sie es in Russland schaffen]]> Kick in Russ clean No no no 5:26 5:26 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Dänemark https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-daenemark/ Thu, 31 May 2018 12:49:49 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21184 Australien,Dänemark,FIFA,Frankreich,Fußball,Gruppe C,Peru,Russland,WM 2018 „Red and white, Danish Dynamite“ – mit diesem Schlachtruf machten die dänischen Fans Ende der 1980er-, Anfang der 1990er-Jahre Furore und peitschten ihr Team 1992 sogar zum Europameistertitel. Diese ganz glorreichen Zeiten sind zwar lange vorbei. Doch in Dänemark reift wieder etwas heran. Jan-Eric Kröger (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur WM:
Die Dänen erwischten eine relativ ausgeglichene Qualifikationsgruppe, in der sie schlussendlich Zweiter hinter den favorisierten Polen wurden. Dennoch gelang es den Skandinaviern ein dickes Ausrufezeichen vor heimischem Publikum zu setzen, als Polen 4:0 geschlagen werden konnte. Ärgster Widersacher um Platz 2 war Montenegro, gegen das man sich zu Hause geschlagen geben musste. Ebenfalls konnte man beide Spiele gegen Christoph Daums Rumänen nicht gewinnen. Am Ende standen jedoch bei je zwei Niederlagen und Unentschieden 20 Punkte zu Buche, die den Play-Off Platz bedeuteten. Dort wartete Irland und nach einem 0:0 Unentschieden in Kopenhagen mussten die Dänen in Irland liefern. Was folgte war ein fulminanter 1:5 Sieg, die WM-Teilnahme und grenzenloser Jubel im Land.

Der Star:
Der Star ist ohne Wenn und Aber Christian Eriksen. Dänemarks Nummer 10 von den Spurs überragt regelmäßig im Nationaldress, was allerdings auch am Fehlen vergleichbarer Spieler mit internationalem Format liegt. Sein Marktwert wird aktuell (Stand: 04.04.18) auf 70 Millionen € taxiert und 21 Torbeteiligungen in 37 Ligaspielen der abgelaufenen Saison sprechen eine ähnlich deutliche Sprache: Ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM wird maßgeblich von ihm abhängen. Seine Übersicht und Passgenauigkeit sind in der Premier League ebenso gefürchtet wie seine Abschlussstärke. Außerdem ist er einer von wenigen Spielern im Kader, die bereits an einer WM teilgenommen haben. 2010 kam er im Alter von 18 Jahren zu zwei Kurzeinsätzen. Ein weiterer Grund also, weshalb Eriksen in Russland voran gehen wird.

Der mögliche Shooting-Star:
Im Windschatten von Eriksen könnte Pione Sisto auf sich aufmerksam machen, wobei der Flügelspieler eigentlich selbst für Offensivwind sorgen soll. Der Linksaußen mit ugandischen Wurzeln verdient in Spanien bei Celta Vigo sein Geld. Der schnelle und dribbelstarke Sisto sorgte mit 10 Assists und vier Treffern in 34 Ligaspielen für echte Torgefahr. Mit acht Einsätzen in der WM-Qualifikation gehörte er auch in der Nationalmannschaft zum Stammpersonal. Nun wird der 23-Jährige sein Können in Russland unter Beweis stellen dürfen und wir dürfen gespannt sein.

Der Trainer:
Age Hareide gehört wahrlich nicht zu den ganz großen Namen im europäischen Fußball. Seit März 2016 leitet er nun die Geschicke bei der DBU und das mit Erfolg. Hareide führte dabei das von Vorgänger Morten Olsen eingeführte 4-3-3 System fort. Nach niederländischem Vorbild möchte Dänemark also oft selbst das Spiel machen und ansehnlichen Offensiv-Fußball spielen. Der Norweger Hareide war vor seiner Tätigkeit als dänischer Nationaltrainer überwiegend bei schwedischen und norwegischen Klubs unter Vertrag. Internationale Erfahrung konnte er während seiner fünf Jährigen Amtszeit als Coach von seinem Heimatland sammeln. Ob er mit seiner Mannschaft für größere Überraschungen sorgen kann bleibt abzuwarten, ein Überstehen der Gruppenphase ist aber allemal drin.

Stärken und Schwächen:
Der Kader der Dänen ist grundsolide. Superstars sucht man neben Eriksen vergeblich, dafür sind mit Thomas Delaney, Jannik Vestergaard und Yussuf Poulsen drei Bundesligaspieler im Team. Hinzu kommt eine ganze Reihe ehemaliger Deutschlandlegionäre wie Simon Kjaer, Pierre Emile Höjbjerg oder Andreas Christensen. Der Kader birgt Stärken und Schwächen zugleich: Der homogene, eingespielte Kader, ist sicherlich ein Plus, denn viele spielen in Europas Topliegen auf einem guten Niveau, allerdings fehlt es an Tiefe in der Mannschaft. Verletzt sich jemand haben die Dänen keinen gleichwertigen Ersatz, vor allem in der Defensive. So tummeln sich hinter Christensen und Durmisi international eher unerfahrene Spieler wie Henrik Dalsgaard von Brentford oder Jonas Knudsen von Ipswich Town. Dennoch profitiert Dänemark schon jetzt von der erfolgreichen Jugendarbeit der letzten Jahre, der Sprung von der U21 zu den Herren gelang zuletzt oft. Andere Talente stehen Schlange, wie das 20-Jährige Sturmjuwel Kasper Dolberg von Ajax Amsterdam. Mittelfristig ist auch das eine der Stärken unseres Nachbarlandes.

]]> „Red and white, Danish Dynamite“ – mit diesem Schlachtruf machten die dänischen Fans Ende der 1980er-, Anfang der 1990er-Jahre Furore und peitschten ihr Team 1992 sogar zum Europameistertitel. Diese ganz glorreichen Zeiten sind zwar lange vorbei. Doch in Dänemark reift wieder etwas heran. Jan-Eric Kröger (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur WM:
Die Dänen erwischten eine relativ ausgeglichene Qualifikationsgruppe, in der sie schlussendlich Zweiter hinter den favorisierten Polen wurden. Dennoch gelang es den Skandinaviern ein dickes Ausrufezeichen vor heimischem Publikum zu setzen, als Polen 4:0 geschlagen werden konnte. Ärgster Widersacher um Platz 2 war Montenegro, gegen das man sich zu Hause geschlagen geben musste. Ebenfalls konnte man beide Spiele gegen Christoph Daums Rumänen nicht gewinnen. Am Ende standen jedoch bei je zwei Niederlagen und Unentschieden 20 Punkte zu Buche, die den Play-Off Platz bedeuteten. Dort wartete Irland und nach einem 0:0 Unentschieden in Kopenhagen mussten die Dänen in Irland liefern. Was folgte war ein fulminanter 1:5 Sieg, die WM-Teilnahme und grenzenloser Jubel im Land.

Der Star:
Der Star ist ohne Wenn und Aber Christian Eriksen. Dänemarks Nummer 10 von den Spurs überragt regelmäßig im Nationaldress, was allerdings auch am Fehlen vergleichbarer Spieler mit internationalem Format liegt. Sein Marktwert wird aktuell (Stand: 04.04.18) auf 70 Millionen € taxiert und 21 Torbeteiligungen in 37 Ligaspielen der abgelaufenen Saison sprechen eine ähnlich deutliche Sprache: Ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM wird maßgeblich von ihm abhängen. Seine Übersicht und Passgenauigkeit sind in der Premier League ebenso gefürchtet wie seine Abschlussstärke. Außerdem ist er einer von wenigen Spielern im Kader, die bereits an einer WM teilgenommen haben. 2010 kam er im Alter von 18 Jahren zu zwei Kurzeinsätzen. Ein weiterer Grund also, weshalb Eriksen in Russland voran gehen wird.

Der mögliche Shooting-Star:
Im Windschatten von Eriksen könnte Pione Sisto auf sich aufmerksam machen, wobei der Flügelspieler eigentlich selbst für Offensivwind sorgen soll. Der Linksaußen mit ugandischen Wurzeln verdient in Spanien bei Celta Vigo sein Geld. Der schnelle und dribbelstarke Sisto sorgte mit 10 Assists und vier Treffern in 34 Ligaspielen für echte Torgefahr. Mit acht Einsätzen in der WM-Qualifikation gehörte er auch in der Nationalmannschaft zum Stammpersonal. Nun wird der 23-Jährige sein Können in Russland unter Beweis stellen dürfen und wir dürfen gespannt sein.

Der Trainer:
Age Hareide gehört wahrlich nicht zu den ganz großen Namen im europäischen Fußball. Seit März 2016 leitet er nun die Geschicke bei der DBU und das mit Erfolg. Hareide führte dabei das von Vorgänger Morten Olsen eingeführte 4-3-3 System fort. Nach niederländischem Vorbild möchte Dänemark also oft selbst das Spiel machen und ansehnlichen Offensiv-Fußball spielen. Der Norweger Hareide war vor seiner Tätigkeit als dänischer Nationaltrainer überwiegend bei schwedischen und norwegischen Klubs unter Vertrag. Internationale Erfahrung konnte er während seiner fünf Jährigen Amtszeit als Coach von seinem Heimatland sammeln. Ob er mit seiner Mannschaft für größere Überraschungen sorgen kann bleibt abzuwarten, ein Überstehen der Gruppenphase ist aber allemal drin.

Stärken und Schwächen:
Der Kader der Dänen ist grundsolide. Superstars sucht man neben Eriksen vergeblich, dafür sind mit Thomas Delaney, Jannik Vestergaard und Yussuf Poulsen drei Bundesligaspieler im Team. Hinzu kommt eine ganze Reihe ehemaliger Deutschlandlegionäre wie Simon Kjaer, Pierre Emile Höjbjerg oder Andreas Christensen. Der Kader birgt Stärken und Schwächen zugleich: Der homogene, eingespielte Kader, ist sicherlich ein Plus, denn viele spielen in Europas Topliegen auf einem guten Niveau, a]]> „Red and white, Danish Dynamite“ – mit diesem Schlachtruf machten die dänischen Fans Ende der 1980er-, Anfang der 1990er-Jahre Furore und peitschten ihr Team 1992 sogar zum Europameistertitel. Diese ganz glorreichen Zeiten sind zwar lange vorbei. Doch in Dänemark reift wieder etwas heran. Jan-Eric Kröger (Macromedia Hochschule in Hamburg) stellt das Team vor.

Der Weg zur WM:
Die Dänen erwischten eine relativ ausgeglichene Qualifikationsgruppe, in der sie schlussendlich Zweiter hinter den favorisierten Polen wurden. Dennoch gelang es den Skandinaviern ein dickes Ausrufezeichen vor heimischem Publikum zu setzen, als Polen 4:0 geschlagen werden konnte. Ärgster Widersacher um Platz 2 war Montenegro, gegen das man sich zu Hause geschlagen geben musste. Ebenfalls konnte man beide Spiele gegen Christoph Daums Rumänen nicht gewinnen. Am Ende standen jedoch bei je zwei Niederlagen und Unentschieden 20 Punkte zu Buche, die den Play-Off Platz bedeuteten. Dort wartete Irland und nach einem 0:0 Unentschieden in Kopenhagen mussten die Dänen in Irland liefern. Was folgte war ein fulminanter 1:5 Sieg, die WM-Teilnahme und grenzenloser Jubel im Land.

Der Star:
Der Star ist ohne Wenn und Aber Christian Eriksen. Dänemarks Nummer 10 von den Spurs überragt regelmäßig im Nationaldress, was allerdings auch am Fehlen vergleichbarer Spieler mit internationalem Format liegt. Sein Marktwert wird aktuell (Stand: 04.04.18) auf 70 Millionen € taxiert und 21 Torbeteiligungen in 37 Ligaspielen der abgelaufenen Saison sprechen eine ähnlich deutliche Sprache: Ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM wird maßgeblich von ihm abhängen. Seine Übersicht und Passgenauigkeit sind in der Premier League ebenso gefürchtet wie seine Abschlussstärke. Außerdem ist er einer von wenigen Spielern im Kader, die bereits an einer WM teilgenommen haben. 2010 kam er im Alter von 18 Jahren zu zwei Kurzeinsätzen. Ein weiterer Grund also, weshalb Eriksen in Russland voran gehen wird.

Der mögliche Shooting-Star:
Im Windschatten von Eriksen könnte Pione Sisto auf sich aufmerksam machen, wobei der Flügelspieler eigentlich selbst für Offensivwind sorgen soll. Der Linksaußen mit ugandischen Wurzeln verdient in Spanien bei Celta Vigo sein Geld. Der schnelle und dribbelstarke Sisto sorgte mit 10 Assists und vier Treffern in 34 Ligaspielen für echte Torgefahr. Mit acht Einsätzen in der WM-Qualifikation gehörte er auch in der Nationalmannschaft zum Stammpersonal. Nun wird der 23-Jährige sein Können in Russland unter Beweis stellen dürfen und wir dürfen gespannt sein.

Der Trainer:
Age Hareide gehört wahrlich nicht zu den ganz großen Namen im europäischen Fußball. Seit März 2016 leitet er nun die Geschicke bei der DBU und das mit Erfolg. Hareide führte dabei das von Vorgänger Morten Olsen eingeführte 4-3-3 System fort. Nach niederländischem Vorbild möchte Dänemark also oft selbst das Spiel machen und ansehnlichen Offensiv-Fußball spielen. Der Norweger Hareide war vor seiner Tätigkeit als dänischer Nationaltrainer überwiegend bei schwedischen und norwegischen Klubs unter Vertrag. Internationale Erfahrung konnte er während seiner fünf Jährigen Amtszeit als Coach von seinem Heimatland sammeln. Ob er mit seiner Mannschaft für größere Überraschungen sorgen kann bleibt abzuwarten, ein Überstehen der Gruppenphase ist aber allemal drin.

Stärken und Schwächen:
Der Kader der Dänen ist grundsolide. Superstars sucht man neben Eriksen vergeblich, dafür sind mit Thomas Delaney, Jannik Vestergaard und Yussuf Poulsen drei Bundesligaspieler im Team. Hinzu kommt eine ganze Reihe ehemaliger Deutschlandlegionäre wie Simon Kjaer, Pierre Emile Höjbjerg oder Andreas Christensen. Der Kader birgt Stärken und Schwächen zugleich: Der homogene, eingespielte Kader, ist sicherlich ein Plus, denn viele spielen in Europas Topliegen auf einem guten Niveau, a]]> Kick in Russ clean No no no 6:37 6:37 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Peru https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-peru/ Thu, 31 May 2018 12:46:36 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21188 Australien,Dänemark,Frankreich,Fußball,Peru,Russland,WM 2018 Peru ist das erste Mal seit 36 Jahren wieder bei einer WM dabei. Die Mannschaft setzte sich in der traditionell schweren WM-Qualifikation in Südamerika durch. Doch wer sind die Spieler und Trainer des Andenstaates und wo werden sie womöglich landen? Jan-Martin Bauer (Macromedia Hochschule Hamburg) hat sich Gedanken gemacht.

Der Weg zur WM:
Perus Weg zur WM war alles andere als ein Selbstläufer. Der lange Qualifikationsmodus in Südamerika mit 18 Spielen ist wohl der schwierigste Weg zur WM. Mit Gegnern wie Brasilien, Kolumbien oder Argentinien warten fast nur Topmannschaften. So konnte sich „La Rojiblanca“ erst am letzten mit einem Unentschieden gegen Kolumbien und einer gleichzeitigen 0:3 Niederlage von Chile bei den bereits qualifizierten Brasilianern auf den 5.Platz retten. Dieser führte die Peruaner zum Playoff-Duell gegen Neuseeland. Hier setzte man sich nach einem 0:0 im Hinspiel, zuhause mit einem 2:0 durch. Nach 20 Spielen in der WM-Qualifikation ist Peru nun das erste Mal seit 1982 wieder bei einer Weltmeisterschaft vertreten. Insgesamt ist es die fünfte WM-Qualifikation für das Team.

Der Star:
Perus Nationalmannschaft ist anders als bei den anderen Südamerika-Qualifikanten nicht so sehr mit großen Namen gespickt. Der Star ist wohl eher das Team an sich. Jedoch gibt es mit Paolo Guerrero und Jefferson Farfan zwei Ausnahmespieler, die maßgeblich Anteil an der erfolgreichen WM-Qualifikation hatten. Jedoch ist Paolo Guerrero – Stand jetzt – von der FIFA wegen eines Doping-Vergehens gesperrt. Sodass Jefferson Farfan wohl die Verantwortung übernehmen wird, das Team erfolgreich anzuführen. Der ehemalige Schalker war während der WM-Qualifikation lange verletzt, sorgte aber beim entscheidenden 2:0 Sieg über Neuseeland mit einem Tor und einer Vorlage für das WM-Ticket. Trotz seiner 33 Jahre ist er immer noch pfeilschnell und überzeug mit einem guten Abschluss. Seine langjährige Europa-Erfahrung wird dem Team sehr helfen und er wird wohl Dreh und Angelpunkt des Peruanischen Spiels sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Viele Experten sehen in Paolo Guerrero und Jefferson Farfan die Säulen der Peruanischen Nationalmannschaft. Jedoch könnte Peru diese WM eines der Nationen werden, wo viele Spieler nach dem Turnier nach Europa wechseln. Christian Cueva könnte einer dieser Spieler werden. Der 1,69m-gewachsene Offensivspieler der „Rojiblancos“ verdient in Brasilien beim FC Sao Paolo sein Geld und besticht durch Dribbelstärke, Übersicht und einem brillanten Abschluss. Für ihn könnte die WM in Russland ein super Bewerbungsschreiben für ein Engagement in Europa werden.

Der Trainer:
Ricardo Gareca ist Argentinier und hat die Peruanische Auswahl Anfang 2015 übernommen. Nachdem man die letzten Qualifikationen ohne Chance auf ein WM-Ticket verschenkt hatte, suchte man sich mit Gareca einen Trainer der Peru neues Leben einhauchen sollte. Er schaffte es nicht nur innerhalb von drei Jahren ein Team zu formen, sondern auch eine Mannschaft die fussballerisch überzeugt und sich selbst gegen Gegner wie Brasilien oder Argentinien nicht hinten reinstellt. Peru ist seine erste Station als Nationaltrainer und er führte die Peruaner bei der Copa America 2015 bis ins Viertelfinale. Als Cheftrainer ist er nun mehr seit über einem Jahr unbesiegt, was dazu geführt hat, das Peru mittlerweile auf Platz 11 der Weltrangliste ist.

Stärken und Schwächen:
Peru hat mit der Qualifikation zur WM schon sehr viel erreicht. Die Gruppenphase können sie ohne mentalen Druck angehen, da die Menschen in Peru schon froh sind überhaupt dabei zu sein. Jedoch sollte man die Andennation nicht unterschätzen. Zwar haben sie keine großen Stars im Team, jedoch überzeugen sie oft mit einer kämpferisch, geschlossenen Mannschaftsleistung und versuchen Problem oft spielerisch zu lösen, statt den Ball raus zu schlagen. Die Unerfahrenheit und gerade einmal vier Europa-Legionäre sprechen gegen ein Weiterkommen in der durchaus stark besetzten Gruppe mit Frankreich, Dänemark und Australien.

]]> Peru ist das erste Mal seit 36 Jahren wieder bei einer WM dabei. Die Mannschaft setzte sich in der traditionell schweren WM-Qualifikation in Südamerika durch. Doch wer sind die Spieler und Trainer des Andenstaates und wo werden sie womöglich landen? Jan-Martin Bauer (Macromedia Hochschule Hamburg) hat sich Gedanken gemacht.

Der Weg zur WM:
Perus Weg zur WM war alles andere als ein Selbstläufer. Der lange Qualifikationsmodus in Südamerika mit 18 Spielen ist wohl der schwierigste Weg zur WM. Mit Gegnern wie Brasilien, Kolumbien oder Argentinien warten fast nur Topmannschaften. So konnte sich „La Rojiblanca“ erst am letzten mit einem Unentschieden gegen Kolumbien und einer gleichzeitigen 0:3 Niederlage von Chile bei den bereits qualifizierten Brasilianern auf den 5.Platz retten. Dieser führte die Peruaner zum Playoff-Duell gegen Neuseeland. Hier setzte man sich nach einem 0:0 im Hinspiel, zuhause mit einem 2:0 durch. Nach 20 Spielen in der WM-Qualifikation ist Peru nun das erste Mal seit 1982 wieder bei einer Weltmeisterschaft vertreten. Insgesamt ist es die fünfte WM-Qualifikation für das Team.

Der Star:
Perus Nationalmannschaft ist anders als bei den anderen Südamerika-Qualifikanten nicht so sehr mit großen Namen gespickt. Der Star ist wohl eher das Team an sich. Jedoch gibt es mit Paolo Guerrero und Jefferson Farfan zwei Ausnahmespieler, die maßgeblich Anteil an der erfolgreichen WM-Qualifikation hatten. Jedoch ist Paolo Guerrero – Stand jetzt – von der FIFA wegen eines Doping-Vergehens gesperrt. Sodass Jefferson Farfan wohl die Verantwortung übernehmen wird, das Team erfolgreich anzuführen. Der ehemalige Schalker war während der WM-Qualifikation lange verletzt, sorgte aber beim entscheidenden 2:0 Sieg über Neuseeland mit einem Tor und einer Vorlage für das WM-Ticket. Trotz seiner 33 Jahre ist er immer noch pfeilschnell und überzeug mit einem guten Abschluss. Seine langjährige Europa-Erfahrung wird dem Team sehr helfen und er wird wohl Dreh und Angelpunkt des Peruanischen Spiels sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Viele Experten sehen in Paolo Guerrero und Jefferson Farfan die Säulen der Peruanischen Nationalmannschaft. Jedoch könnte Peru diese WM eines der Nationen werden, wo viele Spieler nach dem Turnier nach Europa wechseln. Christian Cueva könnte einer dieser Spieler werden. Der 1,69m-gewachsene Offensivspieler der „Rojiblancos“ verdient in Brasilien beim FC Sao Paolo sein Geld und besticht durch Dribbelstärke, Übersicht und einem brillanten Abschluss. Für ihn könnte die WM in Russland ein super Bewerbungsschreiben für ein Engagement in Europa werden.

Der Trainer:
Ricardo Gareca ist Argentinier und hat die Peruanische Auswahl Anfang 2015 übernommen. Nachdem man die letzten Qualifikationen ohne Chance auf ein WM-Ticket verschenkt hatte, suchte man sich mit Gareca einen Trainer der Peru neues Leben einhauchen sollte. Er schaffte es nicht nur innerhalb von drei Jahren ein Team zu formen, sondern auch eine Mannschaft die fussballerisch überzeugt und sich selbst gegen Gegner wie Brasilien oder Argentinien nicht hinten reinstellt. Peru ist seine erste Station als Nationaltrainer und er führte die Peruaner bei der Copa America 2015 bis ins Viertelfinale. Als Cheftrainer ist er nun mehr seit über einem Jahr unbesiegt, was dazu geführt hat, das Peru mittlerweile auf Platz 11 der Weltrangliste ist.

Stärken und Schwächen:
Peru hat mit der Qualifikation zur WM schon sehr viel erreicht. Die Gruppenphase können sie ohne mentalen Druck angehen, da die Menschen in Peru schon froh sind überhaupt dabei zu sein. Jedoch sollte man die Andennation nicht unterschätzen. Zwar haben sie keine großen Stars im Team, jedoch überzeugen sie oft mit einer kämpferisch, geschlossenen Mannschaftsleistung und versuchen Problem oft spielerisch zu lösen, statt den Ball raus zu schlagen. Die Unerfa]]> Peru ist das erste Mal seit 36 Jahren wieder bei einer WM dabei. Die Mannschaft setzte sich in der traditionell schweren WM-Qualifikation in Südamerika durch. Doch wer sind die Spieler und Trainer des Andenstaates und wo werden sie womöglich landen? Jan-Martin Bauer (Macromedia Hochschule Hamburg) hat sich Gedanken gemacht.

Der Weg zur WM:
Perus Weg zur WM war alles andere als ein Selbstläufer. Der lange Qualifikationsmodus in Südamerika mit 18 Spielen ist wohl der schwierigste Weg zur WM. Mit Gegnern wie Brasilien, Kolumbien oder Argentinien warten fast nur Topmannschaften. So konnte sich „La Rojiblanca“ erst am letzten mit einem Unentschieden gegen Kolumbien und einer gleichzeitigen 0:3 Niederlage von Chile bei den bereits qualifizierten Brasilianern auf den 5.Platz retten. Dieser führte die Peruaner zum Playoff-Duell gegen Neuseeland. Hier setzte man sich nach einem 0:0 im Hinspiel, zuhause mit einem 2:0 durch. Nach 20 Spielen in der WM-Qualifikation ist Peru nun das erste Mal seit 1982 wieder bei einer Weltmeisterschaft vertreten. Insgesamt ist es die fünfte WM-Qualifikation für das Team.

Der Star:
Perus Nationalmannschaft ist anders als bei den anderen Südamerika-Qualifikanten nicht so sehr mit großen Namen gespickt. Der Star ist wohl eher das Team an sich. Jedoch gibt es mit Paolo Guerrero und Jefferson Farfan zwei Ausnahmespieler, die maßgeblich Anteil an der erfolgreichen WM-Qualifikation hatten. Jedoch ist Paolo Guerrero – Stand jetzt – von der FIFA wegen eines Doping-Vergehens gesperrt. Sodass Jefferson Farfan wohl die Verantwortung übernehmen wird, das Team erfolgreich anzuführen. Der ehemalige Schalker war während der WM-Qualifikation lange verletzt, sorgte aber beim entscheidenden 2:0 Sieg über Neuseeland mit einem Tor und einer Vorlage für das WM-Ticket. Trotz seiner 33 Jahre ist er immer noch pfeilschnell und überzeug mit einem guten Abschluss. Seine langjährige Europa-Erfahrung wird dem Team sehr helfen und er wird wohl Dreh und Angelpunkt des Peruanischen Spiels sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Viele Experten sehen in Paolo Guerrero und Jefferson Farfan die Säulen der Peruanischen Nationalmannschaft. Jedoch könnte Peru diese WM eines der Nationen werden, wo viele Spieler nach dem Turnier nach Europa wechseln. Christian Cueva könnte einer dieser Spieler werden. Der 1,69m-gewachsene Offensivspieler der „Rojiblancos“ verdient in Brasilien beim FC Sao Paolo sein Geld und besticht durch Dribbelstärke, Übersicht und einem brillanten Abschluss. Für ihn könnte die WM in Russland ein super Bewerbungsschreiben für ein Engagement in Europa werden.

Der Trainer:
Ricardo Gareca ist Argentinier und hat die Peruanische Auswahl Anfang 2015 übernommen. Nachdem man die letzten Qualifikationen ohne Chance auf ein WM-Ticket verschenkt hatte, suchte man sich mit Gareca einen Trainer der Peru neues Leben einhauchen sollte. Er schaffte es nicht nur innerhalb von drei Jahren ein Team zu formen, sondern auch eine Mannschaft die fussballerisch überzeugt und sich selbst gegen Gegner wie Brasilien oder Argentinien nicht hinten reinstellt. Peru ist seine erste Station als Nationaltrainer und er führte die Peruaner bei der Copa America 2015 bis ins Viertelfinale. Als Cheftrainer ist er nun mehr seit über einem Jahr unbesiegt, was dazu geführt hat, das Peru mittlerweile auf Platz 11 der Weltrangliste ist.

Stärken und Schwächen:
Peru hat mit der Qualifikation zur WM schon sehr viel erreicht. Die Gruppenphase können sie ohne mentalen Druck angehen, da die Menschen in Peru schon froh sind überhaupt dabei zu sein. Jedoch sollte man die Andennation nicht unterschätzen. Zwar haben sie keine großen Stars im Team, jedoch überzeugen sie oft mit einer kämpferisch, geschlossenen Mannschaftsleistung und versuchen Problem oft spielerisch zu lösen, statt den Ball raus zu schlagen. Die Unerfa]]> Kick in Russ clean No no no 5:10 5:10 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Portugal https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-portugal/ Thu, 31 May 2018 12:07:59 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21173 FIFA,Fußball,Gruppe B,Iran,Marokko,Portugal,Russland,Spanien,WM 2018 Spricht man von den Favoriten auf den WM-Titel, werden meist Spanien, Deutschland, Frankreich und Co. genannt. Portugal hingegen werden nur Außenseiterchancen zugetraut. Und das, obwohl die Portugiesen als amtierender Europameister nach Russland reisen. Sicherlich verfügt das Team von Fernando Santos nicht über die spielerischen Qualitäten der Spanier oder der geballten Offensivpower der Franzosen. Vorzeitig abschreiben sollte man Portugal aber dennoch nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Europameistertitel vor zwei Jahren kam überraschend und hat die Erwartungen bei den Portugiesen natürlich nicht unbedingt geschmälert. Nun soll Portugal auch bei der WM möglichst weit kommen. Die WM-Quali begann mit einem 0:2 gegen die Schweiz denkbar schlecht. Die restlichen neun Spiele wurden aber allesamt gewonnen, sodass am Ende Platz eins in Gruppe B heraussprang. Da Portugal außer der Schweiz aber auch keine nennenswerte Konkurrenz in seiner Gruppe hatte, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Mit Spanien wartet bei der WM nun ein etwas anderes Kaliber.

Der Star:
Ganz klar, Cristiano Ronaldo ist der Star, das Herz und überhaupt fast alles bei Portugal. 15 von insgesamt 32 Toren in der WM-Qualifikation gehen allein auf das Konto des 33-jährigen. Europameister ist er schon, auf Vereinsebene hat er sowieso schon alles mehrfach gewonnen, nun fehlt noch der WM-Titel. Bei der Konkurrenz kein leichtes Unterfangen. Allerdings dachte man das auch 2016 bei der EM und am Ende wurde Frankreich im Finale sogar ohne den fünffachen Weltfußballer niedergerungen. Dennoch: Möchte Portugal möglichst lange in Russland dabei sein, braucht es einen Ronaldo in seiner absoluten Top-Form. Und die hat er aktuell unbestritten. War er in der Hinrunde bei Real Madrid oftmals unsichtbar (außer in der Champions League natürlich), präsentierte sich CR7 in diesem Kalenderjahr wieder von seiner Sahneseite….

Der mögliche Shooting-Star:
Junge, talentierte Spieler sind in Portugals Auswahl reichlich zu finden. Doch nicht alle haben das beste Jahr hinter sich. André Silva beispielsweise hat nach seinem Wechsel vom FC Porto zum AC Mailand im vergangenen Sommer eine sehr durchwachsene Saison hinter sich. Renato Sanches, 2016 noch mit dem „Golden Boy Award“ ausgezeichnet, steht nicht einmal im Kader. Auch Bernardo Silva brauchte bei Manchester City etwas Anlaufzeit, wenn auch seine Formkurve zuletzt deutlich nach oben zeigte.
Der Shooting-Star ist möglicherweise deutlich weiter hinten zu finden. Rúben Dias ist in dieser Spielzeit zum unangefochtenen Stammspieler gereift und das, obwohl er erst im letzten Sommer zum Profi-Kader dazugestoßen ist. Nun könnte er auch in Portugals Innenverteidigung ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Denn mit José Fonte (34), Pepe (35) und Bruno Alves (36) fehlt es den Portugiesen gerade hier an etwas Spritzigkeit.

Der Trainer: Fernando Santos hat schon einige Trainerstationen auf dem Buckel. Unter anderem trainierte er den FC Porto (1998-2001), Benfica Lissabon (2006-2007) und die griechische Nationalmannschaft (2010-2014), bevor er im September 2014 das Traineramt bei den Portugiesen übernahm. Seine Bilanz kann sich dabei sehen lassen: Europameister 2016 und Dritter beim Confed-Cup 2017. Dennoch gilt er als umstritten. Seine sehr defensive Spielweise brachte ihm schon bei der letzten EM einiges an Kritik ein. Mit drei Unentschieden ging es in die K.O.-Runde und auch im Achtel- und Viertelfinale wurde das Spiel erst in der Verlängerung für sich entschieden. Ob Santos mit dieser Taktik bei der WM ebenfalls Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

Stärken und Schwächen:
Portugal hat, wie bereits angesprochen, einige talentierte Offensivspieler in seinen Reihen. Die Abhängigkeit von Ronaldo ist nicht mehr ganz so groß wie vielleicht vor zwei Jahren. Bernardo Silva hat sich seitdem enorm entwickelt und auch Goncalo Guedes und Gelson Martins dürften bei diesem Turnier eine wichtige Rolle unter Santos spielen.
Problematischer gestaltet sich das zentrale Mittelfeld und die Abwehr. Denn dort ist der Europameister von 2016 deutlich schwächer besetzt als die Konkurrenz aus Spanien, Deutschland etc. Insbesondere die bereits erwähnte Innenverteidigung hat, bis auf Dias, ihren Zenit schon länger überschritten. Gerade bei der von Santos bevorzugten Defensivtaktik könnte das zum großen Problem werden. Dias wird also auch in der Nationalmannschaft einen Senkrechtstart hinlegen müssen.

]]> Spricht man von den Favoriten auf den WM-Titel, werden meist Spanien, Deutschland, Frankreich und Co. genannt. Portugal hingegen werden nur Außenseiterchancen zugetraut. Und das, obwohl die Portugiesen als amtierender Europameister nach Russland reisen. Sicherlich verfügt das Team von Fernando Santos nicht über die spielerischen Qualitäten der Spanier oder der geballten Offensivpower der Franzosen. Vorzeitig abschreiben sollte man Portugal aber dennoch nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Europameistertitel vor zwei Jahren kam überraschend und hat die Erwartungen bei den Portugiesen natürlich nicht unbedingt geschmälert. Nun soll Portugal auch bei der WM möglichst weit kommen. Die WM-Quali begann mit einem 0:2 gegen die Schweiz denkbar schlecht. Die restlichen neun Spiele wurden aber allesamt gewonnen, sodass am Ende Platz eins in Gruppe B heraussprang. Da Portugal außer der Schweiz aber auch keine nennenswerte Konkurrenz in seiner Gruppe hatte, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Mit Spanien wartet bei der WM nun ein etwas anderes Kaliber.

Der Star:
Ganz klar, Cristiano Ronaldo ist der Star, das Herz und überhaupt fast alles bei Portugal. 15 von insgesamt 32 Toren in der WM-Qualifikation gehen allein auf das Konto des 33-jährigen. Europameister ist er schon, auf Vereinsebene hat er sowieso schon alles mehrfach gewonnen, nun fehlt noch der WM-Titel. Bei der Konkurrenz kein leichtes Unterfangen. Allerdings dachte man das auch 2016 bei der EM und am Ende wurde Frankreich im Finale sogar ohne den fünffachen Weltfußballer niedergerungen. Dennoch: Möchte Portugal möglichst lange in Russland dabei sein, braucht es einen Ronaldo in seiner absoluten Top-Form. Und die hat er aktuell unbestritten. War er in der Hinrunde bei Real Madrid oftmals unsichtbar (außer in der Champions League natürlich), präsentierte sich CR7 in diesem Kalenderjahr wieder von seiner Sahneseite….

Der mögliche Shooting-Star:
Junge, talentierte Spieler sind in Portugals Auswahl reichlich zu finden. Doch nicht alle haben das beste Jahr hinter sich. André Silva beispielsweise hat nach seinem Wechsel vom FC Porto zum AC Mailand im vergangenen Sommer eine sehr durchwachsene Saison hinter sich. Renato Sanches, 2016 noch mit dem „Golden Boy Award“ ausgezeichnet, steht nicht einmal im Kader. Auch Bernardo Silva brauchte bei Manchester City etwas Anlaufzeit, wenn auch seine Formkurve zuletzt deutlich nach oben zeigte.
Der Shooting-Star ist möglicherweise deutlich weiter hinten zu finden. Rúben Dias ist in dieser Spielzeit zum unangefochtenen Stammspieler gereift und das, obwohl er erst im letzten Sommer zum Profi-Kader dazugestoßen ist. Nun könnte er auch in Portugals Innenverteidigung ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Denn mit José Fonte (34), Pepe (35) und Bruno Alves (36) fehlt es den Portugiesen gerade hier an etwas Spritzigkeit.

Der Trainer: Fernando Santos hat schon einige Trainerstationen auf dem Buckel. Unter anderem trainierte er den FC Porto (1998-2001), Benfica Lissabon (2006-2007) und die griechische Nationalmannschaft (2010-2014), bevor er im September 2014 das Traineramt bei den Portugiesen übernahm. Seine Bilanz kann sich dabei sehen lassen: Europameister 2016 und Dritter beim Confed-Cup 2017. Dennoch gilt er als umstritten. Seine sehr defensive Spielweise brachte ihm schon bei der letzten EM einiges an Kritik ein. Mit drei Unentschieden ging es in die K.O.-Runde und auch im Achtel- und Viertelfinale wurde das Spiel erst in der Verlängerung für sich entschieden. Ob Santos mit dieser Taktik bei der WM ebenfalls Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

Stärken und Schwächen:
Portugal hat, wie bereits angesprochen, einige talentierte Offensivspieler in seinen Reihen. Die Abhängigkeit von Ronaldo ist nicht mehr ganz so groß wie vielleicht vor zwei Jahren. Bernardo Silva hat ]]> Spricht man von den Favoriten auf den WM-Titel, werden meist Spanien, Deutschland, Frankreich und Co. genannt. Portugal hingegen werden nur Außenseiterchancen zugetraut. Und das, obwohl die Portugiesen als amtierender Europameister nach Russland reisen. Sicherlich verfügt das Team von Fernando Santos nicht über die spielerischen Qualitäten der Spanier oder der geballten Offensivpower der Franzosen. Vorzeitig abschreiben sollte man Portugal aber dennoch nicht.

Text: Nico Scheck (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Europameistertitel vor zwei Jahren kam überraschend und hat die Erwartungen bei den Portugiesen natürlich nicht unbedingt geschmälert. Nun soll Portugal auch bei der WM möglichst weit kommen. Die WM-Quali begann mit einem 0:2 gegen die Schweiz denkbar schlecht. Die restlichen neun Spiele wurden aber allesamt gewonnen, sodass am Ende Platz eins in Gruppe B heraussprang. Da Portugal außer der Schweiz aber auch keine nennenswerte Konkurrenz in seiner Gruppe hatte, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Mit Spanien wartet bei der WM nun ein etwas anderes Kaliber.

Der Star:
Ganz klar, Cristiano Ronaldo ist der Star, das Herz und überhaupt fast alles bei Portugal. 15 von insgesamt 32 Toren in der WM-Qualifikation gehen allein auf das Konto des 33-jährigen. Europameister ist er schon, auf Vereinsebene hat er sowieso schon alles mehrfach gewonnen, nun fehlt noch der WM-Titel. Bei der Konkurrenz kein leichtes Unterfangen. Allerdings dachte man das auch 2016 bei der EM und am Ende wurde Frankreich im Finale sogar ohne den fünffachen Weltfußballer niedergerungen. Dennoch: Möchte Portugal möglichst lange in Russland dabei sein, braucht es einen Ronaldo in seiner absoluten Top-Form. Und die hat er aktuell unbestritten. War er in der Hinrunde bei Real Madrid oftmals unsichtbar (außer in der Champions League natürlich), präsentierte sich CR7 in diesem Kalenderjahr wieder von seiner Sahneseite….

Der mögliche Shooting-Star:
Junge, talentierte Spieler sind in Portugals Auswahl reichlich zu finden. Doch nicht alle haben das beste Jahr hinter sich. André Silva beispielsweise hat nach seinem Wechsel vom FC Porto zum AC Mailand im vergangenen Sommer eine sehr durchwachsene Saison hinter sich. Renato Sanches, 2016 noch mit dem „Golden Boy Award“ ausgezeichnet, steht nicht einmal im Kader. Auch Bernardo Silva brauchte bei Manchester City etwas Anlaufzeit, wenn auch seine Formkurve zuletzt deutlich nach oben zeigte.
Der Shooting-Star ist möglicherweise deutlich weiter hinten zu finden. Rúben Dias ist in dieser Spielzeit zum unangefochtenen Stammspieler gereift und das, obwohl er erst im letzten Sommer zum Profi-Kader dazugestoßen ist. Nun könnte er auch in Portugals Innenverteidigung ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Denn mit José Fonte (34), Pepe (35) und Bruno Alves (36) fehlt es den Portugiesen gerade hier an etwas Spritzigkeit.

Der Trainer: Fernando Santos hat schon einige Trainerstationen auf dem Buckel. Unter anderem trainierte er den FC Porto (1998-2001), Benfica Lissabon (2006-2007) und die griechische Nationalmannschaft (2010-2014), bevor er im September 2014 das Traineramt bei den Portugiesen übernahm. Seine Bilanz kann sich dabei sehen lassen: Europameister 2016 und Dritter beim Confed-Cup 2017. Dennoch gilt er als umstritten. Seine sehr defensive Spielweise brachte ihm schon bei der letzten EM einiges an Kritik ein. Mit drei Unentschieden ging es in die K.O.-Runde und auch im Achtel- und Viertelfinale wurde das Spiel erst in der Verlängerung für sich entschieden. Ob Santos mit dieser Taktik bei der WM ebenfalls Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

Stärken und Schwächen:
Portugal hat, wie bereits angesprochen, einige talentierte Offensivspieler in seinen Reihen. Die Abhängigkeit von Ronaldo ist nicht mehr ganz so groß wie vielleicht vor zwei Jahren. Bernardo Silva hat ]]> Kick in Russ clean No no no 6:13 6:13 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Spanien https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-spanien/ Thu, 31 May 2018 12:03:34 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21171 Fußball,Gruppe B,Iran,Marokko,Portugal,Russland,Spanien,WM 2018 Der spanische Fußball hat internationales Top-Niveau. Und das nicht erst seit 2010, als die spanische Nationalmannschaft ihren ersten Titelgewinn bei einer Weltmeisterschaft verbuchen konnte. Es ging steil bergauf für die „Furia Roja“, doch dann im Jahr 2014 direkt der Dämpfer – das Aus für den amtierenden Weltmeister. Und das schon in der Vorrunde. Wo die Mannschaft aktuell im Hinblick auf die WM in Russland steht, erfahrt ihr in der Teamvorschau von Eileen Meinke von der Macromedia Hochschule in Hamburg.

Der Weg zur WM:

Es war wohl eine der größten Überraschungen der letzten WM. Der amtierende Weltmeister verließ das Turnier schon in der Vorrunde. Das war bitter für die Furia Roja. Doch das ist Vergangenheit. Und wie sehr die Spanier mit dieser nun abgeschlossen haben, bewiesen sie in der Qualifikationsrunde – mit einem Ausrufezeichen. Sie gewannen insgesamt 9 von 10 Spielen, eines spielten sie remis. Es ist spürbar, bei Spanien fand ein Umbruch statt. Ein neuer Trainer, eine neue taktische Ausrichtung und neues Personal. Das Ergebnis: Spanien ist wieder Favorit auf den Titel.

Der Star:

In der spanischen Mannschaft einen Favoriten auszumachen, ist gar nicht so einfach, Ob es nun routinierte Spieler oder junge Top-Spieler sind, Spanien hat einen Kader, der sich sehen lässt. Einer hebt sich jedoch trotzdem ein wenig ab. Er ist mittlerweile zu 150 Länderspielen im roten Nationaltrikot aufgelaufen und steht somit vor allem für Beständigkeit: der Kapitän, Sergio Ramos. Von den Medien gerne als Rekordmann und Titelsammler bezeichnet, ist der Verteidiger vor allem für seine Torgefährlichkeit bekannt. Mit seinem Verein Real Madrid ist er auf dem Weg der gefährlichste Verteidiger der La Liga Historie zu werden. Nach den letzten eher holprigen Aufritten der spanischen Nationalmannschaft in Turnieren, könnte er genau das sein, was Spanien gerade wieder braucht. Ein Spieler, auf den Verlass ist.

Der mögliche Shooting-Star:

Es sind Namen wie Isco, Ascensio und Morata, die des öfteren fallen, wenn von guten Jungspielern die Rede ist. Doch wer von ihnen sticht als einzelner heraus? Wer hat das Zeug zum Überraschungsspieler der spanischen Nationalmannschaft? Marco Ascensio sticht zunächst mit seinen gerade mal 21 Jahren heraus. Der Stürmer spielt bei Real Madrid und wurde nicht zuletzt von seinem Trainer Zinedine Zidane mit Lob überhäuft. Sätze wie „Er hat alles“ fielen auf Pressekonferenzen. Sein Mitspieler Isco Alarcon bewundert ihn für seinen „linken Fuß“. Dabei ist es auch Isco, der als möglicher Shooting-Star in Russland Aufmerksamkeit erregen könnte. Der Mittelfeldspieler genießt das Vertrauen des Spanien-Trainers und konnte bisher zahlreiche Erfolge mit seinem Verein Real Madrid verbuchen. Aufgrund starker Konkurrenz muss er jedoch häufig um einen Platz im Kader kämpfen. Überzeugt er bei dieser WM endgültig auch den Trainer der Madrilenen von sich? Außerdem zu nennen wäre da noch Alvaro Morata. Der Stürmer von FC Chelsea, der sich in seiner bisherigen Laufbahn schon zweimal den Titel als „Torschützenkönig“ sichern konnte. Der spanische Kader wurde zuletzt häufig als „Kollektiv aus exzellenten Fußballern“ bezeichnet, bei denen keiner heraussticht. Die Betrachtung der möglichen Shooting Stars unterstreicht dies noch einmal. Chancen auf den „Titel“ haben alle drei.

Der Trainer:

Julen Lopetegui. Das ist der Nachfolger von Vicente Del Bosque. Der ehemalige Torwart ist kein Trainer der großen Umbrüche, er steht für Wachstum. Lopetegui trainierte von 2010-2014 erfolgreich verschiedene Junioren-Nationalmannschaften Spaniens und gewann mit der U19 und U21 die Europameisterschaft. Er förderte Spieler, die nun Teil der Nationalmannschaft sind. Auf einer Pressekonferenz sagte er mal, er wolle keine Revolution, sondern eine Evolution. Er hat sowohl die Nähe zu den Spielern, als auch ein klares Konzept. Womöglich das Erfolgsrezept für den nächsten Titelgewinn.

Stärken und Schwächen:

Die Stärke der Spanier liegt eindeutig im Kader. Ein Kollektiv aus exzellenten Fußballern, bei dem kaum eine Schwäche erkennbar ist. Hervorzuheben sind Ramos und Pique, die für eine Defensive stehen, die es in dieser Qualität wohl nur selten gibt. Sie gelten als DAS Defensiv-Duo.  Aber auch immer noch das stärkste der Welt? Das dürfen sie bei dieser WM zeigen. Das sie zu den Stärken der spanischen Nationalmannschaft gehören, ist jedoch jetzt schon entschieden. Eine mögliche Schwäche der Spanier ist die Durchschlagskraft in der Offensive. Morata gilt als einzig echte Sturmspitze, als zu wenig offensiv. Hingegen gibt es auch dafür schon eine mögliche taktische Lösung. Die falsche Neun. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Italien führte diese zu einem 3:0 Erfolg. Es wird sich zeigen, worauf die spanische Mannschaft dann bei der WM setzen wird.  Und selbst bei dieser Schwäche bleibt anzumerken, dass es sich immer noch um ein ‚Meckern auf hohem Niveau handelt’. Spanien ist nicht umsonst ein Favorit.

]]> Der spanische Fußball hat internationales Top-Niveau. Und das nicht erst seit 2010, als die spanische Nationalmannschaft ihren ersten Titelgewinn bei einer Weltmeisterschaft verbuchen konnte. Es ging steil bergauf für die „Furia Roja“, doch dann im Jahr 2014 direkt der Dämpfer – das Aus für den amtierenden Weltmeister. Und das schon in der Vorrunde. Wo die Mannschaft aktuell im Hinblick auf die WM in Russland steht, erfahrt ihr in der Teamvorschau von Eileen Meinke von der Macromedia Hochschule in Hamburg.

Der Weg zur WM:

Es war wohl eine der größten Überraschungen der letzten WM. Der amtierende Weltmeister verließ das Turnier schon in der Vorrunde. Das war bitter für die Furia Roja. Doch das ist Vergangenheit. Und wie sehr die Spanier mit dieser nun abgeschlossen haben, bewiesen sie in der Qualifikationsrunde – mit einem Ausrufezeichen. Sie gewannen insgesamt 9 von 10 Spielen, eines spielten sie remis. Es ist spürbar, bei Spanien fand ein Umbruch statt. Ein neuer Trainer, eine neue taktische Ausrichtung und neues Personal. Das Ergebnis: Spanien ist wieder Favorit auf den Titel.

Der Star:

In der spanischen Mannschaft einen Favoriten auszumachen, ist gar nicht so einfach, Ob es nun routinierte Spieler oder junge Top-Spieler sind, Spanien hat einen Kader, der sich sehen lässt. Einer hebt sich jedoch trotzdem ein wenig ab. Er ist mittlerweile zu 150 Länderspielen im roten Nationaltrikot aufgelaufen und steht somit vor allem für Beständigkeit: der Kapitän, Sergio Ramos. Von den Medien gerne als Rekordmann und Titelsammler bezeichnet, ist der Verteidiger vor allem für seine Torgefährlichkeit bekannt. Mit seinem Verein Real Madrid ist er auf dem Weg der gefährlichste Verteidiger der La Liga Historie zu werden. Nach den letzten eher holprigen Aufritten der spanischen Nationalmannschaft in Turnieren, könnte er genau das sein, was Spanien gerade wieder braucht. Ein Spieler, auf den Verlass ist.

Der mögliche Shooting-Star:

Es sind Namen wie Isco, Ascensio und Morata, die des öfteren fallen, wenn von guten Jungspielern die Rede ist. Doch wer von ihnen sticht als einzelner heraus? Wer hat das Zeug zum Überraschungsspieler der spanischen Nationalmannschaft? Marco Ascensio sticht zunächst mit seinen gerade mal 21 Jahren heraus. Der Stürmer spielt bei Real Madrid und wurde nicht zuletzt von seinem Trainer Zinedine Zidane mit Lob überhäuft. Sätze wie „Er hat alles“ fielen auf Pressekonferenzen. Sein Mitspieler Isco Alarcon bewundert ihn für seinen „linken Fuß“. Dabei ist es auch Isco, der als möglicher Shooting-Star in Russland Aufmerksamkeit erregen könnte. Der Mittelfeldspieler genießt das Vertrauen des Spanien-Trainers und konnte bisher zahlreiche Erfolge mit seinem Verein Real Madrid verbuchen. Aufgrund starker Konkurrenz muss er jedoch häufig um einen Platz im Kader kämpfen. Überzeugt er bei dieser WM endgültig auch den Trainer der Madrilenen von sich? Außerdem zu nennen wäre da noch Alvaro Morata. Der Stürmer von FC Chelsea, der sich in seiner bisherigen Laufbahn schon zweimal den Titel als „Torschützenkönig“ sichern konnte. Der spanische Kader wurde zuletzt häufig als „Kollektiv aus exzellenten Fußballern“ bezeichnet, bei denen keiner heraussticht. Die Betrachtung der möglichen Shooting Stars unterstreicht dies noch einmal. Chancen auf den „Titel“ haben alle drei.

Der Trainer:

Julen Lopetegui. Das ist der Nachfolger von Vicente Del Bosque. Der ehemalige Torwart ist kein Trainer der großen Umbrüche, er steht für Wachstum. Lopetegui trainierte von 2010-2014 erfolgreich verschiedene Junioren-Nationalmannschaften Spaniens und gewann mit der U19 und U21 die Europameisterschaft. Er förderte Spieler, die nun Teil der Nationalmannschaft sind. Auf einer Pressekonferenz sagte er mal, er wolle keine Revolution, sondern eine Evolution. Er hat sowohl die Nähe zu den Spielern, als auch ein klar]]> Der spanische Fußball hat internationales Top-Niveau. Und das nicht erst seit 2010, als die spanische Nationalmannschaft ihren ersten Titelgewinn bei einer Weltmeisterschaft verbuchen konnte. Es ging steil bergauf für die „Furia Roja“, doch dann im Jahr 2014 direkt der Dämpfer – das Aus für den amtierenden Weltmeister. Und das schon in der Vorrunde. Wo die Mannschaft aktuell im Hinblick auf die WM in Russland steht, erfahrt ihr in der Teamvorschau von Eileen Meinke von der Macromedia Hochschule in Hamburg.

Der Weg zur WM:

Es war wohl eine der größten Überraschungen der letzten WM. Der amtierende Weltmeister verließ das Turnier schon in der Vorrunde. Das war bitter für die Furia Roja. Doch das ist Vergangenheit. Und wie sehr die Spanier mit dieser nun abgeschlossen haben, bewiesen sie in der Qualifikationsrunde – mit einem Ausrufezeichen. Sie gewannen insgesamt 9 von 10 Spielen, eines spielten sie remis. Es ist spürbar, bei Spanien fand ein Umbruch statt. Ein neuer Trainer, eine neue taktische Ausrichtung und neues Personal. Das Ergebnis: Spanien ist wieder Favorit auf den Titel.

Der Star:

In der spanischen Mannschaft einen Favoriten auszumachen, ist gar nicht so einfach, Ob es nun routinierte Spieler oder junge Top-Spieler sind, Spanien hat einen Kader, der sich sehen lässt. Einer hebt sich jedoch trotzdem ein wenig ab. Er ist mittlerweile zu 150 Länderspielen im roten Nationaltrikot aufgelaufen und steht somit vor allem für Beständigkeit: der Kapitän, Sergio Ramos. Von den Medien gerne als Rekordmann und Titelsammler bezeichnet, ist der Verteidiger vor allem für seine Torgefährlichkeit bekannt. Mit seinem Verein Real Madrid ist er auf dem Weg der gefährlichste Verteidiger der La Liga Historie zu werden. Nach den letzten eher holprigen Aufritten der spanischen Nationalmannschaft in Turnieren, könnte er genau das sein, was Spanien gerade wieder braucht. Ein Spieler, auf den Verlass ist.

Der mögliche Shooting-Star:

Es sind Namen wie Isco, Ascensio und Morata, die des öfteren fallen, wenn von guten Jungspielern die Rede ist. Doch wer von ihnen sticht als einzelner heraus? Wer hat das Zeug zum Überraschungsspieler der spanischen Nationalmannschaft? Marco Ascensio sticht zunächst mit seinen gerade mal 21 Jahren heraus. Der Stürmer spielt bei Real Madrid und wurde nicht zuletzt von seinem Trainer Zinedine Zidane mit Lob überhäuft. Sätze wie „Er hat alles“ fielen auf Pressekonferenzen. Sein Mitspieler Isco Alarcon bewundert ihn für seinen „linken Fuß“. Dabei ist es auch Isco, der als möglicher Shooting-Star in Russland Aufmerksamkeit erregen könnte. Der Mittelfeldspieler genießt das Vertrauen des Spanien-Trainers und konnte bisher zahlreiche Erfolge mit seinem Verein Real Madrid verbuchen. Aufgrund starker Konkurrenz muss er jedoch häufig um einen Platz im Kader kämpfen. Überzeugt er bei dieser WM endgültig auch den Trainer der Madrilenen von sich? Außerdem zu nennen wäre da noch Alvaro Morata. Der Stürmer von FC Chelsea, der sich in seiner bisherigen Laufbahn schon zweimal den Titel als „Torschützenkönig“ sichern konnte. Der spanische Kader wurde zuletzt häufig als „Kollektiv aus exzellenten Fußballern“ bezeichnet, bei denen keiner heraussticht. Die Betrachtung der möglichen Shooting Stars unterstreicht dies noch einmal. Chancen auf den „Titel“ haben alle drei.

Der Trainer:

Julen Lopetegui. Das ist der Nachfolger von Vicente Del Bosque. Der ehemalige Torwart ist kein Trainer der großen Umbrüche, er steht für Wachstum. Lopetegui trainierte von 2010-2014 erfolgreich verschiedene Junioren-Nationalmannschaften Spaniens und gewann mit der U19 und U21 die Europameisterschaft. Er förderte Spieler, die nun Teil der Nationalmannschaft sind. Auf einer Pressekonferenz sagte er mal, er wolle keine Revolution, sondern eine Evolution. Er hat sowohl die Nähe zu den Spielern, als auch ein klar]]> Kick in Russ clean No no no 6:45 6:45 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Marokko https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-marokko/ Thu, 31 May 2018 11:59:44 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21169 Fußball,Gruppe B,Iran,Marokko,Portugal,Russland,Spanien,WM 2018 Die Vertreter vom afrikanischen Kontinent fahren in der Regel mit großen wenigen Ambitionen zur Weltmeisterschaft. Bei den letzten Turnieren zeigten diese Nationen auch bereits punktuell, was in ihnen steckt. Nun will eine stabile Mannschaft aus Marokko beim Turnier in Russland überzeugen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die marokkanische Mannschaft hatte zu Beginn der Qualifikation nur ein Ziel: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland! In der entscheidenden Gruppenphase bekamen es die Nordafrikaner in einer komplizierten und hochklassig besetzten Gruppe mit der Elfenbeinküste, der Mannschaft aus Gabun um Superstar Pierre-Emerick Aubameyang und Mali zu tun. Marokko ging nicht als großer Favorit in dieses Spiel, zeigte aber im Verlauf der Qualifikation viel Herz, spielte sehr diszipliniert und es reichten drei Siege und drei Remis für den souveränen Gruppensieg. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, dass Marokko in allen sechs Spielen ohne Gegentreffer blieb. Die Defensive war das Prunkstück dieser Mannschaft, die eine sehr gute Entwicklung durchlief und am Ende vier Zähler vor der Elfenbeinküste landete.

Der Star:
Marokko verfügt über einige gute Einzelspieler, dennoch ist der absolute Star des Teams relativ leicht zu bestimmen: Medhi Benatia. Der Innenverteidiger ist die klare und unangefochtene Führungsfigur im Defensivzentrum, hält die Abwehr zusammen, gibt Kommandos, dirigiert und bringt seine Erfahrungen so gewinnbringend wie möglich ein. Benatia, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern nun bei Juventus Turin spielt, hatte in der Vergangenheit zwar häufiger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, erreichte aber zumeist schnell wieder seine Topform und spielte vor allem vor der Weltmeisterschaft eine sehr gute und stabile Saison mit wenigen Blessuren. Der 31-jährige ist definitiv der wichtigste Spieler im Defensivverbund Marokkos und wird die Mannschaft als Leader in dieses Turnier führen. Ob Marokko eine Überraschung in einer schweren Gruppe mit Spanien und Portugal gelingen kann, bleibt abzuwarten. Die Hoffnungen ruhen aber auf Spielertypen wie Benatia und eine stabile Defensive könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Amine Harit. Der junge Offensivspieler wechselte vor der Saison 2017/18 vom FC Nantes zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. In der französischen Ligue 1 galt Harit als sehr talentierter, dribbelstarker Spieler, dem es noch an der letzten Effizienz fehlt. Harit lernte in seiner ersten Saison in der Bundesliga enorm viel dazu, wird im Juni erst 21 Jahre als und spielt schon jetzt sein erstes großes Turnier für die Nationalmannschaft, alleine das zeigt bereits über welch eine Qualität Harit verfügt. Und der Spieler, der auf Schalke schnell zu einer Art Publikumsliebling wurde, fährt durchaus ambitioniert nach Russland. Man kann durchaus davon ausgehen, dass der 20-jährige in der Gruppenphase eine gute Rolle spielen und viel eingesetzt wird. Gerade gegen Spanien und Portugal könnten seine Qualitäten gefragt sein: Instiktfußball mit einer extremen Handlungsschnelligkeit, einer guten Ballbehandlung und der Fähigkeit im Dribbling auch einmal 1-2 Gegenspieler stehen zu lassen. Gerade wenn die marokkanische Mannschaft die notwendigen Räume gegen die Favoriten bekommt, könnte Harit seine Qualitäten ausspielen. Allerdings: In dieser starken Gruppe kann auch schnell bereits Schluss sein.

Der Trainer:
Trainer der marokkanischen Mannschaft ist der 50-jährige Franzose Herve Renard. Renard ist ein absoluter Fachmann im afrikanischen Fußball, trainierte bisher die Nationalmannschaften von Sambia (zweimal), Angola und der Elfenbeinküste, war auf Vereinsebene unter anderem für den FC Sochaux und den OSC Lille tätig. Der Trainer, der in seiner aktiven Karriere keine signifikanten Erfolgserlebnisse feiern durfte, gewann als erster Coach zweimal den Afrika-Cup (mit Sambia und der Elfenbeinküste) und wurde 2012 zu Afrikas Trainer des Jahres gewählt. Renard weiß also genau worauf es ankommt, kann eine Mannschaft während eines Turniers hervorragend moderieren und weiß welche Maßnahmen in der Vorbereitung zu treffen sind.

Stärken und Schwächen: In der Qualifikation kristallisierte sich vor allem eine Stärke heraus – und zwar die bereits angesprochene Defensive. Marokko ist nur schwer zu bezwingen, steht gut, spielt diszipliniert und besitzt zweikampfstarke, aufopferungsvoll kämpfende Spieler. Die individuelle Klasse ist mit Carcela-Gonzalez, Harit, Belhanda und Ziyech ebenfalls vorhanden, auch dort muss man sich nicht verstecken. Die erste Elf ist ohnehin sehr ordentlich besetzt, aber einerseits fehlt ein Mittelstürmer auf Topniveau, andererseits sind die Torhüter ausbaufähig. Zudem kann von der Bank nicht mehr die ganz große Qualität nachgelegt werden.

]]> Die Vertreter vom afrikanischen Kontinent fahren in der Regel mit großen wenigen Ambitionen zur Weltmeisterschaft. Bei den letzten Turnieren zeigten diese Nationen auch bereits punktuell, was in ihnen steckt. Nun will eine stabile Mannschaft aus Marokko beim Turnier in Russland überzeugen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die marokkanische Mannschaft hatte zu Beginn der Qualifikation nur ein Ziel: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland! In der entscheidenden Gruppenphase bekamen es die Nordafrikaner in einer komplizierten und hochklassig besetzten Gruppe mit der Elfenbeinküste, der Mannschaft aus Gabun um Superstar Pierre-Emerick Aubameyang und Mali zu tun. Marokko ging nicht als großer Favorit in dieses Spiel, zeigte aber im Verlauf der Qualifikation viel Herz, spielte sehr diszipliniert und es reichten drei Siege und drei Remis für den souveränen Gruppensieg. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, dass Marokko in allen sechs Spielen ohne Gegentreffer blieb. Die Defensive war das Prunkstück dieser Mannschaft, die eine sehr gute Entwicklung durchlief und am Ende vier Zähler vor der Elfenbeinküste landete.

Der Star:
Marokko verfügt über einige gute Einzelspieler, dennoch ist der absolute Star des Teams relativ leicht zu bestimmen: Medhi Benatia. Der Innenverteidiger ist die klare und unangefochtene Führungsfigur im Defensivzentrum, hält die Abwehr zusammen, gibt Kommandos, dirigiert und bringt seine Erfahrungen so gewinnbringend wie möglich ein. Benatia, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern nun bei Juventus Turin spielt, hatte in der Vergangenheit zwar häufiger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, erreichte aber zumeist schnell wieder seine Topform und spielte vor allem vor der Weltmeisterschaft eine sehr gute und stabile Saison mit wenigen Blessuren. Der 31-jährige ist definitiv der wichtigste Spieler im Defensivverbund Marokkos und wird die Mannschaft als Leader in dieses Turnier führen. Ob Marokko eine Überraschung in einer schweren Gruppe mit Spanien und Portugal gelingen kann, bleibt abzuwarten. Die Hoffnungen ruhen aber auf Spielertypen wie Benatia und eine stabile Defensive könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Amine Harit. Der junge Offensivspieler wechselte vor der Saison 2017/18 vom FC Nantes zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. In der französischen Ligue 1 galt Harit als sehr talentierter, dribbelstarker Spieler, dem es noch an der letzten Effizienz fehlt. Harit lernte in seiner ersten Saison in der Bundesliga enorm viel dazu, wird im Juni erst 21 Jahre als und spielt schon jetzt sein erstes großes Turnier für die Nationalmannschaft, alleine das zeigt bereits über welch eine Qualität Harit verfügt. Und der Spieler, der auf Schalke schnell zu einer Art Publikumsliebling wurde, fährt durchaus ambitioniert nach Russland. Man kann durchaus davon ausgehen, dass der 20-jährige in der Gruppenphase eine gute Rolle spielen und viel eingesetzt wird. Gerade gegen Spanien und Portugal könnten seine Qualitäten gefragt sein: Instiktfußball mit einer extremen Handlungsschnelligkeit, einer guten Ballbehandlung und der Fähigkeit im Dribbling auch einmal 1-2 Gegenspieler stehen zu lassen. Gerade wenn die marokkanische Mannschaft die notwendigen Räume gegen die Favoriten bekommt, könnte Harit seine Qualitäten ausspielen. Allerdings: In dieser starken Gruppe kann auch schnell bereits Schluss sein.

Der Trainer:
Trainer der marokkanischen Mannschaft ist der 50-jährige Franzose Herve Renard. Renard ist ein absoluter Fachmann im afrikanischen Fußball, trainierte bisher die Nationalmannschaften von Sambia (zweimal), Angola und der Elfenbeinküste, war auf Vereinsebene unter anderem für den FC Sochaux und den OSC Lille tätig. Der Trainer, der in seiner aktiven Karriere keine signifikanten Erfolgserlebnisse feiern durfte, gewann als erster Coach zweimal den Af]]> Die Vertreter vom afrikanischen Kontinent fahren in der Regel mit großen wenigen Ambitionen zur Weltmeisterschaft. Bei den letzten Turnieren zeigten diese Nationen auch bereits punktuell, was in ihnen steckt. Nun will eine stabile Mannschaft aus Marokko beim Turnier in Russland überzeugen.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Die marokkanische Mannschaft hatte zu Beginn der Qualifikation nur ein Ziel: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland! In der entscheidenden Gruppenphase bekamen es die Nordafrikaner in einer komplizierten und hochklassig besetzten Gruppe mit der Elfenbeinküste, der Mannschaft aus Gabun um Superstar Pierre-Emerick Aubameyang und Mali zu tun. Marokko ging nicht als großer Favorit in dieses Spiel, zeigte aber im Verlauf der Qualifikation viel Herz, spielte sehr diszipliniert und es reichten drei Siege und drei Remis für den souveränen Gruppensieg. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, dass Marokko in allen sechs Spielen ohne Gegentreffer blieb. Die Defensive war das Prunkstück dieser Mannschaft, die eine sehr gute Entwicklung durchlief und am Ende vier Zähler vor der Elfenbeinküste landete.

Der Star:
Marokko verfügt über einige gute Einzelspieler, dennoch ist der absolute Star des Teams relativ leicht zu bestimmen: Medhi Benatia. Der Innenverteidiger ist die klare und unangefochtene Führungsfigur im Defensivzentrum, hält die Abwehr zusammen, gibt Kommandos, dirigiert und bringt seine Erfahrungen so gewinnbringend wie möglich ein. Benatia, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern nun bei Juventus Turin spielt, hatte in der Vergangenheit zwar häufiger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, erreichte aber zumeist schnell wieder seine Topform und spielte vor allem vor der Weltmeisterschaft eine sehr gute und stabile Saison mit wenigen Blessuren. Der 31-jährige ist definitiv der wichtigste Spieler im Defensivverbund Marokkos und wird die Mannschaft als Leader in dieses Turnier führen. Ob Marokko eine Überraschung in einer schweren Gruppe mit Spanien und Portugal gelingen kann, bleibt abzuwarten. Die Hoffnungen ruhen aber auf Spielertypen wie Benatia und eine stabile Defensive könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

Der mögliche Shooting-Star:
Amine Harit. Der junge Offensivspieler wechselte vor der Saison 2017/18 vom FC Nantes zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. In der französischen Ligue 1 galt Harit als sehr talentierter, dribbelstarker Spieler, dem es noch an der letzten Effizienz fehlt. Harit lernte in seiner ersten Saison in der Bundesliga enorm viel dazu, wird im Juni erst 21 Jahre als und spielt schon jetzt sein erstes großes Turnier für die Nationalmannschaft, alleine das zeigt bereits über welch eine Qualität Harit verfügt. Und der Spieler, der auf Schalke schnell zu einer Art Publikumsliebling wurde, fährt durchaus ambitioniert nach Russland. Man kann durchaus davon ausgehen, dass der 20-jährige in der Gruppenphase eine gute Rolle spielen und viel eingesetzt wird. Gerade gegen Spanien und Portugal könnten seine Qualitäten gefragt sein: Instiktfußball mit einer extremen Handlungsschnelligkeit, einer guten Ballbehandlung und der Fähigkeit im Dribbling auch einmal 1-2 Gegenspieler stehen zu lassen. Gerade wenn die marokkanische Mannschaft die notwendigen Räume gegen die Favoriten bekommt, könnte Harit seine Qualitäten ausspielen. Allerdings: In dieser starken Gruppe kann auch schnell bereits Schluss sein.

Der Trainer:
Trainer der marokkanischen Mannschaft ist der 50-jährige Franzose Herve Renard. Renard ist ein absoluter Fachmann im afrikanischen Fußball, trainierte bisher die Nationalmannschaften von Sambia (zweimal), Angola und der Elfenbeinküste, war auf Vereinsebene unter anderem für den FC Sochaux und den OSC Lille tätig. Der Trainer, der in seiner aktiven Karriere keine signifikanten Erfolgserlebnisse feiern durfte, gewann als erster Coach zweimal den Af]]> Kick in Russ clean No no no 6:06 6:06 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Iran https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-iran/ Thu, 31 May 2018 11:54:30 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21167 Fußball,Gruppe B,Marokko Iran,Portugal,Spanien,WM 2018 Den Iran haben die meisten unserer Zuhörer wohl nur aufgrund eines mühevollen 2:0 der DFB-Elf bei der WM 1998 und wegen Ex-Bundesligist Ali Daei im fußballerischen Gedächtnis. Doch das „Team Melli“ ist im neuen Jahrtausend ein regelmäßiger WM-Teilnehmer und bringt einen alten Bekannten auf der Trainerbank mit.

Text: David Theis (90PLUS)

Der Weg zur WM:

Der Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft ist für den Iran traditionell eine steinige Angelegenheit – wie auch die Turniere selbst: Bei bislang vier Endrundenteilnahmen (immerhin zwei davon bei den letzten drei Turnieren) kam der Iran nie über die Gruppenphase hinaus. Dennoch gelang dem Team von Trainer Carlos Queiroz beim Turnier in Brasilien ein Achtungserfolg, als man dem hochfavorisierten Argentinien bis zur Nachspielzeit mindestens Paroli bot (Endstand: 0:1). Zwar schied man auch 2014 als Gruppenletzter vorzeitig aus – doch der Iran qualifizierte zum ersten Mal in seiner Geschichte für zwei aufeinanderfolgende WM-Endrunden – und das sogar souverän: Das Team fährt ungeschlagen (sechs Siege, zwei Niederlagen, 26:3 Tore) nach Russland.

Der Star:
Kann ein Team wie der Iran (der Kader hat einen der niedrigsten geschätzten Marktwerte des Turniers) überhaupt einen „Star“ haben? Kann es! Der Mann heißt Sardar Azmoun, ist 23 Jahre alt und spielt für Rubin Kazan – was wohl auch der einzige Grunde dafür ist, dass sein Name in europäischen Breitengraden noch weitgehend unbekannt ist. Doch seit seinem Debüt vor vier Jahren hat der dribbel- und kopfballstarke Mittelstürmer dem Team von Queiroz mit 23 Toren in 31 Spielen seinen Stempel aufgedrückt. Die Rolle des Go-to-guy füllter Azmoun dann erwartungsgemäß auch während der WM-Qualifikation aus: Wenn Azmoun fit war, spielte er immer – und 13 Torbeteiligungen in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Nicht ganz so erfolgreich für sein Land war bislang Alireza Jahanbakhsh. Doch der vielseitige und enorm gefährliche Flügelspieler (33 Torbeteiligungen in 33 Ligaspielen für den AZ Alkmaar 2017/2018) ist dafür im Verein um so erfolgreicher: Nach einer überragenden Saison in den Niederlanden wird der 24-jährige bereits mit einem Wechsel zu diversen Premier League Clubs sowie dem SSC Neapel in Verbindung gebracht.

Der mögliche Shooting Star:
Der iranische Kader besteht zwar nicht nur aus Sardar Azmoun, doch auch in dieser Kategorie muss der Goalgetter ganz oben stehen. Denn so groß sein Stellenwert für das „Team Melli“ (und seine Popularität im asiatischen Raum) auch sein mag – auf Vereins- und Turnierebene ist ihm der große Durchbruch (im Gegensatz zum Kollegen Jahanbakhsh, dem amtierenden Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie) bislang verwehrt geblieben. Azmouns Name ist zwar in Scouting-Nerd-Kreisen schon seit Längerem kein unbekannter mehr, doch Queiroz’ wichtigstem Mittelstürmer fehlt es bei allem Fleiß und Kampfgeist bislang an der nötigen Trefferquote und Konstanz: 53 Torbeteiligungen sind bei 137 Spielen in der russischen Liga einfach zu wenig. Dass Azmoun beinahe für jede zweite Torbeteiligung eine gelbe Karte kassiert (insgesamt 25 im Ligawettbewerb), gibt Aufschluss darüber, welchen Spielertyp Irans Nummer 20 verkörpert. Reguliert Azmoun sein Spiel ein wenig zugunsten der Effizienz, könnte sein Team erneut zum ungemütlichen Gegner für einen der „Großen“ werden.

Der Trainer:
Real Madrid, Manchester United, Portugals Nationalmannschaft… Carlos Manuel Brito Leal Queiroz’ (Co-)Trainerstationen lassen sich sehen. Zwar feierte er bei keinem der genannten Engagements die ganz großen Erfolge, doch der in Mosambik geborene Ex-Stürmer genießt noch immer einen hervorragenden Ruf als Jugendcoach: Von 1988 bis 1991 feierte die portugiesische U-20 Nationalmannschaft unter ihm zahlreiche Erfolge. Im damaligen Nachwuchskader unter anderem: João Pinto, Paulo Sousa, Rui Costa und Luís Figo. Und so gilt Queiroz bis heute zurecht als Entdecker der so genannten „Goldenen Generation“ Portugals – also der perfekte Aufbautrainer für ein kleines Fußballland? Zumindest hält sich der für sein Temperament gefürchtete Portugiese seit nunmehr 7 Jahren wacker auf seinem Posten – und der Iran wirkt dieser Tage (fußballerisch) so konstant wie lange nicht mehr. Das ist jedoch bei einem Coach, der mittlerweile drei verschiedene Nationalteams (Portugal, Südafrika & Iran) zu vier WM-Endrunden geführt hat, keine so große Überraschung, wie manch einer vielleicht auf den ersten Blick glauben mag: Denn der Iran ist derzeit eben nicht nur das am höchsten gelistete Team des asiatischen Kontinents (Platz 36 in der FIFA-Weltrangliste) — sondern auch spielerisch eines der besten.

Stärken und Schwächen:
Das Prunkstück der iranischen Mannschaft ist ganz klar in der Offensive zu suchen: Azmoun, Jahanbakhsh, der erfahrene Karim Ansarifard (17 Saisontore für Olympiakos) oder Mehdi Taremi (Al Gharafa), Schütze des entscheidenden Tores zur WM-Qualifikation… sind allesamt Mittel- oder Außenstürmer. In der Abwehr dagegen sieht es mager aus: Bis auf wenige Ausnahmen spielen alle Defensivakteure des Iran in der einheimischen „Persian Gulf League“, in Katar oder Russland. Es darf also erwartet werden, dass Queiroz’ Team, wie schon bei der Endrunde 2014, sein Heil in der Offensive suchen, hoch und aggressiv gegenpressen und schnell über die dribbelstarken Außen kontern wird. Dass es (Ausnahme: Azmoun) dabei allen Offensivkräften bislang am letzten Abschlussglück (für den Iran) mangelt, trübt zwar die Vorfreude ein wenig – dennoch ist aber zu erwarten, dass Queiroz (wie in der Vergangenheit auch) seine Formationen den Stärken des eigenen Kaders anpasst. Es wird also vermutlich auf das gewohnte 4-2-2-1-1 oder 4-4-2 hinauslaufen.

]]> Den Iran haben die meisten unserer Zuhörer wohl nur aufgrund eines mühevollen 2:0 der DFB-Elf bei der WM 1998 und wegen Ex-Bundesligist Ali Daei im fußballerischen Gedächtnis. Doch das „Team Melli“ ist im neuen Jahrtausend ein regelmäßiger WM-Teilnehmer und bringt einen alten Bekannten auf der Trainerbank mit.

Text: David Theis (90PLUS)

Der Weg zur WM:

Der Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft ist für den Iran traditionell eine steinige Angelegenheit – wie auch die Turniere selbst: Bei bislang vier Endrundenteilnahmen (immerhin zwei davon bei den letzten drei Turnieren) kam der Iran nie über die Gruppenphase hinaus. Dennoch gelang dem Team von Trainer Carlos Queiroz beim Turnier in Brasilien ein Achtungserfolg, als man dem hochfavorisierten Argentinien bis zur Nachspielzeit mindestens Paroli bot (Endstand: 0:1). Zwar schied man auch 2014 als Gruppenletzter vorzeitig aus – doch der Iran qualifizierte zum ersten Mal in seiner Geschichte für zwei aufeinanderfolgende WM-Endrunden – und das sogar souverän: Das Team fährt ungeschlagen (sechs Siege, zwei Niederlagen, 26:3 Tore) nach Russland.

Der Star:
Kann ein Team wie der Iran (der Kader hat einen der niedrigsten geschätzten Marktwerte des Turniers) überhaupt einen „Star“ haben? Kann es! Der Mann heißt Sardar Azmoun, ist 23 Jahre alt und spielt für Rubin Kazan – was wohl auch der einzige Grunde dafür ist, dass sein Name in europäischen Breitengraden noch weitgehend unbekannt ist. Doch seit seinem Debüt vor vier Jahren hat der dribbel- und kopfballstarke Mittelstürmer dem Team von Queiroz mit 23 Toren in 31 Spielen seinen Stempel aufgedrückt. Die Rolle des Go-to-guy füllter Azmoun dann erwartungsgemäß auch während der WM-Qualifikation aus: Wenn Azmoun fit war, spielte er immer – und 13 Torbeteiligungen in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Nicht ganz so erfolgreich für sein Land war bislang Alireza Jahanbakhsh. Doch der vielseitige und enorm gefährliche Flügelspieler (33 Torbeteiligungen in 33 Ligaspielen für den AZ Alkmaar 2017/2018) ist dafür im Verein um so erfolgreicher: Nach einer überragenden Saison in den Niederlanden wird der 24-jährige bereits mit einem Wechsel zu diversen Premier League Clubs sowie dem SSC Neapel in Verbindung gebracht.

Der mögliche Shooting Star:
Der iranische Kader besteht zwar nicht nur aus Sardar Azmoun, doch auch in dieser Kategorie muss der Goalgetter ganz oben stehen. Denn so groß sein Stellenwert für das „Team Melli“ (und seine Popularität im asiatischen Raum) auch sein mag – auf Vereins- und Turnierebene ist ihm der große Durchbruch (im Gegensatz zum Kollegen Jahanbakhsh, dem amtierenden Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie) bislang verwehrt geblieben. Azmouns Name ist zwar in Scouting-Nerd-Kreisen schon seit Längerem kein unbekannter mehr, doch Queiroz’ wichtigstem Mittelstürmer fehlt es bei allem Fleiß und Kampfgeist bislang an der nötigen Trefferquote und Konstanz: 53 Torbeteiligungen sind bei 137 Spielen in der russischen Liga einfach zu wenig. Dass Azmoun beinahe für jede zweite Torbeteiligung eine gelbe Karte kassiert (insgesamt 25 im Ligawettbewerb), gibt Aufschluss darüber, welchen Spielertyp Irans Nummer 20 verkörpert. Reguliert Azmoun sein Spiel ein wenig zugunsten der Effizienz, könnte sein Team erneut zum ungemütlichen Gegner für einen der „Großen“ werden.

Der Trainer:
Real Madrid, Manchester United, Portugals Nationalmannschaft… Carlos Manuel Brito Leal Queiroz’ (Co-)Trainerstationen lassen sich sehen. Zwar feierte er bei keinem der genannten Engagements die ganz großen Erfolge, doch der in Mosambik geborene Ex-Stürmer genießt noch immer einen hervorragenden Ruf als Jugendcoach: Von 1988 bis 1991 feierte die portugiesische U-20 Nationalmannschaft unter ihm zahlreiche Erfolge. Im damaligen Nachwuchskader unter anderem: João Pinto, Paulo Sousa, Rui]]> Den Iran haben die meisten unserer Zuhörer wohl nur aufgrund eines mühevollen 2:0 der DFB-Elf bei der WM 1998 und wegen Ex-Bundesligist Ali Daei im fußballerischen Gedächtnis. Doch das „Team Melli“ ist im neuen Jahrtausend ein regelmäßiger WM-Teilnehmer und bringt einen alten Bekannten auf der Trainerbank mit.

Text: David Theis (90PLUS)

Der Weg zur WM:

Der Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft ist für den Iran traditionell eine steinige Angelegenheit – wie auch die Turniere selbst: Bei bislang vier Endrundenteilnahmen (immerhin zwei davon bei den letzten drei Turnieren) kam der Iran nie über die Gruppenphase hinaus. Dennoch gelang dem Team von Trainer Carlos Queiroz beim Turnier in Brasilien ein Achtungserfolg, als man dem hochfavorisierten Argentinien bis zur Nachspielzeit mindestens Paroli bot (Endstand: 0:1). Zwar schied man auch 2014 als Gruppenletzter vorzeitig aus – doch der Iran qualifizierte zum ersten Mal in seiner Geschichte für zwei aufeinanderfolgende WM-Endrunden – und das sogar souverän: Das Team fährt ungeschlagen (sechs Siege, zwei Niederlagen, 26:3 Tore) nach Russland.

Der Star:
Kann ein Team wie der Iran (der Kader hat einen der niedrigsten geschätzten Marktwerte des Turniers) überhaupt einen „Star“ haben? Kann es! Der Mann heißt Sardar Azmoun, ist 23 Jahre alt und spielt für Rubin Kazan – was wohl auch der einzige Grunde dafür ist, dass sein Name in europäischen Breitengraden noch weitgehend unbekannt ist. Doch seit seinem Debüt vor vier Jahren hat der dribbel- und kopfballstarke Mittelstürmer dem Team von Queiroz mit 23 Toren in 31 Spielen seinen Stempel aufgedrückt. Die Rolle des Go-to-guy füllter Azmoun dann erwartungsgemäß auch während der WM-Qualifikation aus: Wenn Azmoun fit war, spielte er immer – und 13 Torbeteiligungen in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Nicht ganz so erfolgreich für sein Land war bislang Alireza Jahanbakhsh. Doch der vielseitige und enorm gefährliche Flügelspieler (33 Torbeteiligungen in 33 Ligaspielen für den AZ Alkmaar 2017/2018) ist dafür im Verein um so erfolgreicher: Nach einer überragenden Saison in den Niederlanden wird der 24-jährige bereits mit einem Wechsel zu diversen Premier League Clubs sowie dem SSC Neapel in Verbindung gebracht.

Der mögliche Shooting Star:
Der iranische Kader besteht zwar nicht nur aus Sardar Azmoun, doch auch in dieser Kategorie muss der Goalgetter ganz oben stehen. Denn so groß sein Stellenwert für das „Team Melli“ (und seine Popularität im asiatischen Raum) auch sein mag – auf Vereins- und Turnierebene ist ihm der große Durchbruch (im Gegensatz zum Kollegen Jahanbakhsh, dem amtierenden Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie) bislang verwehrt geblieben. Azmouns Name ist zwar in Scouting-Nerd-Kreisen schon seit Längerem kein unbekannter mehr, doch Queiroz’ wichtigstem Mittelstürmer fehlt es bei allem Fleiß und Kampfgeist bislang an der nötigen Trefferquote und Konstanz: 53 Torbeteiligungen sind bei 137 Spielen in der russischen Liga einfach zu wenig. Dass Azmoun beinahe für jede zweite Torbeteiligung eine gelbe Karte kassiert (insgesamt 25 im Ligawettbewerb), gibt Aufschluss darüber, welchen Spielertyp Irans Nummer 20 verkörpert. Reguliert Azmoun sein Spiel ein wenig zugunsten der Effizienz, könnte sein Team erneut zum ungemütlichen Gegner für einen der „Großen“ werden.

Der Trainer:
Real Madrid, Manchester United, Portugals Nationalmannschaft… Carlos Manuel Brito Leal Queiroz’ (Co-)Trainerstationen lassen sich sehen. Zwar feierte er bei keinem der genannten Engagements die ganz großen Erfolge, doch der in Mosambik geborene Ex-Stürmer genießt noch immer einen hervorragenden Ruf als Jugendcoach: Von 1988 bis 1991 feierte die portugiesische U-20 Nationalmannschaft unter ihm zahlreiche Erfolge. Im damaligen Nachwuchskader unter anderem: João Pinto, Paulo Sousa, Rui]]> Kick in Russ clean No no no 7:09 7:09 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Uruguay https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-uruguay/ Thu, 31 May 2018 09:11:57 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21130 Ägypten,Fußball,Gruppe A,Russland,Saudi-Arabien,Uruguay,WM 2018 Uruguay konnte sich schon zweimal den Weltmeistertitel sichern. Bei der Copa America sind die stolzen Südamerikaner mit 15 Titeln sogar Rekordsieger. International ist sie die Mannschaft mit den meisten Titeln. Doch diese erfolgreichen Zeiten liegen lange zurück. Bei der Weltmeisterschaft in Russland soll es nun endlich mal wieder zum großen Wurf reichen.

Text: Christopher Kleis (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur Weltmeisterschaft:
Seit der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gehören die Südamerikaner wieder zum Elitekreis des Weltfußballs. In Brasilien scheiterte man überraschend schon im Achtelfinale an Kolumbien. In Russland soll dies vergessen gemacht werden. Der Weg zur WM wurde von Uruguay souverän beschritten. Die Pflichtaufgaben wurden teilweise mit relativ engen Ergebnissen erfüllt. Als Zweiter der Südamerikagruppe ließ man nur Brasilien den Vortritt. Sogar Argentinien mit Superstar Lionel Messi wurde abgehängt. Allerdings stehen neun Siegen auch fünf Niederlagen gegen Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador und Peru gegenüber. Die Unentschieden gegen Argentinien und Brasilien zeigen aber, dass Trainer Óscar Tabárez eine talentierte Truppe zusammengestellt hat.

Der Star:
Die Uruquayer verfügen besonders im Sturm über jede Menge Weltstar-Status. Mit Edison Cavani von Paris Saint Germain und Luis Suarez vom FC Barcelona stellen die Urus eine titelreife Doppelspitze. Zweiterer hat Cavani aber entscheidene Dinge voraus. Er kann neben Meisterschaften in Spanien schon einen Titel in der Champions League vorweisen und ist Rekordtorschütze in der Nationalmannschaft. Auch technisch ist er stärker ausgestattet als Cavani, der oftmals als reiner Strafraumstürmer fungiert. Allerdings kamen zu den sportlichen Erfolgen auch negative Schlagzeilen dazu. Unfaire Abwehraktionen mit der Hand, rassistische Beleidigungen und mehrfache Bisse gegen Kontrahenten warfen in der Vergangenheit ein schlechtes Bild auf den Topstürmer. Mittlerweile lässt Suarez lieber Tore sprechen. In der aktuellen Saison stehen für den „Beißer“ schon 25 Tore zu buche. Mit zwölf Assists beweist er auch ein Auge für den Mitspieler.

Der mögliche Shooting-Star:
Das Hauptaugenmerk liegt auf den Stars Suarez und Cavani. Dabei haben auch die Abwehr und besonders die Innenverteidigung einiges zu bieten. Der junge José Giménez ist fester Bestandteil der Defensive von Atletico Madrid und könnte zu dem Aufsteiger der WM werden. Mit seiner Physis und seinem Stellungsspiel ist er ein Hindernis für jeden Stürmer. In der spanischen Liga muss er sich gegen Topstürmer wie Messi, Teamkollege Suarez oder Christiano Ronaldo beweisen. Zudem verfügt er über ein exzellentes Stellungsspiel und hat den Blick für einen geordneten Spielaufbau. Auch wenn die Aufmerksamkeit oftmals auf den Stürmern liegt, so ist Giménez fester Rückhalt und stellt auf seiner Position die Zukunft des Fußballs dar.

Der Trainer:
Der alte Herr im Team sitzt auf der Trainerbank. Der 71-jährige Óscar Tarbárez ist seit mittlerweile fast zwölf Jahren Cheftrainer der Urus. Zuvor war er vor allem als Vereins-Trainer in Argentinien und Uruquay tätig. Kurz vor der Weltmeisterschaft 2006, für die sich Uruquay nicht qualifizieren konnte, wurde er als Nationaltrainer vorgestellt. Seitdem führte er seine Mannschaft zu jeder WM. 2010 gelang ihm der Überraschungserfolg, als das Halbfinale erreicht werden konnte. 2011 konnte er mit Uruguay die Copa-America gewinnen. Der Erfolgstrainer versucht nun, nach dem frühen WM-Aus 2014, wieder für Furore zu sorgen. Seinen Stars hat er mit motivierten und hochtalentierten Spielern eine gute Grundlage dafür gelegt.

Stärken und Schwächen:
So gut das Team auch besetzt ist, so haben sich in der Qualifikation immer wieder Schwächen offenbart. So konnte man sich nicht gegen Argentinien oder Brasilien durchsetzen. Bei der Weltmeisterschaft müssen aber auch die großen Nationen geschlagen werden. Die Niederlagen fielen fast immer relativ hoch aus. Drei Tore Rückstand sind nicht wenig. Dies offenbart Lücken in der Abwehrarbeit. Hier muss Trainer Tarbárez noch nachlegen, soll es zum WM-Titel reichen. Die Außenverteidigerpositionen sind nicht hochwertig besetzt. Einzig Maxi Pereira spielt mit dem FC Porto in einer europäischen Top-Liga. Eine fehlende Kadertiefe könnte den Urus Probleme bereiten.

Keine Sorgen braucht sich Uruguay in der Offensive und in der Innenverteidigung zu machen. Im favorisierten 4-4-2-System strahlen sowohl Suarez als auch Cavani stets Torgefahr aus. Auch wenn die Namen im Mittelfeld nicht ganz so klangvoll sind, so hat besonders Lucas Torreira eine sehr starke Saison beim FC Genua gespielt. Als Sechser wird er mit dem Madrilener Abwehrduo Diego Godin und Giménez die Bälle abfangen. Die Innenverteidigung ist mit Qualität gefüllt und muss damit rechnen, dass Gegner versuchen werden, über die Flügel zu kommen.
Wenn Uruguay es schafft, die mentalen Probleme gegen große Gegner zu überwinden, die Innenverteidigung hält und die Zuordnung im System stimmt, kann es mit Hilfe von Suarez und Cavani ganz weit für die Urus gehen. Qualität dafür hat das Team genug.

]]> Uruguay konnte sich schon zweimal den Weltmeistertitel sichern. Bei der Copa America sind die stolzen Südamerikaner mit 15 Titeln sogar Rekordsieger. International ist sie die Mannschaft mit den meisten Titeln. Doch diese erfolgreichen Zeiten liegen lange zurück. Bei der Weltmeisterschaft in Russland soll es nun endlich mal wieder zum großen Wurf reichen.

Text: Christopher Kleis (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur Weltmeisterschaft:
Seit der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gehören die Südamerikaner wieder zum Elitekreis des Weltfußballs. In Brasilien scheiterte man überraschend schon im Achtelfinale an Kolumbien. In Russland soll dies vergessen gemacht werden. Der Weg zur WM wurde von Uruguay souverän beschritten. Die Pflichtaufgaben wurden teilweise mit relativ engen Ergebnissen erfüllt. Als Zweiter der Südamerikagruppe ließ man nur Brasilien den Vortritt. Sogar Argentinien mit Superstar Lionel Messi wurde abgehängt. Allerdings stehen neun Siegen auch fünf Niederlagen gegen Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador und Peru gegenüber. Die Unentschieden gegen Argentinien und Brasilien zeigen aber, dass Trainer Óscar Tabárez eine talentierte Truppe zusammengestellt hat.

Der Star:
Die Uruquayer verfügen besonders im Sturm über jede Menge Weltstar-Status. Mit Edison Cavani von Paris Saint Germain und Luis Suarez vom FC Barcelona stellen die Urus eine titelreife Doppelspitze. Zweiterer hat Cavani aber entscheidene Dinge voraus. Er kann neben Meisterschaften in Spanien schon einen Titel in der Champions League vorweisen und ist Rekordtorschütze in der Nationalmannschaft. Auch technisch ist er stärker ausgestattet als Cavani, der oftmals als reiner Strafraumstürmer fungiert. Allerdings kamen zu den sportlichen Erfolgen auch negative Schlagzeilen dazu. Unfaire Abwehraktionen mit der Hand, rassistische Beleidigungen und mehrfache Bisse gegen Kontrahenten warfen in der Vergangenheit ein schlechtes Bild auf den Topstürmer. Mittlerweile lässt Suarez lieber Tore sprechen. In der aktuellen Saison stehen für den „Beißer“ schon 25 Tore zu buche. Mit zwölf Assists beweist er auch ein Auge für den Mitspieler.

Der mögliche Shooting-Star:
Das Hauptaugenmerk liegt auf den Stars Suarez und Cavani. Dabei haben auch die Abwehr und besonders die Innenverteidigung einiges zu bieten. Der junge José Giménez ist fester Bestandteil der Defensive von Atletico Madrid und könnte zu dem Aufsteiger der WM werden. Mit seiner Physis und seinem Stellungsspiel ist er ein Hindernis für jeden Stürmer. In der spanischen Liga muss er sich gegen Topstürmer wie Messi, Teamkollege Suarez oder Christiano Ronaldo beweisen. Zudem verfügt er über ein exzellentes Stellungsspiel und hat den Blick für einen geordneten Spielaufbau. Auch wenn die Aufmerksamkeit oftmals auf den Stürmern liegt, so ist Giménez fester Rückhalt und stellt auf seiner Position die Zukunft des Fußballs dar.

Der Trainer:
Der alte Herr im Team sitzt auf der Trainerbank. Der 71-jährige Óscar Tarbárez ist seit mittlerweile fast zwölf Jahren Cheftrainer der Urus. Zuvor war er vor allem als Vereins-Trainer in Argentinien und Uruquay tätig. Kurz vor der Weltmeisterschaft 2006, für die sich Uruquay nicht qualifizieren konnte, wurde er als Nationaltrainer vorgestellt. Seitdem führte er seine Mannschaft zu jeder WM. 2010 gelang ihm der Überraschungserfolg, als das Halbfinale erreicht werden konnte. 2011 konnte er mit Uruguay die Copa-America gewinnen. Der Erfolgstrainer versucht nun, nach dem frühen WM-Aus 2014, wieder für Furore zu sorgen. Seinen Stars hat er mit motivierten und hochtalentierten Spielern eine gute Grundlage dafür gelegt.

Stärken und Schwächen:
So gut das Team auch besetzt ist, so haben sich in der Qualifikation immer wieder Schwächen offenbart. So konnte man sich nicht gegen Argentinien oder Brasilien durchsetzen. Bei der Weltmei]]> Uruguay konnte sich schon zweimal den Weltmeistertitel sichern. Bei der Copa America sind die stolzen Südamerikaner mit 15 Titeln sogar Rekordsieger. International ist sie die Mannschaft mit den meisten Titeln. Doch diese erfolgreichen Zeiten liegen lange zurück. Bei der Weltmeisterschaft in Russland soll es nun endlich mal wieder zum großen Wurf reichen.

Text: Christopher Kleis (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur Weltmeisterschaft:
Seit der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gehören die Südamerikaner wieder zum Elitekreis des Weltfußballs. In Brasilien scheiterte man überraschend schon im Achtelfinale an Kolumbien. In Russland soll dies vergessen gemacht werden. Der Weg zur WM wurde von Uruguay souverän beschritten. Die Pflichtaufgaben wurden teilweise mit relativ engen Ergebnissen erfüllt. Als Zweiter der Südamerikagruppe ließ man nur Brasilien den Vortritt. Sogar Argentinien mit Superstar Lionel Messi wurde abgehängt. Allerdings stehen neun Siegen auch fünf Niederlagen gegen Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador und Peru gegenüber. Die Unentschieden gegen Argentinien und Brasilien zeigen aber, dass Trainer Óscar Tabárez eine talentierte Truppe zusammengestellt hat.

Der Star:
Die Uruquayer verfügen besonders im Sturm über jede Menge Weltstar-Status. Mit Edison Cavani von Paris Saint Germain und Luis Suarez vom FC Barcelona stellen die Urus eine titelreife Doppelspitze. Zweiterer hat Cavani aber entscheidene Dinge voraus. Er kann neben Meisterschaften in Spanien schon einen Titel in der Champions League vorweisen und ist Rekordtorschütze in der Nationalmannschaft. Auch technisch ist er stärker ausgestattet als Cavani, der oftmals als reiner Strafraumstürmer fungiert. Allerdings kamen zu den sportlichen Erfolgen auch negative Schlagzeilen dazu. Unfaire Abwehraktionen mit der Hand, rassistische Beleidigungen und mehrfache Bisse gegen Kontrahenten warfen in der Vergangenheit ein schlechtes Bild auf den Topstürmer. Mittlerweile lässt Suarez lieber Tore sprechen. In der aktuellen Saison stehen für den „Beißer“ schon 25 Tore zu buche. Mit zwölf Assists beweist er auch ein Auge für den Mitspieler.

Der mögliche Shooting-Star:
Das Hauptaugenmerk liegt auf den Stars Suarez und Cavani. Dabei haben auch die Abwehr und besonders die Innenverteidigung einiges zu bieten. Der junge José Giménez ist fester Bestandteil der Defensive von Atletico Madrid und könnte zu dem Aufsteiger der WM werden. Mit seiner Physis und seinem Stellungsspiel ist er ein Hindernis für jeden Stürmer. In der spanischen Liga muss er sich gegen Topstürmer wie Messi, Teamkollege Suarez oder Christiano Ronaldo beweisen. Zudem verfügt er über ein exzellentes Stellungsspiel und hat den Blick für einen geordneten Spielaufbau. Auch wenn die Aufmerksamkeit oftmals auf den Stürmern liegt, so ist Giménez fester Rückhalt und stellt auf seiner Position die Zukunft des Fußballs dar.

Der Trainer:
Der alte Herr im Team sitzt auf der Trainerbank. Der 71-jährige Óscar Tarbárez ist seit mittlerweile fast zwölf Jahren Cheftrainer der Urus. Zuvor war er vor allem als Vereins-Trainer in Argentinien und Uruquay tätig. Kurz vor der Weltmeisterschaft 2006, für die sich Uruquay nicht qualifizieren konnte, wurde er als Nationaltrainer vorgestellt. Seitdem führte er seine Mannschaft zu jeder WM. 2010 gelang ihm der Überraschungserfolg, als das Halbfinale erreicht werden konnte. 2011 konnte er mit Uruguay die Copa-America gewinnen. Der Erfolgstrainer versucht nun, nach dem frühen WM-Aus 2014, wieder für Furore zu sorgen. Seinen Stars hat er mit motivierten und hochtalentierten Spielern eine gute Grundlage dafür gelegt.

Stärken und Schwächen:
So gut das Team auch besetzt ist, so haben sich in der Qualifikation immer wieder Schwächen offenbart. So konnte man sich nicht gegen Argentinien oder Brasilien durchsetzen. Bei der Weltmei]]> Kick in Russ clean No no no 6:41 6:41 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Ägypten https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-aegypten/ Thu, 31 May 2018 09:07:37 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21127 Ägypten,Fußball,Russland,Saudi-Arabien,Uruguay,WM 2018 Die Elfenbeinküste und Ghana fahren nicht zur WM, dafür gab es aber mit Ägypten eine kleine Überraschung vom afrikanischen Kontinent. Christian Wolter stellt uns die Nordafrikaner im Portrait vor, die allerdings noch zittern müssen, ob ihr großer Star Mohamed Salah nach seiner Verletzung im Champions League-Finale auch tatsächlich im Vollbesitz seiner Kräfte mit zur WM kann.

Text: Christian Wolter (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Eine Besonderheit auf dem afrikanischen Kontinent: Es gibt zu viele Nationen und in Relation dazu zu wenige WM-Startplätze. Daher wurden vom afrikanischen Fußballverband zwei Qualifikationsrunden der eigentlichen Gruppenphase der WM-Qualifikation vorgeschaltet. Da Ägypten einen vergleichsweise hohen Platz in der FIFA-Weltrangliste innehatte, stiegen das Team erst in der zweiten Runde ein. Hier konnten sie sich mit 4:1 nach Hin- und Rückspiel souverän gegen den Außenseiter Tschad durchsetzen. In der anschließenden Gruppenphase konnte sich der siebenmalige Afrikameister gegen Uganda, Ghana und die Republik Kongo behaupten und als Gruppenerster qualifizieren. Im vorletzten Gruppenspiel gegen Kongo lösten die „Pharaonen“ dann mit einem Sieg das WM-Ticket vorzeitig. Ägyptens Verfolger Ghana hatte seine letzte WM-Chance durch ein torloses Remis gegen Uganda verspielt. Die Einsprüche der Ghanaer gegen ihr aberkanntes, aber eigentlich reguläres Tor in der Nachspielzeit, wurde abgewiesen. Damit stand die dritte WM-Teilnahme der Ägypter nach 1934 und 1990. Beide dieser Weltmeisterschaften fanden in Italien statt und die Italiener sind ja dieses Jahr bekanntlich nicht in Russland dabei. Ob das ein gutes Zeichen für die Ägypter ist, wird man sehen.

Der Star:
Er ist derzeit der Überflieger im europäischen Fußball und damit auch der absolute Star der ägyptischen Nationalmannschaft. Mohamed (Mo) Salah hat in der bisherigen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 44 Tore für den FC Liverpool erzielt. Der ehemalige Spieler der AS Roma wurde im vergangenen Sommer für Schlappe 42 Millionen Euro von Jürgen Klopp an die Anfield Road geholt und spielt seitdem auf absoluten Weltklasse-Niveau. Torschützenkönig der Premier League, Afrikas Fußballer des Jahres und Finalteilnehmer der Champions League-Sieger.  Dort verletzte er sich allerdings nach einem bösen Foul von Sergio Ramos schwer, sodass sein Einsatz in Russland noch in der Schwebe ist. Mo Salah in Topverfassung allerdings könnte Ägypten weit bringen, denn auch in der Nationalelf trifft der 25-jährige Rechtsaußen im Durchschnitt jedes zweite Spiel.

Der mögliche Shooting-Star:
Der vorläufige WM-Kader Ägyptens ist mit einem Durchschnittsalter von über 28 Jahren einer der ältesten im gesamten Turnier. Ägypten verfügt nur über wenige aufstrebende Youngstars mit dem Potential, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Einer von ihnen ist jedoch Ramadan Sobhi vom Premier League Klub Stoke City – die womöglich größte Zukunfts-Hoffnung der Ägypter. Der dynamische und technisch versierte Linksaußen ist zwar nicht so abschlussstark wie sein Gegenpart Mo Salah auf Rechts, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Anlagen für eine große Karriere scheint der 21-jährige definitiv zu haben.

Der Trainer:
Héctor Cúper ist eine echte Wundertüte. Der Argentinier begann seine Trainerkarriere in der heimischen Liga und traute sich um die Jahrtausendwende über den Atlantik, um sein Glück in Europa zu finden. Nach längeren und vor allem erfolgreichen Engagements mit großen Klubs wie Valencia und Inter Mailand blieben die ganz großen Erfolge jedoch aus. Vor seinem Amtsantritt in Ägypten war Cúper bei kleineren Mannschaften im arabischen Raum unter Vertrag, nachdem er von 2008 bis 2009 Georgiens Nationalteam betreute. Doch in Ägypten konnte sich der 62-Jährige wieder beweisen. Er formte die Nordafrikaner zu einem starken Nationalteam, das im Durchschnitt zwei Punkte pro Spiel einfährt und zu Ägyptens erster WM-Teilnahme seit fast drei Jahrzehnten.

Stärken und Schwächen:
Im Kader der Ägypter fehlen neben Mohamed Salah zwar die ganz großen Namen. Trotzdem kann das WM-Aufgebot von Héctor Cúper mit einer ganzen Menge Erfahrung aufwarten. Abgesehen von der Sturmspitze in Cúpers favorisiertem 4-2-3-1-System sind alle Schlüsselpositionen mit Legionären besetzt, die Erfahrung in Europa gesammelt haben.

Aus dem Kader herauszuheben ist zudem Ägyptens 45-jähriger Torwart Essam El Hadary heraus. El Hadary hatte zwar lediglich mal ein kurzes Intermezzo in der Schweiz, kann aber mit 156 Länderspielen überzeugen.
Die größte Baustelle der Ägypter ist der fehlende Knipser zwischen den beiden Flügelspielern. Ein Spieler, der Salah entlastet und für Sobhi das Toreschießen übernimmt.  Aber auch ohne einen herausragenden Mittelstürmer hat Ägypten das Potential zumindest die Gruppenphase zu überstehen – wenn Salah fit wird.

 

 

]]> Die Elfenbeinküste und Ghana fahren nicht zur WM, dafür gab es aber mit Ägypten eine kleine Überraschung vom afrikanischen Kontinent. Christian Wolter stellt uns die Nordafrikaner im Portrait vor, die allerdings noch zittern müssen, ob ihr großer Star Mohamed Salah nach seiner Verletzung im Champions League-Finale auch tatsächlich im Vollbesitz seiner Kräfte mit zur WM kann.

Text: Christian Wolter (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Eine Besonderheit auf dem afrikanischen Kontinent: Es gibt zu viele Nationen und in Relation dazu zu wenige WM-Startplätze. Daher wurden vom afrikanischen Fußballverband zwei Qualifikationsrunden der eigentlichen Gruppenphase der WM-Qualifikation vorgeschaltet. Da Ägypten einen vergleichsweise hohen Platz in der FIFA-Weltrangliste innehatte, stiegen das Team erst in der zweiten Runde ein. Hier konnten sie sich mit 4:1 nach Hin- und Rückspiel souverän gegen den Außenseiter Tschad durchsetzen. In der anschließenden Gruppenphase konnte sich der siebenmalige Afrikameister gegen Uganda, Ghana und die Republik Kongo behaupten und als Gruppenerster qualifizieren. Im vorletzten Gruppenspiel gegen Kongo lösten die „Pharaonen“ dann mit einem Sieg das WM-Ticket vorzeitig. Ägyptens Verfolger Ghana hatte seine letzte WM-Chance durch ein torloses Remis gegen Uganda verspielt. Die Einsprüche der Ghanaer gegen ihr aberkanntes, aber eigentlich reguläres Tor in der Nachspielzeit, wurde abgewiesen. Damit stand die dritte WM-Teilnahme der Ägypter nach 1934 und 1990. Beide dieser Weltmeisterschaften fanden in Italien statt und die Italiener sind ja dieses Jahr bekanntlich nicht in Russland dabei. Ob das ein gutes Zeichen für die Ägypter ist, wird man sehen.

Der Star:
Er ist derzeit der Überflieger im europäischen Fußball und damit auch der absolute Star der ägyptischen Nationalmannschaft. Mohamed (Mo) Salah hat in der bisherigen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 44 Tore für den FC Liverpool erzielt. Der ehemalige Spieler der AS Roma wurde im vergangenen Sommer für Schlappe 42 Millionen Euro von Jürgen Klopp an die Anfield Road geholt und spielt seitdem auf absoluten Weltklasse-Niveau. Torschützenkönig der Premier League, Afrikas Fußballer des Jahres und Finalteilnehmer der Champions League-Sieger.  Dort verletzte er sich allerdings nach einem bösen Foul von Sergio Ramos schwer, sodass sein Einsatz in Russland noch in der Schwebe ist. Mo Salah in Topverfassung allerdings könnte Ägypten weit bringen, denn auch in der Nationalelf trifft der 25-jährige Rechtsaußen im Durchschnitt jedes zweite Spiel.

Der mögliche Shooting-Star:
Der vorläufige WM-Kader Ägyptens ist mit einem Durchschnittsalter von über 28 Jahren einer der ältesten im gesamten Turnier. Ägypten verfügt nur über wenige aufstrebende Youngstars mit dem Potential, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Einer von ihnen ist jedoch Ramadan Sobhi vom Premier League Klub Stoke City – die womöglich größte Zukunfts-Hoffnung der Ägypter. Der dynamische und technisch versierte Linksaußen ist zwar nicht so abschlussstark wie sein Gegenpart Mo Salah auf Rechts, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Anlagen für eine große Karriere scheint der 21-jährige definitiv zu haben.

Der Trainer:
Héctor Cúper ist eine echte Wundertüte. Der Argentinier begann seine Trainerkarriere in der heimischen Liga und traute sich um die Jahrtausendwende über den Atlantik, um sein Glück in Europa zu finden. Nach längeren und vor allem erfolgreichen Engagements mit großen Klubs wie Valencia und Inter Mailand blieben die ganz großen Erfolge jedoch aus. Vor seinem Amtsantritt in Ägypten war Cúper bei kleineren Mannschaften im arabischen Raum unter Vertrag, nachdem er von 2008 bis 2009 Georgiens Nationalteam betreute. Doch in Ägypten konnte sich der 62-Jährige wieder beweisen. Er formte die Nordafrikaner zu einem starken Nationalteam, das im Durchschn]]> Die Elfenbeinküste und Ghana fahren nicht zur WM, dafür gab es aber mit Ägypten eine kleine Überraschung vom afrikanischen Kontinent. Christian Wolter stellt uns die Nordafrikaner im Portrait vor, die allerdings noch zittern müssen, ob ihr großer Star Mohamed Salah nach seiner Verletzung im Champions League-Finale auch tatsächlich im Vollbesitz seiner Kräfte mit zur WM kann.

Text: Christian Wolter (Macromedia Hochschule Hamburg)

Der Weg zur WM:
Eine Besonderheit auf dem afrikanischen Kontinent: Es gibt zu viele Nationen und in Relation dazu zu wenige WM-Startplätze. Daher wurden vom afrikanischen Fußballverband zwei Qualifikationsrunden der eigentlichen Gruppenphase der WM-Qualifikation vorgeschaltet. Da Ägypten einen vergleichsweise hohen Platz in der FIFA-Weltrangliste innehatte, stiegen das Team erst in der zweiten Runde ein. Hier konnten sie sich mit 4:1 nach Hin- und Rückspiel souverän gegen den Außenseiter Tschad durchsetzen. In der anschließenden Gruppenphase konnte sich der siebenmalige Afrikameister gegen Uganda, Ghana und die Republik Kongo behaupten und als Gruppenerster qualifizieren. Im vorletzten Gruppenspiel gegen Kongo lösten die „Pharaonen“ dann mit einem Sieg das WM-Ticket vorzeitig. Ägyptens Verfolger Ghana hatte seine letzte WM-Chance durch ein torloses Remis gegen Uganda verspielt. Die Einsprüche der Ghanaer gegen ihr aberkanntes, aber eigentlich reguläres Tor in der Nachspielzeit, wurde abgewiesen. Damit stand die dritte WM-Teilnahme der Ägypter nach 1934 und 1990. Beide dieser Weltmeisterschaften fanden in Italien statt und die Italiener sind ja dieses Jahr bekanntlich nicht in Russland dabei. Ob das ein gutes Zeichen für die Ägypter ist, wird man sehen.

Der Star:
Er ist derzeit der Überflieger im europäischen Fußball und damit auch der absolute Star der ägyptischen Nationalmannschaft. Mohamed (Mo) Salah hat in der bisherigen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 44 Tore für den FC Liverpool erzielt. Der ehemalige Spieler der AS Roma wurde im vergangenen Sommer für Schlappe 42 Millionen Euro von Jürgen Klopp an die Anfield Road geholt und spielt seitdem auf absoluten Weltklasse-Niveau. Torschützenkönig der Premier League, Afrikas Fußballer des Jahres und Finalteilnehmer der Champions League-Sieger.  Dort verletzte er sich allerdings nach einem bösen Foul von Sergio Ramos schwer, sodass sein Einsatz in Russland noch in der Schwebe ist. Mo Salah in Topverfassung allerdings könnte Ägypten weit bringen, denn auch in der Nationalelf trifft der 25-jährige Rechtsaußen im Durchschnitt jedes zweite Spiel.

Der mögliche Shooting-Star:
Der vorläufige WM-Kader Ägyptens ist mit einem Durchschnittsalter von über 28 Jahren einer der ältesten im gesamten Turnier. Ägypten verfügt nur über wenige aufstrebende Youngstars mit dem Potential, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Einer von ihnen ist jedoch Ramadan Sobhi vom Premier League Klub Stoke City – die womöglich größte Zukunfts-Hoffnung der Ägypter. Der dynamische und technisch versierte Linksaußen ist zwar nicht so abschlussstark wie sein Gegenpart Mo Salah auf Rechts, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Anlagen für eine große Karriere scheint der 21-jährige definitiv zu haben.

Der Trainer:
Héctor Cúper ist eine echte Wundertüte. Der Argentinier begann seine Trainerkarriere in der heimischen Liga und traute sich um die Jahrtausendwende über den Atlantik, um sein Glück in Europa zu finden. Nach längeren und vor allem erfolgreichen Engagements mit großen Klubs wie Valencia und Inter Mailand blieben die ganz großen Erfolge jedoch aus. Vor seinem Amtsantritt in Ägypten war Cúper bei kleineren Mannschaften im arabischen Raum unter Vertrag, nachdem er von 2008 bis 2009 Georgiens Nationalteam betreute. Doch in Ägypten konnte sich der 62-Jährige wieder beweisen. Er formte die Nordafrikaner zu einem starken Nationalteam, das im Durchschn]]> Kick in Russ clean No no no 6:18 6:18 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de Teamcheck: Saudi-Arabien https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-saudi-arabien/ Thu, 31 May 2018 08:47:46 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21124 Ägypten,Fußball,Gruppe A,Russland,Saudi-Arabien,Uruguay,WM 2018 Der Fußball in Saudi-Arabien erlebte zwischen 1984 und 2006 seine Hochphase. In dieser Zeit war es den Saudis gelungen dreimal die Asienmeisterschaft zu gewinnen (1984,1988, 1996) und sich viermal für die WM zu qualifizieren. Gleich bei der Premiere 1994 ging es in die K.O.-Runde, im Achtelfinale war jedoch Schluss. Bei den jeweils anderen WMs gab es das Vorrundenaus. Nun konnte sich die Mannschaft von Juan Antonio Pizzi das fünfte Mal qualifizieren und man hofft auf ein erneutes Hoch des saudischen Fußballs.

Text: Steffen Gronwald (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg für die asiatischen Mannschaften ist wesentlich komplizierter, als der der europäischen Teams.
In der ersten Runde spielen die zwölf schlechtesten Nationen Asiens gegeneinander (Hin- und Rückspiel), die Gewinner ziehen in Runde 2 ein. Dort treffen sie auf die übrigen Nationen, unter denen sich auch Saudi-Arabien befand. Aus diesen 40 Mannschaft werden acht Fünfergruppen gelost, in diesen Gruppen werden nach Ligaformat (Hin- und Rückspiel) die Gruppensieger und die vier besten Gruppenzweiten gesucht und gefunden. Diese zwölf Mannschaften spielen im bekannten Modus in zwei Sechsergruppen gegeneinander. In dieser Runde konnte sich Saudia-Arabien als Gruppenzweiter durchsetzen, holte (u.a. gegen Japan und Australien) in 10 Spielen 19 Punkte und hatte ein Torverhältnis von 17:10 vorzuweisen. Dadurch war man direkt für die anstehende WM qualifiziert.

Der Star:
Der absolute Großteil der Mannschaft spielt in der Arabischen Liga, lediglich Salem Al-Dawsari (Villarreal), Yahya Al-Sheri (Leganes) und Fahad Al-Muwallad (Levante) spielen in Spanien. Alle drei wurden jedoch nur ins Ausland verliehen, konnten dort jedoch nicht mal ansatzweise Fuß fassen. Als Star der Mannschaft darf sich Nawaf Al-Abed bezeichnen. Der 28-jährige Mittelfeldmotor von Al-Hilal Riad war mit 9 Scorerpunkten (5T,4V) entscheidend an der Qualifikation zur WM in Russland beteiligt.

Der mögliche Shooting-Star:
WM-Shooting-Stars werde sicherlich nicht unbedingt in dieser Mannschaft gesucht. Das liegt auch daran, dass der Großteil der Mannschaft bereits Mitte/Ende der 20er sind. Dennoch darf sich Fahad Al-Muwallad am ehesten Hoffnungen machen, als junger Spieler zu überzeugen. Immerhin durfte er seit einem Jahr bei DU Levante mittrainieren und hatte so die Chance, höherklassige Fußballluft zu schnuppern. Ob der 23-jährige den „Erwartungen“ allerdings gerecht werden kann, bleibt jedoch abzuwarten.

Der Trainer:
Der Spanier Juan Antonio Pizzi ist seit dem 28.11.2017 Trainer der Saudis. In den sechs Spielen unter seiner Leitung gab es einen Punkteschnitt von 1,83 PpS. Der 49-jährige war zuvor bei der Nationalelf Chiles, schaffte es jedoch dort nur 1 ½ Jahre zu bleiben. Auch der FC Valencia wurde schon von Pizzi geleitet, doch auch diese Zeit war begrenzt und nach einem halben Jahr wieder beendet. Gelingt dem Spanier mit Saudia-Arabien bei der WM eine Überraschung und schafft er es damit, sich selbst wieder mehr ins Gespräch zu bringen?

Stärken und Schwächen:
Der 67. der FIFA-Weltrangliste weiß als Team zu überzeugen. Ohne den ganz großen Star auf und neben dem Platz konnten sich die Saudis in der Qualifikation durchsetzen und Australien hinter sich lassen. Mit viel Einsatz, Temperament und Wille hat man als Einheit zu gefallen gewusst. Dass hierbei kein fußballerischer Leckerbissen entsteht, dürfte jedem bewusst sein, dennoch darf die Mannschaft keinesfalls unterschätzt werden.
Da es jedoch an der internationalen Erfahrung (im bspw. Europäischen Fußball fehlt), kann es durchaus vorkommen, dass sich die Truppe zunächst an das gespielte Tempo gewöhnen muss. Gelingt es den Gegnern das Spiel schnell zu machen, könnten große Löcher in der Hintermannschaft Saudi-Arabiens entstehen.

]]> Der Fußball in Saudi-Arabien erlebte zwischen 1984 und 2006 seine Hochphase. In dieser Zeit war es den Saudis gelungen dreimal die Asienmeisterschaft zu gewinnen (1984,1988, 1996) und sich viermal für die WM zu qualifizieren. Gleich bei der Premiere 1994 ging es in die K.O.-Runde, im Achtelfinale war jedoch Schluss. Bei den jeweils anderen WMs gab es das Vorrundenaus. Nun konnte sich die Mannschaft von Juan Antonio Pizzi das fünfte Mal qualifizieren und man hofft auf ein erneutes Hoch des saudischen Fußballs.

Text: Steffen Gronwald (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg für die asiatischen Mannschaften ist wesentlich komplizierter, als der der europäischen Teams.
In der ersten Runde spielen die zwölf schlechtesten Nationen Asiens gegeneinander (Hin- und Rückspiel), die Gewinner ziehen in Runde 2 ein. Dort treffen sie auf die übrigen Nationen, unter denen sich auch Saudi-Arabien befand. Aus diesen 40 Mannschaft werden acht Fünfergruppen gelost, in diesen Gruppen werden nach Ligaformat (Hin- und Rückspiel) die Gruppensieger und die vier besten Gruppenzweiten gesucht und gefunden. Diese zwölf Mannschaften spielen im bekannten Modus in zwei Sechsergruppen gegeneinander. In dieser Runde konnte sich Saudia-Arabien als Gruppenzweiter durchsetzen, holte (u.a. gegen Japan und Australien) in 10 Spielen 19 Punkte und hatte ein Torverhältnis von 17:10 vorzuweisen. Dadurch war man direkt für die anstehende WM qualifiziert.

Der Star:
Der absolute Großteil der Mannschaft spielt in der Arabischen Liga, lediglich Salem Al-Dawsari (Villarreal), Yahya Al-Sheri (Leganes) und Fahad Al-Muwallad (Levante) spielen in Spanien. Alle drei wurden jedoch nur ins Ausland verliehen, konnten dort jedoch nicht mal ansatzweise Fuß fassen. Als Star der Mannschaft darf sich Nawaf Al-Abed bezeichnen. Der 28-jährige Mittelfeldmotor von Al-Hilal Riad war mit 9 Scorerpunkten (5T,4V) entscheidend an der Qualifikation zur WM in Russland beteiligt.

Der mögliche Shooting-Star:
WM-Shooting-Stars werde sicherlich nicht unbedingt in dieser Mannschaft gesucht. Das liegt auch daran, dass der Großteil der Mannschaft bereits Mitte/Ende der 20er sind. Dennoch darf sich Fahad Al-Muwallad am ehesten Hoffnungen machen, als junger Spieler zu überzeugen. Immerhin durfte er seit einem Jahr bei DU Levante mittrainieren und hatte so die Chance, höherklassige Fußballluft zu schnuppern. Ob der 23-jährige den „Erwartungen“ allerdings gerecht werden kann, bleibt jedoch abzuwarten.

Der Trainer:
Der Spanier Juan Antonio Pizzi ist seit dem 28.11.2017 Trainer der Saudis. In den sechs Spielen unter seiner Leitung gab es einen Punkteschnitt von 1,83 PpS. Der 49-jährige war zuvor bei der Nationalelf Chiles, schaffte es jedoch dort nur 1 ½ Jahre zu bleiben. Auch der FC Valencia wurde schon von Pizzi geleitet, doch auch diese Zeit war begrenzt und nach einem halben Jahr wieder beendet. Gelingt dem Spanier mit Saudia-Arabien bei der WM eine Überraschung und schafft er es damit, sich selbst wieder mehr ins Gespräch zu bringen?

Stärken und Schwächen:
Der 67. der FIFA-Weltrangliste weiß als Team zu überzeugen. Ohne den ganz großen Star auf und neben dem Platz konnten sich die Saudis in der Qualifikation durchsetzen und Australien hinter sich lassen. Mit viel Einsatz, Temperament und Wille hat man als Einheit zu gefallen gewusst. Dass hierbei kein fußballerischer Leckerbissen entsteht, dürfte jedem bewusst sein, dennoch darf die Mannschaft keinesfalls unterschätzt werden.
Da es jedoch an der internationalen Erfahrung (im bspw. Europäischen Fußball fehlt), kann es durchaus vorkommen, dass sich die Truppe zunächst an das gespielte Tempo gewöhnen muss. Gelingt es den Gegnern das Spiel schnell zu machen, könnten große Löcher in der Hintermannschaft Saudi-Arabiens entstehen.

Der Fußball in Saudi-Arabien erlebte zwischen 1984 und 2006 seine Hochphase. In dieser Zeit war es den Saudis gelungen dreimal die Asienmeisterschaft zu gewinnen (1984,1988, 1996) und sich viermal für die WM zu qualifizieren. Gleich bei der Premiere 1994 ging es in die K.O.-Runde, im Achtelfinale war jedoch Schluss. Bei den jeweils anderen WMs gab es das Vorrundenaus. Nun konnte sich die Mannschaft von Juan Antonio Pizzi das fünfte Mal qualifizieren und man hofft auf ein erneutes Hoch des saudischen Fußballs.

Text: Steffen Gronwald (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Der Weg für die asiatischen Mannschaften ist wesentlich komplizierter, als der der europäischen Teams.
In der ersten Runde spielen die zwölf schlechtesten Nationen Asiens gegeneinander (Hin- und Rückspiel), die Gewinner ziehen in Runde 2 ein. Dort treffen sie auf die übrigen Nationen, unter denen sich auch Saudi-Arabien befand. Aus diesen 40 Mannschaft werden acht Fünfergruppen gelost, in diesen Gruppen werden nach Ligaformat (Hin- und Rückspiel) die Gruppensieger und die vier besten Gruppenzweiten gesucht und gefunden. Diese zwölf Mannschaften spielen im bekannten Modus in zwei Sechsergruppen gegeneinander. In dieser Runde konnte sich Saudia-Arabien als Gruppenzweiter durchsetzen, holte (u.a. gegen Japan und Australien) in 10 Spielen 19 Punkte und hatte ein Torverhältnis von 17:10 vorzuweisen. Dadurch war man direkt für die anstehende WM qualifiziert.

Der Star:
Der absolute Großteil der Mannschaft spielt in der Arabischen Liga, lediglich Salem Al-Dawsari (Villarreal), Yahya Al-Sheri (Leganes) und Fahad Al-Muwallad (Levante) spielen in Spanien. Alle drei wurden jedoch nur ins Ausland verliehen, konnten dort jedoch nicht mal ansatzweise Fuß fassen. Als Star der Mannschaft darf sich Nawaf Al-Abed bezeichnen. Der 28-jährige Mittelfeldmotor von Al-Hilal Riad war mit 9 Scorerpunkten (5T,4V) entscheidend an der Qualifikation zur WM in Russland beteiligt.

Der mögliche Shooting-Star:
WM-Shooting-Stars werde sicherlich nicht unbedingt in dieser Mannschaft gesucht. Das liegt auch daran, dass der Großteil der Mannschaft bereits Mitte/Ende der 20er sind. Dennoch darf sich Fahad Al-Muwallad am ehesten Hoffnungen machen, als junger Spieler zu überzeugen. Immerhin durfte er seit einem Jahr bei DU Levante mittrainieren und hatte so die Chance, höherklassige Fußballluft zu schnuppern. Ob der 23-jährige den „Erwartungen“ allerdings gerecht werden kann, bleibt jedoch abzuwarten.

Der Trainer:
Der Spanier Juan Antonio Pizzi ist seit dem 28.11.2017 Trainer der Saudis. In den sechs Spielen unter seiner Leitung gab es einen Punkteschnitt von 1,83 PpS. Der 49-jährige war zuvor bei der Nationalelf Chiles, schaffte es jedoch dort nur 1 ½ Jahre zu bleiben. Auch der FC Valencia wurde schon von Pizzi geleitet, doch auch diese Zeit war begrenzt und nach einem halben Jahr wieder beendet. Gelingt dem Spanier mit Saudia-Arabien bei der WM eine Überraschung und schafft er es damit, sich selbst wieder mehr ins Gespräch zu bringen?

Stärken und Schwächen:
Der 67. der FIFA-Weltrangliste weiß als Team zu überzeugen. Ohne den ganz großen Star auf und neben dem Platz konnten sich die Saudis in der Qualifikation durchsetzen und Australien hinter sich lassen. Mit viel Einsatz, Temperament und Wille hat man als Einheit zu gefallen gewusst. Dass hierbei kein fußballerischer Leckerbissen entsteht, dürfte jedem bewusst sein, dennoch darf die Mannschaft keinesfalls unterschätzt werden.
Da es jedoch an der internationalen Erfahrung (im bspw. Europäischen Fußball fehlt), kann es durchaus vorkommen, dass sich die Truppe zunächst an das gespielte Tempo gewöhnen muss. Gelingt es den Gegnern das Spiel schnell zu machen, könnten große Löcher in der Hintermannschaft Saudi-Arabiens entstehen.

Kick in Russ clean No no no 5:19 5:19 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Teamcheck: Russland https://meinsportradio.de/2018/05/31/teamcheck-russland/ Thu, 31 May 2018 08:42:28 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21122 Ägypten,Fußball,Gruppe A,Russland,Saudi-Arabien,Uruguay,WM 2018,wmfeatured1 Bisher hat in der Geschichte der Weltmeisterschaften erst einmal ein Gastgeber die K.o.-Runde verpasst – Südafrika 2010. Das soll den Russen bei der Heim-WM nicht passieren. Glücklicherweise wurde es für die „Sbornaja“ bei der Gruppenauslosung nicht ganz so böse.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Als Gastgeber war die russische Nationalmannschaft direkt qualifiziert. Testspiele gab es natürlich trotzdem – u.a. verlor Russland dabei mit 0:3 gegen Brasilien, unterlag Frankreich mit 1:3. Russland hatte gerade gegen die Topnationen große Schwierigkeiten, wird vor dem Turnier noch einmal zulegen müssen.

Der Star:
Einen wirklichen Star bei der russischen Nationalmannschaft auszumachen, ist durchaus sehr schwer. Die Mannschaft ist relativ ausgeglichen besetzt, die „Topstars“ der Vergangenheit haben, wie beispielsweise Igor Akinfeev, mittlerweile Probleme mit konstant guten Leistungen. Zudem fehlt beispielsweise ein Spieler wie Kokorin. Sollte man sich aber doch auf DEN Star festlegen müssen, dürfte Alan Dzagoev von ZSKA Moskau ein heißer Kandidat Dafür sein. Dzagoev wird seit Jahren mit einem Wechsel nach Mitteleuropa in Verbindung gebracht, spielt aber immer noch in Russland. Diese Entscheidung wird durchaus häufig kritisiert. Dzagoev ist jedenfalls in der Lage die Offensive zu beleben, für kreative Momente zu sorgen. Er absolvierte 36 Pflichtspiele in der abgelaufenen Saison, dabei gelangen ihm 7 Tore und 8 Vorlagen, auch wenn man ihn nicht auf seine Statistiken reduzieren sollte, da Dzagoev mittlerweile deutlich defensiver agiert, mehr für den Aufbau tut und somit einen größeren Einfluss auf das gesamte Spieltempo hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Hierbei kann man das „möglich“ streiten. Wenn ein Spieler im russischen Kader das Zeug zum Shooting-Star hat, dann ist das Dzagoevs Teamkollege Aleksandr Golovin. Der 21-jährige stammt aus der Jugend von ZSKA Moskau, stand in 43 Spielen auf dem Platz und erzielte 7 Tore bei 6 Torvorlagen. Golovin besticht durch seine Dynamik und seine hervorragende Technik, ist schon jetzt sehr konstant und spielt teilweise instinktiv, macht auch in Bedrängnis wenige Fehler. Auf ihm lastet im Gegensatz zu Spielern wie Dzagoev aber nicht der große Druck, sodass er durch einen Schuss Unbekümmertheit eine ganz wichtige Rolle spielen kann, damit die „Sbornaja“ ihre Ziele erreicht. Und das bedeutet mindestens das Erreichen des Achtelfinals.

Der Trainer:
Stanislav Cherchesov ist eine wahre Koryphäe. Der 54-jährige kam in seiner Karriere schon sehr viel herum, war als Spieler unter anderem für Sparta Moskau, Dynamo Dresden und den FC Tirol aktiv, sammelte als Trainer ebenfalls Erfahrungen in Tirol, coachte später Spartak Moskau, Amkar Perm, Dinamo Moskau und Legia Warschau. Seit August 2016 trainiert der die russische Nationalmannschaft, sein Vertrag läuft nach der Weltmeisterschaft aus. Bisher sammelte er in 18 Spielen eine durchschnittliche Punktzahl von 1,11 – was nicht gerade für Begeisterung sorgt. Allerdings waren, wie erwähnt, einige Gegner auch sehr stark. Es ist schwierig einzuschätzen, wo die Elf von Cherchesov zurzeit steht. Vielleicht weiß er es selbst noch nicht so genau…

Stärken und Schwächen:
Russland geht mit Euphorie in dieses Turnier und hatte lange Zeit sich in Ruhe auf die Heim-WM vorzubereiten, zudem ist der Trainer sehr erfahren und der Kader mit Talenten und erfahrenen Spielern ausgestattet. Klar ist aber: Dass die russische Mannschaft in den letzten Jahren keine ernsthafte Wettkampfpraxis hatte, ist sicherlich kein Vorteil. Auch die „schwache“ russische Liga, die hohen Erwartungen der Fans und die Verletzungsprobleme sind nicht gerade ideal. Ansonsten gibt es tatsächlich den ein oder anderen richtig guten Fußballer in den Reihen der russischen Mannschaft, die „alten Haudegen“ in der Innenverteidigung wurden zwar ersetzt, aber die Individuelle Klasse ist trotzdem auf dieser Position nicht besonders hoch. Aufgrund des Heimvorteils und der machbaren Gruppe ist die K.O.-Runde aber doch sehr gut möglich.

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Bisher hat in der Geschichte der Weltmeisterschaften erst einmal ein Gastgeber die K.o.-Runde verpasst – Südafrika 2010. Das soll den Russen bei der Heim-WM nicht passieren. Glücklicherweise wurde es für die „Sbornaja“ bei der Gruppenauslosung nicht ganz so böse.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Als Gastgeber war die russische Nationalmannschaft direkt qualifiziert. Testspiele gab es natürlich trotzdem – u.a. verlor Russland dabei mit 0:3 gegen Brasilien, unterlag Frankreich mit 1:3. Russland hatte gerade gegen die Topnationen große Schwierigkeiten, wird vor dem Turnier noch einmal zulegen müssen.

Der Star:
Einen wirklichen Star bei der russischen Nationalmannschaft auszumachen, ist durchaus sehr schwer. Die Mannschaft ist relativ ausgeglichen besetzt, die „Topstars“ der Vergangenheit haben, wie beispielsweise Igor Akinfeev, mittlerweile Probleme mit konstant guten Leistungen. Zudem fehlt beispielsweise ein Spieler wie Kokorin. Sollte man sich aber doch auf DEN Star festlegen müssen, dürfte Alan Dzagoev von ZSKA Moskau ein heißer Kandidat Dafür sein. Dzagoev wird seit Jahren mit einem Wechsel nach Mitteleuropa in Verbindung gebracht, spielt aber immer noch in Russland. Diese Entscheidung wird durchaus häufig kritisiert. Dzagoev ist jedenfalls in der Lage die Offensive zu beleben, für kreative Momente zu sorgen. Er absolvierte 36 Pflichtspiele in der abgelaufenen Saison, dabei gelangen ihm 7 Tore und 8 Vorlagen, auch wenn man ihn nicht auf seine Statistiken reduzieren sollte, da Dzagoev mittlerweile deutlich defensiver agiert, mehr für den Aufbau tut und somit einen größeren Einfluss auf das gesamte Spieltempo hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Hierbei kann man das „möglich“ streiten. Wenn ein Spieler im russischen Kader das Zeug zum Shooting-Star hat, dann ist das Dzagoevs Teamkollege Aleksandr Golovin. Der 21-jährige stammt aus der Jugend von ZSKA Moskau, stand in 43 Spielen auf dem Platz und erzielte 7 Tore bei 6 Torvorlagen. Golovin besticht durch seine Dynamik und seine hervorragende Technik, ist schon jetzt sehr konstant und spielt teilweise instinktiv, macht auch in Bedrängnis wenige Fehler. Auf ihm lastet im Gegensatz zu Spielern wie Dzagoev aber nicht der große Druck, sodass er durch einen Schuss Unbekümmertheit eine ganz wichtige Rolle spielen kann, damit die „Sbornaja“ ihre Ziele erreicht. Und das bedeutet mindestens das Erreichen des Achtelfinals.

Der Trainer:
Stanislav Cherchesov ist eine wahre Koryphäe. Der 54-jährige kam in seiner Karriere schon sehr viel herum, war als Spieler unter anderem für Sparta Moskau, Dynamo Dresden und den FC Tirol aktiv, sammelte als Trainer ebenfalls Erfahrungen in Tirol, coachte später Spartak Moskau, Amkar Perm, Dinamo Moskau und Legia Warschau. Seit August 2016 trainiert der die russische Nationalmannschaft, sein Vertrag läuft nach der Weltmeisterschaft aus. Bisher sammelte er in 18 Spielen eine durchschnittliche Punktzahl von 1,11 – was nicht gerade für Begeisterung sorgt. Allerdings waren, wie erwähnt, einige Gegner auch sehr stark. Es ist schwierig einzuschätzen, wo die Elf von Cherchesov zurzeit steht. Vielleicht weiß er es selbst noch nicht so genau…

Stärken und Schwächen:
Russland geht mit Euphorie in dieses Turnier und hatte lange Zeit sich in Ruhe auf die Heim-WM vorzubereiten, zudem ist der Trainer sehr erfahren und der Kader mit Talenten und erfahrenen Spielern ausgestattet. Klar ist aber: Dass die russische Mannschaft in den letzten Jahren keine ernsthafte Wettkampfpraxis hatte, ist sicherlich kein Vorteil. Auch die „schwache“ russische Liga, die hohen Erwartungen der Fans und die Verletzungsprobleme sind nicht gerade ideal. Ansonsten gibt es tatsächlich den ein oder anderen richtig guten Fußballer in den Reihen der russischen Mannschaft, die „alten Haudegen“ in der Innenverteidigung ]]> Bisher hat in der Geschichte der Weltmeisterschaften erst einmal ein Gastgeber die K.o.-Runde verpasst – Südafrika 2010. Das soll den Russen bei der Heim-WM nicht passieren. Glücklicherweise wurde es für die „Sbornaja“ bei der Gruppenauslosung nicht ganz so böse.

Text: Manuel Behlert (90PLUS)

Der Weg zur WM:
Als Gastgeber war die russische Nationalmannschaft direkt qualifiziert. Testspiele gab es natürlich trotzdem – u.a. verlor Russland dabei mit 0:3 gegen Brasilien, unterlag Frankreich mit 1:3. Russland hatte gerade gegen die Topnationen große Schwierigkeiten, wird vor dem Turnier noch einmal zulegen müssen.

Der Star:
Einen wirklichen Star bei der russischen Nationalmannschaft auszumachen, ist durchaus sehr schwer. Die Mannschaft ist relativ ausgeglichen besetzt, die „Topstars“ der Vergangenheit haben, wie beispielsweise Igor Akinfeev, mittlerweile Probleme mit konstant guten Leistungen. Zudem fehlt beispielsweise ein Spieler wie Kokorin. Sollte man sich aber doch auf DEN Star festlegen müssen, dürfte Alan Dzagoev von ZSKA Moskau ein heißer Kandidat Dafür sein. Dzagoev wird seit Jahren mit einem Wechsel nach Mitteleuropa in Verbindung gebracht, spielt aber immer noch in Russland. Diese Entscheidung wird durchaus häufig kritisiert. Dzagoev ist jedenfalls in der Lage die Offensive zu beleben, für kreative Momente zu sorgen. Er absolvierte 36 Pflichtspiele in der abgelaufenen Saison, dabei gelangen ihm 7 Tore und 8 Vorlagen, auch wenn man ihn nicht auf seine Statistiken reduzieren sollte, da Dzagoev mittlerweile deutlich defensiver agiert, mehr für den Aufbau tut und somit einen größeren Einfluss auf das gesamte Spieltempo hat.

Der mögliche Shooting-Star:
Hierbei kann man das „möglich“ streiten. Wenn ein Spieler im russischen Kader das Zeug zum Shooting-Star hat, dann ist das Dzagoevs Teamkollege Aleksandr Golovin. Der 21-jährige stammt aus der Jugend von ZSKA Moskau, stand in 43 Spielen auf dem Platz und erzielte 7 Tore bei 6 Torvorlagen. Golovin besticht durch seine Dynamik und seine hervorragende Technik, ist schon jetzt sehr konstant und spielt teilweise instinktiv, macht auch in Bedrängnis wenige Fehler. Auf ihm lastet im Gegensatz zu Spielern wie Dzagoev aber nicht der große Druck, sodass er durch einen Schuss Unbekümmertheit eine ganz wichtige Rolle spielen kann, damit die „Sbornaja“ ihre Ziele erreicht. Und das bedeutet mindestens das Erreichen des Achtelfinals.

Der Trainer:
Stanislav Cherchesov ist eine wahre Koryphäe. Der 54-jährige kam in seiner Karriere schon sehr viel herum, war als Spieler unter anderem für Sparta Moskau, Dynamo Dresden und den FC Tirol aktiv, sammelte als Trainer ebenfalls Erfahrungen in Tirol, coachte später Spartak Moskau, Amkar Perm, Dinamo Moskau und Legia Warschau. Seit August 2016 trainiert der die russische Nationalmannschaft, sein Vertrag läuft nach der Weltmeisterschaft aus. Bisher sammelte er in 18 Spielen eine durchschnittliche Punktzahl von 1,11 – was nicht gerade für Begeisterung sorgt. Allerdings waren, wie erwähnt, einige Gegner auch sehr stark. Es ist schwierig einzuschätzen, wo die Elf von Cherchesov zurzeit steht. Vielleicht weiß er es selbst noch nicht so genau…

Stärken und Schwächen:
Russland geht mit Euphorie in dieses Turnier und hatte lange Zeit sich in Ruhe auf die Heim-WM vorzubereiten, zudem ist der Trainer sehr erfahren und der Kader mit Talenten und erfahrenen Spielern ausgestattet. Klar ist aber: Dass die russische Mannschaft in den letzten Jahren keine ernsthafte Wettkampfpraxis hatte, ist sicherlich kein Vorteil. Auch die „schwache“ russische Liga, die hohen Erwartungen der Fans und die Verletzungsprobleme sind nicht gerade ideal. Ansonsten gibt es tatsächlich den ein oder anderen richtig guten Fußballer in den Reihen der russischen Mannschaft, die „alten Haudegen“ in der Innenverteidigung ]]> Kick in Russ clean No no no 5:44 5:44 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de „Neuer“ Kapitän für Jogi? https://meinsportradio.de/2018/05/31/neuer-kapitaen-fuer-jogi/ Thu, 31 May 2018 07:34:39 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21093 DFB-Team,Die Mannschaft,featuredRight5,Fußball,Jogi Löw,Manuel Neuer,Mesut Özil,Russland,Sami Khedira,WM 2018,wmfeatured2 Im DFB-Trainingslager in Eppan stand Manuel Neuer gestern in einem Trainings-Testspiel gestern 70 Minuten auf dem Feld und zeigte einige gute Paraden. Was bedeutet das für seine WM-Chancen? Thomas Schneider, der DFB-Co-Trainer, äußerte sich dazu in der Pressekonferenz. Sollte Neuer nicht mit nach Russland können, würde Sami Khedira als Kapitän einspringen. Dabei wollte der vor drei Jahren schon seine Karriere beenden. Malte Asmus fasst die Ereignisse gestern im Lager der deutschen Mannschaft in Südtirol zusammen.

]]> Im DFB-Trainingslager in Eppan stand Manuel Neuer gestern in einem Trainings-Testspiel gestern 70 Minuten auf dem Feld und zeigte einige gute Paraden. Was bedeutet das für seine WM-Chancen? Thomas Schneider, der DFB-Co-Trainer, äußerte sich dazu in der Pressekonferenz. Sollte Neuer nicht mit nach Russland können, würde Sami Khedira als Kapitän einspringen. Dabei wollte der vor drei Jahren schon seine Karriere beenden. Malte Asmus fasst die Ereignisse gestern im Lager der deutschen Mannschaft in Südtirol zusammen.

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Im DFB-Trainingslager in Eppan stand Manuel Neuer gestern in einem Trainings-Testspiel gestern 70 Minuten auf dem Feld und zeigte einige gute Paraden. Was bedeutet das für seine WM-Chancen? Thomas Schneider, der DFB-Co-Trainer, äußerte sich dazu in der Pressekonferenz. Sollte Neuer nicht mit nach Russland können, würde Sami Khedira als Kapitän einspringen. Dabei wollte der vor drei Jahren schon seine Karriere beenden. Malte Asmus fasst die Ereignisse gestern im Lager der deutschen Mannschaft in Südtirol zusammen.

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Kick in Russ clean No no no 6:21 6:21 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
Heynemann: WM-Schiris & VAR https://meinsportradio.de/2018/05/29/heynemann-wm-schiris-var/ Tue, 29 May 2018 07:27:19 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=21047 Bernd Heynemann,Fußball,Russland,Schiedsrichter,Videoschiedsrichter,WM 2018 32 Nationalteams sind bei der WM 2018 in Russland dabei – aber strenggenommen mischt ja noch ein 33. Team mit – das der Schiedsrichter. 36 Schiedsrichter aus 35 Nationen sind für das Turnier nominiert, dazu kommen noch einmal 13 Referees, die ausschließlich aus Videoschiedsrichter eingeplant sind. Aus Deutschland sind Felix Brych mit seinem Team für Einsätze auf dem Feld nominiert und Felix Zwayer und Bastian Dankert dürfen als Videoschiedsrichter ran. Wir blicken hier auf meinsportradio.de etwas genauer auf dieses 33. Team, das dann ja auch während der vier Wochen in Russland stark in den Fokus rücken wird. Vor allem der erstmalige Videoeinsatz bei der WM wirft Fragen auf. Fragen, die wir diskutieren wollen mit Bernd Heynemann. Selbst lange Jahre Schiedrichter auf allerhöchstem Niveau, Schiedsrichter des Jahres 1998 in Deutschland und aktuell regelmäßiger Experte bei den Kollegen von sport1.

Dieses Interview wurde uns ermöglich von Andrea Kummer, der Athleten- und Experten-Agentur.

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32 Nationalteams sind bei der WM 2018 in Russland dabei – aber strenggenommen mischt ja noch ein 33. Team mit – das der Schiedsrichter. 36 Schiedsrichter aus 35 Nationen sind für das Turnier nominiert, dazu kommen noch einmal 13 Referees, die ausschließlich aus Videoschiedsrichter eingeplant sind. Aus Deutschland sind Felix Brych mit seinem Team für Einsätze auf dem Feld nominiert und Felix Zwayer und Bastian Dankert dürfen als Videoschiedsrichter ran. Wir blicken hier auf meinsportradio.de etwas genauer auf dieses 33. Team, das dann ja auch während der vier Wochen in Russland stark in den Fokus rücken wird. Vor allem der erstmalige Videoeinsatz bei der WM wirft Fragen auf. Fragen, die wir diskutieren wollen mit Bernd Heynemann. Selbst lange Jahre Schiedrichter auf allerhöchstem Niveau, Schiedsrichter des Jahres 1998 in Deutschland und aktuell regelmäßiger Experte bei den Kollegen von sport1.

Dieses Interview wurde uns ermöglich von Andrea Kummer, der Athleten- und Experten-Agentur.

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32 Nationalteams sind bei der WM 2018 in Russland dabei – aber strenggenommen mischt ja noch ein 33. Team mit – das der Schiedsrichter. 36 Schiedsrichter aus 35 Nationen sind für das Turnier nominiert, dazu kommen noch einmal 13 Referees, die ausschließlich aus Videoschiedsrichter eingeplant sind. Aus Deutschland sind Felix Brych mit seinem Team für Einsätze auf dem Feld nominiert und Felix Zwayer und Bastian Dankert dürfen als Videoschiedsrichter ran. Wir blicken hier auf meinsportradio.de etwas genauer auf dieses 33. Team, das dann ja auch während der vier Wochen in Russland stark in den Fokus rücken wird. Vor allem der erstmalige Videoeinsatz bei der WM wirft Fragen auf. Fragen, die wir diskutieren wollen mit Bernd Heynemann. Selbst lange Jahre Schiedrichter auf allerhöchstem Niveau, Schiedsrichter des Jahres 1998 in Deutschland und aktuell regelmäßiger Experte bei den Kollegen von sport1.

Dieses Interview wurde uns ermöglich von Andrea Kummer, der Athleten- und Experten-Agentur.

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Kick in Russ clean No no no 12:18 12:18 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 2014 https://meinsportradio.de/2018/05/27/wm-in-60-sekunden-2014/ Sun, 27 May 2018 05:20:26 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20938 Brasilien,FIFA,Fußball,Mario Götze,Russland,Weltmeister,WM 2014,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2014 in Brasilien. Hach, die deutschen Sternstunden von Brasilien 2014 … Wer erinnert sich nicht gerne an das 7:1 im Halbfinale gegen den Gastgeber oder dann war da ja im Finale gegen Argentinien noch … Götzes einer, bzw. einziger Moment.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2014 in Brasilien. Hach, die deutschen Sternstunden von Brasilien 2014 … Wer erinnert sich nicht gerne an das 7:1 im Halbfinale gegen den Gastgeber oder dann war da ja im Finale gegen Argentinien noch … Götzes einer, bzw. einziger Moment.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2014 in Brasilien. Hach, die deutschen Sternstunden von Brasilien 2014 … Wer erinnert sich nicht gerne an das 7:1 im Halbfinale gegen den Gastgeber oder dann war da ja im Finale gegen Argentinien noch … Götzes einer, bzw. einziger Moment.

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Kick in Russ clean No no no 1:34 1:34 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 2010 https://meinsportradio.de/2018/05/27/wm-in-60-sekunden-2010/ Sun, 27 May 2018 05:15:54 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20936 Deutschland,FIFA,Fußball,Holland,Russland,Südafrika,WM 2010,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2010 in Südafrika. Diego Maradona lernt Thomas Müller kennen – auf die harte Tour. Auf die versuchen es auch die Holländer … mal wieder erfolglos am Ende.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2010 in Südafrika. Diego Maradona lernt Thomas Müller kennen – auf die harte Tour. Auf die versuchen es auch die Holländer … mal wieder erfolglos am Ende.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2010 in Südafrika. Diego Maradona lernt Thomas Müller kennen – auf die harte Tour. Auf die versuchen es auch die Holländer … mal wieder erfolglos am Ende.

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Kick in Russ clean No no no 1:32 1:32 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 2006 https://meinsportradio.de/2018/05/27/wm-in-60-sekunden-2006/ Sun, 27 May 2018 05:10:00 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20934 Deutschland,Franz Beckenbauer,Fußball,Italien,Russland,Sommermärchen,WM 2006,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2006 in Deutschland. Das Sommermärchen 2006 … Die Welt zu Gast bei Freunden … Jaja, schön wars schon. Aber ja leider wohl auch nicht ganz sauber.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2006 in Deutschland. Das Sommermärchen 2006 … Die Welt zu Gast bei Freunden … Jaja, schön wars schon. Aber ja leider wohl auch nicht ganz sauber.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2006 in Deutschland. Das Sommermärchen 2006 … Die Welt zu Gast bei Freunden … Jaja, schön wars schon. Aber ja leider wohl auch nicht ganz sauber.

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Kick in Russ clean No no no 1:26 1:26 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 2002 https://meinsportradio.de/2018/05/27/wm-in-60-sekunden-2002/ Sun, 27 May 2018 05:00:09 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20932 DFB,FIFA,Frankreich,Fußball,Japan,Rudi Völler,Russland,Südkorea,WM 2002,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2002 in Japan und Südkorea. Dort setzte keiner einen Pfifferling auf die deutsche Mannschaft. Doch die spielte sich ins Finale. Wie 1986 – nur ohne Puff und Zank.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2002 in Japan und Südkorea. Dort setzte keiner einen Pfifferling auf die deutsche Mannschaft. Doch die spielte sich ins Finale. Wie 1986 – nur ohne Puff und Zank.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 2002 in Japan und Südkorea. Dort setzte keiner einen Pfifferling auf die deutsche Mannschaft. Doch die spielte sich ins Finale. Wie 1986 – nur ohne Puff und Zank.

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Kick in Russ clean No no no 1:32 1:32 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1998 https://meinsportradio.de/2018/05/26/wm-in-60-sekunden-1998/ Sat, 26 May 2018 05:15:03 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20930 FIFA,Frankreich,Fußball,Paris,Russland,WM 1998,WM 2018,wmfeatured5 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1998 in Frankreich. Die Franzosen schrieben Geschichte und die Deutschen die ganz miesen Schlagzeilen. In allen Bereichen.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1998 in Frankreich. Die Franzosen schrieben Geschichte und die Deutschen die ganz miesen Schlagzeilen. In allen Bereichen.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1998 in Frankreich. Die Franzosen schrieben Geschichte und die Deutschen die ganz miesen Schlagzeilen. In allen Bereichen.

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Kick in Russ clean No no no 1:21 1:21 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1994 https://meinsportradio.de/2018/05/26/wm-in-60-sekunden-1994/ Sat, 26 May 2018 05:05:15 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20928 Egidius Braun,EM 1994,FIFA,Fußball,Russland,Skandal,Stefan Effenberg,USA,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1994 in den USA. Fußballerisch spielte die Nationalmannschaft dürftig. Aber wenigstens in Sachen Anstand und Moral sollte sie in den USA vorbildlich auftreten. Dafür sorgte Egidius Braun höchstpersönlich.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1994 in den USA. Fußballerisch spielte die Nationalmannschaft dürftig. Aber wenigstens in Sachen Anstand und Moral sollte sie in den USA vorbildlich auftreten. Dafür sorgte Egidius Braun höchstpersönlich.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1994 in den USA. Fußballerisch spielte die Nationalmannschaft dürftig. Aber wenigstens in Sachen Anstand und Moral sollte sie in den USA vorbildlich auftreten. Dafür sorgte Egidius Braun höchstpersönlich.

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Kick in Russ clean No no no 1:22 1:22 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1990 https://meinsportradio.de/2018/05/26/wm-in-60-sekunden-1990/ Sat, 26 May 2018 05:00:55 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20926 Andreas Brehme,DFB,FIFA,Fußball,Italien,Roger Milla,Russland,Toto Schillaci,WM 1990,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1990 in Italien. Was für ein italienischer Sommer 1990. Roger Milla tanzte mit der Eckfahne, die irren Augen von Toto Schillaci verfolgten einen bis in die Träume – und ein Mann schoss Deutschland ganz humorlos im WM-Finale gegen Argentinien zur Revanche und zum Titel.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1990 in Italien. Was für ein italienischer Sommer 1990. Roger Milla tanzte mit der Eckfahne, die irren Augen von Toto Schillaci verfolgten einen bis in die Träume – und ein Mann schoss Deutschland ganz humorlos im WM-Finale gegen Argentinien zur Revanche und zum Titel.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1990 in Italien. Was für ein italienischer Sommer 1990. Roger Milla tanzte mit der Eckfahne, die irren Augen von Toto Schillaci verfolgten einen bis in die Träume – und ein Mann schoss Deutschland ganz humorlos im WM-Finale gegen Argentinien zur Revanche und zum Titel.

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Kick in Russ clean No no no 1:35 1:35 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
T-Frage: Was ist mit Neuer? https://meinsportradio.de/2018/05/25/t-frage-was-ist-mit-neuer/ Fri, 25 May 2018 07:43:54 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20985 Fußball,Jogi Löw,Manuel Neuer,Marc-Andre Ter Stegen,Russland,T-Frage,Trainingslager,WM 2018,wmfeatured1,ZDF Derzeit verleiht Jogi Löw seiner Nationalmannschaft den Feinschliff für das WM-Turnier in Russland. Dazu ist der DFB-Tross nach Südtirol gereist – und mit ihr natürlich der komplette Medientross. Und der richtet seine Augen dieser Tage vor allem auf Manuel Neuer. Wie macht er sich? Wird er rechtzeitig fit, kann er mit nach Russland? Und wie ist Situation um Manuel Neuer eigentlich für Marc-André ter Stegen? ZDF-Reporter Thomas Skulski hat das Training gestern in Eppan unter die Lupe genommen und hat im morgenmagazin seine Eindrücke nach der kompletten Trainingseinheit mit Neuer geschildert. Außerdem präsentiert euch Malte Asmus auch noch die Sicht des Bundestrainers zum aktuellen Stand in der T-Frage.

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Derzeit verleiht Jogi Löw seiner Nationalmannschaft den Feinschliff für das WM-Turnier in Russland. Dazu ist der DFB-Tross nach Südtirol gereist – und mit ihr natürlich der komplette Medientross. Und der richtet seine Augen dieser Tage vor allem auf Manuel Neuer. Wie macht er sich? Wird er rechtzeitig fit, kann er mit nach Russland? Und wie ist Situation um Manuel Neuer eigentlich für Marc-André ter Stegen? ZDF-Reporter Thomas Skulski hat das Training gestern in Eppan unter die Lupe genommen und hat im morgenmagazin seine Eindrücke nach der kompletten Trainingseinheit mit Neuer geschildert. Außerdem präsentiert euch Malte Asmus auch noch die Sicht des Bundestrainers zum aktuellen Stand in der T-Frage.

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Derzeit verleiht Jogi Löw seiner Nationalmannschaft den Feinschliff für das WM-Turnier in Russland. Dazu ist der DFB-Tross nach Südtirol gereist – und mit ihr natürlich der komplette Medientross. Und der richtet seine Augen dieser Tage vor allem auf Manuel Neuer. Wie macht er sich? Wird er rechtzeitig fit, kann er mit nach Russland? Und wie ist Situation um Manuel Neuer eigentlich für Marc-André ter Stegen? ZDF-Reporter Thomas Skulski hat das Training gestern in Eppan unter die Lupe genommen und hat im morgenmagazin seine Eindrücke nach der kompletten Trainingseinheit mit Neuer geschildert. Außerdem präsentiert euch Malte Asmus auch noch die Sicht des Bundestrainers zum aktuellen Stand in der T-Frage.

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Kick in Russ clean No no no 6:23 6:23 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1986 https://meinsportradio.de/2018/05/25/wm-in-60-sekunden-1986/ Fri, 25 May 2018 05:15:13 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20924 DFB,Diego Maradona,FIFA,Franz Beckenbauer,Fußball,Mexiko,Russland,Suppenkasper,Uli Stein,WM 1986,WM 2018 n unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1986 in Mexiko und um deutsche Eskapaden, einen handspielenden Argentinier und den mies gelaunten Beckenbauer.

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n unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1986 in Mexiko und um deutsche Eskapaden, einen handspielenden Argentinier und den mies gelaunten Beckenbauer.

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n unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1986 in Mexiko und um deutsche Eskapaden, einen handspielenden Argentinier und den mies gelaunten Beckenbauer.

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Kick in Russ clean No no no 1:37 1:37 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1982 https://meinsportradio.de/2018/05/25/wm-in-60-sekunden-1982/ Fri, 25 May 2018 05:10:55 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20921 Deutschland,DFB,FIFA,Fußball,Russland,Spanien,WM 1982,WM 2018 n unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1982 in Spanien. Die war kein Ruhmesblatt für Deutschland – in keinster Weise, trotz des Vize-Weltmeistertitels.

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n unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1982 in Spanien. Die war kein Ruhmesblatt für Deutschland – in keinster Weise, trotz des Vize-Weltmeistertitels.

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n unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1982 in Spanien. Die war kein Ruhmesblatt für Deutschland – in keinster Weise, trotz des Vize-Weltmeistertitels.

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Kick in Russ clean No no no 1:26 1:26 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1978 https://meinsportradio.de/2018/05/25/wm-in-60-sekunden-1978/ Fri, 25 May 2018 05:05:07 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20919 Argentinien,Cesar Luis Menotti,Deutschland,Edi Finger,FIFA,Fußball,Österreich,Russland,WM 1978,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1978 in Argentinien. Fast alles hatten die Militärjunta und ihr widerwärtiges Regime 1978 in Argentinien fest im Griff. Den österreichischen Radiokommentator Edi Finger allerdings nicht. Triebstau oder grenzenlose Extase über Österreich Sieg gegen Deutschland – jedenfalls war er kaum zu bremsen. Und wurde auf der Pressetribüne übergriffig…

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1978 in Argentinien. Fast alles hatten die Militärjunta und ihr widerwärtiges Regime 1978 in Argentinien fest im Griff. Den österreichischen Radiokommentator Edi Finger allerdings nicht. Triebstau oder grenzenlose Extase über Österreich Sieg gegen Deutschland – jedenfalls war er kaum zu bremsen. Und wurde auf der Pressetribüne übergriffig…

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1978 in Argentinien. Fast alles hatten die Militärjunta und ihr widerwärtiges Regime 1978 in Argentinien fest im Griff. Den österreichischen Radiokommentator Edi Finger allerdings nicht. Triebstau oder grenzenlose Extase über Österreich Sieg gegen Deutschland – jedenfalls war er kaum zu bremsen. Und wurde auf der Pressetribüne übergriffig…

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Kick in Russ clean No no no 1:36 1:36 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1974 https://meinsportradio.de/2018/05/25/wm-in-60-sekunden-1974/ Fri, 25 May 2018 05:00:58 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20917 Deutschland,FIFA,Franz Beckenbauer,Fußball,Geschichte,Russland,WM 1974,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1974 in Deutschland. Und um Geld, viel Geld.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1974 in Deutschland. Und um Geld, viel Geld.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1974 in Deutschland. Und um Geld, viel Geld.

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Kick in Russ clean No no no 1:33 1:33 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1970 https://meinsportradio.de/2018/05/24/wm-in-60-sekunden-1970/ Thu, 24 May 2018 11:25:52 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20914 Geschichte,Italien,Jahrhundertspiel,Mexiko,Russland,WM,WM 1970,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1970 in Mexiko und u.a. um die Frage: Warum wurde Deutschland am Ende nicht Weltmeister? Malte Asmus präsentiert alternative Fakten und eine Verschwörungstheorie.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1970 in Mexiko und u.a. um die Frage: Warum wurde Deutschland am Ende nicht Weltmeister? Malte Asmus präsentiert alternative Fakten und eine Verschwörungstheorie.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1970 in Mexiko und u.a. um die Frage: Warum wurde Deutschland am Ende nicht Weltmeister? Malte Asmus präsentiert alternative Fakten und eine Verschwörungstheorie.

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Kick in Russ clean No no no 1:31 1:31 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1966 https://meinsportradio.de/2018/05/24/wm-in-60-sekunden-1966/ Thu, 24 May 2018 09:28:33 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20899 Bachramow,England,Fußball,Geschichte,Gottfried Dienst,Pickles,WM 1966,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1966 in England. Und die stand für die Gastgeber zunächst alles andere als unter guten Sternen. Doch dann kamen ein Hund – und ein Linienrichter mit Tomaten auf oder Dollarzeichen in den Augen.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1966 in England. Und die stand für die Gastgeber zunächst alles andere als unter guten Sternen. Doch dann kamen ein Hund – und ein Linienrichter mit Tomaten auf oder Dollarzeichen in den Augen.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1966 in England. Und die stand für die Gastgeber zunächst alles andere als unter guten Sternen. Doch dann kamen ein Hund – und ein Linienrichter mit Tomaten auf oder Dollarzeichen in den Augen.

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Kick in Russ clean No no no 1:40 1:40 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1962 https://meinsportradio.de/2018/05/24/wm-in-60-sekunden-1962/ Thu, 24 May 2018 09:25:29 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20897 1962,Brasilien,Chile 1962,Fußball,Geschichte,Russland,Sepp Herberger,WM 1962,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1962 in Chile: Uff, uff, uff … die Selecao treibt’s im Puff.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1962 in Chile: Uff, uff, uff … die Selecao treibt’s im Puff.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1962 in Chile: Uff, uff, uff … die Selecao treibt’s im Puff.

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Fußball clean No no no 1:23 1:23 Fußball Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1958 https://meinsportradio.de/2018/05/24/wm-in-60-sekunden-1958/ Thu, 24 May 2018 09:22:51 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20895 Brasilien,DEFB,Deutschland,FIFA,Geschichte,Pele,Russland,WM 1958,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1958 in Schweden. Brasilien holt den Titel mit einer „echt kranken“ Truppe und Deutschland hat ein Torwartproblem, den schlechtesten WM-Keeper aller Zeiten.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1958 in Schweden. Brasilien holt den Titel mit einer „echt kranken“ Truppe und Deutschland hat ein Torwartproblem, den schlechtesten WM-Keeper aller Zeiten.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1958 in Schweden. Brasilien holt den Titel mit einer „echt kranken“ Truppe und Deutschland hat ein Torwartproblem, den schlechtesten WM-Keeper aller Zeiten.

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Fußball clean No no no 1:26 1:26 Fußball Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1954 https://meinsportradio.de/2018/05/24/wm-in-60-sekunden-1954/ Thu, 24 May 2018 09:20:10 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20893 1954,Bern,Fußball,Fußballwunder,Geschichte,Russland,WM,WM 2018,Wunder von Bern In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1954 in der Schweiz. Fußballwunder oder nicht – darüber sind sich Herbert Zimmermann und Malte Asmus nicht ganz einig.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1954 in der Schweiz. Fußballwunder oder nicht – darüber sind sich Herbert Zimmermann und Malte Asmus nicht ganz einig.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1954 in der Schweiz. Fußballwunder oder nicht – darüber sind sich Herbert Zimmermann und Malte Asmus nicht ganz einig.

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Kick in Russ clean No no no 1:23 1:23 Kick in Russ Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1950 https://meinsportradio.de/2018/05/22/wm-in-60-sekunden-1950/ Tue, 22 May 2018 11:37:53 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20809 Brasilien,Geschichte,Historie,Russland,WM 1950,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1950 in Brasilien. Erstmals England mit dabei – und als Erfinder des Fußballs – nach eigenem Selbstverständnis – natürlich Topfavorit und einzig logischer Weltmeister. Is‘ klar. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall – und vor dem Duell mit dem Fußballzwerg USA.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1950 in Brasilien. Erstmals England mit dabei – und als Erfinder des Fußballs – nach eigenem Selbstverständnis – natürlich Topfavorit und einzig logischer Weltmeister. Is‘ klar. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall – und vor dem Duell mit dem Fußballzwerg USA.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1950 in Brasilien. Erstmals England mit dabei – und als Erfinder des Fußballs – nach eigenem Selbstverständnis – natürlich Topfavorit und einzig logischer Weltmeister. Is‘ klar. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall – und vor dem Duell mit dem Fußballzwerg USA.

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Fußball clean No no no 1:31 1:31 Fußball Fußball, meinsportradio.de
WM in 60 Sekunden: 1938 https://meinsportradio.de/2018/05/22/wm-in-60-sekunden-1938/ Tue, 22 May 2018 11:33:29 +0000 meinsportradio.de https://meinsportradio.de/?p=20807 Frankreich,Fußball,Geschichte,Russland,WM 1938,WM 2018 In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1938 in Frankreich. Hitler-Gruß und Horst-Wessel-Lied – die Großdeutsche Nationalmannschaft wusste, wie man die französischen Gastgeber so gegen sich aufbringt. Ähnlich peinlich auch das sportliche Abschneiden der deutschen Mannschaft, die einsehen musst: Walzertakt und Marschmusik passt einfach nicht.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1938 in Frankreich. Hitler-Gruß und Horst-Wessel-Lied – die Großdeutsche Nationalmannschaft wusste, wie man die französischen Gastgeber so gegen sich aufbringt. Ähnlich peinlich auch das sportliche Abschneiden der deutschen Mannschaft, die einsehen musst: Walzertakt und Marschmusik passt einfach nicht.

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In unserer kleinen Rubrik „WM in 60 Sekunden“ wirft Malte Asmus einen Blick zurück auf vergangene WM-Turniere von 1930 in Uruguay bis 2014 in Brasilien. Aber Vorsicht! Diese Mini-Podcasts können Spuren von Satire enthalten. Nicht alles ist daher so ganz ernst gemeint. Heute geht es um die WM 1938 in Frankreich. Hitler-Gruß und Horst-Wessel-Lied – die Großdeutsche Nationalmannschaft wusste, wie man die französischen Gastgeber so gegen sich aufbringt. Ähnlich peinlich auch das sportliche Abschneiden der deutschen Mannschaft, die einsehen musst: Walzertakt und Marschmusik passt einfach nicht.